(1) V. liegt auf einer Anhöhe am östlichen Rand der ehemaligen Zuiderzee (wörtlich Südliches Meer, nach der Errichtung des Abschlussdeichs 1931 IJsselmeer). Der 944 erstmals erwähnte Ort befand sich in dem zum Stift Utrecht gehörenden Herrschaftsgebiet Overijssel (von Utrecht aus gesehen jenseits der IJssel, ›over de IJssel‹). Die Bischöfe von Utrecht verfügten hier seit dem 10. Jahrhundert über Landbesitz. Durch den im 11. Jahrhundert einsetzenden Landesausbau (Moorentwässerung) gewann V. an Bedeutung als Grenzort gegenüber den sich der Landesherrschaft entziehenden (West-)Friesen. Spätestens unter Bischof Gottfried von Rhenen (1156-1178) wurde eine Burg errichtet, in deren Schutz die Siedlung heranwuchs. Im weiteren Verlauf des Spätmittelalters wurde V. zu einer Nebenresidenz der Utrechter Bischöfe außerhalb des um Utrecht gelegenen Niederstifts; am häufigsten hielt sich bis zum frühen 14. Jahrhundert Bischof Hendrik von Vianden (reg. 1249-1267) hier auf; kurzfristig (1342-1346) war V. an den Herzog von Geldern verpfändet. 1354 erhielt V. Stadtrecht. Bischof Rudolf von Diepholz (reg. 1423-†1455) wurde hier 1433 geweiht und verstarb in V. Als Besonderheit ist der längere Aufenthalt des Elekts Friedrich von Baden im November-Dezember 1496 zu erwähnen, der gleich nach den feierlichen Einzügen in Deventer, Kampen und Zwolle aus Anlass des Herrschaftsantritts stattfand, bei dem zahlreiche Bestallungsurkunden der Amtsträger ausgestellt wurden. Nach dem Übergang des Bm.s Utrecht an die in den Niederlanden herrschenden Habsburger 1528 nutzte der kaiserliche Statthalter von Overijssel, Georg Schenk von Tautenburg (†1540), V. als Amtssitz; direkt südlich des Orts ließ er ein neues Renaissanceschloss errichten (Toutenburg), während die ihm nachfolgenden Statthalter in der bfl.en Burg (dem »Olden Huys«) wohnen sollten, wobei nicht ganz klar ist, ob diese sich wirklich dort niederließen. Ende des 16. Jahrhunderts verlor V. seine Funktion als Sitz des Statthalters, es blieb jedoch Sitz des Drosten und der Ritterschaft des Landes V., den Nachkommen der ursprünglich bfl.en Burgmänner, die den bfl.en Kastellan im Kriegsfalle unterstützten. V. behielt somit regionale Bedeutung als Verwaltungsmittelpunkt, die unter der Besetzung durch die Franzosen 1795 verloren ging. Burg und Nebengebäude dienten fortan als Gefängnis.
