Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Brühl

Brühl

(1) B. liegt in der Kölner Bucht auf der Mittelterrasse östlich am Fuß des (rheinischen) Vorgebirges, der Ville, etwa 15 km südwestlich Kölns. Mehrere aus dem Vorgebirge kommende Bäche vereinigten sich bei B. und führten als B.er Bach nach Osten zum Rhein bzw. einem Rheinarm. Dank seiner geschützten Lage und seines fruchtbaren Lössbodens war diese Gegend seit der Frühzeit besiedelt. B. liegt an einer von Bonn nach Köln führenden Straße, die jedoch von geringer überörtlicher Bedeutung war. Der Ort gehörte seit alters zur engeren Herrschaft der Kölner Erzbischöfe Spätestens 1190, wohl schon früher hat Erzbischof Philipp von Heinsberg hier einen Hof errichten lassen. Er dürfte befestigt gewesen sein und ist vielleicht mit dem Gebäude zu identifizieren, das zwischen dem heutigen Marktplatz und der jetzigen Augustusburg ergraben worden ist. Er diente als Mittelpunkt für den Wildbann, später genannt Tiergarten und war der B.er Burg oder dem Hof zugeordnet. Seit 1217 sind Aufenthalte der Erzbischöfe belegt, häufiger seit 1263. 1285 erhielt B. Stadtrecht, was im Zusammenhang mit dem Erbfolgestreit im Herzogtum Limburg zu sehen ist, in den der Kölner Erzbischof involviert war. Besonders nach der Niederlage des Kölner Ebf.s in der Schlacht von Worringen 1288 hat Erzbischof Siegfried von Westerburg die Burg in B. ausbauen lassen, weil er nicht mehr von Köln aus als Befehlshaber agieren konnte. Schon vor der Verleihung des Stadtrechts gab es in B. ein Schöffengericht, das aus einem Landgericht für den südlichen Kölngau und dem ebf.en Hochgericht entstanden war, die 1249 zusammengelegt worden waren. B. fungierte vornehmlich als Sitz eines 1320 erstmals genannten ebf.en Amtmanns, die Stadt lässt sich daher als Amtsstadt verstehen, wo zudem ab 1469 die ebf.e Kanzlei laut der Hofordnung Erzbischof Ruprechts von der Pfalz angesiedelt werde sollte und dann bis zu ihrer Verlegung nach Bonn 1597 angesiedelt blieb. Kurzfristig (1368-1370) war B. an den Grafen von Arnsberg verpfändet. Der Kölner Kurfürst Clemens August (reg. 1723-1761) ließ ab 1725 die im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstörte Burg zur Sommerresidenz Schloss Augustusburg verwandeln, dem in etwa knapp zwei Kilometer Entfernung der Jagdsitz Falkenlust angeschlossen war.

(2) Der Ort hat sich an den Hof bzw. die Burg angelehnt. Erzbischof Siegfried von Westerburg verlieh dem als oppidum bezeichneten B. 1285 Stadtrecht. Vermutlich hat er auch für die panmäßige Anlage der Stadt Sorge getragen. B. stand durchgehend im Schatten der deutlich größeren Städte Köln und Bonn. Lediglich das Töpfergewerbe errang eine gewisse regionale, auf das Rheinland beschränkte Bedeutung, der Vertrieb erfolgte über Köln. Erzbischof Siegfried von Westerburg ließ die neue Stadt mit einer Befestigung umgeben, die zwei Tore besaß, das Kölntor (finanziert vom Ebf.) im Norden und das Uhltor im Süden; nach Osten zur Burg hin gab es ein weiteres Tor, Zugang zur Burg erhielt man nur durch die Stadt. 1299 wird ein Stadttor erwähnt und um 1325 eine die Stadt umgebende Mauer.

