Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Stadthagen

Stadthagen

(1) S., ungefähr 40 km westsüdwestlich Hannovers gelegen, entstand während des hochmittelalterlichen Landesausbaus in der Grafschaft Schaumburg. 1230 wird der Ort das erste Mal als »Hagen des Gf.en« (»indago comitis«) erwähnt. Zunächst hieß er »Greven Alveshagen« (in Varianten), womit »Graf Adolfs Hagen« gemeint ist, benannt nach Graf Adolf III. (†1225). Die Bezeichnung »-hagen« (verwendet bis Ende des 14. Jahrhunderts für neuangelegte Siedlungen) verweist darauf, dass der Ort im Rahmen der Hagenhufenkolonisation gezielt angelegt wurde. Die Benennung als S. findet sich erst 1378, noch bis ins 17. Jahrhundert werden auch »Grevenalveshagen« sowie »thom Grevenalveshagen«, gelegentlich mit dem Zusatz »und Stadthagen« verwendet. Der Ort, gelegen im Dülwald zwischen Minden und dem Steinhuder Meer, diente als Außenposten zur Absicherung des Herrschaftsgebietes der Schaumburger Grafen gegen die Grafen von Roden, wie auch die anderen schaumburgischen Städte Rinteln und Oldendorf in Grenzgebieten lagen. Zwischen 1250 und 1400 hielten sich die Grafen, die in der Hauptsache das deutlich größere Holstein regierten, mehrmals in S. auf. 1387 wurde die Burg als Leibzucht verpfändet, 1452/53 erneut verpfändet, 1474 nahm Irmgard von Hoya nach dem Tod ihres Gatten Graf Adolf XII. ihren Witwensitz in S. Unter Adolf XIII. (reg. 1531-1544) und Otto IV. (reg. 1544-1576) wurde beschlossen, die Burg zu einem repräsentativen Schloss auszubauen. Verstärkt genutzt wurde es seit 1540, als die landesherrliche Verwaltung nach S. zog, während die Grafen selbst weiterhin auch in anderen Städten weilten. Nach Tod Graf Ottos wurde S. wieder Witwensitz für seine zweite Ehefrau Elisabeth Ursula von Braunschweig-Lüneburg (†1586). Sein Sohn Adolf IX. (†1601) bezog 1582 das Schloss Bückeburg, Räte und Kammer jedoch verblieben bis 1607 in S., das Archiv noch bis 1640. Kurzfristig regierte noch Ernst, Adolfs jüngerer Stiefbruder, von S. aus die Grafschaft, bis er und die Regierungsbehörden 1607 nach Bückeburg umzogen. In S. ließ er noch ein baulich bemerkenswertes Mausoleum errichten (fertiggestellt 1627). Nach Tod des letzten männlichen Nachkommens der Schaumburger Grafen 1640 wurde das Gebiet der Grafschaft unter den Nachbarn verteilt, S. kam zu den Grafen von Lippe, hinfort Grafen von Schaumburg-Lippe, S. blieb Sitz eines Amtes.

Die vom Landesherrn 1565 errichtete Lateinschule wurde 1610 zu einem Gymnasium illustre aufgewertet, dieses wiederum 1619/20 zu einer Universität ausgebaut, welche allerdings bereits 1621 nach Rinteln verlegt wurde.

(2) S. war vermutlich von Beginn an als befestigte Anlage mit einer Burg im Südosten des Areals konzipiert und mit einer großen Feldmark ausgestattet. Bis in das 19. Jahrhundert wurde das Stadtareal kaum erweitert. 1344 erhielt S. das Lippstädter Stadtrecht, wobei ein bestehendes Recht bestätigt wurde, weswegen S. schon vorher Stadtrecht gehabt haben muss. Dazu passt, dass bereits 1261 Bürgermeister und Rat erwähnt werden. 1316 gab es 24 Ratmannen und zwei Bürgermeister, die jährlich wechselten. Ab 1385 mussten Veränderungen und Wahlen dem Landesherrn mitgeteilt werden. Im selben Jahr verzichtete der Graf auf alle Leibrechte an den Bürgern. Jeweils am 6. Januar eines Jahres musste der Rat die neu aufgenommenen Bürger anmelden, die Zugehörigkeitsfrage war dann binnen sechs Wochen zu klären, danach waren sie freie Bürger der Stadt. In der Stadt gab es auch mehrere Burgmannenfamilien, die nicht der städtischen Gerichtsbarkeit unterstanden. Die niedere Gerichtsbarkeit über die Bürger lag bei der Stadt, die Blutgerichtsbarkeit beim Landesherrn, der sich allerdings durch einen ansässigen Bürger der Stadt vertreten ließ. 1447 wurde die Hochgerichtsbarkeit vom Landesherrn für sieben Jahre an die Stadt verpfändet. Zwischen Stadt und Landesherrschaft kam es immer wieder zu Konflikten, hinzu kamen innerstädtische Auseinandersetzungen. Ab 1667 wurden drei Mitglieder der Bürgerversammlung als Beisitzer des Rats ausgewählt, ab 1727 wurde der Amtmann als Stadtvogt eingesetzt, die Kontrolle durch den Landesherrn blieb bis Ende des 18. Jahrhunderts bestehen.