(2) Die Burgsiedlung V., deren planmäßiger Grundriss mit geraden, west-östlich verlaufenden Straßen (heute Bisschopstraat und Kerkstraat [früher Nieuwestraat]) und rechteckigen Baublöcken eine gezielte Anlage verrät, erhielt 1354 von Bischof Jan van Arkel Stadtrecht nach Art der anderen Städte des Sallands (d.i. der Westen des Utrechter Overstichts). Zugestanden wurde die alljährliche Wahl von sieben Schöffen am Tag Peter ad cathedram (22. Februar) durch die Bürger, allerdings nach Beratung mit und Zustimmung durch den bfl.en Schultheiß. Ihre wichtigste Aufgabe lag in der Sicherung des bfl.en Landes, die zusammen mit dem Schultheiß zu gewährleisten war. Der Schultheiß sollte gemeinsam mit ihnen das Gericht bilden. Neben dem Wahlrecht durften Willküren verabschiedet und indirekte Steuern erhoben werden, geregelt wurden zudem das Verfahren bei Abwesenheit des Schultheißen und die Rechnungslegung der abtretenden Schöffen. Einen Aufschwung erlebte V. im frühen 15. Jahrhundert, da durch die Veränderung der Küstenlinie V. nun direkt an der Zuiderzee zu liegen kam, was die Anlage eines größeren Hafens für Fischfang und Seeverkehr ermöglichte. In diese Zeit fiel auch die Umwallung bzw. Ummauerung, für 1492 werden vier Tore genannt: Voorsterpoort (im Westen bei der Burg), Bentpoort, Landpoort (im Osten, der Burg gegenüber) und Vosken- oder Vispoort. Stark gefördert wurde V. durch Bischof David von Burgund, der 1461 weitreichende Rechte zugestand, so die Verpachtung der Wein- und Bierakzise, der Waage und des Zolls für 50 Jahre an die Stadt, die Besteuerung der Jahrmärkte neu regelte, sodann ›auf ewig‹ (d.h. bis auf weiteres) die Kompetenzen von Rat und Schultheiß genauer voneiander abgrenzte, dem Rat die Kooptation zugestand, dem Rat das Zustimmungrecht bei der Einsetzung des Schulmeisters durch die örtlichen Kirchenherrn einräumte, den Fischfang auf der Zuiderzee regelte (und mit dem 10. Pfennig, d.h. einer Steuer von 10% auf den Verkaufswert belastete), und dem Rat erlaubte, Wochenmärkte einzurichten und eigenständig Maße und Gewichte einzuführen.
Dank einer 1501 erstellten Liste der vorhandenen (Feuer-)Leitern und Feuerhaken, die auch elf Priesterhaushalte und eine Brauerei aufführt, lässt sich erkennen, dass es in V. 142 Häuser und drei Einraumwohnungen gab, was auf ungefähr 700 Einwohner schließen lässt, wozu noch ca. 30 Einwohner der beiden Hospitäler zu zählen sind. Für das Jahr 1562 sind etwa 2800 Einwohner anzunehmen, wobei auch Personen im Pfarrbezirk außerhalb V.s mit eingeschlossen sind; die große Diskrepanz zwischen beiden Angaben erklärt sich möglicherweise zum Teil dadurch, dass 1501 in manchen oder gar vielen Häusern keine Feuerlöschgeräte vorhanden waren, es in dieser Phase wahrscheinlich keine beträchtliche Bevölkerungszunahme gab. Die Liste von 1501 nennt 15 Haushalte mit adligen Bewohnern, für die Burg sind noch etwa 25 Personen zu veranschlagen (Kastellan nebst Familie, mehrere niedere Amtsträger sowie eine kleine Besatzung).
V. hatte fünf Jahrmärkte für landwirtschaftliche Produkte, die für die nähere Umgebung bedeutsam waren. Einer von ihnen war von Bischof Friedrich von Blankenheim (reg. 1393-1423) geschaffen worden; der Entstehungszeitpunkt der anderen ist nicht genau bekannt. Im Zusammenhang mit den Märkten wurden eine Waage und eine Wechselbank eingerichtet. Zum Dienstleistungsgewerbe sind ferner die Wirtshäuser zu nennen, in denen gelegentlich Gesandtschaften unterkamen, die den Bischof oder dessen Amtsträger aufsuchten. Als Gewerbe war das Brauwesen ausgeprägt, zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es zwei oder drei ›große‹ Brauer, ab den 1530er Jahren erscheinen weitere ›kleinere‹, deren Anzahl jedoch unbekannt ist. Die Burg hatte zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine eigene Brauerei mit dazugehörigem Brunnen und Bierkeller. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es eine vergleichsweise große Textilherstellung, 1450 wird ein Filzhutmacher erwähnt. Der Fischfang schwankte im Laufe der Jh.e in seiner Bedeutung. Bischof David von Burgund (1456-1496) förderte die Stadt und die örtliche Störfischerei, auf gefangenen Stören lag allerdings eine bischöfliche Abgabe (stuerfroene); 1504/05 fingen V.r Fischer 61 Störe.
