Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

  1. Alt Ruppin  – Neuruppin

    Residenzstadt bis 1524

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Alt Ruppin – Neuruppin

    (1) Der Name Ruppin (Rapin) wird das erste Mal 1238 in einer Urkunde der Markgrafen von Brandenburg genannt, wobei die Zuordnung zu Alt oder Neuruppin nicht zu entscheiden ist. Alt Ruppin [A. R.] (1256 Olden Ruppyn, 1291 prope…

  2. (Bad) Wilsnack

    Residenzstadt 1752-1775

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    (Bad) Wilsnack

    (1, 2) Die heutige Kleinstadt (Bad) W. gehörte ursprünglich zu einem östlich von Havel und Elbe gelegenen Besitzkomplex der Bischöfe bzw. des Domkapitels von Havelberg. Das Gebiet erstreckte sich als schmaler Streifen von Havelberg über Nitzow und…

  3. Beeskow

    Residenzstadt bis 1551

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Beeskow

    (1) B. entstand an einem Übergang über die Spreeniederung, an dem sich Handelsstraßen von Leipzig nach Frankfurt (Oder) und von Cottbus über Fürstenwalde an die pommersche Ostseeküste kreuzten. 1272 zuerst urkundlich erwähnt, befand sich B. zu diesem…

  4. Berlin / Cölln

    Residenzstadt 1533-1536

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Berlin/Cölln

    (1) B. und C. entstanden dem archäologischen Befund zufolge im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts als direkt benachbarte Städte auf zwei Spree-Inseln zwischen den älteren slawischen Burgstädten Spandau und Köpenick (jeweils 14,5 km entfernt).…

  5. Buckow

    Residenzstadt ab 1674

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    Buckow

    (1) B. wird erstmals 1249 im Vertrag von Liegnitz als Burg an der Südwestgrenze des Landes Lebus genannt. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürften Burg und Siedlung im Zuge des Landesausbaus unter Herzog Heinrich I. von Schlesien († 1238) in der Enge zwischen…

  6. Celle

    Residenzstadt 1428-1722

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Celle

    (1) C, hervorgegangen aus Neu-C. (mnd. Nigentzelle, mlat. Nova Tzellis), löste die 1292 oder kurz vorher abgebrannte Stadt Altenc. ab, die drei Kilometer weiter alleraufwärts lag. Erst im 18. Jahrhundert setzte sich die heutige Namensform durch (amtlich 1834).…

  7. Dahme

    Residenzstadt 1707-1747

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Dahme

    (1) Die Stadt D. ist Sitz des gleichnamigen Amtes im Landkreis Teltow-Fläming im südlichen Brandenburg. Durch die Stadt fließt der südöstlich von ihr entspringende Fluss Dahme, der nach etwa 95 km in Berlin-Köpenick in die Spree mündet.

    D. wird 1186 und 1234…

  8. Doberlug (Dobrilugk)

    Residenzstadt 1684-1712

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Doberlug (Dobrilugk)

    (1) D. (heutige Schreibweise seit 1937, seit 1950 D.-Kirchhain) liegt im Süden Brandenburgs in der westlichen Niederlausitz. Der Name, sorbischen Ursprungs, bedeutet entweder »Gutes Wiesenland« oder geht auf den früheren Name der Kleinen Elster…

  9. Finsterwalde (Grabin)

    Residenzstadt 1533-1625

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Finsterwalde (Grabin)

    (1) F. (1282 Dynsterwalde)), niedersorbisch Grabin (seit 1700), liegt im Süden von Brandenburg in der westlichen Niederlausitz. Durch die Stadt fließt die Schacke, die den ehemaligen Stadtgraben speiste und bei Doberlug in den Hammerteich…

  10. Forst (Lausitz) (Baršć)

    Residenzstadt bis 1667; 1704-1736; ab 1740

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Forst (Lausitz) (Baršć)

    (1) F. entstand als planmäßige Gründungsstadt an einer Furt über die Lausitzer Neiße, wo sich zudem zwei Handelswege kreuzten, einmal die von Halle a. d. Saale im Westen nach Polen führende Salzstraße, zum anderen der nord-südlich verlaufende…

