Die Runeninschriften im älteren und jüngeren Futhark

Die Arbeitsstelle Kiel widmet sich der Erforschung der Inschriften im älteren fuþark (skandinavische und südgermanische Inschriften) und im jüngeren fuþark.

Auf der Basis der theoretischen Erkenntnisse der modernen Schriftlichkeitsforschung bilden Untersuchungen zur Verschriftung, d.h. zum Verhältnis von sprachlichem Laut und Schriftzeichen ("Runische Graphematik"), das Zentrum der geplanten Forschungen.

Der erste Teil des Forschungsprogramms widmet sich theoretisch-methodischen Vorarbeiten auf dem Gebiet der Graphemik. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines einheitlichen Beschreibungs- und Klassifizierungssystems für die Untersuchung der Runendenkmäler, der Inschriften und Runenzeichen. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung einer relationalen Datenbankstruktur, in der in einem ersten Schritt relevante Basisdaten zu allen Runenobjekten und Inschriften erfasst werden. In einem zweiten Schritt folgen graphetische und graphemische Daten zu den Inschriften der untersuchten Schwerpunktgebiete.

Das Ergebnis der digital gestützen graphematischen Forschungen ist die erste digitale Plattform für runische Graphematik (siehe RuneS-Datenbank).

Leitung der Arbeitsstelle: Dr. Christiane Zimmermann

Kontakt Arbeitsstelle Kiel

Dr. Christiane Zimmermann

Akademieprojekt RuneS

Institut für Skandinavistik, Frisistik und Allgemeine Sprachwissenschaft (ISFAS)

- Skandinavistik -

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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