Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Bielefeld

Bielefeld

(1) Erste Erwähnungen des Ortsnamens B. sind für die Mitte des 9. Jahrhunderts (Bylanuelde in den Traditionen des Klosters Corvey, ca. 826-876) und im ersten Drittel des 11. Jahrhunderts (Biliuelde in der Vita Meinwerci, ca. 1015-1036) belegt. Der Name geht auf eine Raumbezeichnung für ein Siedlungsareal in der Ravensberger Mulde am Nordende eines Quertals oder Passes (›Spalt‹) durch den Teutoburger Wald (Osning) zurück. Die Stadt B. entstand als typische hochmittelalterliche Stadtgründung vor 1214. Sie wurde von Graf Hermann II. von Ravensberg zur Sicherung seiner Landesherrschaft und als Handelszentrum seines Territoriums angelegt. 1221 werden erstmals B.er Bürger (cives de Bylevelde) erwähnt, 1233 wird B. als oppidum bezeichnet.

Vermutlich diente B. von Beginn an neben der Burg Ravensberg als Residenz der Grafen von Ravensberg. Ihr Wohnsitz, die Burg Sparrenberg (seit dem 16. Jahrhundert vermehrt als Sparrenburg bezeichnet), entstand südlich der Stadt auf einer Erhebung am Nordende des Passes durch das Gebirge. Auch nach dem Übergang der Grafschaft mit dem kinderlosen Tod Bernhards von Ravensberg an die Grafen (seit 1356 Hzg.e) von Jülich 1346 erfüllte B. zumindest zeitweise noch Residenzfunktionen für Angehörige der Nebenlinien bis 1428/37, als Ravensberg endgültig zu einem Nebenland der Herzöge von Jülich-Berg bzw. seit 1521 Jülich-Kleve-Berg wurde. Nach dem Aussterben des Hauses Kleve 1609 wurde dessen Territorialbesitz zwischen Pfalz-Neuburg und Kurbrandenburg geteilt. B. und Ravensberg kamen 1614 vorläufig, 1647 endgültig zu Kurbrandenburg.

Nach 1428 weilten die Landesherren nur zu kurzen Besuchen auf der Sparrenburg. Diese wurde seitdem Sitz des Drosten des Amtes Sparrenberg, eines von vier Ämtern der Grafschaft Die Stadt B. lag zwar inmitten dieses Amtes, war als Immediatstadt aber direkt dem Landesherrn unterstellt und genoss politische Autonomie. Der zunächst dem ravensbergischen Landadel, später auch dem Reichsadel angehörende Drost war zeitweise zugleich als Landdrost Statthalter der Grafschaft für die in Düsseldorf und später Berlin residierenden Landesherren. Zwischen 1647 und 1653 war B. kurzzeitig Sitz der Ravensbergischen Kanzlei, einer durch den Kurfürsten von Brandenburg eingesetzten Regierung.

Neben dem Rats- oder Stadtgericht als Erstinstanz für Zivil- und Kriminalsachen, das sich aus Ratsherren als Schöffen und einem landesherrlichen Richter zusammensetzte, befand sich in B. eines von drei Gogerichten Ravensbergs. Dieses wurde mit der Ravensbergischen Gerichtsordnung von 1556 als Berufungsinstanz zum obersten Gericht der Grafschaft und übernahm später zeitweise auch Aufgaben der geistlichen Gerichtsbarkeit. Versuche im 17. Jahrhundert, die Gogerichte zugunsten einer Kompetenzerweiterung der Ämter bzw. der kurzlebigen Kanzlei abzuschaffen, scheiterten noch am Widerstand der Landstände. Erst 1719 wurden die Gogerichte aufgelöst und ihre Funktionen der kurbrandenburgischen Regierung in Minden für die neugeschaffene Verwaltungseinheit Minden-Ravensberg übertragen. Zwischen 1653 und 1750 verfügte die Grafschaft mit dem Ravensbergischen Oberappellationsgericht in Berlin zudem über eine eigene, die Reichsgerichte umgehende Berufungsinstanz.

(2) Vorgeschichtliche, aber auch sächsische und fränkische Siedlungsspuren sind im Stadtgebiet nachweisbar, gefolgt von vereinzelten Höfen »im Bielefeld«, die sich teilweise bis ins frühe 11. Jahrhundert datieren lassen und verschiedenen Grundherren gehörten. Die Stadtgründung erfolgte vor 1214. Südlich der Altstadt B. bildeten mehrere verstreute Siedlungsbereiche die im Zusammenhang mit der Erstnennung eines Kanonikerstifts 1293 erwähnte Neustadt. Beide Städte blieben zunächst eigenständige Kommunen und wurden erst 1520 zu einer Gesamtstadt vereinigt.

