Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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OETTINGEN

A. Oettingen

I./II./III./IV.

Die Abkunft der Familie von den beiden urkundlich erwähnten Gf.en im Ries Friedrich (987) und Sigehard (1007), die öfters als Vater und Sohn angesehen werden, kann ebensowenig bestätigt werden, wie die Abkunft der Familie von dem zwischen etwa 1118 und 1147 gen. Konrad von Wallerstein, neben dem zeitlich auch noch ein Gotebold von Wallerstein bekannt ist. Das erste urkundlich erwähnte Mitglied der Familie und deren Stammvater ist Ludwig I. von O., der zwischen etwa 1141 und etwa 1150/1155 erwähnt wurde. Er trat dabei viermal als Zeuge in Urk.n Kg. Konrads III. auf und trug ab 1147 den Gf.entitel. Er war auch Zeuge in einer Urk. des Bf.s von Speyer und wird um 1141/1142 in einem Streit um Güter seiner Familie in Biberbach (Landkr. Beilngries) erwähnt. Neben ihm wurde 1150/55 und 1153 ein Gf. Konrad von O. gen. Während Gf. Konrad in einheimischen Urk.n auftrat, scheint Gf. Ludwig in der Umgebung Kg. Konrads III. tätig gewesen zu sein. Ob Gf. Konrad ein Vetter oder Bruder des Gf.en Ludwig gewesen ist, läßt sich nicht aufklären, was ebenso für den nur in der Überlieferung des Hauses bekannten Eberhard gilt. Als Geschwister Ludwigs von O. werden noch Hartwig, Abt eines unbekannten Kl.s, und Mechthild erschlossen. Eine mögliche Verwandtschaft der Familie zu den Staufern wird erwähnt, läßt sich aber nicht näher bestätigen. Nicht zu übersehen sind auch die Verbindungen der Familie zum Kraichgau, die eine Herkunft der Familie aus diesem Raum möglich erscheinen läßt. Als Söhne Gf. Ludwigs I. werden der 1156/60 und 1218/25 gen. Gf. Ludwig II., der Domherr Siegfried (erwähnt 1201, gest. 1237), der Bf. von Bamberg war und viell. auch noch das 1189 als Konrad der Kreuzfahrer auftretende Familienmitglied, der aber auch mit dem in der folgenden Generation als Sohn Ludwigs II. 1223 auftretenden Gf. Konrad identifiziert wird. Neben diesem jüngeren Konrad stand Gf. Ludwig III. (erwähnt 1220-1279) und der gleichnamige Deutschordensritter (1217 erwähnt). Gf. Konrad begründete eine Nebenlinie, die jedoch nicht zu Teilungen des Familienbesitzes führte – so eine Urk. von 1243 – und schon mit seinem Sohn Ludwig IV. 1250/51 erlosch.