  11. Freyenstein

    Residenzstadt ab 1492

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Freyenstein

    (1, 2) F. lag auf den Ausläufern eines Höhenrückens in der Nähe der Dosse, die nordöstlich der Stadt durch ein Niederungsgebiet fließt. Der Fluss markierte bereits im Spätmittelalter die Grenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg. Nach Ende des…

  12. Friesack

    Residenzstadt 1414-1587

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Friesack

    (1, 2) Es ist unklar, ob der frühdeutschen Burg auf einer Talsandinsel von fünf Meter Höhe am Rhinübergang eine slawische Anlage vorausging. Der Name F., der für das ganze umgebende Ländchen galt, ist slawischen Ursprungs. Eine Dienstsiedlung (Kietz) fehlt,…

  13. Fürstenwalde/Spree

    Residenzstadt 1385-1555

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Fürstenwalde/Spree

    (1) F., urkundlich 1272 erstmals erwähnt, entstand am Nordufer der Spree an einer Stelle, wo sich die Spreeniederung von 15 auf etwa drei Kilometer verengte und es einen Übergang über den Fluss gab. An dieser Stelle kreuzten sich die Handelsstraße…

  14. Golzow

    Residenzstadt des gesamten Betrachtungszeitraums

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    Golzow

    (1) G., ca. 20 km südlich Brandenburgs an der Havel gelegen, verdankt seine Bedeutung der Lage an der brandenburgisch-sächsischen Grenze. Durch den Ort führte die Handelsstraße von Wittenberg nach Brandenburg, die hier das sich westlich und südlich…

  15. Halberstadt

    Residenzstadt bis 1350

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Halberstadt

    (1) H. liegt ca. 20 km nördlich des Harzes an den Wasserläufen Holtemme und Goldbach; östlich H.s erstreckt sich die fruchtbare Magdeburger Börde. Der Ortsname meint wahrscheinlich eine »Siedlung am geteilten Bach«, was auf zwei Arme der…

  16. Halle an der Saale

    Residenzstadt 1479-1680

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Halle an der Saale

    (1) H. liegt an einer Abbruchkante der sich westlich der Stadt in flache Arme verzweigenden Saale an einer Stelle, an der stark solehaltiges Wasser aus dem Boden trat. Dies hatte bereits in prähistorischer Zeit zu intensiver Salzgewinnung und…

  17. Küstrin (Kostrzyn)

    Residenzstadt 1535-1571

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Küstrin (Kostrzyn)

    (1) K. (der slawische Name »Cozsterina« [»Ort, wo rispenartige Pflanzen (Gräser) wachsen«] ist 1232 erstmals urkundlich erwähnt) liegt, leicht erhöht, unweit der Mündung der Warthe in die Oder an der Nahtstelle von Oder- und Warthebruch. Hier bot…

  18. Lübben (Lubin [Bŀota])

    Residenzstadt ab 1509

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Lübben (Lubin [Bŀota])

    (1) L. verdankt seine Entstehung der verkehrsgeographisch günstigen Lage an der Spreetalenge zwischen dem unteren und dem oberen Spreewald, und zwar an der einzigen Stelle zwischen Märkisch Buchholz im Nordwesten und Cottbus im Südosten, an…

  19. Lebus

    Residenzstadt bis 1432

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    Lebus

    (1, 2) L. entstand zehn Kilometer nördlich von Frankfurt a. d. Oder am linken Oderufer an einer Furt, durch welche die Fernhandelsstraße von Magdeburg über Köpenick nach Posen (Poznań) und Gnesen (Gniezno) führte. Wegen der Lage auf dem Westrand des Oderbruchs…

  20. Lieberose (Luboraz)

    Residenzstadt ab 1519

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Lieberose (Luboraz)

    (1) L. – niedersorbisch Luberas (1295), Lubraz (1300 u. ö.), Luboraz, heutige Schreibweise erst seit ca. 1680 –, Hauptort der gleichnamigen Herrschaft, gehörte zum Markgrafschaft Niederlausitz. Die verkehrsgünstige Lage an der Kreuzung der alten…

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