Einige wenige Hinweise zur demografischen Entwicklung und sozialen Zusammensetzung B.s geben Personennamen, die auf Herkunftsorte oder Berufe verweisen, sowie archäologische Funde. Es wird vermutet, dass in der Altstadt Händler, in der Neustadt Handwerker dominierten. In beiden Teilstädten gab es Adelshöfe, in der Neustadt wohnten zudem die Stiftskanoniker. In der Burggraffeschen Chronik von 1719 sind 700 Häuser verzeichnet. Hiervon wird auf eine Gesamteinwohnerzahl beider Städte von rund 3000 bis 3500 Personen geschlossen.

Alt- und Neustadt waren durch einen Bach getrennt, an dessen Nordufer die Altstadt lag. Diese hatte einen hufeisenförmigen Grundriss und war von Mauer und Graben umgeben. Von den vier Stadttoren führten zwei in die südlich des Baches gelegene, ebenfalls ummauerte Neustadt, deren Bebauung sich auf den östlichen Bereich konzentrierte. Beide Städte verfügten je über einen Markt, eine Pfarrkirche und ein Rathaus.

Vermutlich zu Mitte des 13. Jahrhunderts wurde das Münsterische Stadtrecht eingeführt, das in zwei späteren Urkunden (1287 und 1326) zitiert wird. Das Stadtrecht wurde laufend durch den Stadtherrn bestätigt. Ergänzt wurde es durch Verordnungen, die in sogenannten Bürgersprachen zusammengefasst wurden.

Ein städtischer Rat, der erstmals 1243 selbst urkundete, existierte in der Altstadt sehr wahrscheinlich schon seit der Stadtgründung. Dieser Rat, der 13 Mitglieder umfasste, als auch der Rat der Neustadt (seit 1317) mit sieben bis elf Ratsherren ergänzten sich gemäß der Ratswahlordnung von 1520 durch Kooptation weitgehend selbst, während Bürgermeister und Richter durch den Landesherrn oder den Drost ernannt wurden. 1719 wurde die städtische Selbstverwaltung aufgehoben, seitdem übernahm ein landesherrlich eingesetzter Rat die Amtsgeschäfte.

Aufgrund der Kürze der eigentlichen Residenzzeit B.s gibt es nur wenige Hinweise auf Beziehungen zwischen Stadt und Hof. Schriftlich drückt sich die Präsenz der Landesherren in der Stadt seit Mitte des 13. Jahrhunderts durch vor Ort ausgestellte Urkunden aus, baulich in der Gründung und Förderung des Neustädter Kanonikerstifts als Repräsentations- und Begräbnisort der Grafen von Ravensberg. Daneben gibt das Haushaltsbuch der Gf.in Margarethe (1346) einige Hinweise auf ökonomische und personelle Beziehungen zwischen Stadt und Hof.

Eine Münzstätte betrieben die Grafen von Ravensberg seit dem 13. Jahrhundert Zwar haben neuere Grabungen Hinweise auf eine größere Bedeutung des Schmiedehandwerks gegeben, charakteristisch für die Wirtschaft bis in das 18. Jahrhundert war aber die Leinenweberei und der Leinenhandel. B. war Markt- und Kontrollort für diese Waren, die nach dem Dreißigjährigen Krieg im Verlagsystem vertrieben wurden. Ein erstes Schauamt zur Prüfung von Leinen (Legge) wurde 1658 eingerichtet, dessen Arbeit durch landesherrliche Bestimmungen (Leggeordnung 1678, Kommerzienedikte 1688 und 1719) geregelt wurde. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden Produktion und Handel auf feine Leinwand und Garn umgestellt.

Am Hansehandel waren B.er Kaufleute seit dem 14. Jahrhundert beteiligt, ohne dass die Stadt im Hansebund, an den sie von etwa 1473 bis 1615 Zahlungen leistete, eine bedeutende Stellung gehabt hätte. Innerhalb der Grafschaft Ravensberg war B. faktisch (insbesondere seit Ausstellung eines Privilegs 1488) der einzige Ort, in dem Handel und Gewerbe nennenswert stattfanden.

Händler und Handwerker waren in Bruderschaften, Ämter oder Gilden organisiert (zugleich Berufsgenossenschaften und religiöse Vereinigungen). Von größerer Bedeutung waren die Johannisbruderschaft der im Tuchhandel tätigen Kaufleute und die Hökergilde, der Kleinhändler und Ratsherren angehörten.