Wahrscheinlich von Anfang an war S. mit einer Befestigung gesichert, sicher erwähnt wird eine solche 1344 (wohl aus Wall und Graben bestehend); eine Mauer wurde vermutlich um 1400 errichtet. Ein Stadtplan des 18. Jahrhunderts zeigt drei Tore: das Oberntor, das Niederntor und das Westerntor, dazwischen standen Türme. Die Stadtmauer wurde im 19. Jahrhundert niedergelegt.

Das älteste Bürgerbuch von 1382 nennt 340 Bürger, woraus sich eine Einwohnerzahl von ca. 1500 Personen errechnen lässt. Für 1550 werden 853 Einwohner (über 14 Jahre) genannt, 1635 400 Bürger, 1766 waren es 1476 Einwohner.

Neben den Zünften und Ämtern bildeten die vier Bauerschaften eine wichtige Organisationsform der Bürgerschaft. Die Bauerschaften verweisen auf die große Bedeutung der Landwirtschaft für die Stadt. Im Laufe der frühen Neuzeit näherten sich die Adligen den vermögenderen Bürgerfamilien an und formierten eine Oberschicht.

Im Spätmittelalter, als die Schaumburger Grafen verstärkt in Holstein aktiv waren, könnte S. eine größere wirtschaftliche Bedeutung gehabt haben, immerhin wurden drei Jahrmärkte eingerichtet. 1317 wird der Stadt Zoll- und Abgabenfreiheit im Hamburger Hafen zugesichert. Insbesondere der Handel mit Tuch dürfte anfangs bedeutsam gewesen sein, nahm aber bereits im Verlauf des späteren Mittelalters ab. 1382 wurden 37 verschiedene Handwerkszweige erwähnt, 1410 gab es drei Kaufmannsgilden. In den folgenden Jahrhunderten war die Stadt ein Handwerks- und Handelszentrum für die engere Region. Vom wichtigen Ost-West-Verkehr profitierte sie wegen den nahe gelegenen größeren Städten Minden und Hannover nur wenig, auch fehlte ein Stapelrecht. 1369 erhielt S. das Recht, Händler, die auf dem »kophus« (Kaufhaus) mit Tuch handelten, mit einem »Stättegeld«« (Gebühr für einen Marktstand) zu belegen. Ab 1385 stand dem Rat das Recht zu, an den drei Jahrmärkten Standgeld von den »wandschneidenden Kaufleuten« zu nehmen.

Daneben bildete die Landwirtschaft eine wichtige Erwerbsgrundlage, schon allein aufgrund der vergleichsweise großen Feldmark der Stadt. Dieses schlug sich in Gestalt der großzügig angelegten innerstädtischen Gehöfte nieder.

(3) Kirchlich gehörte S. im Spätmittelalter zum Stift Obernkirchen. Hauptkirche S.s war die Marktkirche St. Martini, die schon im 13. Jahrhundert erwähnt wurde. Ab 1318 wurde sie in der heutigen Form als dreischiffige Basilika neu errichtet. Sie wurde 1329 dem Stift Obernkirchen geschenkt, das bis zur Reformation Eigentümerin war. Pfarrer war der Propst zu Obernkirchen, die Vizeplebane wurden aber im Laufe der Zeit zunehmend von der Stadt bestimmt, die auch die Vermögensverwaltung kontrollierte. Im 16. Jahrhundert war die Kirche vermutlich auch Hofkirche. Sie diente Otto IV. (†1576) sowie seinen beiden Ehefrauen als Grablege.

