Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

  1. Augustusburg (Schellenberg)

    Residenzstadt bis 1670

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Augustusburg (Schellenberg)

    (1) Zu beachten ist der Wechsel des Ortsnamens: Die Siedlung, die als burgabhängige Ortschaft auf einem kleinen Plateau 120–250 m nordnordöstlich unterhalb der Burg entstand, übernahm den Namen der Burg und wurde zunächst Schellenberg

  2. Freiberg

    Residenzstadt 1505-1539

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Freiberg

    (1) Der Fund von Bleiglanz auf der Gemarkung Christiansdorf veranlasste vor 1170 Markgraf Otto von Meißen (reg. 1156–1190) die 1162 vorgenommene Schenkung der Dörfer Tuttendorf, Christiansdorf und Berthelsdorf an das Kloster Marienzelle/Altzelle…

  3. Grimma

    Residenzstadt 1400-1547

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Grimma

    (1) G., aus einer slawischen Siedlung am westlichen Ufer der Mulde hervorgehend, wurde 1200 erstmals urkundlich erwähnt. Im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts hatten sich die Markgrafen von Meißen den Platz gesichert. Nach der Teilung des wettinischen…

  4. Leipzig

    Residenzstadt bis 1547

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Leipzig

    (1) L. (wohl von slawisch lipa – Linde, Lindenort, nach neuerer Deutung möglicherweise bereits indogermanisch »sumpfiger Ort« bedeutend) wird erstmals in der Chronik Thietmars von Merseburg zum Jahre 1015 als urbs erwähnt. L. lag verkehrsgünstig an der…

  5. Leisnig

    Residenzstadt bis 1444

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Leisnig

    (1) Die Entstehung der Stadt geht aus von der Burg L. (heute auch Mildenstein genannt), die wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert über dem Tal der Freiberger Mulde auf einer Felszunge errichtet wurde. Das altsorbische Toponym »Liźnik« (dt. »Ort an der…

  6. Stolberg (Harz)

    Residenzstadt bis 1429; ab 1645

    Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte. Teil 1: Nordosten
    Stolberg (Harz)

    (1) S. – im Spätmittelalter durchgehend Stalberg – befindet sich im südöstlichen Teil des Harzes an einer Stelle, an der aus drei Gebirgsbächen die Thyra entsteht, die nach 18 km in die Helme mündet, einem der in der Goldenen Aue befindlichen…

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