Die Finanzverwaltung lag seit dem Spätmittelalter in der Hand von Kämmerern und Lohnherren. 1490 wird zudem erstmals mit den Zwölfe ein zünftisch dominiertes Gremium zur Kontrolle des städtischen Haushalts genannt. 1719 endete die kommunale Eigenständigkeit der Finanzverwaltung, als die städtische Besteuerung durch eine landesherrliche Akzise ersetzt wurde.

(3) Kirchlich gehörte B. im Mittelalter zur Diözese Paderborn. Aus einer ersten Kapelle (erwähnt 1236) in der Altstadt entstand die Kirche St. Nicolai, die im 14. Jahrhundert durch einen Neubau ersetzt wurde. Zu dieser Zeit war die Kirche allerdings schon dem 1293 gegründeten Kanonikerstift St. Marien (Stifts- und Pfarrkirche) in der Neustadt inkorporiert worden, welches bis zur Säkularisation 1810 bestehen blieb, seit der Reformation mehrkonfessionell. Urkundlich überliefert sind zudem zwei gräfliche Altarstiftungen, einerseits der St. Martin geweihte Hochaltar (wohl Graf Bernhard, 1336), andererseits der Liborius- und Maria Magdalenen-Altar (Gf.in Hedwig, nach 1315/20).

Neben mehreren Kapellen gab es zwei Klöster, das Süsternkloster genannte Augustinerinnenkloster Marienthal (1491/1514-1616) und das Jodokuskloster des Franziskanerordens (1498/1511-1829). Die Kirche des Frauenklosters wurde nach dessen Auflösung der 1657 gegründeten reformierten Gemeinde zur Nutzung überlassen (1682), während die Franziskaner mit den Religionsrezessen von 1666 und 1672 zwischen Pfalz-Neuburg und Kurbrandenburg die Seelsorge über die Katholiken Ravenbergs übernahmen.

Als weitere kirchliche Einrichtungen befand sich seit dem Spätmittelalter eine Pilgerherberge St. Gertrud in der Altstadt und ein Hl.-Geist-Hospital in der Neustadt; andere Fürsorgeeinrichtungen lagen außerhalb B.s in Richtung Schildesche (Leprosorium St. Johannis seit Mitte des 14. Jh.s) und in Heepen (Hospital St. Antonius seit 1475). Als rein religiöse Bruderschaften entstanden unter anderem 1318 der Kaland als Gemeinschaft von Klerikern und Laien sowie 1350 die Fronleichnamsbruderschaft.

Die Reformation setzte sich schrittweise im Verlauf der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch, nachdem bei der Visitation von 1533 noch keine Hinweise auf lutherische Einflüsse festgestellt wurden. Nach Hermann Hamelmann, der 1554/55 als Prediger an St. Marien berufen wurde, sollen aber bereits seine Vorgänger als Pastoren der Nicolai- und Marienkirche Neuerungen eingeführt haben. Er selbst verlor seine Stellung, nachdem er die reformkatholische klevische Kirchenordnung von 1532/33, auf die er verpflichtet worden war, lutherisch auslegte und die Fronleichnamsprozession öffentlich schmähte. Trotz Hamelmanns Absetzung kam es nicht zu einer Rekatholisierung der Stadt, stattdessen wurde der Gottesdienst schrittweise den lutherischen Glaubensinhalten angepasst.

Als religiöse Minderheit finden sich Juden in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts Nach einer zeitweiligen Vertreibung im Zuge der Pestwelle 1350 wurden sie durch Wilhelm I. 1370 wieder zugelassen. Vermutlich noch vor 1500, spätestens aber Mitte des 16. Jahrhunderts wurden sie erneut ausgewiesen, durften allerdings 1586 zurückkehren. In den 1660er Jahren wurde der erste nachweisbare jüdische Friedhof im Gadderbaumer Tal angelegt.