Gf. Ludwig III. war im 13. Jh. die die Familiengeschichte dominierende Persönlichkeit. Noch im Dienst des staufischen Hauses in den ersten Jahrzehnten ab 1220 auftretend gelang ihm die Konsolidierung der eigenständigen Herrschaft seiner Familie im Ries nach dem Erlöschen der Staufer. Die Herrschaft des Hauses O. war bei seinem Tode 1279 gesichert. Er hat noch zu Lebzeiten die Teilung zwischen seinen Söhnen Ludwig V. und Konrad III. eingeleitet, wobei letzterer sofort eine eigenständige Herrschaft antrat, während Ludwig V. erst dem Vater nachfolgte. Die jüngere Nebenlinie Konrads III. erlosch bereits mit dessen Söhnen Ludwig VII. (1292) und Konrad IV. (1313). Ludwig V. (gest. 1313) hat die Hauptlinie der Familie fortgeführt und deren Stellung gesichert. Zu Beginn des 14. Jh.s fand erneut eine Teilung der Familie statt. Es handelt sich dabei um die erste belegte Teilung von 1334 zwischen dem Sohn Ludwigs V., Ludwig VI. und den Söhnen seines Bruders Friedrich I., Ludwig VIII. und Friedrich II. Die Familie hat nach Ansicht der Forschung um 1300 den Zenit ihrer Macht erreicht. Ludwig VI. hatte durch seinen Übertritt 1319 während des Thronstreits von der Partei Ludwigs des Bayern zur Partei Friedrichs des Schönen zuerst einen Aufstieg der Familie eingeleitet, weil er die Schwester Guta des habsburgischen Kg.s heiratete. Nach der Schlacht bei Mühldorf und dem Sieg der wittelsbachischen Partei leitete der Parteiwechsel aber den Abstieg der Familie im 14./15. Jh. ein. Nach der Schlacht bei Mühldorf 1322 wurde Ludwig VI. entmachtet. Die Regierung übernahmen seine Neffen Ludwig VIII. und Friedrich II., was die Teilung von 1334 dann bestätigte. Ludwig VI. und seine Söhne wurden nur mit Teilen des Gesamtbesitzes abgefunden. Die Söhne Ludwigs VI. starben ohne Erben 1342 und 1357. Auch Gf. Friedrich II. starb 1357. Ludwig VIII. (gest. 1378) regierte weiter, zuerst mit seinen Neffen Ludwig. X. (gest. 1370) und dann mit seinen Großneffen Ludwig XI. (gest. 1440) und Friedrich III. (gest. 1423). Diese beiden haben nach dem Tode des Großonkels über drei Jahrzehnte gemeinsam regiert. Ihre Regierung mündete in einer ersten Teilung 1410, die sich in weiteren Schritten bis 1419 hinzog.

Die Söhne Friedrichs III. (gest. 1423) teilten ab 1435 das Erbe ihres Vaters unter sich auf. Dabei erhielt Johann I. den größten Anteil, Ulrich und Wilhelm I. deutlich kleinere Anteile. Der Sohn Ludwigs XI. war noch vor dem Vater gest., weshalb dieser 1435 seinen Herrschaftsteil an seinen Neffen Wilhelm I. vermachte. Da dessen Brüder aber ungeachtet des Testaments Ansprüche auf das Erbe stellten, erfolgte 1442 und den anschließenden Jahren eine endgültige Teilung der Herrschaft, die die Linien Alt-Wallerstein (Johann I.), Flochberg (Ulrich gest. 1477) und O. (Wilhelm I.) entstehen ließ. Die Linie Alt-Wallerstein erlosch bereits 1486 mit Ludwig XIII., dem Sohn Johanns I. Ludwigs XIII. Tochter Magdalena war mit Gf. Ulrich VI. von → Tettnang vermählt. Sie verkaufte ihr Erbe 1487 an den Hzg. von Bayern. Da dieses zum entschiedenen Widerstand der anderen Linien des Hauses führte, wurde der Verkauf aufgehoben. Es kam daraufhin zu einer neuerlichen Teilung 1493 und der Erbeinung zwischen den Linien des Hauses 1495. Dabei wurde die von Wilhelm I. in der Teilung von 1442 gestiftete Linie O.-O. von den Söhnen Wolfgang I. und Johann II. fortges. Johann II. starb 1519 ohne Erben. Die Söhne Wolfgangs I., Ludwig XV. (gest. 1557) und Karl Wolfgang (gest. 1549), haben die Linie fortges. Sie haben 1522 und 1527 die in ihrem Besitz befindlichen Familiengüter erneut geteilt. Während Karl Wolfgang 1549 ohne Erben starb, haben die drei Söhne Ludwigs XV., Ludwig XVI. (gest. 1569), Wolfgang II. (gest. 1573) und Friedrich V. (gest. 1579) die Linie O.-O. fortges. Aus der Linie O.-Flochberg von 1442 entstand 1493 die neue Linie O.-Wallerstein. Ulrichs Sohn Joachim (gest. 1520) und seine Söhne Ludwig XIV. (gest. 1548) und Martin (gest. 1549) führten die Familie fort, doch erlosch die Linie bereits mit dem Tode dieser beiden Gf.en 1548/49.