(3) Hauptkirche ist die Sint-Nicolaaskerk bzw. Grote Kerk, eine zweischiffige Hallenkirche, die im 14. Jahrhundert anstelle eines aus dem 12. Jahrhundert stammenden Vorgängerbaus zu errichten begonnen und 1485 vollendet wurde. Ihr breit-gedrungener Glockenturm (wohl nicht zu Ende geführt, sondern im frühen 16. Jahrhundert beendet) stand etwas abseits an der Ostseite der Kirche und war an das Rathaus angebaut. 1423 wurde mit der Errichtung der Lieve-Vrouwekerk oder Kleine Kerk begonnen, die 1461 ihren Turm erhielt; sie ersetzte eine ältere Kapelle. Aus dem Ende des 14. Jahrhunderts stammt die Hl. Geist-Kapelle des Spitals bzw. Gasthaus. 1445 wird erstmal ein St. Antonius-Spital erwähnt, in das sich Bürger für das Alter einkaufen konnten, in der Reformationszeit wurde es zum Armenhaus.
(4) Markante, die Stadtsilhouette bestimmende Gebäude waren die großen Kirchen und die im Westen gelegene Burg bzw. das Schloss. Genutzt wurde zum Schluss nur noch das Drostenhaus als Versammlungsort und als Anbau zum Gefängnis. Ab 1795 diente es nur noch als Gefängnis. Sukzessive wurde das Schloss im 19. Jahrhundert abgebrochen, bis zum Schluss in den Resten eine Baumwollfabrik eingerichtet wurde (1850-1854 ganz abgebrochen). In der frühen Neuzeit kamen in der Stadt mehrere Adelshöfe hinzu mit der Toutenburg im Südwesten an der Spitze; ob und inwieweit sie ältere Vorläufer hatten, ist nicht genau bekannt. Das heutige Stadtbild ist weitgehend geprägt von Häusern des 17., weniger des 18. Jahrhunderts, die sich z.T. auf ältere Bauten zurückführen lassen. Anlässlich einer wirtschaftlichen Blüte im frühen 19. Jahrhundert wurde aus dem Graben des abgebrochenen Schlosses 1823 der neue Fischereihafen gemacht. Ein Rathaus wird in der Urkunde Bischof Davids von 1461 erwähnt, es dürfte älter sein, doch ist über ihn wie über den Nachfolgerbau von 1621, der bis 2001 als Rathaus fungierte, nichts bekannt.
Hinzuweisen ist auf eine ganze Reihe adliger Höfe bzw. Gutshäuser, die sich in der (kleinen) Stadt (13) und ihrem direktem Umfeld (7) befanden. Sie brachten V. den Beinamen ›Stadt der Paläste‹ ein. Zu nennen sind insbesondere Oldruitenborgh (entstanden eventuell Ende des 15. Jh.s), Marxveld (unbekannter Zeitpunkt, gelegen an der Bisschopstraat) und Oldehof (errichtet ca. 1635) sowie der Plattenburg (ursprünglich 17. Jh, im 18. Jahrhundert weitgehend umgebaut, gelegen in der Bisschopstraat in der Nähe der Burg bei der Voorsterpoort). Im Garten des Guts Oldruitenborgh befinden sich die Reste des Schlosses Toutenburg, dass der ab 1496 als bfl.er Drost von V. und ab 1528 als kaiserliche Statthalter des Overstichts eingesetzte Georg Schenk von Tautenburg ab 1524 errichten ließ, in der Folge jedoch bis 1581 in der Familie verblieb und nach heftigen Erbstreitigkeiten an die Familie Van den Boetzelaer überging, 1639 an die Familie Van Haersolte. Nach Verkauf 1787 wurde die Toutenburg abgebrochen.