Im 15. Jahrhundert wurde von Graf Erich (†1492) ein Franziskanerkloster gegründet, das bereits in der Reformation 1559 aufgelöst und anschließend in unterschiedlicher Weise genutzt wurde. Bekannt ist es für seine Bibliothek; von den einst 85 Kettenbüchern sind 73 erhalten, die größte Sammlung derartiger Bände in Deutschland (heute im Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Bückeburg). 1610 wurde in dem Gebäude von Graf Ernst das Gymnsium illustre gegründet, das 1620 zur Universität erhoben, jedoch bereits ein Jahr später nach Rinteln verlegt wurde.

Als weitere geistliche Einrichtungen sind zu nennen die 1312 außerhalb der Stadt vor dem Niederntor gegründete St. Johannes Kapelle, die später mit einem Spital und Siechenheim verbunden wurde. Die Kapelle ging mit der Reformation ein, das Siechenheim bestand hingegen weiter. Vor dem Obern Tor gab es eine um 1352 gegründete Hl. Geist Kapelle, die ebenfalls mit einem Hospital verbunden war. Sie wurde zwischen 1533 und 1538 durch einen Brand zerstört und danach nicht wiederaufgebaut. Weitere Kapellen befanden sich im Obern Tor (»Unserer lieben Frau Kapelle«), am Niedern Tor (Hl. Kreuz Kapelle, 1517 erstmalig erwähnt, 1568 abgerissen), und im Western Tor (Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Reformation). Mit den Kapellen waren ein Hospital und ein Siechenheim verbunden, wobei das vor dem Niedern Tor gelegene St. Johannes-Siechenheim das bedeutendste war und als städtische Einrichtung aus Schenkungen finanziert wurde.

Es gab 19 Bruderschaften, darunter einen Kaland; sie wurden mit der Reformation aufgelöst. Die Reformation wurde in der Grafschaft Schaumburg erst relativ spät, 1559, eingeführt. Bis 1555 blieb der Rat in S. katholisch, dann wandte er sich der protestantischen Lehre zu. Der erste lutherische Stadtpfarrer Jakob Damann war kurz vorher, 1558, Hofprediger bei Graf Otto IV. geworden. Die katholischen Institutionen wurden anschließend nach und nach aufgelöst. Die Franziskanerkirche wurde erst 1565 vom Rat verschlossen, die Mönche zum Auszug gezwungen, lediglich einer blieb bis zu seinem Tod 1579 dort. Die Kirche wurde anschließend als lutherische Kirche, das übrige Gebäude als Gymnasium illustre und dann als Universität genutzt. 1629 bis 1633 zogen hier kurzfristig wieder Franziskaner ein, 1732 wurde die Kirche der Reformierten Gemeinde zugewiesen.

Jüdische Bewohner sind seit dem späten 14. Jahrhundert nachweisbar, allerdings nicht kontinuierlich. Seit dem späten 16. Jahrhundert ließen sich erneut mehrere jüdische Familien nieder. Während des Dreißigjährigen Krieges gab es Konflikte mit dem Rat, die zu Abwanderungen führten, danach stieg die Zahl der Familien wieder an, blieb aber, auch wegen anhaltender Auseinandersetzungen mit dem Rat, gering. 1787 lebten 21 Juden in S.

(4) Die Stadt entwickelte sich bis in das 19. Jahrhundert nicht über den durch die Stadtmauer begrenzten Raum hinaus. Neben den drei Toren bildeten das Schloss (ein castrum 1244 erwähnt, wohl schon ca. 20 Jahre vorher mit der Stadtentstehung erbaut) am südöstlichen Rand, die 1553 erbaute Amtspforte, Sitz der landesherrlichen Amtsverwaltung, sowie der Marktplatz und die angrenzende Marktkirche St. Martini mit ihrem hohen Turm prägende Elemente. Die bürgerlichen Häuser waren nach einem großflächigen Stadtbrand 1559 als Fachwerkbauten aufgeführt, die repräsentativen Gebäude (mit Ausnahme der Amtspforte) als Natursteingebäude, die ihre bis heute nur wenig veränderte Form (mit Ausnahme des Schlosses) im Stil der Weserrenaissance im 16. Jahrhundert erhielten. Bis in das 16. Jahrhundert lag das Rathaus zwischen der Stadtkirche und dem Marktplatz. 1592 bis 1602 wurde das am Marktplatz gelegenen Rhumhaus, Zeughaus, vermutlich unter der Leitung von Jörg Unkair zu einem Rathaus umgebaut, das typische Elemente der Weserrenaissance (Halbbögen) mit eher niederländischen Elementen (Erker) verband. 1591 erhielt S. die erste Ratsapotheke der Gft.

