I.
Die Stadt L. am Main ist vom 11. Jh. bis zum Aussterben des Geschlechts der Gf.en von → Rieneck 1559 Zentrum der Gft. Quellenmäßig erstmals eindeutig 1295 als Lar…
Die Stadt L. am Main ist vom 11. Jh. bis zum Aussterben des Geschlechts der Gf.en von → Rieneck 1559 Zentrum der Gft. Quellenmäßig erstmals eindeutig 1295 als Lar…
Gf.en von R. (Rienegge) erstmals um 1156/57 als Name der Gf.en von Loon. Arnold I. von Loon erheiratete um 1100 die später »Gft. R.« gen. Güter des Mainzer Bgf.en…
Habuchisheim (1262), Haboltsheym (1373), Habetshein (1377), Habotzheim (1397). H. wurde vom Kl. Fulda angelegt, vermutlich als Vorwerk für seine nördlich gelegene…
Der Torturm bildet eine recht häufig gewählte Form des Schloßtors. Dieses markiert den Hauptzugang in den engeren Bereich einer Res. Abgesehen von kleineren…
1151 Hagenowa, 1277 Hagenha, 1287 Hanowe, 1288 Haynowe, 1288 Hanouwe. Die Burg wurde vor 1143 von Dammo von Hagenowe, auch Dammo von Buchen gen., erbaut und war…
Miroldes (1173); Merults (1349); Haus Merholtz (1566); Meerholtz (1694). – Dorf und Kl.siedlung – Reichsgut unter Vogtei der Herren von → Büdingen; Gericht…
Im MA stets: Erdbach, -pach; Ertbach, -pach; Ertbac; seit dem 16. Jh. zumeist Erpbach und Erbpach; die Schreibweise E. ist erst seit dem Ende des 17. Jh. allg.…
Als Silberkammer bezeichnet man sowohl die Räumlichkeiten, in denen ein Teil des Edelmetallbesitzes eines Hofes verwahrt, als auch die administrative Instanz,…
Der ma. Bergfried oder Wohnturm inmitten einer frühneuzeitl. Schloßanlage gehört zu den einprägsamsten Bildern, die Architektur erzeugen kann. So beeindrucken…
811: Michlinstat; 819: Michlenstat; im weiteren MA auch Michilunstat und Michelstat; die heute gebräuchliche Schreibweise M. ist schon in einer Urk. von 1307…
Bruberc (1200), Prewberg (1320), Bruberg/Bruburg (1323). Burg B. wurde als Höhenburg nach der Mitte des 12. Jh.s raumbeherrschend über einer Schleife der Mümling…
Im MA stets: Furstenawe, Furstenauwie, Furstenowe oder ähnlich; die Schreibweise F. wurde erst seit dem Ende des 17. Jh. allg. gebräuchlich. Der Name geht…
Die Gf.en von L./Loon treten als solche erstmals im ersten Drittel des 11. Jh.s im Hennegau und Haspengau auf, sind aber wahrscheinlich Mitglieder älterer dort…
Das Gf.engeschlecht adaptierte den Namen einer wohl schon zur Zeit der fränkischen Landnahme auf dem etwas erhöht liegenden rechten Mainufer angelegten und…
Namengebend ist → E. (im MA stets: Erdbach, -pach; Ertbach, -pach; die Schreibweise E. erst seit der beginnenden Neuzeit) im mittleren Mümlingtal. Stammsitz der…
Die Territorien der Gf.en von → G. lagen zum größten Teil im Thüringer Becken und grenzten in ihrer südlichen Ausdehnung an den Nordabhang des Thüringer Waldes.…
Seit 1103 (verunechtet 1093) nennen sich die Edelherren Gerlach und Reinbold von I. nach ihrer im Engersgau am Zusammenfluß von Iser- und Saynbach erbauten Burg,…
Wenn Nieder-I. auch 1521 in der Reichsmatrikel als Gf.enstand erscheint, so hat sich doch aus den kleinteiligen Besitzsplittern im Westerwald und benachbarten…