Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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PODIEBRAD

I.

Der befestigte Adelssitz der Podĕbrady am rechten Elbufer in Ostböhmen gehörte einer Reihe von Pfandinhabern, bevor er an Kg. Johann I. von Luxemburg kam und Ks. → Karl IV. ihn 1363 als erbl. Besitz an die Herren von Kunstadt übertrug. Deren Geschlecht legte sich den Namen dieses Herkunftsortes zu, der damit zum Stammhaus aller Zweige einer gleichnamigen Familie von P. (und später schles. Fs.en von Münsterberg, Troppau und Oels) wurde. Ihre Abkömmlinge galten nach 1415 als führende Repräsentanten des gemäßigten Flügels der hussit. Glaubensbewegung.

II.

Von seiner ostböhm. Basis aus gelang dem am 23. April 1420 geborenen Georg der polit. Aufstieg zum Führer der Utraquisten: Er wurde von Sigismunds Schwiegersohn Albrecht II. zum gubernator im Kernreich Böhmen eingesetzt, 1444 oberster Hauptmann, bemächtigte sich 1448 → Prags, bekam 1451 im Namen → Friedrichs III. die Verwaltung ganz Böhmens übertragen und regierte als Statthalter für den unmündigen Ladislaus I. Postumus bis zu dessen Volljährigkeit. Als der Kg. die Regierung antrat, bestätigte dieser ihn im Mai 1453, doch derStandesherr von niedriger Geburt blieb sechs Jahre eigentl. Regent, dem sich Lehensleute und Hochadel Schlesiens 1457 unterwarfen. Nach Ladislaus Tode und der Versöhnung mit der Hussitenopposition gelangte P. als Erwählter der Ständeparteien selbst auf den Thron, wobei die Bf.e von Raab und Waitzen die Inthronisation vollzogen. Kg. Georg I. von Böhmen (8. Mai 1458-22. März 1471) versprach im geheimen Krönungseid, dem päpstl. Stuhl gleich anderen christl. Herrschern Gehorsam zu zollen, Treue zu halten sowie das böhm. Volk von den hussit. Ketzern zu lösen und in die Einheit der Kirchezurückzuführen. Zunächst fand Georg Rückhalt beim Ks., doch nach Widerspruch des Papstes wurde der »Ketzerkönig« im Konflikt mit Rom 1464 vor Gericht gerufen und in Kirchenbann getan. Auch sein Plan eines europ. Fürstenbundes zur Friedenswahrung und Türkenabwehr scheiterte. → Breslau trotzte an der Spitze einer rechtgläubigen Fronde dem Böhmenherrscher, schrieb die Huldigungsbedingungen vor und enthielt dem als »Girsik« (schwarzer Mann) Verunglimpften eine Unterwerfung vor. Im Zusammenwirken mit dem päpstl. Legaten Rudolf von Rüdesheim stellte man dem Exkommunizierten denerfolgr. madjar. Verteidiger Matthias Corvinus entgegen, um Mähren, Schlesien und Lausitz zu erobern. Im Vertrag von → Wiener Neustadt 1463/64 versuchte → Friedrich III. die Erbfolge in Ungarn zu sichern, indem Matthias Corvinus als Thronanwärter zur Hilfe gerufen wurde. Am 23. Dez. 1466 wurde Georg des Kgr.es für verlustig erklärt: als erstes fielen 1467 die Sechsstädte ab, 1468 mußte er in verheerenden Kriegszügen um Schlesien und Mähren kämpfen. Sein Opponent aus der kleinadeligen Familie des Reichsverwesers Johann Hunyadi, der bereits 1458 per acclamationemvom ungar. Landtag gewählt und 1464 zum Kg. gekrönt worden war, konnte sich auch in Böhmen behaupten. Am 3. Mai 1469 wurde Matthias Corvinus in → Olmütz zum Kg. erhoben und Fs.en und Stände Schlesiens und Mährens huldigten ihm, so daß er fakt. die Herrschaft in den östl. Kronländern ausübte. Der Feldherr und Oberbefehlshaber führte die böhm. Nebenländer wieder zusammen und herrschte über Ungarn, später über Teile Niederösterreichs und Steiermarks bis → Wien (1485). Bereits 1462 hatte Georg in der Glogauer Zusammenkunft mit dem poln. Kg. Kasimir IV. Andreas Vorkehrungen zur Wahl desungebannten und verwandten Polenprinzen Ladislaus Jagiello betrieben. Der poln. Sukzessor Georgs setzte sich am 22. April 1471 als Kg. Ladislaus II. (1471-1516) an die Macht in Böhmen. Am 15. Nov. 1474 bahnte sich beim Dreikönigstreffen (Kasimir, Ladislaus und Matthias) vor den Toren → Breslaus in Groß Mochbern ein Ausgleich für die böhm. Nebenländer an, die der Corvine bis zum erbenlosen Tod behielt. → Hohenzollern, → Wettiner und → Wittelsbacher ließen sich durch Matthias Corvinus ihre böhm. Lehen im Waffenstillstand von → Breslau 1474 bestätigen. Aufdem Breslauer Fürstentag im Dez. 1474 versuchte Matthias mit einer neuen Etappe des Landfriedens, seinen illegtimen Sprößling Johann Corvin als schles. Landstand einzubringen. Der 1490 vertragsmäßig als Alleinträger der Königskrone Ungarns und Böhmens aufgerückte Ladislaus II. verlegte seinen Thron von → Prag nach Ofen und war für Schlesien zwar ein milder Oberherr (Kg. »bene«), doch kein tatkräftiger Schutzherr → Breslaus bei der Durchsetzung des Stapelanspruchs im Wirtschaftskrieg mit den → Jagiellonen und der Schaffung einer schles. Landesuniversität gegen die KrakauerHochschule.

