I.
Der für das Haus C. namengebende Ort liegt am nordwestlichen Rand des Steigerwalds, zu Füßen einer frühma. Wallanlage und zweier hoch- bzw. spätma. Burgen. Der…
Der für das Haus C. namengebende Ort liegt am nordwestlichen Rand des Steigerwalds, zu Füßen einer frühma. Wallanlage und zweier hoch- bzw. spätma. Burgen. Der…
In salischer und staufischer Zeit waren die Herren und Gf.en von C. im Raum zwischen Main und Steigerwald die maßgebliche Dynastie und können insoweit auch in…
Scastel (816, Verschreibung, Kopie ca. 1320); de Castello (1091, Kopie 12. Jh.); de Kastel (1258, 1406); villa Castele (um 1266); von Chastel (1311); tzu Castell…
villa Rominigas, villa Reminingen (839); Remelingen (1348); Remlingen (1351, 1487) – Dorf bzw. Markt – Gft. → Castell und Gft. → Löwenstein-Wertheim; Gf.en von →…
villa Rudenhusen (um 1266), Rudenhusen (1376) – Dorf bzw. Markt – Gft. → Castell; Gf.en von → Castell – drei spätma. Ritteradelssitze; Res. seit der Mitte des 16.…
Der älteste bekannte Vorfahre des späteren Geschlechts der Herren von C. war Ctibor (I.) von Lipník (wird 1237-1249, 1253 (?) erwähnt), der dem mähr. Adel…
Wie es sich mit dem Hof der Herren von → C. verhält, ist im Hinblick auf den erhaltenen Quellenstand unklar. Im Fall der meisten Familienlinien können wir…
Zu den ältesten Herrensitzen der Herren von → C. gehörten die zwei Burgen, die denselben Namen trugen wie die Familie. Die Burg (Alt-) C. (1 km südöstlich des…
Nach dem im Saulnois gelegenen Dorsweiler (Torcheville, dép. Moselle) nannten sich im 13. Jh. Lehensleute der Gf.en von Zweibrükken-Mörsberg (Morimont). 1255 wird…
1617 wurde C. zur Reichsgft. erhoben. Sie lag im Niedgau, in unmittelbarer Nachbarschaft zur dt.-frz. Sprachgrenze, und war eng verzahnt mit der bfl. metzischen…
C. wird erstmals 1121 erwähnt. (Krichinga; Cruanges 1120/1163; Creanges 1369; Kriechingen 1450). Die übliche dt. Schreibweise im SpätMA ist Crichingen. Die…
Humburg (1137); Humburc, Honburc, Hoburg (1147); Ombour (1360). Burg und Schloß dienten von 1490-1633 den Herren von → Criechingen als Res.
H. liegt 15 km…
Namengebend ist der Ort → D. im südlichen Niedersachsen, im Suilbergau, belegt erstmals 1126 bei Reinold I., der seit 1097 in Urk.n gen. wird. Die älteste Urk.,…
Die Gf.en von D. besaßen ihr herrschaftliches Zentrum im Solling an der Weser. Dabei war der nördliche Teil in der Gft. → D., dem späteren hildesheimischen Amt…
Dassila (um 832), Daschala/Daschalon/Daschalen (1022), Dassele (1126), Dassela (1157), Dasle (1181), Dasla (1190), Dassle (1148), Dassel (um 1471), Daßsel (1527),…
Nienůverre (1144/vor 1199), Nienovere (1210), Nihenovere (1215), Nienowere (1247), Nienoverer (1250), Nyennovere (1270), Nygenovere (1273), Nyenouere (1274), Nyge…
Für das niederbayerische Geschlecht der Herren von D. gilt als namengebender Sitz und Ausgangspunkt ihrer territorialen und herrschaftlichen Entwicklung die auf…
Das Herrschaftsgebiet der Herren von D. erstreckte sich in ihrem Kernbereich auf den niederbayerischen Raum nördlich der Donau. Die Herkunft ihres »Urbesitzes« am…
S., seit frühestens 1469 (Zerstörung ihres bisherigen Sitzes, der Burg Degenberg oberhalb S.) Res. der Herren von → Degenberg; dreiseitige Schloßanlage in dem…
Die Gf.en nannten sich nach dem gleichnamigen Ort, wo sich im späteren 13. Jh. eine Nebenlinie der Gf.en von → Oldenburg gründete. Die Gf.en von Oldenburg selbst…