Zeit für ein neues Europa?

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Zeit für ein neues Europa?

13. Göttinger Akademiewoche vom 18. bis zum 21. September

GÖTTINGEN. In der 13. Göttinger Akademiewoche „Zeit für ein neues Europa?“ werden namhafte Wissenschaftler und Europaexperten Denkanstöße zur Weiterentwicklung der Europäischen Union (EU) geben. Die Vortragsreihe, die vom 18. bis 21. September an vier aufeinander folgenden Abenden jeweils um 18:15 Uhr im Alten Rathaus, Göttingen, stattfindet, wurde von der Akademie der Wissenschaften konzipiert. Kooperationspartner ist die Stadt Göttingen.

Das Programm hat die „Arbeitsgruppe Europa“ der Göttinger Akademie zusammengestellt, zu der die Akademiemitglieder Prof. Kilian Bizer, Prof. Andreas Busch, Prof. Renate Ohr, Prof. Frank Schorkopf und Prof. Stefan Tangermann gehören. Im Kern wird es um folgende Fragen gehen: Brauchen wir für den künftigen gemeinsamen Weg mehr oder weniger Europa? Was hat den Erfolg Europas ausgemacht, und wodurch ist die Situation gekippt? In welcher Form kann kritische Opposition Einfluss ausüben? Wie können wir zur Einheit finden und zugleich die Vielfalt bewahren?

Fakt ist, Europa ist in Bewegung, und das versetzt uns zwangsläufig in Unruhe. Zwar geht es uns Deutschen gut, wir gelten als Hauptprofiteure der Europäischen Integration, doch kann das so bleiben? An allen Ecken und Enden scheint es zu beben. Brexit, Flüchtlingsströme, Schuldenkrisen sind die großen Themen. Vermögensentwertungen, Überbürokratisierung, Intransparenz und Einengung der nationalen Politikgestaltung sind weitere Posten auf der Liste der Kümmernisse, die uns die Europäische Union beschert. Unzufriedene suchen ihr Heil in nationalpopulistischen Gruppierungen. Zugleich wird immer deutlicher: Wir brauchen ein gemeinschaftlich starkes Europa jetzt mehr denn je. Ein Europa, das in der Lage ist, seine Bürger zu schützen, ein Europa, das sich auf dem Weltmarkt behaupten kann, ein Europa, dem wir uns verbunden fühlen. Aber die Vorstellungen über die „Finalität“ der Europäischen Union werden immer verwaschener. Was ist zu tun?

Nach jedem Vortrag können die Bürgerinnen und Bürger mit den Experten diskutieren. Der Eintritt ist frei.



Kontakt

Pressereferentin
Adrienne Lochte
Tel.: +49 551 39-5338
E-Mail: alochte1@gwdg.de


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