ENTFÄLLT: Zur ethischen Debatte um ärztliche Suizidhilfe

Prof. Bettina Schöne-Seifert

Leider muss der Vortrag im OLG-Celle mit Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert aus Vorsicht wegen COVID-19 abgesagt werden. Er soll voraussichtlich im November 2022 nachgeholt werden.

Dürfen Ärzte schwerstkranke oder gar lediglich lebensmüde Patienten dabei unterstützen, einen wohlüberlegten Suizid zu begehen? Kaum ein anderes Thema der Medizinethik wird gegenwärtig so erbittert kontrovers debattiert wie Fragen nach der Legitimität von Suizidhilfe.Grob dargestellt stehen hier Meinungsführer aus organisierter Ärzteschaft, Politik und Kirche auf der ablehnenden, die Bevölkerung ganz überwiegend auf der befürwortenden Seite.

Im Rahmen der Vortragsreihe des Oberlandesgerichts Celle in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen sollte Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert am Mittwoch, dem 9. Februar im Vortragssaal des Oberlandesgerichts Celle, Schloßplatz 2, zu dem Thema: „Zur ethischen Debatte um ärztliche Suizidhilfe“ refererieren. Die Veranstaltung wurde jedoch wegen COVID abgesagt und wird voraussichtlich im November 2022 nachgeholt.

Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert ist approbierte und promovierte Humanmedizinerin mit einer Habilitation in der Philosophie. Seit 2003 hat sie den Lehrstuhl für Medizinethik an der Universität Münster inne. Schöne-Seifert ist seit 2008 Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und seit 2010 Mitglied der Nationalen Akademie Leopoldina sowie Fellow des Hastings Centers. Von 2010 bis 2018 leitete sie gemeinsam mit Kollegen die Münsteraner Kollegforschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik".