Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Eisenach

Eisenach

(1) Die Anfänge E.s als Stadt stehen in engstem Zusammenhang mit der eineinhalb Kilometer entfernten, älteren Wartburg. Sie beherrscht auf steilem Gipfel am Nordwestrand des Thüringer Waldes weithin das Land, besonders das mittlere Werratal mit seinen wichtigen Flussübergängen bei Vacha, Gerstungen/Berka und Creuzburg. Nordöstlich zu Füßen der Wartburg liegt E.s Altstadt in einer breiten Mulde am Südufer der Hörsel, einem Nebenfluss der Werra, der hier von Nordosten die Nesse aufnimmt und selbst rund acht Kilometer nordwestlich die Werra erreicht.

E. besaß wegen der Vereinigung mehrerer, bereits im Frühmittelalter benutzter Fernstraßen eine bedeutende Lage: Aus dem Rhein-Main-Gebiet sowie vom Niederrhein trafen drei Linien in E. aufeinander, querten die Hörsel und zogen als via regia Lusatiae oder »Hohe Straße« durch das Thüringer Becken über Erfurt nach Leipzig und weiter nach Osten. Von Norden kam eine weniger wichtige Straße hinzu, die über den Thüringer Wald nach Meiningen und Nürnberg zog (in und bei E. als »Weinstraße«, d. h. Wagenstraße, bezeichnet). Die Werra und die Hörsel waren schiffbar. E.s s herausragende Verkehrslage zeigt sich auch in der Geleitstation, die die Landesherren spätestens seit dem frühen 13. Jahrhundert unterhielten.

Die 1080 erstmals erwähnte Wartburg, wohl auf Boden der Reichsabtei Hersfeld erbaut, und E. lagen im Zentrum der Lande der Ludowinger, ab 1131 Ldgf.en von Thüringen, seit sie ihre Herrschaft auf Nord- und Mittelhessen ausgedehnt hatten (1122/1137). Wohl im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts bauten sie E., auch auf fremden Boden, wahrscheinlich der Reichsabteien Fulda und Hersfeld, zunächst als Markt, dann als Stadt aus (1180–1189 erstmals civitas genannt, cives bzw. burgenses erscheinen 1196), nutzten E. zudem als Münzstätte. Die Wartburg wurde ab der Mitte des 12. Jahrhunderts zu einer repräsentativen Anlage, den Königspfalzen vergleichbar, umgestaltet. Seit etwa 1200 wurden die Wartburg und E. Vorort und sehr bald bevorzugte Residenz der Ldgf.en, zumal unter Ludwig IV. und seiner Gemahlin Elisabeth von Ungarn, sowie unter Heinrich Raspe IV., seit 1246 Gegenkönig. Als mit ihm die Ludowinger 1247 ausstarben, setzte sich nach langjährigen Auseinandersetzungen um das Erbe (1247–1264) in Thüringen Markgraf Heinrich der Erlauchte von Meißen aus dem Hause Wettin durch.

Nach Abtrennung der hessischen Besitzungen 1264 lagen E. und die Wartburg zwar am westlichen Rand des Territoriums der wettinischen Ldgf.en von Thüringen und Markgrafen von Meißen, seit 1423 auch Herzöge und Kurfürsten von Sachsen, doch blieben Stadt und Burg noch für rund 100 Jahre die wichtigste Residenz der Ldgf.en in Thüringen, bis sie nach der Mitte des 14. Jahrhunderts von Gotha, dann von Weimar abgelöst wurden. Nur als die Landgrafschaft Thüringen an den König verkauft worden war (1294, 1310 aufgehoben), suchte E. Reichsstadt zu werden. Unterbunden wurde dies von Landgraf Friedrich I., seit 1307/08 Herr Thüringens, der 1308 E. zur Huldigung zwang. In der Leipziger Teilung der Wettiner 1485 gelangten E. und die Wartburg an die Linie der Ernestiner. Die Wartburg wurde seit der Mitte des 16. Jahrhunderts nicht mehr aufgesucht. Bei den nach dem Verlust der Kurwürde an die Albertiner (1547) einsetzenden häufigen Landesteilungen der Ernestiner wurde E. mehrfach Sitz von Nebenlinien und ihren Fürstentümern: 1596–1638 und 1640–1672 für die Linie Sachsen-E. mit dem Fürstentum E., seit 1645 in Personalunion mit Sachsen-Weimar, 1672–1741 für das selbständige Fürstentum E. Nach dessen Vereinigung mit dem Fürstentum Weimar 1741 blieb E. weiterhin Nebenresidenz neben der Hauptstadt Weimar.

(2) Ein älteres Dorf (Alt-)E. mit einer Peterskirche an der Mündung der Nesse in die Hörsel wurde nach der Stadtgründung aufgegeben. Südwestlich des Dorfes (Alt-)E. jenseits der Hörsel entstand wohl im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts eine Ansiedlung von Kaufleuten um den dreiecksförmigen Markt (Karlsplatz, früher »Sonnabendmarkt«), dazu kam später die Nikolaikirche. Die Marktsiedlung wurde bald nach 1150 nach Westen mit vier parallelen Straßen und dem neuen, leicht trapezförmigen Marktplatz (Markt, früher »Montags-«, dann »Mittwochsmarkt«) und der späteren Georgenkirche planmäßig erweitert. Auf dem an der Südseite des Marktplatzes ansteigenden Gelände errichtete der Stadtherr den Landgrafenhof als städtischen Wohnsitz. Diese beiden ersten Stadtteile wurden noch im 12. Jahrhundert um größere Flächen im Westen und Norden erweitert. Ein dritter, in sich geschlossener und erhöht gelegener Siedlungsbereich wurde wohl im frühen 13. Jahrhundert im Süden um die Marienkirche (1246 genannt) am Frauenberg mit einem dritten Markt (»Mittwochmarkt«) angelegt.

1196 werden unter den Bürgern ein Schultheiß, zwei Kämmerer und drei Münzer erwähnt. Einen Rat erhielt die Stadt anscheinend erst nach der Mitte des 13. Jahrhunderts; er begegnet zuerst 1277, Ratsmeister 1286. Ein erstes Stadtrecht verlieh (wohl 1246) der letzte Ludowinger Heinrich Raspe IV.; Landgraf Albrecht erweiterte es 1283 erheblich. Das seit dem letzten Viertel des 13. Jahrhunderts überlieferte Stadtsiegel zeigt den Hl. Georg in deutlichem Anklang an das Patrozinium der Hauptkirche der Stadt. Um 1200 dürfte E. ummauert gewesen sein, genannt wird die bis ins 19. Jahrhundert bestehende Befestigung erstmals 1266.

Zu Anfang des 16. Jahrhunderts werden 3–4000 Einwohner angenommen. Nach der Neueinrichtung der Residenz stieg ihre Zahl seit 1600 erheblich an, doch ging sie nach dem Abzug der Residenz in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder stark zurück.

E. blieb stets unter unmittelbarem Einfluss des Stadtherrn. So gelangte das Stadtgericht zu keiner Zeit in die Hand der Stadt, sondern wurde stets vom Schultheißen als Vertreter des Fürsten geleitet; als Schöffen wirkten die Mitglieder des Rates. Die im Einzelnen recht verwickelten Zuständigkeiten führten wiederholt zu Auseinandersetzungen des Rates mit Gericht und Amt, aber auch mit der Bürgerschaft. Die Zusammensetzung des Rates, seine Größe und seine Befugnisse wurden in der frühen Neuzeit zunehmend von der fsl.en Regierung eingeschränkt und festgelegt.

Begünstigt durch die vorzügliche Verkehrslage, wurde der Handel bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts sehr gefördert. Auf allen Marktplätzen fanden sowohl Wochen- als auch Jahrmärkte statt. Neben den drei Jahrmärkten hatte sich ein vierter zur Kirchweih der Georgenkirche entwickelt, dessen fürstliche Genehmigung der Rat 1573, offenbar erfolgreich, beantragte. Mindestens seit 1283 waren E.er Bürger im Handelsverkehr in Thüringen diesseits der Saale vom Geleit befreit. Innungen begegnen seit 1395, zuerst für die Wollweber und die größere Bedeutung erlangenden Gewandschneider (Tuchhändler). Für die Landwirtschaft ist besonders auf die Ausfuhr von Hopfen zu verweisen. Mit dem Verlust der Residenz setzten wirtschaftlicher Stillstand und Niedergang ein, ein großer Stadtbrand 1342, verheerende Hochwasser und eine Pestepidemie 1394 kamen hinzu.

Um die Mitte des 16. Jahrhunderts begann allmählich ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung, den die Erhebung zur Residenz ab 1596 mit der zahlreichen Beamtenschaft und dem Bedarf des Hofes verstärkte. Verheerend wirkte sich ein großer Stadtbrand 1636 aus, der auch das Stadtarchiv vernichtete; der Wiederaufbau zog sich bis Anfang des 18. Jahrhunderts hin, mehrfach gefördert durch den Landesherrn.

(3) Die Peterskirche von Alt-E. besaß vermutlich Pfarrrechte. Sie gingen zwischen etwa 1150 und vor 1189 wohl zunächst auf die neue Nikolaikirche in der Stadt über. Nachklang dieses Übergangs dürfte die 1506 zur Nikolaipfarrei gehörende Kapelle Petersberg außerhalb der Stadt sein. Als zweite Pfarrkirche errichtete Landgraf Ludwig III. vermutlich 1188/89 auf dem neuen Markt die 1196 erstmals genannte Georgenkirche, künftig Hauptkirche der Stadt; 1218 übergab Landgraf Ludwig IV. das Patronatsrecht dem Katharinenkloster. Dritte Pfarrkirche war die 1246 zuerst genannte Marienkirche im Süden auf dem nach ihr benannten Frauenberg. Ihren Patronat besaß zunächst der von den Ludowingern geförderte Deutsche Orden.

An Kapellen sind zu nennen neben der auf dem Petersberg in Alt-E. die Michaeliskirche im Landgrafenhof und die Jakobskapelle, die Landgraf Hermann I. um 1200 im Nordwesten der Stadt (am Jakobsplan) errichtete. Des weiteren besaß die Ratsfamilie Losse (Lusse) – Rudolf Losse, ihr bekanntester Vertreter, war Notar und Offizial Erzbischof Balduins von Trier und Mainzer Domdekan – in ihrem Hof eine Hauskapelle; 1453 gingen Hof und Kapelle an den Orden vom Heiligen Geist über, daher später »Heiliggeisthof« genannt. Auch der »Hessenhof«, Stadthof des Nonnenklosters Creuzberg, Tochterkloster der Reichsabtei Hersfeld, besaß eine Hauskapelle.

Zwischen 1172 und 1189 richtete Landgraf Ludwig III. an der Nikolaikirche ein Benediktinerinnenkloster (1196 genannt) ein, eine Tante wurde erste Äbtissin. Um 1208 gründete Landgraf Hermann I. im Westen vor der Stadt das Katharinenkloster, besetzt mit Zisterzienserinnen. Es sollte als neue Grablege des Landgrafenhauses dessen bisheriges Hauskloster, das Benediktinerkloster Reinhardsbrunn, ersetzen. Bestattet wurden hier der Stifter († 1217) und seine Witwe Sophie († 1238) sowie ihre Söhne Hermann († 1216) und Heinrich Raspe IV. († 1247). Auch die Wettiner Kunigunde von Eisenberg († vor 1286) und Friedrich I. der Freidige († 1323) wurden hier beigesetzt.

Ldgf. Ludwig IV. und seine Gemahlin Elisabeth übergaben 1225 die Michaeliskapelle des Landgrafenhofes den Franziskanern, die hier eines ihrer frühesten Klöster in Deutschland errichteten. Bedeutender wurde das wohl 1240 (1239/42) von Heinrich Raspe IV. gegründete Dominikanerkloster (Predigerkloster) im Westen an der Stadtmauer; es erhielt eines der frühesten Elisabeth-Patrozinien nach der 1235 heiliggesprochenen Schwägerin des Stifters.

1290 tauschte Landgraf Albrecht vom Deutschen Orden den Patronat der Marienkirche ein, übergab ihn dem Augustiner-Chorherrenstift Großburschla (zu Treffurt, Wartburgkreis) und errichtete mit dessen Unterstützung 1294 an der Marienkirche ein Augustiner-Chorherrenstift (»Domstift«). 1298 gewährte ihm der Landgraf einen eigenen Immunitätsbezirk (»Domfreiheit«). Das wohlhabende Marienstift wurde ein beständiger Faktor im spätmittelalterlichen Wirtschaftsleben E.s, u. a. durch Geldverleih in Notzeiten. Auch wenn es mit Pfründen für Angehörige der landesherrlichen Verwaltung auf den ersten Blick als Residenzstift erscheint, waren andere Angehörige auch an anderen geistlichen Anstalten der Stadt bepfründet.

Ldgf. Friedrich II. stiftete 1331 ein zweites, kleines, nur sechs Mönche aufnehmendes Franziskanerkloster St. Elisabeth (»Elisabethzell«) außerhalb der Stadt unter der Wartburg an dem Platz, wo die Hl. Elisabeth 1226 ein Hospital eingerichtet hatte; trotz der Kleinheit galt es in der Sächsischen Ordensprovinz wegen seiner engen Verbindung zum Fürstenhaus als eigener Konvent: Mehrere Guardiane waren Hofprediger und Beichtväter der Fürsten und Erzieher ihrer Söhne, die Mönche besorgten zudem zeitweise den Gottesdienst in der Kapelle der Wartburg. Auch verliehen dem Klösterchen mehrere (Sekundär-)Reliquien Elisabeths einen besonderen Rang; sie wurden im 15. Jahrhundert wiederholt von Fs.innen des wettinischen Hauses zur Hilfe bei Geburten erbeten.

Die Verlagerung der thüringischen Hauptresidenz nach Gotha beendete die Serie der landesherrlichen Klosterstiftungen. 1378 kam noch im Süden vor dem Frauentor das Kartäuserkloster hinzu (ehemals im Kartausgarten), doch wurde diese Gründung vom Erfurter Kloster veranlasst. Ab 1288 werden Beginen in einem Haus nördlich des Predigerklosters bezeugt; sie wurden vor 1368 vertrieben.

E. besaß mehrere Hospitäler, deren Lage und Geschichte im Einzelnen verwickelt und widersprüchlich ist. Das von der Hl. Elisabeth 1226 in einer Notlage des Landes unterhalb der Wartburg gegründete Spital bestand wohl kaum über 1227/28 hinaus. Die vermutlich ältesten Spitäler, die »Männersieche« und die »Weibersieche«, lagen außerhalb der Stadt im Westen und im Osten; erhalten hat sich die kleine Clemenskirche. Dicht vor dem Georgentor entstand das »Neue Spital« (1309 zuerst genannt) mit seiner Annenkirche. Außerdem unterhielten das Franziskanerkloster und das Predigerkloster eigene Spitäler.

Schulen bestanden schon im 13. Jahrhundert bei allen drei Pfarrkirchen und am Dominikanerkloster. Besonderen Ruf genoss die Lateinschule der Georgenkirche (u. a. 1498–1501 von Martin Luther besucht, dessen Mutter aus E. stammte). 1544 wurde die Georgenschule in das ehemalige Predigerkloster verlagert. Unter Herzog Johann Ernst (1596–1638) wurde sie als »Scola provincialis« zu einer der wichtigsten Schulen des Hzm.s (1692–1695 Besuch des in E. geborenen Johann Sebastian Bach), 1707 von Herzog Johann Wilhelm zum hzl.en »Gymnasium Illustre« erhoben. 1704–1740 war ihr ein Predigerseminar angegliedert.

Eine besondere Rolle spielten E. und die Wartburg in den Anfängen der Reformation: Luther predigte auf der Rückreise vom Reichstag in Worms am 2. Mai 1521 in der Georgenkirche. Am 4. Mai wurde er auf der Weiterfahrt auf Anordnung seines Landesherrn Kurfürst Friedrichs des Weisen auf der Wartburg in Sicherheit gebracht. Während seines Aufenthaltes bis Anfang März 1522 übersetzte Luther hier das Neue Testament ins Deutsche.

Ersten Eingang in E. fand Luthers Lehre Anfang 1523 durch den ehemaligen Dominikanermönch Jakob Strauß, 1522 Luthers Student in Wittenberg. Strauß erhielt auf Empfehlung vermutlich Herzog Johanns die Predigerstelle (neben dem Pfarrer) an der Georgenkirche. Seine radikalen Predigten entfachten den »E.er Zinswucherstreit«, den im Mai/Juni 1524 eine fürstliche Kommission beendete. E.er Bürger nahmen als Mitglieder des »Werrahaufens« im April 1525 am Bauernaufstand teil. Am 24. April 1525 wurden im E.er »Pfaffensturm« Klöster und Kirchen von den Bürgern geplündert, nachdem alle Mönche, Nonnen und Kanoniker die Stadt verlassen hatten. Die Marienkirche blieb seither Ruine, die Georgenkirche war lange Zeit unbenutzbar. Dem »Werrahaufen«, der beim Katharinenkloster lagerte, blieb die Stadt verschlossen; seine Anführer wurden verhaftet und auf dem Markt hingerichtet. Zugleich brach am 11. Mai mit dem Erscheinen Landgraf Philipps von Hessen und Herzog Ernsts von Braunschweig die Bauernerhebung im E.er Gebiet zusammen.

In der Folge wurden die Klöster aufgehoben, die Verwaltung ihrer Besitzungen übernahmen 1525 der Stadtrat, 1529 die Landesherrschaft durch Beschlagnahme. 1544 verkaufte der Kurfürst der Stadt die Besitzungen der Kartause, des Katharinen- und des Nikolaiklosters. 1525 fand in der E.er Umgebung eine landesherrliche Visitation statt, die erste im ernestinischen Territorium überhaupt. 1528/29 wurde E. zum Sitz eines Superintendenten, seit Wiedereinrichtung der Residenz als Hofprediger und fsl.er Beichtvater zum »Generalsuperintendenten« erhoben. In der Zeit der frühneuzeitlichen Fsm.er bestand seit 1598 in E. ein Konsistorium.

Als evangelische Pfarrkirchen dienten die Nikolai- und die Georgenkirche, für die, bis sie 1561 wiederhergestellt war, die Michaeliskirche des vormaligen Franziskanerklosters als Ersatz fungierte; der »Dom« verfiel. Neue Pfarrkirche für die Georgenvorstadt wurde die Annenkirche des Hospitals. 1697 kam die Kreuzkirche auf dem Alten Friedhof hinzu. Dieser war 1598 vor dem Predigertor eingerichtet worden, als im Zuge des Ausbaus E.s zur Residenz die bisherigen drei Friedhöfe bei den alten Pfarrkirchen aufgehoben wurden.

(4) Neben der etwas entfernten Wartburg bestand als landesherrlicher Sitz in der Stadt der bald nach 1150 errichtete, stets unbefestigte Landgrafenhof (»Steinhaus«, »Steinhof«). Nach E.s Beteiligung an der erfolglosen Belagerung der Wartburg 1257–1263 im Erbfolgekrieg nach Aussterben der Ludowinger und der Einnahme E.s 1263 durch Markgraf Heinrich den Erlauchten errichtete dieser sogleich im Norden der Stadt eine Niederburg (»Klemme«, ehemals am Theaterplatz) zur ständigen, auch militärischen Präsenz des Stadtherrn in der Stadt. 1306 konnte die Stadt die Burg von Landgraf Albrecht erwerben und zerstören. Nach E.s erneuter Beteiligung an der wieder erfolglosen Belagerung der Wartburg zwang Landgraf Friedrich I. 1308 die Stadt zum Wiederaufbau der »Klemme«.

Die Bauten der frühneuzeitlichen Residenz lagen bis zum 18. Jahrhundert im Süden des Marktes, ausgehend vom Landgrafenhof. Nach dem Verlust der Residenz diente der Komplex als Amts- und Zollhof. An seiner Ostseite errichtete vermutlich Kurfürst Friedrich der Weise um 1507 am Platz des Pfarrhauses der Georgenkirche und der Georgenschule das »Residenzhaus« als modernes Quartier für seine gelegentlichen Besuche. Die dem Landgrafenhof vorgelagerte Georgenkirche auf dem Markt wurde in der Folgezeit von Residenzbauten eingerahmt und kam, obwohl städtische Pfarrkirche, baulich einer Schlosskirche gleich. 1515 ließ der Stadtrat den alten Bau mit Ausnahme des Chores durch einen Neubau ersetzen, der im »Pfaffensturm« 1525 schwer beschädigt wurde. 1558–1561 erfolgte wieder ein Neubau. Sogleich nach der Weihe führte 1562 ein Gang von der Residenz zur Georgenkirche.

Die Wiedereinrichtung der Residenz ab 1596 unter Herzog Johann Ernst führte zum Umbau des Landgrafenhofs zu einem zeitgemäßen Residenzschloss. Anstelle des Franziskanerklosters entstanden ein Schlossgarten sowie 1610 die Schlossbrauerei. Das 1484 erbaute Rat- und Kaufhaus der Stadt auf dem Markt nördlich der Georgenkirche nahm 1597 Kanzlei und Regierung auf; die Stadt musste künftig den Ratsweinkeller an der Nordostecke des Marktes als Rathaus nutzen. Die Georgenkirche erhielt eine Fürstengruft.

In der Blütezeit des E.er Fsm.s gestaltete Herzog Johann Wilhelm (1698–1729) die Residenz prunkvoll aus. Nachdem Herzog Johann Georg I. (1672–1686) die Georgenkirche zur Hofkirche erhoben hatte, erhielt sie 1717 eine repräsentative Fürstenloge und eine neue Fürstengruft.

Ein Umbruch trat ein, als nach dem Tod Herzog Wilhelm Heinrichs 1741 sein Testamentsvollstrecker Friedrich d. Gr. von Brandenburg-Preußen die gesamte Innenausstattung aus der E.er Residenz entfernte, so dass dem Nachfolger Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar nur die nackten Gebäude blieben. Dieser ließ 1742 die alten Bauten großenteils abbrechen und an der Nordostseite des Marktes nach dem Ankauf mehrerer Bürgerhäuser ein neues Stadtschloss errichten (1747 vollendet). Nur der Ostflügel der alten Anlage wurde als »Alte Residenz« weiter genutzt.

Die Georgenkirche führt ihre frühere zentrale Rolle des Fsm.s E. weiter: Im Altarraum wurde neben dem Grabmal des Wettiners Landgraf Friedrich I. († 1323) das seiner Gemahlin Elisabeth von Arnshaugk († 1359) aus dem ehemaligen Katharinenkloster aufgestellt, hinzu kam das des ersten evangelischen Bf.s von Naumburg (1542) und seit 1552 in E. tätigen Generalsuperintendenten der ernestinischen Herzogtümer in Thüringen Nikolaus von Amsdorf († 1565). (1952 kamen die Grabmäler der Ludowinger aus Reinhardsbrunn hinzu.)

Die wohl um 1160 begonnene Nikolaikirche hat ihre ursprüngliche Gestalt als Basilika mit einem etwas jüngeren spätromanischen Turm bewahrt. Ihr Bauschmuck sowie Reste des Landgrafenhofs verbinden sie stilistisch mit dem gleichzeitigen Palas der Wartburg. Die Marienkirche mit ihrem Kollegiatstift (»Dom«) scheint ein eindrucksvoller Bau gewesen zu sein, der den Südteil der Stadt beherrschte. 1306/07 ließ die Stadt ihre beiden hinteren Türme abbrechen, da sie zu nahe an der Stadtmauer standen und bei der Belagerung durch Landgraf Friedrich I. die Verteidigung behinderten. Seit der Reformation wurde die Marienkirche nicht mehr benutzt, 1692 wurden ihre übrigen Türme gesprengt und die Steine für die Kreuzkirche verwandt. Nach Umnutzung der Baureste seit Anfang des 18. Jahrhunderts verschwand sie ganz.