Die Stadt durfte sieben Schöffen frei wählen, wie in dem Stadtrecht von 1285 bestimmt war. Allerdings behielt sich der Erzbischof ein Bestätigungsrecht vor. Schon recht schnell ging die Bestimmung der freien Wahl durch die Bürger verloren, wenn es sie überhaupt gab, die Schöffen kooptierten sich von nun an selbst. Ein vom Erzbischof ernannter Schultheiß führte den Vorsitz im Schöffenkolleg und gewährte ihm als Stadtherrn eine weitere Einflussmöglichkeit. Ferner gab es Geschworene des sogenannten Burghofs (eines aus einer Hebestelle des ebf.en Tafelguts hervorgegangenen Hofs), deren Einfluss jedoch begrenzt blieb. Das eigentliche Führungsgremium der Stadt blieb das Schöffenkolleg, das die Steuern erhob und Handel und Marktgeschehen überwachte. 1319 gaben die Schöffen ihrem Siegel die Umschrift »sigillum suum commune opidi in B.« Einnahmen flossen der Stadtkasse zudem aus den verhängten Strafen zu, die zu zwei Dritteln an den Erzbischof gingen, zu einem Drittel an die Stadt. Im 15. Jahrhundert ist ein Wandel zu spüren. 1436 werden erstmals Bürgermeister erwähnt. Wenig später trat ein Rat neben das Schöffenkolleg. Ob die Bürger damit eine vom Erzbischof größere Unabhängigkeit erlangen konnten, bleibt ungewiss, da der Rat sich nicht entfalten konnte. Der Wille des Stadtherrn blieb ausschlaggebend.

Auf der Stadt lagen Verpflichtungen zur Versorgung der Burg. So hatten die Metzger von ihren Fleischbänken jährlich ein Pfund Talg zu reichen. Außerdem hatten die Bürger Geld zu zahlen und weitgehend für die Verteidigung ihrer Stadt zu sorgen, der Erzbischof hinwiederum beglich die Ausgaben für den Pförtner des Kölntores. Ferner wohnten in zunehmendem Maße niedere Bediente der Burg in der kleinen Stadt (Baumeister, Boten und Förster). Bedeutend wurde die Verlagerung der Kanzlei aus der Burg in die Stadt 1469. Zugleich verlagerte der Erzbischof die Versammlung seiner Räte aus der Burg in das neue Gebäude. Später wohnten dort der Kanzler und dessen Stellvertreter.

Im Spätmittelalter wird man wohl mit mehr als 500 und weniger als 1000 Einwohnern zu rechnen haben. Während des 16./17. Jahrhunderts wird die Einwohnerzahl kaum angestiegen sein. 1798 sind 1932 Einwohner bezeugt. Erzbischof Siegfried von Westerburg hatte 1285 den Schöffen und Bewohnern zugleich mit dem Stadtrecht einen Jahr- und einen Wochenmarkt gewährt. Allerdings blieben beide Märkte unbedeutend und dienten vorwiegend zur Versorgung der eigenen Bevölkerung. Das Gewerbe besaß einen kleinstädtischen oder gar dörflich-landwirtschaftlichen Charakter. Im 18. Jahrhundert wurde das Baugewerbe durch die ebf.en Bauvorhaben gefördert. Durch den Wegfall des Hofs und der Behörden unter der französischen Besetzung 1794 setzte eine Verarmung ein. Eine Besonderheit stellte der Abbau von Braunkohle dar, ein erstes Privileg wurde 1549 ausgestellt. Die Kohle diente zur Herstellung des »Kölner Umbra« als Färbestoff, die Asche als Düngemittel. Erzbischöfe Versuchsbergwerke wurden 1673-1710 betrieben. Seit etwa 1750 wurden im Umland zahlreiche kleine Gruben als Nebenerwerb betrieben zur Herstellung von »Klütten«, einer Art Brikett, deren Ausfuhr mit einem Zoll belegt war.

Im B.er Schöffengericht sind wohl die ländlichen Gerichte in Merreche (Kierberg) und Pingsdorf aufgegangen. Anscheinend bildete das B.er Schöffengericht den Oberhof für die Schöffen am Kölner Eigelstein (allerdings nur einmal, 1355, vom Eigelsteiner Gericht angerufen). Ansonsten war das B.er Schöffengericht abhängig vom Hohen weltlichen Gericht in Köln als Oberhof, bis es nach 1467 von dem in Bonn abgelöst wurde. In Bonn lag schließlich auch das Appellationsgericht für B.

Zumindest seit 1331 wurden Burgmannen mit Hofstellen in B. belehnt. Sie hatten die Burg zu bewachen, wurden allerdings seit dem 14. Jahrhundert zunehmend durch Söldner abgelöst. 1440 besaßen 82 ebf.e Lehensträger 127 Hofstätten bzw. Häuser in der Stadt.

