I.
Monasterium inferius, Nidernmunster, Niedermünster; die nicht vollständig erklärbare Bezeichnung wurde als Pendant zu → Obermünster gebildet - Stadt Regensburg - D,…
Monasterium inferius, Nidernmunster, Niedermünster; die nicht vollständig erklärbare Bezeichnung wurde als Pendant zu → Obermünster gebildet - Stadt Regensburg - D,…
Lat. Nivialcha (um 655), Nivialensis monasterium (um 670), Niviala (um 690), Nivellae cenobium (877). Roman. Nivelle (1244). Etymolog. niwialho, die unten liegt -…
Noßin (1185); Noscin (1197); Nozzin (1218); Nuzin (1228); Nossaw (1529); Nossen (1552); Nossa (1553). Der Ortsname geht zurück auf das altsorb. *Nosno zum App. *nos…
Zum erstenmal wurde N. 1050 in der Urk. Heinrichs III. als Nǒrenberc erwähnt (Nürnberger Urkundenbuch, 1959, Nr. 9). Spätere Namensformen sind Nuorenberc (1062), Nu…
In castro Nuremberg in nostra residentia (1267); castrum, quod tenet ibidem (1273); in castro Domini Burcgravii (1276); auf unserer burge zu Nuremberg (1383); uff…
Monasterium superius, O., die nicht eindeutig erklärbare Bezeichnung wurde analog zu → Niedermünster gebildet. - Stadt Regensburg - D, Bayern, Reg.bez. Oberpfalz,…
1329 als böhm. Lehen schles. Mediatfsm. Das südöstl. von Niederschlesien rechts der Oder gelegene O. war 1312 vom Hzm. Glogau abgetrennt worden, an dessen…
Olomuc, 1055: Olomuz, Olomuc, Olomucz. Bis heute gibt es keine eindeutige Erklärung, woher der Name O. stammt. Am wahrscheinl. ist eine Ableitung von Olomút, der,…
Das kirchl.-administrative Zentrum hat auf der O.er Vorburg viell. schon im 9., sicher im 10. Jh. existiert. Seinen Sitz hatte in O. zunächst einer der Suffragane…
Ab 1327 als böhm. Lehen schles. immediates Erbfsm. Hzg. Boleslaus I. erhielt bei der Herrschaftsübernahme 1173 → Breslau und O. mit Cosel und Tost, sein Bruder…
Osnabrugga (851), Osenbrugge (1149), Osnaburg (1153), Oesenbrughe (1372). Die erste Silbe ist möglicherw. eine alte Form des Flußnamens Hase, danach wäre die…
Osterrode (1136) [= ostwärts liegende Rodungssiedlung], Hugo de Hosterroth (1143), Osterodense castrum (1153), Osterode (1218); 1. Welf. Burg nordöstl. der Altstadt…
Padrabrunno, Patrisbrunna (777), Paterebrunne (1005), Parborna (um 1210), Paderborn (1243 und später). Der Name bedeutet Siedlung an der/den Quelle[n] des Flusses…
Erste Nennung in Ptolemaios' Geographika und in der Peutingerschen Tafel. Nach Eugipps »Vita Severini« (5. Jh. nach Chr.) zwei Ansiedlungen Batavis und Boiodur…
Huculvi (784), Hokeleve (1223), Castrum to tem Petershag (1306), Petershaghen (1307), Petershagen (1610), benannt nach dem Schutzhl. des Mindener Hochstifts St.…
Vgl. B.4.1. Pfäfers. - CH, Kant. St. Gallen.
Über die frühma. Anlage der Abtei P. wissen wir kaum etwas, da archäolog. Ausgrabungen bisher nicht…
Villa Palociolum (732/33), Palaciolense coenobium (989); villa Palenzela (1052), villa Palatioli (1168), Palzelen (1264), villa Pallotiolensis (1335), Paltzel…
Phorzheim (1067, 1074), Porzheim (1157), Pfortzhain (1245). Der Name verweist auf die röm. Siedlung Port[us] (wohl »Hafen« im Sinne von »Stapelplatz am Fluß«). Die…
Ca. 1130 Phrime, 1156 Phrimede, bald nach 1301 Pfreim, Anf. 14. Jh. auch Pfreimd. Benennung nach dem Namen des gleichnamigen Flüßchens P. (kann auf sorb. pri-, bei,…
Vor 1309 Vense, Venesis, Venetis, 1335/38 Pylthena, 1448 Pilta, 1457 Pylthene. - Bischofsburg und Stadt in Westkurland am Unterlauf der Windau. - Seit dem 14. Jh.…