Die Wiedereinrichtung der Residenz führte im 17. und 18. Jahrhundert zu einer regen Bautätigkeit. U. a. kam unter Herzog Johann Georg II. 1692–1697 als Neubau die Kreuzkirche auf dem 1598 eingerichteten Friedhof vor dem Predigertor hinzu. Sie gilt als charakteristisches Beispiel des damals modernen protestantischen Kirchenbaus und besitzt zahlreiche Grabmäler und Epitaphien von Mitgliedern des Hofes. Sowohl höhere Hofamtsträger als auch Kaufleute ließen viele, teils repräsentative Häuser errichten. Seit dem frühen 18. Jahrhundert wurde das Fachwerk zunehmend vom Steinbau abgelöst. 1674 befahl der Herzog dem Stadtrat, die wichtigsten Straßen dauerhaft zu erneuern.

(5) Seit etwa 1200 bis über die Mitte des 14. Jahrhunderts hinaus wurde die Landgrafschaft Thüringen vornehmlich von E. aus regiert. Für alle Geistlichen der Landgrafschaft errichtete Heinrich Raspe IV. 1239 an der Nikolaikirche eine Gebetsverbrüderung und Bruderschaft. 1283 wurde E. von Landgraf Albrecht zum Oberhof für sämtliche Städte und Flecken der Landgrafschaft bestimmt; deshalb galt E. nach einer Mitteilung des E.er Stadtschreibers an den Kurfürst 1466 als »Hauptstadt« Thüringens.

Im Dominikanerkloster fanden im 14. Jahrhundert mehrere Provinzialkapitel des Ordens statt (1321, 1343, 1390), die von Turnieren weltlicher Herren begleitet wurden. 1349 verhandelte im Predigerkloster König Karl IV. mit Markgraf Ludwig von Brandenburg.

Im 14. Jahrhundert wurde die Wartburg Sitz eines Amtes. Davon ausgenommen war zunächst die Stadt E.; ihr Schultheiß stand neben dem Amtmann. Im frühen 16. Jahrhundert wurde der Schultheiß dem Amtmann der Wartburg unterstellt, die Stadt in das Amt Wartburg eingefügt, das seit 1532 Amt E. hieß.

Seit der Wiedereinrichtung als Residenz 1596 bestanden in E. eine fürstliche Regierung und ein Konsistorium als Zentralverwaltung des Fsm.s. 1645–1672 amtierte ein »Oberaufseher und Landesdirektor«, 1672–1741 umfasste die Zentralverwaltung die Regierung, das Konsistorium und die Rentkammer. Nach der Vereinigung des Fsm.s mit dem Fürstentum Weimar blieben die E.er Behörden bestehen und wurden 1756 dem neuen Geheimen Concilium in Weimar unterstellt. Die E.er Landstände waren ab 1596 zunächst mit denen von Gotha und Coburg vereint, seit 1615 tagten sie allein als »E.ische Thüringische Stände«, im 17. Jahrhundert mit eigener Steuerverwaltung. Seit Ende des 17. Jahrhunderts wurde die »Direktion« der Landschaftskasse zum Obersteuer- und Kastendirektorium.

In der ersten Residenzperiode wurde der Hauptort Thüringens überdies kultureller Mittelpunkt. Eine erste Blütezeit erlebten die Wartburg und E. unter Landgraf Hermann I., dem Mäzen der führenden Dichter wie Walther von der Vogelweide oder Wolfram von Eschenbach. Bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts entstanden im Dominikaner- und im Franziskanerkloster mehrere Chroniken zur Geschichte Thüringens. Nachhaltige Wirkung erzielten die drei Chroniken des Schulmeisters am Marienstift und späteren E.er Stadtschreibers Johannes Rothe († 1434); sein bis 1409 reichendes Chronicon Thuringicum ist weithin eine Chronik der Stadt E. Neben anderen Schriften verfasste Rothe vor 1394 mit dem »E.er Rechtsbuch« die wichtigste der zahlreichen Rechtsaufzeichnungen, die wegen E.s Funktion als Oberhof der thüringischen Städte bis ins frühe 16. Jahrhundert entstanden.