Zur Versorgung der Burg diente ein Hof, der später sogenannte Burghof. Er lag zunächst in der Vorburg, wurde aber in der Neuzeit in die Stadt an die Burgstraße verlagert. Seine Aufgabe bestand als grundherrliche Hebestelle in der Einziehung von Lebensmitteln und anderen Ausstattungsgegenständen aus den umgebenden Höfen. Die Grundholden waren zudem zu Transportdiensten verpflichtet. Das führte seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts wiederholt zu Protesten vor allem der geistlichen Besitzer dieser Liegenschaften. Vielfach noch im 15. Jahrhundert wurden diese Höfe verkauft oder die Abgaben in ihrer Höhe begrenzt.

(3) In B. gab es zunächst eine Kapelle, die von der Pfarrkirche in Kendenich, etwa fünf Kilometer nördlich B.s, abhing. Erzbischof Walram von Jülich (reg. 1332-1349) gründete vor 1304 eine Pfarrkirche, deren Patrozinium St. Margarethe ist; erst im 19. Jahrhundert wurde die Kirche deutlich erweitert. Das Patronat lag beim Erzbischof, jährlich bekamen Pfarrer und Küster von ihm eine Getreidelieferung und eine Geldzahlung. Erzbischof Hermann von Hessen kaufte in der Stadt mehrere Grundstücke auf und ließ an der Ecke Uhlstraße-Markt-Schlossstraße seit 1491 ein Kloster der Franziskanerobservanten errichten (Altarweihe 1493). Zu diesem Kloster hatte er ein besonderes Verhältnis (Eintritt durch einen Geheimgang, zu dem es zwei Schlüssel gab [einen für das Kloster, einen für den Ebf.], der von der Burg direkt in den Chor führte; Teilnahme an der Messe; persönliches Gebet; testamentarische Legate; auch niedere Hofangehörige und andere landesherrliche Amtsträger bedachten das Kloster). Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche des Klosters auch als Kirche für Schloss Augustusburg mitgenutzt, 1735-1744 barock umgebaut und mit einem neuerrichteten Oratorium mit dem Orangerieflügel des Schlosses verbunden. Bis zur Säkularisation 1802 blieben die Franziskaner im Kloster. Das Hospital vom Ende des 15. Jahrhunderts diente wohl eher der B.er Bevölkerung. Ebenso gab es zu der Zeit eine »Schule« an der Küch-, Ecke Wallstraße. Über beide Einrichtungen ist wenig bekannt, auffällig ist die Erwähnung von »Schoelern« 1477, d.h. nach der Errichtung der ebf.en Kanzlei in B. 1469. 1618 werden eine Knaben- und eine Mädchenschule erwähnt, 1700 eine Volksschule.

Als ebf.e Stadt öffnete man sich nicht dem Luthertum. 1535 wurde ein in Münster gefangener protestantischer Prediger in B. verbrannt. Kurzzeitig kam es 1543 unter Erzbischof Hermann von Wied zu einer Akzeptanz der lutherischen Lehre, das Abendmahl durfte in beiderlei Gestalt gereicht werden. Da der Erzbischof keine Unterstützung erfuhr, die Protestanten des Schmalkaldischen Bundes 1547 militärisch und reichspolitisch unterlagen, verblieb B. katholisch.

Seit Ende des 12. Jahrhunderts gab es Juden in B. (wohl in Gefolge des Hofs), um 1250 bildeten sie eine Gemeinde. Höchstwahrscheinlich 1348 vertrieben, 1352 enteignet, kamen sie bald wieder (1369 drei Personen jüdischen Glaubens erwähnt); seit 1371 gab es einen Friedhof vor dem Kölntor. Ob die Gemeinschaft durchgehend existierte, ist fraglich, 1607 gab es vier, 1747 36 Juden.