Neben dem 1534-1544 unter dem aus Tübingen stammenden und zeitweise in S. lebenden Baumeister Jörg Unkair im Stil der Weserrenaissance umgebauten Schloss (mit dem ausladenden, 18 Personen aufnehmenden Turmhelm als weithin sichtbarem Wahrzeichen) wurde die herrschaftliche Repräsentation vor allem durch das aufwendig gestaltete Mausoleum des Grafen Ernst, der Marktkirche angebaut, sichtbar. Besondere Bedeutung erhielt das Mausoleum, dessen Bau nach dem Umzug der Residenz nach Bückeburg erst 1627 und damit nach dem Tod des Regenten fertiggesellt wurde, durch das von Adrian de Vries gestaltete Grabmal des (1619 zum Fürsten erhobenen) Ernst; bis 1916 diente die Gruft als Grablege des Hauses Schaumburg-Lippe.

In der Mitte der Stadt, zwischen östlicher Stadtmauer und Marktplatz bzw. Stadtkirche, lagen parallel zur Stadtmauer mehrere Burgmannenhöfe, u.a. der Familien von Landesberg, von Gadenstädt, von Münchhausen oder von Oheimb.

Aus den 1780er Jahren liegen mehrere Stadtpläne vor, die von dem schaumburg-lippischen Landvermesser Johann Christian Houpe angefertigt wurden und ein relativ genaues Bild wiedergeben.

(5) Die in der heimatgeschichtlichen Literatur vertretene These, dass S. am sogenannten Hel(l)weg gelegen habe, ist von Engel (1958) mit überzeugenden Argumenten infrage gestellt worden. Zwar verläuft die heutige Bundesstraße 65 durch S., aber der Verlauf deren Vorgänger wurde vermutlich erst nach Anlage der Stadt geändert. Die Gründung der Stadt an dieser Stelle folgte wohl nicht wirtschaftlichen Interessen, sondern diente vorrangig der Absicherung des eigenen Herrschaftsgebiets nach Norden gegenüber den Grafen von Roden. Erst mit der späteren Vergrößerung der Grafschaft bis zum Steinhuder Meer bekam S. eine zentralere Lage im Herrschaftsgebiet. S. dürfte im Nah- und Regionalhandel des Spätmittelalters eine größere Rolle gespielt haben.

Die ursprüngliche Feldmark der Stadt dürfte recht groß gewesen sein, allerdings wurde die Flur nach Osten durch eine Klosteranlage begrenzt (Bischoperode). Das um 1200 gegründete Zisterzienserkloster wurde um 1225 nach Rinteln verlegt, so dass die Stadtflur eine weitere Vergrößerung erfuhr. Außerdem wurde zumindest die Flur eines älteren Dorfes in die Feldmark integriert.

(6) S. besaß im Spätmittelalter zeitweise eine gewisse überregionale Bedeutung, die sich in einem wirtschaftlichen Aufschwung spiegelte, 37 verschiedene Gewerke wurden 1382 gezählt, 1410 gab es drei Kaufleutegilden, ein Kaufhaus war vorhanden. Die phasenweise Funktion als Residenz zu Mitte des 16. Jahrhunderts schlug sich nicht nur im Ausbau der Burg zu einem Schloss nieder, sondern äußerte sich auch in der Stadt (Anbau an St. Martini, Neubau des Rathauses). Auch nach Wegzug des Hofs 1607 wurde S. kurzfristig gefördert (Gymnasium 1610, Universität 1619/20, Mausoleum als landesherrlicher Memorialort 1622). Die Beziehungen zum Landesherrn blieben ambivalent, Phasen relativer Unabhängigkeit wechselten mit solchen stärkerer landesherrlicher Kontrolle. Mit dem Ende der Residenzzeit 1607 erlebte die Stadt eine bis in das frühe 19. Jahrhundert reichende Stagnationsphase. Über die Auswirkungen der Anwesenheit von Hof und Regierung in der Stadt gibt es keinerlei Informationen. Sie dürften nicht nachhaltig gewesen sein, da kein Graf hier dauerhaft seinen Regierungssitz nahm. Eine Auswertung des städtischen Bürgerbuchs ergab keine Hinweise auf eine stärkere Zuwanderung von Personen, die mit dem Hof in Verbindung gebracht werden können.