Mit der zweiten Residenzperiode ging eine zweite kulturelle Blüte einher. Besonders zu erwähnen ist das Musikleben, seitdem 1677 eine Hofkapelle gegründet worden war. Hier wirkten mehrere bedeutende Musiker und Komponisten, u. a.: Johann Pachelbel als Hoforganist (1677/78), Lehrer Johann Christoph Bachs (* 1671, älterer Bruder Johann Sebastians, * 1685 in E.; ihr Vater Johann Ambrosius Bach war 1671–1695 Stadtpfeifer in E., sein Vetter Johann Christoph Bach seit 1665 Organist und später Cembalist in der E.er Hofkapelle). Daneben wirkten bis 1678 und erneut 1685–1692 Daniel Eberlin und 1708–1712 sein Schwiegersohn Johann Philipp Telemann als Konzertmeister und Kantor. Mitglieder der »Fruchtbringenden Gesellschaft« waren u. a. der aus E. stammende Arzt, Schriftsteller und als Historiker zweifelhafte Dr. Christian Franz Paullini (1643–1712) und der Schriftsteller und hzl.e Kammersekretär Caspar Stieler, der in E. sein weit verbreitetes Lehr- und Musterbuch der Verwaltungssprache »Die teutsche Sekretariats-Kunst« verfasste (1673).

(6) E. darf zu Recht als Residenzstadt bezeichnet werden. Als solche fungierte E. nach der Gründung im 12. Jahrhundert zusammen mit der nahen älteren Wartburg ab etwa 1200 unter den Ludowingern und den Wettinern als Ldgf.en von Thüringen bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Außerordentlich reich war die geistliche Ausstattung mit gleich drei Pfarrkirchen und vier Klöstern, sämtlich von den Landesherren gegründet. Um 1500 waren von rund 3500 Einwohnern etwa 300 Geistliche, und 1506 gab es 62 Vikarien, so dass Luther E. als »Pfaffennest und geistlichen Stapelplatz« bezeichnete. Die Zentralität E.s unterstreichen die Vereinigung aller Geistlichen der Landgrafschaft in einer hier 1239 errichteten Bruderschaft ebenso wie die Funktion als rechtlicher Oberhof für die anderen thüringischen Städte ab 1283. Nach dem Abzug der Hofhaltung ab Mitte des 14. Jahrhunderts traten Stillstand und Rückgang ein, doch blieb die Stadt bedeutend und weiterhin geistig-kultureller Mittelpunkt; die günstige Verkehrslage trug das Ihre dazu bei. In der Reformation und im Bauernkrieg spielte E. eine herausragende Rolle; erinnert sei an den vom Landesherrn zu seinem Schutz verordneten Aufenthalt Martin Luthers auf der Wartburg. Die Wiedereinrichtung als Residenz eines wenn auch recht kleinen Fsm.s ab 1596 führte im 17. und 18. Jahrhundert zu einer neuen Blüte vor allem in kultureller Hinsicht. Als Stadt profitierte E. in dieser Zeit von der Anwesenheit des Hofs. Seit seinen Anfängen stand E. stets unter dem unmittelbaren Einfluss seines landgräflich-fürstlichen Herrn, der sich oft auch in rein städtische Angelegenheiten einmischte.

(7) Das Stadtarchiv Eisenach verbrannte im großen Stadtbrand 1636 mit fast allen älteren Archivalien und erlitt erneut durch Kriegseinwirkung 1945 große Verluste. Deshalb sind, zumal für die ältere Zeit, aber ebenso für die Residenzzeiten vor allem die Bestände des Landesarchivs Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar und Staatsarchiv Gotha, heranzuziehen. Für die Kirchengeschichte enthält das Landeskirchenarchiv Eisenach der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) einschlägiges Material.

Die älteste bekannte Stadtansicht stammt von Matthäus Merian (um 1640, erschienen 1650). Etwas jünger (1663) war ein früher im Rathaus vorhandenes Gemälde. Gegenüber diesen nicht immer zuverlässigen Ansichten bietet guten Aufschluss ein Stadtplan aus der Vogelschau von 1717. Die genannten und weitere vor 1800 entstandene Ansichten bei Voss, 1915 [siehe unter (8)].

Limberg, Johann: Das im Jahre 1708 lebende und schwebende Eisenach, Eisenach 1712. – Codex diplomaticus Saxoniae regiae I, A, Bde. 1–3 (1882–1898); I, B, Bde. 1–4 (1899–1909/1941). – Cronica Reinhardsbrunnensis, hg. von Oswald Holder-Egger, in: Monumenta Germaniae Historica, Scriptores 30, 1, Hannover 1896, S. 490–656. – Regesta Thuringiae, hg. Dobenecker (1896–1939). – Die Stadtrechte von Eisenach, Gotha und Waltershausen, hg. von Karl Friedrich von Strenge und Ernst Devrient, Jena 1909 (Thüringische Geschichtsquellen, 9, N.F. 6). – Der Codex Eberhardi des Klosters Fulda, hg. von Heinrich Meyer zu Ermgassen, Bd. 2, Marburg 1996 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, 58, 2). – De ortu principum Thuringie, in: Tebruck, 2001 [siehe unter (8)], S. 393–408. – Das Mainzer Subsidienregister für Thüringen von 1506, bearb. von Enno Bünz, Köln/Weimar/Wien 2005 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Große Reihe, 8). – Johannes Rothe, Thüringische Landeschronik und Eisenacher Chronik, hg. von Sylvia Weigelt, Berlin 2007 (Deutsche Text des Mittelalters, 87). – Weitere Quellen siehe unter (8): Patze, 1982, sowie Bergmann, 1992 und 1994.

