Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

  1. Beeskow

    Residenzstadt bis 1551

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Beeskow

    (1) B. entstand an einem Übergang über die Spreeniederung, an dem sich Handelsstraßen von Leipzig nach Frankfurt (Oder) und von Cottbus über Fürstenwalde an die pommersche Ostseeküste kreuzten. 1272 zuerst urkundlich erwähnt, befand sich B. zu diesem…

  2. Calbe

    Residenzstadt bis 1648

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Calbe

    (1) C. an der Saale, etwa 30 km südlich von Magdeburg, lag an der Handelsstraße von Magdeburg nach Leipzig, die hier in einer Furt den Fluss überquerte. 936 schenkte König Otto I. dem Stift Quedlinburg u. a. 15 slawische Familien in Calvo. Dem Magdeburger…

  3. Dessau

    Residenzstadt ab 1471

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Dessau

    (1) D. wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe gegründet, sehr wahrscheinlich im Auftrag des Askaniers Bernhard, Herzog von Sachsen (1140–1212), als Marktsiedlung; eine slawische Vorgängersiedlung ist nur vage…

  4. Dresden

    Residenzstadt ab 1485

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Dresden

    (1) D. entstand in einer Weitung des Elbtals auf dem linken Ufer; am rechten Ufer entwickelte sich das 1350 erstmals erwähnte Altend. zur Minderstadt. Durch das Siedlungsgebiet fließen die Weißeritz, die Prießnitz und der Kaitzbach der Elbe zu. Ab 1230 ist…

  5. Eisenach

    Residenzstadt bis 1323; ab 1596

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    Eisenach

    (1) Die Anfänge E.s als Stadt stehen in engstem Zusammenhang mit der eineinhalb Kilometer entfernten, älteren Wartburg. Sie beherrscht auf steilem Gipfel am Nordwestrand des Thüringer Waldes weithin das Land, besonders das mittlere Werratal mit seinen…

  6. Finsterwalde (Grabin)

    Residenzstadt 1533-1625

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Finsterwalde (Grabin)

    (1) F. (1282 Dynsterwalde)), niedersorbisch Grabin (seit 1700), liegt im Süden von Brandenburg in der westlichen Niederlausitz. Durch die Stadt fließt die Schacke, die den ehemaligen Stadtgraben speiste und bei Doberlug in den Hammerteich…

  7. Grimma

    Residenzstadt 1400-1547

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Grimma

    (1) G., aus einer slawischen Siedlung am westlichen Ufer der Mulde hervorgehend, wurde 1200 erstmals urkundlich erwähnt. Im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts hatten sich die Markgrafen von Meißen den Platz gesichert. Nach der Teilung des wettinischen…

  8. Halle an der Saale

    Residenzstadt 1479-1680

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Halle an der Saale

    (1) H. liegt an einer Abbruchkante der sich westlich der Stadt in flache Arme verzweigenden Saale an einer Stelle, an der stark solehaltiges Wasser aus dem Boden trat. Dies hatte bereits in prähistorischer Zeit zu intensiver Salzgewinnung und…

  9. Lübben (Lubin [Bŀota])

    Residenzstadt ab 1509

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Lübben (Lubin [Bŀota])

    (1) L. verdankt seine Entstehung der verkehrsgeographisch günstigen Lage an der Spreetalenge zwischen dem unteren und dem oberen Spreewald, und zwar an der einzigen Stelle zwischen Märkisch Buchholz im Nordwesten und Cottbus im Südosten, an…

  10. Leipzig

    Residenzstadt bis 1547

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Leipzig

    (1) L. (wohl von slawisch lipa – Linde, Lindenort, nach neuerer Deutung möglicherweise bereits indogermanisch »sumpfiger Ort« bedeutend) wird erstmals in der Chronik Thietmars von Merseburg zum Jahre 1015 als urbs erwähnt. L. lag verkehrsgünstig an der…

  11. Lieberose (Luboraz)

    Residenzstadt ab 1519

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Lieberose (Luboraz)