(4) Die Burg, östlich der Stadt gelegen, hat bis zu ihrer Zerstörung im Jahr 1689 das Stadtbild beherrscht. Zu bauen begonnen wurde sie wohl nach der Freilassung Erzbischof Siegfrieds von Westerburg aus der Haft 1289, unter Walram von Jülich wurde sie fertiggestellt, in dessen Amtszeit auch der Bau der St. Margarethen-Kirche fällt. Die Burg war in das Befestigungssystem der Stadt einbezogen. Unter Erzbischof Salentin von Isenburg (reg. 1567-1577) wurde die Burg mit Bastionen versehen und der Eckturm im Oberteil polygonal ausgebaut. Nach ihrer Zerstörung 1689 lag die Burganlage als Ruine vor der Stadt, bis der Kölner Kurfürst Clemens August 1725 den Grundstein für einen barocken Neubau ohne Festungscharakter, der Augustusburg, bauen ließ. Seitdem beherrschte die Augustusburg als Sommerresidenz der Kölner Erzbischöfe das Stadtbild; im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss mehrmals umgebaut und die Fassade neu gestaltet, was zum Zuzug von Bauspezialisten aus Italien und Frankreich führte. Dessen ab 1729 anstelle des älteren Tiergartens angelegter französischer Garten führte weit nach Südosten aus B. heraus, nach Westen hin schloss sich der Nutzgarten an. Eine weitere Achse führte weniger weit nach Nordosten. Knapp zwei Kilometer südöstlich des Schlosses befindet sich am Ende einer vom Schlosspark ausgehenden Allee das Jagdschloss Falkenlust. Zur Stadtseite hin lagen die Wirtschaftsgebäude, u.a. auch das Jägerhaus Hubertusburg.

In der Mitte der Stadt verbreiterte sich die durchgehende Hauptstraße, die Kölnstraße, zum rechteckigen Marktplatz. Das Töpfergewerbe war vornehmlich in der Eulstraße, der südlichen Verlängerung der Hauptstraße, ansässig.

Das am Markt, Ecke Kölnstraße gelegene Haus zum Stern wurde 1530/31, nach dem großen Stadtbrand, erbaut für den ebf.en Oberkellner Wilhelm Kannengießer. Ebenfalls am Markt befindet sich das kleine Haus »Zum schwarzen Rösschen«, erbaut in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts für den Hofbäcker Johann Kleinholtz. Von 1749 stammt das Haus »Zum Schwan« des ebf.en Baumeisters Gerhard Cadusch (Ecke Markt, Steinstraße). Am Markt befindet sich auch ein Teil des sog. Burghofs, der grundherrlichen Hebestelle des Stadtherrn (Markt 2-6), neben einer Hofstätte eines der Burgmannen. Die Pfarrkirche St. Margarethen befindet sich etwas abseits des Markts an der Kirchstraße, die von der Nordseite des Markts nach Westen wegführt. Als letztes Haus vor dem Eingang zum Schloss wurde das »Churfürstlichen Comoedienhaus« errichtet (1888 Hotel Deutscher Kaiser, heute Schlossstraße 23). Der Standort der Kanzlei ist nicht mehr zu bestimmen. Das B.er Rathaus stammt von 1858, von dem 1686 errichteten Vorgängerbau verlautet weiter nichts, 1689 gab es durch die Belagerung weite Zerstörungen in der Stadt.

B. ist von Braun/Hogenberg in ihr Atlaswerk aufgenommen worden. Eine Stadtansicht mit der Burg bietet zudem ein Kupferstich von Sebastian Furck aus der Zeit um 1630, den er für das Werk »Thesaurus philopoliticus oder Politisches Schatzkästlein« von Daniel Meisner und Eberhard Kieser angefertigt hatte. Im HASt Köln befindet sich eine kolorierte Zeichnung der Stadt aus dem 18. Jahrhundert, die die Lage von Schloss Augustusburg und der Stadt verdeutlicht (abgebildet bei Drösser 2005, 22006).