(5) V. war von Bedeutung für die Ritterschaft des Landes V., die hier ihre Versammlungen abhielt; nach einem 1521 angelegten Inventar der Burg befand sich in der Schreibkammer (cancellerie) der Burg eine Kiste mit den »Landesbriefen des Deichrechts, Landrechts und dergleichen«, den wichtigsten Verfassungsdokumenten des Overstichts. In wirtschaftlicher Hinsicht war V. Markt für die nähere Umgebung, zudem waren Kaufleute aus V. im Regionalhandel aktiv. In Kuinre, einer Burgsiedlung mit Hafen, die als Zwischenstation im Handel mit Friesland diente, erhielten V.r Kaufleute Anfang 1412 von Bischof Friedrich von Blankenheim Zollfreiheit. Über den Umfang des V.r Handel geben die wenigen überlieferten Rechnungen des Rentmeisters des Landes V. aus dem frühen 16. Jahrhundert Auskunft. Laut diesen erhob der Landesherr von jedem Schiff einen »roertoll« (wortwörtlich Ruderzoll) pro Schiff und von der Ladung in Höhe des 36. Pfennigs (bzw. 2,77%). Die Einnahmen hieraus beliefen sich 1504/1505 auf sieben Schilling, was auf höchstens etwa zehn Schiffe verweist. 1475 verursachte dieser Zoll eine Auseinandersetzung mit Amsterdam, das behauptete, es sei seit Jahrhunderten von Zollbezahlungspflicht im gesamten Stift Utrecht und damit auch in V. befreit.
(6) V. lässt sich in erster Linie als Amtsstadt begreifen, doch war V. auch als Aufenthaltsort für die Bischöfe von Utrecht von Bedeutung. Eine für diesen Artikel vorgenommene Itinerarauswertung der Jahre 1156-1322 erbrachte, dass V. mit 15 Aufenthalten hinter Utrecht (149), Deventer (48) und der bei Rhenen gelegenen Burg Ter Horst (29) rangierte. In der populären Literatur findet man mitunter den falschen Hinweis, V. sei Sommerresidenz der Bischöfe gewesen. In rechtlich-verfassungsmäßiger Hinsicht blieb V. stets vom Bischof als Stadt- und Landesherrn abhängig. In der frühen Neuzeit war V. als Stadt des Adels bedeutsam und erwarb sich wegen der verhältnismäßig zahlreichen adligen Stadthöfe den Beinamen eines ›Adelshofes von Overijssel‹ oder gar ›Stadt der Paläste‹. Mit dem allgemeinen Verlust der Adelsprivilegien in der französischen Zeit endete dieser Status.
(7) Einschlägig sind die Bestände des Stadarchief Vollenhove. - Doorninck, J.L. van: Burgerboek van Vollenhove 1379-1493, in: Bijdragen tot de geschiedenis van Overijssel 4 (1878) S. 185-202. - Mensema, A.J.: Vollenhoofse regesten. Boek van allerhande akten (1448) 1494-1759, Zwolle 1990. - Neben der Vollenhover Überlieferung ist auch heranzuziehen die des Utrechter Bistums: Officiatorum [sic] referendissimi Frederici de Baden 1496-1516, hg. von der Vereeniging tot beoefening van Overijsselsch Regt en Geschiedenis, Deventer 1872, auch als Digitalisat bei »books.google.de« und bei »www.delpher.nl« (hier weiter über »Boeken googlecollectie«). - Rappard, F.A.L., und Muller Fz., S.: Verslagen van kerkvisitatiën in het bisdom Utrecht uit de 16de eeuw, Amsterdam 1911. - Muller Fz., S.: De registers en rekeningen van het bisdom Utrecht 1325-1336, deel II, Utrecht 1891 (Werken Historisch Genootschap te Utrecht, Nieuwe Serie, 54). - Muller Fz., S.: Regesten van het archief der bisschoppen van Utrecht 722-1528, deel II, Utrecht 1918. - muller Fz., S., Bouman, Heeringa, A.C., Ketner, K. und F.: Oorkondenboek van het Sticht Utrecht tot 1301, 5 Bde., Den Haag 1920-1959, Digitalisat: »resources.huygens.knaw.nl/oorkondenboekstichtutrecht«. - Heeringa, K.: Rekeningen van het bisdom Utrecht 1378-1573, eerste deel: Rekeningen over het wereldlijk gezag van den bisschop, eerste stuk: Rekeningen van het Nedersticht, Utrecht 1926. - Berkelbach van der Sprenkel, J.W.: Regesten van oorkonden betreffende de bisschoppen van Utrecht uit de jaren 1301-1340, Utrecht 1937. - ter Kuile jr, G.J.: Oorkondenboek van Overijssel. Regesten 797-1350, 6 Bde. Zwolle 1963-1969. - Registrum Guidonis. Het zogenaamde register van Guy van Avesnes Vorst-Bisschop van Utrecht (1301-1317), hg. von P.W.A. Immink und A.J. Maris, Utrecht 1969. - Berkenvelder, F.C.: Zwolse regesten, deel VI: 1491-1500 met supplement, Zwolle 1997. - Vollenhove kennt keine eigene Geschichtsschreibung, Hinweise finden sich in der Chronistik der Stadt Kampen: Jacob Bijndop: De annalibus quaedam nota, ed. Bijsterbos (1862); jetzt ed. Peter Bakker, als Digitalisat: https://kroniek van kampen.huygens.knaw.nl/edition [Bijndops Text reicht bis 1481, er wurde fortgesetzt von Dr. Reyner Bogherman van Dokkum; beide Autoren waren Stadtsekretäre Kampens]. - Zum Zollstreit mit Amsterdam 1475: Archiv der Stadt Amsterdam, Archiv der Bürgermeister, Inv. Nr. 5023-1 (Groot-memoriaal), fol. 31v-32r (mit Dank an B. Ibelings, MA, für diesen Hinweis).
(8)Fockema Andreae, S.J.: De stad Vollenhove en haar recht. Eene bijdrage tot de Overijsselsche rechtsgeschiedenis, Zwolle 1885. - Kalveen, C.A. van: Het bestuur van bisschop en Staten in het Nedersticht, Oversticht en Drenthe, 1483-1520, Groningen 1974. - Halbertsma, H.: Vollenhove’s oudste historie in het licht der kerk-opgravingen, in: De Grote Kerk van Vollenhove door de eeuwen heen …, [Zwartsluis 1977], S. 13-23. - Sterk, J.: Philips van Bourgondië (1465-1524), bisschop van Utrecht als protagonist van de Renaissance, zijn leven en maecenaat, Zutphen 1980. - Olde Meierink, L.H.M.: Het ontstaan en de ruimtelijke ontwikkeling van Vollenhove, in: Van Beek en land en mensenhand. Feestbundel voor R. van Beek bij zijn zeventigste verjaardag, hg. von V.T. van Vilsteren und D.J. de Vries, Utrecht 1985, S. 101-118. - Eijken, E.D.: 850 jaar »Vollenhove«, in: Uit de geschiedenis van Brederwiede, hg. von K. dijkstra e.a., Kampen 1986, S. 15-32. - Gevers, A.J., Mensema, A.J., Mooijweer, J.: De havezaten in het Land van Vollenhove en hun bewoners, Alphen aan den Rijn 2004 (Adelsgeschiedenis, 2). - Benders, Jeroen F.: Uit de schaduw van het kasteel. Vollenhove van de 12de eeuw tot omstreeks 1400, in: Vollenhove, stad en vermaarde zonen. Negen opstellen bij de viering van 650 jaar stadsrecht, hg. von Mooijweer, J., Kampen 2005, S. 17-42 und S. 115-126. - Benders, Jos, Benders, Jeroen F.: Quid sunt ›marce sterlingorum‹ fabricate apud Vollenho? A numismatic puzzle in the diocese of Utrecht at the beginning of the thirteenth century, in: Numismatic Chronicle 167 (2007) S. 183-187. - Mol, J.A.: De middeleeuwse veenontginningen in Noordwest-Overijssel en Zuid-Friesland. Datering en fasering, in: Jaarboek voor middeleeuwse geschiedenis 14 (2011) S. 46-90. - Populär ist die Website: http://www.stadvollenhove.nl/index.php.