Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

  1. Blomberg

    Residenzstadt bis 1614

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 2: Nordwesten
    Blomberg

    (1) B. (Blomenberg, Blumenberg auch Mons florum) liegt etwa 20 km östlich von Detmold auf einem markanten Bergsporn über dem Tal des Diestelbachs. Gegründet wurde B. (wie auch die Stadt Horn, ca. 15 km südwestlich B.s) durch den Edelherrn Bernhard III. zur…

  2. Braunschweig

    Residenzstadt des gesamten Betrachtungszeitraums

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Braunschweig

    (1) B. liegt an einem Übergang über die Oker etwa 40 km nördlich des Harzes am Übergang der norddeutschen Tiefebene in die Mittelgebirgszone. Archäologisch ist ein seit dem 10. Jahrhundert herausgebildeter Siedlungskomplex belegt, der verkehrsgünstig an…

  3. Celle

    Residenzstadt 1428-1722

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Celle

    (1) C, hervorgegangen aus Neu-C. (mnd. Nigentzelle, mlat. Nova Tzellis), löste die 1292 oder kurz vorher abgebrannte Stadt Altenc. ab, die drei Kilometer weiter alleraufwärts lag. Erst im 18. Jahrhundert setzte sich die heutige Namensform durch (amtlich 1834).…

  4. Einbeck

    Residenzstadt bis 1617

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Einbeck

    (1, 2) E. liegt ungefähr auf der halben Wegstrecke zwischen Göttingen im Süden und Hildesheim im Norden und damit an einer wichtigen Nord-Süd-Verkehrsachse. Die Stadt entstand am Südufer des Krummen Wassers, eines Zuflusses der Ilme, die südlich der…

  5. Göttingen

    Residenzstadt bis 1318; 1345-1387

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Göttingen

    (1) G. hat seinen Namen von der Gote, einem östlich oberhalb der Siedlung beim Reinsbrunnen am Westhang des Hainberges entspringenden Bach, der bei G. in die Leine mündet. Nordwestlich G.s, jenseits der Leine, lagen die königliche Pfalz Grone und ihr…

  6. Halberstadt

    Residenzstadt bis 1350

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Halberstadt

    (1) H. liegt ca. 20 km nördlich des Harzes an den Wasserläufen Holtemme und Goldbach; östlich H.s erstreckt sich die fruchtbare Magdeburger Börde. Der Ortsname meint wahrscheinlich eine »Siedlung am geteilten Bach«, was auf zwei Arme der…

  7. Hannover

    Residenzstadt ab 1636

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Hannover

    (1, 2) H. wird als vicus um 1150 erstmals erwähnt, eine ältere Besiedlung ist wahrscheinlich. Für H. ist kein eigentlicher Gründungsvorgang zu erschließen. Als östlichste Vorposten in der Diözese Minden lagen die ersten Siedlungskerne des 11. Jahrhunderts

  8. Horn

    Residenzstadt 1326-1386

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 2: Nordwesten
    Horn

    (1) H., seit 1970 Ortsteil und Verwaltungssitz der Stadt H.-Bad Meinberg, liegt zehn Kilometer südöstlich von Detmold am Übergang des Teutoburger Waldes (Osning) zum Eggegebirge. H. lag am alten Fernhandelsweg von Köln über Dortmund, Soest und Paderborn nach…

  9. Königsberg (Kaliningrad)

    Residenzstadt 1457-1618; 1724-1792

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Königsberg (Kaliningrad)

    (1) K. wurde 1255 im Deutschordensland Preußen am Nordufer des Pregel etwa zehn Kilometer oberhalb von dessen Mündung ins Frische Haff, 40 km von der Ostsee entfernt, während eines Feldzugs gegründet, den der Orden unter wesentlicher…

  10. Lemgo

    Residenzstadt bis 1709

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 2: Nordwesten
    Lemgo

    (1) L. liegt östlich des Teutoburger Waldes am Rande des nordlippischen Hügellandes im Tal des Flusses Bega. Die Talung wird im Norden und Osten durch die Höhen der L.er Mark und des Rieperberges und im Süden durch den Biesterberg umschlossen, wodurch die…

  11. Magdeburg

    Residenzstadt bis 1503

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Magdeburg

    (1) M., gelegen im Nordthüringgau an der westlichsten Stelle der mittleren Elbe, wurde erstmals 805/06 als Handelsplatz an der Grenze zwischen dem Frankenreich und den Elbslawen sowie als karolingische Befestigung erwähnt. Zu Beginn des 10. Jahrhunderts

  12. Neustadt am Rübenberge

    Residenzstadt bis 1232; 1501-1555

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Neustadt am Rübenberge

    (1) Um das Jahr 1200 schufen die Grafen von Wölpe mit Nova Civitate (seit den 1320 Jahren als Nigenstat oder Nyenstat bekannt) eine landesherrliche Gründungsstadt. Der Rübenberg als Namenszusatz erschien erstmals 1493 als Rovenberg. N. liegt…

  13. Osterode am Harz

    Residenzstadt bis 1596

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Osterode am Harz

    (1, 2) Der Ort ist erstmals 1136 urkundlich erwähnt, als Kaiser Lothar III. hier eine Urkunde ausstellen ließ; der Name ist als »nach Osten gelegene Rodung« zu deuten. Die Funktion als Beurkundungsort deutet darauf hin, dass der Ort vermutlich zum…

  14. Quedlinburg

    Residenzstadt bis 1698

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Quedlinburg

    (1) Das 922 erstmals in einer Urkunde König Heinrichs I. erwähnte Qu. liegt in der westlichen Flussaue der Bode. Funde belegen mehrere Phasen älterer Siedlungsaktivitäten. Die Furt des überregionalen West-Ost-Handelsweges von Braunschweig nach Halle

  15. Sondershausen

    Residenzstadt ab 1572

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Sondershausen

    (1) S. liegt in Nordthüringen südlich des Kyffhäusers im Wippertal zwischen den Höhenzügen Hain- und Windleite. »Fürstliche« Gräber aus der Merowingerzeit in unmittelbarer Nähe der späteren Stadt belegen die Besiedlung im 7./8. Jahrhundert Die…

  16. Torgau

    Residenzstadt bis 1650

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Torgau

    (1) T., gelegen an der mittleren Elbe, erstreckt sich westlich des Flusses unterhalb eines direkt am Fluss befindlichen Bergplateaus, das das Schloss Hartenfels trägt. In T. querte eine Furt den Fluss. Eine hölzerne Brücke existierte sicher ab 1440 (1491…

  17. Uslar

    Residenzstadt bis 1471

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Uslar

    (1) In U. (Ersterwähnung 1006/07), gelegen im südlichen Talkessel des Solling, verfügten Mitte des 12. Jahrhunderts Ministeriale des Grafen von Northeim über Güter, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass der Ort ursprünglich northeimischer Besitz war,…

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