Die Linie O.-O. schloß sich 1539 der Reformation an, während die Linie O.-Wallerstein katholisch blieb. Im Schmalkaldischen Krieg wurde 1546 zunächst der katholische Gf. Martin vertrieben, dann aber die evangelischen Gf.en Karl Wolfgang (bis 1548), Ludwig XV. und Ludwig XVI. (bis 1553/55) verbannt. Der katholisch gebliebene dritte Sohn Ludwigs XV., Friedrich V., verwaltete die Gft. O.-O. Doch wurden die verbannten evangelischen Gf.en ab 1553 restituiert. Mit dem Testament Gf. Ludwigs XVI. wurde 1569 in der durch die Reformation und Gegenreformation erschütterten Familie die Primogenitur eingeführt, was die seit fast drei Jh.en andauernden Teilungen der Gft. beendete.

Gf. Martin aus der Wallersteiner Linie besaß keine Söhne. Er verh. seine Erbtochter Euphrosine 1542 mit Friedrich V. aus der Linie O. Gegen die Erbeinung der Familie konnte er damit den Übergang seiner Gft. an den evangelischen Gf.en Ludwig XVI. verhindern und durch sein Testament von 1549 endgültig seinen Schwiegersohn als Erben in der Gft. einsetzen.

Um die Mitte des 16. Jh.s war damit von den drei Linien von 1442 nur noch die Linie O.-O. übrig geblieben. Ludwig XV. fand seinen Nachfolger in der Gft. O.-O. in seinem Sohn Ludwig XVI. (gest. 1569), während der zweite Sohn Wolfgang II. abgefunden wurde. Auf Ludwig XVI. folgten die Gf.en Gottfried (gest. 1622), Ludwig Eberhard (gest. 1634) und Joachim Ernst (gest. 1659). Sie haben durch ihr Verwaltungsgeschick und ihr Organisationtalent ihre Gft. trotz der Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges sehr gut weiter entwickelt. Gf. Albrecht Ernst I. (gest. 1683) wurde 1674 als erstem Mitglied des Hauses mit seiner Linie der erbliche Reichsfs.enstand verliehen. Mit seinem Sohn Albrecht Ernst II. erlosch 1731 die Linie O.-O.

Die Linie O.-Wallerstein wurde 1549-1579 durch den aus der Oettinger Linie stammenden Gf.en Friedrich V. verwaltet. Sein ältester Sohn Wilhelm II. (gest. 1602) konnte seinen Bruder Friedrich und dessen Nachkommen wg. Konkubinats von der Erbfolge ausschließen. Auch der dritte Sohn, Wolfgang III., wurde wg. unstandesgemäßer Heirat zum Erbverzicht genötigt, womit 1602 Johann Albrecht, der Sohn Wilhelms III. (gest. 1600), und dessen Onkel Ernst I. (gest. 1626) sowie Ulrich (gest. 1608), die weiteren Nachkommen und Söhne Friedrichs V. als Erben der Herrschaft vorhanden waren. Nachdem der Sohn Wolfgangs III., Ernst II., durch umfangr. Prozesse sein Erbrecht verteidigt hatte, brachte der Erbvertrag von 1623 die weitgehende Gleichberechtigung der Gf.en Johann Albrecht und Ernst I. Damit wurden die Linien O.-Wallerstein (Ernst II.), O.-Spielberg (Johann Albrecht) und O.-Baldern (Ernst I.) begründet, die bis 1798 bzw. bis zur Gegenwart das Bild des Hauses bestimmten. Für rund ein Jh. bestanden also vier Linien des Hauses nebeneinander. Nach dem Erlöschen der Hauptlinie O.-O. 1731 blieben die drei Linien der Nachkommen Friedrichs V. von O.-Wallerstein übrig. Von ihnen erlosch 1798 die Linie Baldern mit Gf. Franz Wilhelm, der Dompropst des Domkapitels Köln war. Die Linie O.-Spielberg wurde unter Gf. Johann Aloys III. 1806 durch das Kgr. Bayern mediatisiert. Unter Gf. Franz Albrecht war auch diese Linie 1734 in den Reichsfs.enstand aufgenommen worden. Auch die Linie O.-Wallerstein erreichte in der vierten Generation nach dem Stifter mit Gf. Karl Ernst Judas Thaddäus Notger 1774 die Aufnahme in den Reichsfs.enstand. Auch diese Linie wurde 1806 vom Kgr. Bayern mediatisiert. Nach der Mediatisierung haben beide Linien, Spielberg und Wallerstein, ihre Fortsetzung bis in die Gegenwart gefunden. In der Linie O.-Spielberg bestimmt zur Zeit die 5. Generation nach der Mediatisierung in der Person von Fs. Albrecht Ernst Otto Joseph Maria Notger die Geschicke der Familie, wobei die nächste Generation schon vorhanden ist, um den Fortbestand des Hauses zu sichern. In der Linie Wallerstein ist in der Person von Fs. Moritz Eugen Karl Friedrich Anton Krafft Notger ebenfalls die 5. Generation seit der Mediatisierung zur Zeit die bestimmende. Auch hier stehen bereits die 6. und 7. Generation zur Fortführung der Familiengeschichte bereit.