(4) Repräsentationsräume der Landesherrschaft waren die Sparrenburg und die Stiftskirche in der Neustadt. Archäologisch konnte bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob die Sparrenburg bereits vor der Stadtgründung (um 1200) existierte oder ihr Bau erst 1240/50 begann. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte die Burg, die urkundlich zuerst 1256/57 erwähnt wird, einen fast rechteckigen Grundriss von 45x100 Metern und bestand aus einer Vorburg mit Torhaus im Südosten und einer Hauptburg mit einem länglichen Wohnbau im Nordwesten, getrennt von einer Schildmauer mit einem zentral stehenden runden, nach Südosten zugespitzten Bergfried. Um 1450 wurde die Burg im Westen um einen vorgelagerten Geschütz- oder Batterieturm ergänzt. 1535 beschloss der Landtag den Umbau der Sparrenburg zur Festung mit vier Rondellen, ab Mitte des 16. Jahrhunderts verstärkt durch eine von Alessandro Pasqualini entworfene Bastion (sog. Scherpentiner). Auch später wurde die Festung, die bis 1775 militärisch genutzt wurde, immer weiter ausgebaut, so etwa mit zwei Vorwerken vor dem Brückentorhaus im Südosten.

Die in einem eigenen Immunitätsbezirk gelegene doppeltürmige Stiftskirche St. Marien wurde als geistliches Zentrum von Stadt und Grafschaft anstelle einer wohl etwas älteren Pfarrkirche gegründet und diente als gräfliche Grablege. Bis heute haben sich die Grabtumben Ottos III. und Wilhelms II. und ihrer Gemahlinnen erhalten.

(5) Stadt und Umland waren von Beginn an miteinander vernetzt. Die zentrale Stellung B.s in der Grafschaft als dessen Hauptstadt verstärkte sich im Spätmittelalter, als Handel und Gewerbe auf B. fokussiert wurden. Enge Beziehungen gab es zudem zum landständischen Adel, mit dem 1470 beiderseitige Schutzverträge geschlossen wurden. Auf der anderen Seite war B. bestrebt, eine gemeinsame Politik mit anderen Städten wie Herford und Lemgo zu betreiben. Ökonomisch manifestierte sich die überregionale Vernetzung B.s im Tuchhandel. Formell Teil der Hanse wurde B. 1473, auch wenn B.er Kaufleute schon im 14. Jahrhundert im Hansehandel tätig waren. Die Handelsbeziehungen reichten im Spätmittelalter bis Frankreich, die Niederlande und England sowie in den Ostseeraum, später auch bis in die Neue Welt.

(6) B. (bis 1520 Alt- und Neustadt B.) war vor 1719 der einzige Ort innerhalb der Grafschaft Ravensberg mit vollen Stadtrechten. Ihm kam damit für das Territorium eine besondere politische, kulturelle und ökonomische Stellung zu. Als Residenzstadt hatte B. allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum im 13. und 14. Jahrhundert eine Bedeutung, wie Bauten (Sparrenburg, Stiftskirche St. Marien) und Schriftquellen zumindest in Ansätzen zeigen. Dagegen erfuhr die Stadt wirtschaftlich erst dann eine besondere Blüte, als sie von »fernen Fürsten« regiert wurde, welche nur über Amtsträger Kontrolle über die Stadt ausübten. Diese Statthalter nutzten die Stadt für die auswärtigen Territorialherren als Verwaltungszentrum für den abgelegenen Landesteil und nahmen zumeist ihren Sitz in der vormaligen gfl.en Residenz, der Sparrenburg, die zudem zur Landesfestung mit einer ständigen Garnison ausgebaut wurde. Weiterhin wurden in der frühen Neuzeit die Kompetenzen des B.er Gogerichts so ausgebaut, dass es zum zentralen Gericht der Grafschaft avancierte. Die Einrichtung der Ravensburgischen Kanzlei in B. Mitte des 17. Jahrhunderts als Regierung für die Grafschaft blieb dagegen nur eine kurze Episode ohne besondere Bedeutung, da der städtische Rat in dieser eine Einschränkung seiner Autonomie sah. Erst 1719 konnte der Landesherr den B.er Stadtrat als politischen Machtfaktor ausschalten und die Stadt der landesherrlichen Regierung in Minden unterordnen.

(7) Folgende Archivbestände sind für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtgeschichte Bielefelds von Bedeutung: Im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Münster) die Bestände D 401u (Grafschaft Ravensberg, Urkunden), D402u (Grafschaft Ravensberg, Lehen/Urkunden), D 412 (Grafschaft Ravensberg, Landstände), D 451/451u (Stift St. Marien, Bielefeld) und W 005 (Manuskripte VII, hier bes. Msc. 3101-1 bis 3101-9, Ravensbergische Handlungen); im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Duisburg) die Bestände AA 0030 und AA 0031 (Jülich-Berg I und II); im Stadtarchiv Bielefeld die Bestände 100,1 (Urkunden), 100,2 (Ältere Akten), 140/Protokolle (Protokollbände), 300,5 (Handschriften), 400,8 (Karten und Pläne) und 400,11 (Graphische Sammlung).