III.

Die Burg P. war seit 1408 Eigentum Boczeks von Kunstadt und Podre († 1417), nach 1448 in kgl. Besitz, und kam an Georgs Söhne Viktorin und Heinrich den Älteren. Einzig Kunhuta von Sternberg, die erste Gemahlin Georgs, fand 1449 in der P.er Heiligkreuzkirche ihre letzte Ruhestätte. Der letzte Angehörige Ludwig Zajnač übergab den umgestalteten P.er Baukomplex 1506 an Wilhelm von Pernstein; nach mehreren Besitzerwechseln wurde dort um 1620 der Pädagoge und Bf. der böhm. Brüder, Johann Amos Comenius, beherbergt. Die angestammte Herrschaft und Stadt Nachod sowieBurg Himmel blieben als legales, hergebrachtes Erbe Georgs von P. bis 1498, als sie von Hzg. Heinrich I. dem Älteren verkauft wurden, in den Händen der Herren von Kunstadt. Der langjährige Familiensitz Glatz, die Grenzfeste im Neißetal, war zw. 1501 und 1560 mehrfach verpfändet; die Steinbauten der Wehranlage wurden 1536 mit einem geschützten Basteitorturm, einem hohem Walmdach und Ecktürmchen zum Wohnschloß umgebaut. Als eigentl. Grablege der P.e wurde ein Glatzer Kl. vorgesehen, das die Franziskanerobservanten seit 1475 vor dem Frankensteiner Tor an der Georgskapelle unterhielten und in demHeinrich d. Ä. 1498, seine Gattin und Johann von Münsterberg beigesetzt wurden. Der Oelser Hzg. Georg I. († 1553) liegt in der Schloßkirche zu Oels unter sandsteinerner Tumba begr. Die Monumentalgräber für Hzg. Johann von Oels und seine Gemahlin Christina in der gleichen Kapelle wurden vom Würzburger Johannes Oslew 1557 hergestellt. In der Mitte des hofseitigen Oelser Promenadenganges ist ein Doppelrelief angebracht, das die Eheleute als Halbfiguren zeigt, die sich über die mit ihren herald. Zeichen besetzte Brüstung lehnen, als wenn sie einem Turnier im Innenhof zuschauten. Ein Standbildin der Nische über dem Hauptportal des Schlosses bildet 1563 den Erbauer Fs. Johann in Ritterrüstung zw. zwei Harnischen mit Helmzier ab. Die Podiebraderhzg.e beriefen sich auf die piast. Vorgänger (→ Piasten), indem sie deren Herrschaftssymbolik in ihre Bauten überführten. Über der Torfahrt vom äußeren zum inneren Schloßhof prangt die Heroldsfigur mit den Wappen der Hzm.er Oels und → Breslau, über dem Hofportal des Bergfrieds findet sich das Emblem der Oelser → Piasten von 1380.