(7) Die archivalische Überlieferung findet sich im Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Bückeburg (NLA BU) sowie im Stadtarchiv Stadthagen. Hervorzuheben ist ein Stadtplan des 18. Jh.s in mehreren Ausführungen in: NLA BU, S 1 C 1531, S 1 C 27, S 1 C 1557.

Doebner, Richard: Urkunden-Regesten von Stadthagen, in: Zeitschrift des Historischen Verein für Niedersachsen 63 (1898) S. 148-254. - Zaretzki, Otto: Die Statuten der Stadt Stadthagen, in: Schaumburg-Lippische Mitteilungen 4 (1926) S. 1-146. - Burchard, Max: Das Stadtarchiv zu Stadthagen als Quelle für die Bevölkerungsgeschichte, Leipzig 1927 (Bibliothek familiengeschichtlicher Quellen, 3). - Stadthagener Stadtrechnungen 1378-1401, hg. von Dieter Brosius, Bückeburg 1968 (Schaumburger Studien, 18).

(8)Engel, Franz: Das mittelalterliche Stadthagen und seine zentrale Bedeutung (mit Karten), in: Stadthagen im Wandel der Zeit. Beiträge zur Stadtgeschichte, Bückeburg 1958, S. 11-51. - Prinz, Joseph: Die mittelalterliche Stadt im Schatten der Kirche, in: Stadthagen im Wandel der Zeit. Beiträge zur Stadtgeschichte, Bückeburg 1958, S. 87-125. - Bartels, Friedrich: Stadthagen einst und jetzt, Rinteln 1972 (Schaumburger Heimathefte, 18). - Dehio, Georg: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Bremen, Niedersachsen, Darmstadt 31977. - Schönermark, Gustav: Die Kunstdenkmale des Kreises Schaumburg-Lippe (ehem. Fürstentum Schaumburg-Lippe), Osnabrück 1979. - Historisch-landeskundliche Exkursionskarte. Blatt Stadthagen, hg. von Dieter Brosius, Göttingen 1985 (Veröffentlichungen des Instituts für historische Landesforschung der Universität Göttingen, 9). - Husmeier, Gudrun: Graf Otto IV. von Holstein-Schaumburg 1517-1576. Landesherrschaft, Reichspolitik und Niederländischer Aufstand, Bielefeld 2002 (Schaumburger Studien, 60). - Kröger, Rüdiger: Stadthagen, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, hg. von Herbert Obenaus, David Bankir und Daniel Fraenkel Bd. 2, Göttingen 2005, S. 1414-1424. - Wieden, Helge Bei der: Holstein-Schaumburg, Ernst, Fürst des Reiches, Graf zu Holstein, Schaumburg und Sternberg, Herr zu Gemen, in: Schaumburger Profile: ein historisch-biographisches Handbuch, hg. von Hubert Höing, Bielefeld 2008, S. 150-156. - Husmeier, Gudrun: Geschichtliches Ortsverzeichnis für Schaumburg, Bielefeld 2008. - Neue Beiträge zu Adriaen de Vries. Vorträge des Adriaen-de-Vries Symposiums vom 16. bis 18. April 2008 in Stadthagen und Bückeburg, hg. von Sigmund Adelmann, Bielefeld 2008 (Kulturlandschaft Schaumburg, 14). - Borggrefe, Heiner, Büren, Guido von: Schloss Stadthagen, eine Residenz der Renaissance, Hannover 2008 (Kulturlandschaft Schaumburg, 15). - Wieden, Helge Bei der: Die Einführung der Reformation in der Grafschaft Schaumburg, in: Die Ausstrahlung der Reformation: Beiträge zu Kirche und Alltag in Nordwestdeutschland, hg. von Helge bei der Wieden, Göttingen 2011, S. 13-52. - Brosius, Dieter: Stadthagen, Franziskaner (1486 bis 1559), in: Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810, Bielefeld 2012 (Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen, 56), S. 1384-1387.

Karl H. Schneider