Protokoll der kirchlichen Visitation der Grafschaft Ravensberg vom Jahre 1533, bearb. von Adolf Schmidt, in: Jahrbuch des Vereins für die Evangelische Kirchengeschichte Westfalens 6 (1904) S. 135-169. - Burggraffe, Johann Heinrich: Die Bielefeldischen Stadtnachrichten, in: 32. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg zu Bielefeld (1918) S. 3-138. - Urkundenbuch der Stadt und des Stiftes Bielefeld, hg. von Bernhard Vollmer, Bielefeld und Leipzig 1937. - Ravensberger Regesten, Bd. 1: 785-1346, hg. von Gustav Engel, Bielefeld u.a. 1985. - Aus Hamelmanns Historia Ecclesiastica renati Evangelii: De Ecclesia in oppido Bileveldia comitatus Ravensburgici, bearb. von Amandus Peters, in: Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 100 (2005) S. 57-121.

(8)Engel, Gustav: Die Stadtgründung im Bielefelde und das Münstersche Stadtrecht, Bielefeld 1952 (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 5). - Vogelsang, Reinhard: Der Rat der Stadt Bielefeld im Mittelalter, in: 69. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg (1974) S. 27-63. - Vogelsang, Reinhard: Geschichte der Stadt Bielefeld, Bd. 1: Von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, Bielefeld 1980. - St. Marien in Bielefeld 1293-1993. Geschichte und Kunst des Stifts und der Neustädter Kirche, hg. von Johannes Altenberend, Reinhard Vogelsang und Joachim Wibbing, Bielefeld 1993 (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 8). - Brand, Brigitte, Lammers, Dieter: Von der dörflichen Siedlung zur Stadt der Kaufleute. Erste Ergebnisse der Ausgrabung an der Welle, in: Ravensberger Blätter (2001) H. 2, S. 15-33. - Vogelsang, Reinhard: Die Grabungen an der Welle. Ihre Bedeutung für die Geschichte Bielefelds im Mittelalter und zu Beginn der Frühen Neuzeit, in: Ravensberger Blätter (2001) H. 2, S. 36-42. - Beckmann, Karl: Fragen zur frühen Geschichte Bielefelds, in: 90. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg (2005) S. 7-16. - Lammers, Dieter: Das Fundmaterial der Ausgrabung Bielefeld-Welle. Studien zur Lebensrealität in einer mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kleinstadt, Phil. Diss. masch. Tübingen 2005 (publ. 2014). - Kamm, Andreas: Sparrenburg. Burg - Festung - Wahrzeichen, Bielefeld 2007 (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 12). - St. Jodokus 1511-2011. Beiträge zur Geschichte des Franziskanerklosters und der Pfarrgemeinde St. Jodokus Bielefeld, hg. von JohannesAltenberend und Josef Holtkotte, Bielefeld 2011. - Vogelsang, Reinhard: Kleine Geschichte der Stadt Bielefeld, 2. Aufl. Bielefeld 2011 (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte 16). - Stadtbuch Bielefeld 1214-2014, hg. von Andreas Beaugrand, Bielefeld 2013. - Meineke, Birgit: Die Ortsnamen der Stadt Bielefeld (Westfälisches Ortsnamenbuch, 5), Bielefeld 2013. - Bielefeld und die Welt. Prägungen und Impulse, hg. von JürgenBüschenfeld und Bärbel Sunderbrink, Bielefeld 2014 (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 17). - Sigler, Sebastian, Korte, Friedrich: Bielefeld und die Grafen von Ravensberg. Die Gründungsepoche von 1214 bis 1346, Bielefeld 2014. - Welbers, Thomas: Möglichkeiten und Grenzen der humanistischen Reform in den vereinigten Herzogtümern Jülich-Kleve-Berg. Das Beispiel Bielefeld von 1533 bis 1609, in: 103. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg (2018) S. 7-100. - Rath, Jochen: Bielefeld. Eine Stadtgeschichte, Regensburg 2019 (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte 26). - Andermann, Ulrich: Bürgersprachen, Statuten und Brüchten im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bielefeld, in: 106. Jahresbericht für die Grafschaft Ravensberg (2021) S. 7-32. - Die Grafschaft Ravensberg in Mittelalter und Reformationszeit, hg. von Ulrich Andermann und Michael Zozmann, Bielefeld 2021 (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 24).

Christian Helbich