Adolf Seilacher-Medaille
Zum 100. Geburtstages von Adolf Seilacher (24.02.2025) hat die Akademie ihm zu Ehren einen neuen Preis ausgelobt, die Adolf Seilacher-Medaille. Adolf Seilacher (*24.02.1925 - †26.04.2014) war einer der profiliertesten und angesehensten Paläontologen der letzten 50 Jahre. Neben zahlreichen Ehrungen erhielt Seilacher 1992 als erster Geowissenschaftler den Crafoord-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften („Nobelpreis“ für Fächer, die der Nobelpreis nicht abdeckt) und die Otto Jaekel-Medaille der Paläontologischen Gesellschaft 2013. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen wählte ihn 1989 zu ihrem korrespondierenden Mitglied.
Die Adolf Seilacher-Medaille wird in der Regel alle zwei Jahre an Personen verliehen, die sich durch exzellente und richtungsweisende wissenschaftliche Arbeiten in der Paläontologie, Geobiologie oder generell Geowissenschaften hervorgetan haben. Der Preis hat internationalen Charakter und zeichnet aktive und international sichtbare Persönlichkeiten aus, die mit ihren Arbeiten paläontologische und geobiologische Forschung fachübergreifend bereichert haben und auch für die Zukunft ebensolche Entwicklungen erwarten lassen. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Jahresfeier oder der öffentlichen Sommersitzung der Akademie.
Preisträger
2025
Prof. Dr. Derek Ernest Gilmor Briggs, Yale Universität in New Haven, erhält den Preis, weil er über die gesamte Breite der Paläobiologie geforscht und dabei innovative analytische Methoden entwickelt und kreativ angewandt hat.