    (1) L. – niedersorbisch Luberas (1295), Lubraz (1300 u. ö.), Luboraz, heutige Schreibweise erst seit ca. 1680 –, Hauptort der gleichnamigen Herrschaft, gehörte zum Markgrafschaft Niederlausitz. Die verkehrsgünstige Lage an der Kreuzung der alten…

  12. Meissen

    Residenzstadt 1332-1539

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Meissen

    (1) Burg und Stadt M. liegen am westlichen Ufer der mittleren Elbe auf halber Strecke zwischen Dresden und Riesa. Namengebend wurde der Meisabach, der nördlich des Burgbergs vorbeifließt und in die Elbe mündet. Nach Thietmar von Merseburg soll König

  13. Merseburg

    Residenzstadt bis 1485

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    Merseburg

    (1) M. liegt am westlichen Hochufer der Saale. Der Domberg als höchste Erhebung wird von der Geisel im Süden und der Klia im Westen und Norden umflossen. Nördlich des Dombergs existierte wohl eine Furt; Brücken über die Saale lassen sich seit 1188…

  14. Rochlitz

    Residenzstadt bis 1622

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Rochlitz

    (1) Burg und Stadt R. wurden in einer weitläufigen Schleife der Zwickauer Mulde am westlichen Ufer angelegt. Zwei überregional bedeutende Verkehrswege querten hier den Fluss: In direkter Nähe zur Burg an der Zaßnitzer Furt ein »Böhmischer Steig«, der von Ha…

  15. Schleiz

    Residenzstadt des gesamten Betrachtungszeitraums

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Schleiz

    (1) S. geht wahrscheinlich auf eine slawische Siedlung zurück, die sich im Gebiet der heutigen Altstadt befand. Der Ort lag im Wisentaland zwischen Orla- und Dobnagau an der alten Straße, die von Süden über den Frankenwald nach Norden führte. Am Ort kreuzten…

  16. Schleusingen

    Residenzstadt bis 1547

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Schleusingen

    (1) S. liegt auf einem Höhenrücken 350–400 Meter über NN zwischen den beiden Flüssen Erle und Nahe, die unterhalb der Stadt zusammenfließen und nach einem Kilometer in die Schleuse, einen rechten Nebenfluss der Werra, münden. Das Gelände fällt nach…

  17. Sonnewalde (Groźišćo)

    Residenzstadt bis 1477; ab 1647

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Sonnewalde (Groźišćo)

    (1, 2) Das 1354 erstmals als Stadt bezeichnete S. liegt nördlich der kleinen Elster in der Niederlausitz in direkter Nachbarschaft einer älteren slawischen Siedlung. Der wendische Ortsname Groźišćo bedeutete so viel wie Burgstätte/-siedlung.…

  18. Sorau (Żary)

    Residenzstadt bis 1550; 1562-1765

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Sorau (Żary)

    (1) Die Stadt S., auf einer leichten Anhöhe in der Talmulde der Sore gelegen, entstand im 13. Jahrhundert am Schnittpunkt der Handelsstraße Frankfurt (Oder)-Görlitz mit der Salzstraße Magdeburg-Schlesien. Der Orts- und Gewässername geht auf das…

  19. Stolberg (Harz)

    Residenzstadt bis 1429; ab 1645

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Stolberg (Harz)

    (1) S. – im Spätmittelalter durchgehend Stalberg – befindet sich im südöstlichen Teil des Harzes an einer Stelle, an der aus drei Gebirgsbächen die Thyra entsteht, die nach 18 km in die Helme mündet, einem der in der Goldenen Aue befindlichen…

  20. Torgau

    Residenzstadt bis 1650

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Torgau

    (1) T., gelegen an der mittleren Elbe, erstreckt sich westlich des Flusses unterhalb eines direkt am Fluss befindlichen Bergplateaus, das das Schloss Hartenfels trägt. In T. querte eine Furt den Fluss. Eine hölzerne Brücke existierte sicher ab 1440 (1491…

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