(5-6) Um die Stadt herum erstreckte sich der sog. Beifang, für den das Stadtrecht von 1285 vorsah, dass dessen Bewohner auch zur Verteidigung der Burg verpflichtet waren. Der 1396 von König Wenzel verliehene Zoll zu B. spielte kaum eine Rolle, was verdeutlicht, dass es keinen nennenswerten überregionalen Verkehr durch B. gab, was wiederum nahelegt, dass B. seine Zentralität vornehmlich seiner Funktion als Amtsstadt und als Aufenthaltsort des Ebf.s verdankte. Bedeutung erlangte die Burg, nachdem Erzbischof Ruprecht von der Pfalz gezwungenermaßen 1469 B. zum Mittelpunkt der Verwaltung seiner rheinischen Güter bestimmte. Seitdem hat B. als Amtsstadt und bis 1597 als Sitz der kurkölnischen Landesregierung und des Weiteren unter Clemens August eine Rolle gespielt. Die Parteihaltung der Stadt verdeutlicht der Umstand, dass B. erst als letzte der Kurkölner Städte 1477 Hermann von Hessen als Erzbischof anerkannte und solange noch dem unterlegenen Ruprecht von der Pfalz anhing. Die Stadt selbst blieb auch nach Verleihung des Stadtrechts von 1285 unbedeutend. Wenn der Erzbischof oder sein Hof besondere Dinge verlangten, wurden sie in Köln oder andernorts eingekauft. Nur gelegentlich wurde B. zum Abschluss wichtiger Verträge hinzugezogen, die von dem Erzbischof als Landesherrn und den Landständen ausgefertigt wurden. Als Sommerresidenz der Kölner Erzbischöfe wurde B. wieder ab etwa 1728 genutzt, was sich in einer deutlichen Präsenz von Hofamtsträgern in der Stadt ausdrückte.

(7) Das Stadtarchiv Brühl beherbergt das moderne Archiv sowie heimatkundliche Sammlungen. Die alten, meisten ungedruckten Quellen, auch Rechnungen, finden sich im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (LA NRW), Abteilung Rheinand, in Duisburg, insbesondere im Bestand Kurköln. Heranzuziehen sind weitere Archive wie das Historische Archiv der Stadt Köln (HASt).

Gedruckt sind die Rechnungen aus der Zeit Dietrichs von Moers in: Archiv für die Geschichte und Statistik des Vaterlands, Bd. 1, Bonn 1785, S. 178-257. Dazu: Wisplinghoff, Erich: Kurkölnische Domänen während des 14.-18. Jahrhunderts, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 62 (1998) S. 17-58.

Lacomblet, Theodor J.: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, 4 Bde., Düsseldorf 1840-1858. - Fritz Wündisch: Brühler Regesten, Bd. 1, Brühl 21986 (Quellen zur Brühler Geschichte, 4). - Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter, bearb. von Friedrich Wilhelm Oediger, Richard Knipping, Wilhelm Kisky, Wilhelm Janssen, Norbert Andernach, 12 Bde., Bonn, Düsseldorf 1901-1995 (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, 21). - Eckertz, Gottfried: Fontes adhuc inediti rerum Rhenanarum. Niederrheinische Chroniken, 2 Bde., Köln 1864-1870.

(8)Braubach, Max: Das alte Schloß Brühl und seine Zerstörung im Jahre 1689, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 122 (1933) S. 118-125. -Braubach, Max: Zur Baugeschichte des Brühler Schlosses, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 130 (1937) S. 107-109. - Rheinischer Städteatlas, Lieferung I, Nr. 2: Brühl, bearb. von Klaus Flink, Bonn 1972. - Müller, Hans: Oberhof und neuzeitlicher Territorialstaat, dargestellt am Beispiel der drei rheinischen geistlichen Kurfürstentümer, Aalen 1978 (Untersuchungen zur deutschen Staats- und Rechtsgeschichte, N.F., 20). - Rheinische Geschichte, Bd.e 1-3, hg. von Franz Petri und Georg Droege unter Mitarbeit von Egon Boshof, Düsseldorf 1976-1983. - Wündisch, Fritz: Brühl. Mosaiksteine zur Geschichte einer alten kurkölnischen Stadt, Köln 1987. - Militzer, Klaus: Die kurkölnischen Hofordnungen und die Ausformung Brühls zu einer Residenz, in: Höfe und Hofordnungen 1200-1600. 5. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, […], Sigmaringen, 5.-8. Oktober 1996, hg. von Holger Kruse und Werner Paravicini, Sigmaringen 1999 (Residenzenforschung, 10), S. 301-314. - Drösser, Wolfgang: Brühl, Brühl 2005, 22006. - Militzer, Klaus: Verwaltete Herrschaft. Die kurkölnischen Residenzen im Spätmittelalter, Wien, Köln, Weimar 2019 (Veröffentlichungen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere das Alte Erzbistum Köln, N.F., 4).

Klaus Militzer (†)