Die Familie hat im Laufe der Jh.e viele bedeutende Persönlichkeiten für die Geschichte des Raumes der Gft. O. gestellt. Vom ersten Auftreten der Familie im 12. Jh. bis ins frühe 13 Jh. waren die Mitglieder der Familie in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ks.n oder Kg.en, insbes. denen aus dem staufischen Hause tätig, mit denen sie ihren politischen Aufstieg nahmen. Bes. zur Erwähnen sind dabei der Stammvater des Hauses, Gf. Ludwig I., Siegfried, Bf. von Bamberg 1237; Friedrich IV., Bf. von Eichstätt (1383-1415) sowie der letzte Regent der Linie O.-Baldern, der Dompropst Franz Wilhelm von Köln (gest. 1798), der bei der Wahl und Krönung des letzten dt. Kg.s und Ks.s Franz II. 1792 entscheidenden Anteil genommen hat. Im 19. Jh. ist der bayerische Ministerpräsident Ludwig Ernst Fs. von O.-Wallerstein (1791-1870) zu nennen. Auch weibliche Mitglieder der Familie haben in der Politik gewirkt, so Magdalena von O. (1473-1525), die Ehefrau Ulrichs VII. von → Montfort als Regentin ab 1520, Christine Luise von O. (1671-1747) als Hzg.in von Braunschweig-Wolfenbüttel und Maria Magdalena von O. (1619-1688), die zweite Ehefrau Mgf. Wilhelms I. von Baden-Baden.

Das Konnubium der Familie hat sich seit ihrem Auftreten im 12. Jh. nicht wesentlich verändert. Es sind soweit erkennbar durchwegs Frauen aus Adelsfamilien geheiratet worden, deren soziale Stellung der der eigenen Familie entsprochen hat. Ausnahmen von dieser Regel haben noch nach der Mediatisierung zum Ausschluß aus der Familie geführt. Erst im späten 20. Jh. ist hier ein Wandel eingetreten und es wurden auch Frauen bürgerlicher Herkunft in der Familie geheiratet. Das Wappen der Familie zeigt auf rot-goldenem Eisenhutfeh einen blauen Herzschild, das Ganze ist mit einem silbernen Schragen bedeckt. Auf dem hellen Helm mit rot-goldenen Decken wächst ein goldener Brackenrumpf, dessen beide rote Ohren mit den Schragen gelegt sind.

Die Gf.en von O. gehörten dem schwäbischen Reichsgf.enkollegium oder der schwäbischen Reichsgf.enbank seit dessen Entstehen im 15./16. Jh. an. Am Ende des Alten Reiches beim Erlöschen der Linie O.-Baldern 1798 waren alle drei Linien des Hauses O.-Wallerstein, O.-Spielberg und O.-Baldern Mitglied des Schwäbischen Reichsgf.enkollegiums. Die beiden übrigbleibenden Linien des Hauses gehörten diesem Gremium bis zu ihrer Mediatisierung an.

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