IV.

Georgs umsichtige Nuptialpolitik gegenüber Corvinus und rfsl. Familien in verschiedenen Kombinationen sollte die Ebenbürtigkeit zu anderen Geschlechtern vermitteln. P.s Tochter Katharina 1457 war vom zukünftigen ungar. Kg. Matthias I. geehelicht worden, sein Sohn Heinrich d. Ä. wurde mit Ursula, der Tochter des Kfs.en Albrecht Achilles von Brandenburg getraut; Heinrich d. J. mit Katharina, der Tochter des Kfs.en Wilhelm von Sachsen; Sidonia mit Hzg. Albrecht von Sachsen; Ludmilla mit Hzg. Friedrich I. von Liegnitz († 1488). Auf Georgs Hauptanliegen, dieStellung seiner Hausmacht in allen Nebenländern abzusichern, wirkten Beiräte wie Martin Mair, Antoni Marini und Gregor Heimburg ausgleichend ein. Als Reichsverweser hatte er versucht, den Familienbesitz zu mehren: Bereits 1454 war es gelungen, Hzg. Ernst von Troppau die Ansprüche auf Glatz, Frankenstein und Münsterberg sowie ein Drittel von Troppau abzukaufen. Das Hzm. Münsterberg-Frankenstein und die Gft. Glatz gelangten nach dem Tode des letzten dortigen Piasten Konrad X. ab 1456 an Heinrich d. Ä. 1458 übertrug er seinem zweitgeborenen Sohn Viktorin Münsterberg und Troppau. Glatz wurde 1459zur lehnsabhängigen Gft. erhoben, die → Friedrich III. 1462 bestätigte, der 1463/64 auf der Burg weilte. Als böhm. Lehen ging Glatz an Georgs ältesten Sohn Heinrich, der dort mit seiner Ehefrau ständigen Wohnsitz nahm undihm als conservator pacis per totum imperium nachfolgte. Am 7. Dez. 1462 erhob Ks. → Friedrich III. Viktorin, Heinrich d. Ä. und Heinrich d. J. zu Rfs.en und bestätigte ihre Rangerhöhung als Gf.en von Glatz und Hzg.e von Münsterberg. Als Schlesien Georgs Ansprüche nicht anerkannte, übte er Druck auf die machtlosen oberschles. Teilfs.en aus. 1460 forderte er, das gesamte Troppauer Land aus eingelösten Pfandschaften der Hzg.e von Oppeln zu übernehmen. → Friedrich III. überließ P., der seinen Besitz inLeobschütz gegen Hzg. Johann III. von Oppeln 1464 durchsetzte, das oberschles. Pless. Nach der Erbteilung der Podiebradsöhne von 1472 war Viktorin Inhaber des Fsm.s Troppau; Heinrich d. Ä. erhielt Münsterberg, Frankenstein, Glatz, Hummel und Nachod; Viktorin bekam Troppau mit Grätz und Kolin an der Elbe, Heinrich d. J. wurde mit dem ältesten Eigenbesitz abgefunden. Matthias Corvinus konnte seinem unehel., bürgerl. Sohn Johann Corvin, Hzg. von Liptau, eine Zeitlang (1485-1501) das Hzm. Troppau abtreten. Gegen die Abgabe der namensgebenden Stammburg in Ostböhmen und 5000 Schock Groschen wurde1495 Heinrich d. Ä. von Kg. Ladislaus II. mit Oels einschließl. Wohlau belehnt, dessen Piastenlinie erloschen war. Das Hzm. (zw. 1542/43 und 1560 an Liegnitz verpfändet) ging mit Versterben des letzten regierenden Karl Christoph 1569 als erledigtes Lehen an das Haus → Habsburg zurück.

Quellen

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