(8)Voss, Georg: Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach, Amtsgerichtsbezirk Eisenach. Die Stadt Eisenach, Jena 1915 (Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens, 39) [die historischen Teile von Hermann Helmbold]Hess, Wolfgang: Hessische Städtegründungen der Landgrafen von Thüringen, Marburg 1966 (Beiträge zur hessischen Geschichte, 4). – Patze, Hans: Art. „Eisenach“, in: Handbuch der Historischen Stätten, Bd. 9: Thüringen (21989), S. 88–96. – Scherf, Helmut: Bau- und Kunstdenkmale in Stadt und Kreis Eisenach, 2: Stadt Eisenach, Eisenach o. J. [1981] (Eisenacher Schriften zur Heimatkunde, 15). – Patze, Hans: Art. „Eisenach“, in: LexMa 3 (1986), Sp. 1754. – Patze, Hans: Art. „Eisenacher Chroniken“, in: LexMa 3 (1986) Sp. 1754 f. – Ebel, Friedrich: Art. „Eisenacher Rechtsbuch“, in: LexMa 3 (1986) Sp. 1755. – Streich, Brigitte: Zwischen Reiseherrschaft und Residenzbildung: Der wettinische Hof im späten Mittelalter, Köln/Wien 1989 (Mitteldeutsche Forschungen, 101). – Bergmann, Gerd: Geschichtsschreibung in Eisenach. Ein historischer Überblick, in: Eisenach-Jahrbuch 1992 S. 35–53 [detaillierte Übersicht der reichen Quellenüberlieferung]. – Schwarz, Hilmar: Die Wartburg im Itinerar der thüringischen Landgrafen des Mittelalters, in: Wartburg-Jahrbuch 1992 (1993) S. 90–102. – Bergmann, Gerd: Ältere Geschichte Eisenachs von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Eisenach 1994 [ohne Einzelnachweise, doch mit sehr umfangreichem Quellen- und Literaturverzeichnis]. – Langmass, Constanze: Die Eisenacher Stadtbefestigung, Eisenach, o. J. [1995]. – Bergmann, Gerd: Das Stadtschloss in Eisenach, in: Residenz-Schlösser in Thüringen. Kulturhistorische Porträts, hg. von Roswitha Jacobsen und Hendrik Bärnighausen, Bucha 1998, S. 29–38; wiederholt in: Die Residenz-Schlösser der Ernestiner. Kulturhistorische Porträts, hg. von Roswitha Jacobsen, Bucha 2009 (Mitteldeutsche Miniaturen, 8), S. 27–36. – Dehio, Kunstdenkmäler: Thüringen (1998). – Strickhausen, Gerd: Burgen der Ludowinger in Thüringen, Hessen und dem Rheinland. Studien zu Architektur und Landesherrschaft im Hochmittelalter, Darmstadt/Marburg 1998 (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte, 109). – Tebruck, Stefan: Die Reinhardsbrunner Geschichtsschreibung im Hochmittelalter. Klösterliche Traditionsbildung zwischen Fürstenhof, Kirche und Reich, Frankfurt a. M. u. a. 2001 (Jenaer Beiträge zur Geschichte, 4). – Müller, Christine: Landgräfliche Städte in Thüringen. Die Städtepolitik der Ludowinger im 12. und 13. Jahrhundert, Köln u. a. 2003 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, 7). – Heinemeyer, Karl: Art. „Eisenach“, in: Höfe und Residenzen I,2 (2003), S. 166–171. – Strickhausen, Gerd: Art. „Wartburg“, in: Höfe und Residenzen I,2 (2003), S. 614 f. – Weigel, Petra: Das Elisabeth-Hospital und das Franziskanerkloster St. Elisabeth unterhalb der Wartburg im Lichte der schriftlichen Quellen, in: Wartburg-Jahrbuch 2007 (2009) S. 174–197. – Weigel, Petra: Eisenach, St. Michael, in: Für Gott und die Welt. Franziskaner in Thüringen, Paderborn u. a. 2008 (Mühlhäuser Museen. Forschungen und Studien, 1), S. 225. – Hopf, Udo, Spazier, Ines, Weigel, Petra: Zelle der St. Elisabeth unterhalb der Wartburg, in: Für Gott und die Welt. Franziskaner in Thüringen, Paderborn u. a. 2008 (Mühlhäuser Museen. Forschungen und Studien, 1), S. 226 f. – Luther, Franziska: »abbatissa et moniales sanctae Katherine«. Das Zisterzienserinnenkloster St. Katharinen vor Eisenach 1208–1530, in: Wartburg-Jahrbuch 2009 (2011) S. 66–106.

Karl Heinemeyer