Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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GUTTENSTEIN

A. Guttenstein

I.

Die Anfänge dieser Familie des böhm. Herrenstandes lassen sich – allerdings z.T. nur hypothetisch – bis zum Beginn des 12. Jh.s zurückverfolgen. Unbewiesen ist eine legendäre (uneheliche?) Abkunft aus dem böhm. Herrscherhaus der Přemysliden. Gesichert ist jedoch die Verwandtschaft mit dem seligen Hroznata (um 1160/70-1217, regionale Verehrung als Märtyrer seit dem 13. Jh., Seligsprechung 1897), einem einflußreichen Adeligen aus dem Umfeld des böhm. Kg.shofes, der 1193 das Prämonstratenserkl. Tepl/Teplá und vor 1202 als dessen Filiale das Frauenkl. Chotieschau/Chotěšov in Westböhmen gründete und beide reich mit Grundbesitz ausstattete, bevor er selbst als Laienbruder dem von ihm geförderten Orden beitrat. Durch Wappenverwandtschaft lassen sich verschiedene Adelsfamilien dieser Region als Verwandte Hroznatas, vermutlich als Nachkommen seiner Brüder Sezema und Ernst/Arnošt oder seines Onkels Sezema erkennen. Zu diesem Kreis gehörten u. a. die Familien von Vrtba, von Pušperk, von Frumštejn, von Bělá, aber auch die Herren von G./z Gutštejna.

Sie alle waren aus verschiedenen Linien der Herren von Krašov bzw. der Herren von Krašovice hervorgegangen, deren genealogische Folge sich ab der Mitte des 13. Jh.s konstant verfolgen läßt, beginnend mit Theodericus de Crassow (1232) bzw. Theodericus de Crassewiz (1252) und dessen Söhnen Dietrich d. J./Jetřich und Sezema. Ab 1316 nannte sich Dietrich d.J. nach seiner offenbar kurz zuvor errichteten Burg → G./Gutštejn (bei Šipín, nw. Pilsen/Plzeň), was von seinen Nachkommen beibehalten wurde.

Die Herkunft des Gf.entitels der Herren von G. ist unklar. Um eine bloße Legende dürfte es sich bei der Behauptung des böhm. Geschichtsschreibers Balbin aus dem 17. Jh. handeln, der Titel sei einem ihrer Vorfahren namens Zvěst durch Ks. Friedrich I. Barbarossa wg. seiner Verdienste bei der Eroberung von Mailand (1158) erblich verliehen worden. Die Bezeichnung comes für Burian I. von G. (gest. 1462) auf seinem – nicht mehr sichtbaren – Grabstein in der Stiftskirche zu Tepl ist ein ebenso rätselhafter wie isolierter Einzelfall. Ebenso zweifelhaft erscheint die Glaubwürdigkeit eines Eintrags in einem Reichsregister von 1530, nach dem Ks. Friedrich III. den Burian II. von G. am 14. Febr. 1474 in den Gf.enstand erhoben hätte. Tatsächlich wurde erst ab 1544 der praktische Gebrauch eines erblichen Gf.entitels für Albrecht von G. in den offiziellen Schriftverkehr aufgenommen.

II.

Bis zum Beginn des 15. Jh.s war der Besitz der Familie von G. um G., Trpísty, Všeruby und Trnová nw. von Pilsen nur gering, so daß sie noch nicht zu den herausragenden Geschlechtern des böhm. Adels gehörten, aus denen sich in dieser Zeit der Herrenstand formierte. Gleichwohl zählten sie mit den anderen Nachkommen der Familie Hroznatas zu den alten Adelsfamilien Böhmens, was vermutlich auch zur Aufnahme ihres gemeinsamen Wappens in die Wappengalerie Karls IV. in der Burg Lauf (1361) führte – allerdings ohne genaue Bezeichnung der Familie.

Erst in der Zeit der Hussitenkriege veränderte sich die Situation der G.er grundlegend. Ihr strategisch geschicktes milit. Engagement bei der Bekämpfung der Hussiten in Westböhmen ließen sie sich in der ersten Hälfte des 15. Jh.s mit Pfandverschreibungen auf zahlr. Kg.s- und Kl.güter vergüten, durch die sie ihren Besitz um Pilsen/Plzeň erheblich ausbauten. Auf der Grundlage dieses gewachsenen Vermögens konnten sie weitere größere Herrschaften wie z. B. Bělá, Netschetin/Nečtiny (beide nördlich von Pilsen) und Tauchau/Tachov erwerben, die alle zu wichtigen Herrschaftszentren ausgebaut wurden. Mit dem Besitzzuwachs ging auch eine spürbar steigende Bedeutung der Familie einher, die nun unbestritten zu den führenden Mitgliedern des böhm. Herrenstandes zählte. Insbes. Burian I. von G., Herr auf Netschetin und Bělá, engagierte sich mehrfach als Hauptmann der ständischen Korporationen der Kreise Pilsen, Saaz/Žatec und Schlan/Slaný, in deren Bereich seine Güter lagen, sowie in der böhm. Landespolitik. Günstig wirkte sich auch der um 1448 erfolgte Wechsel der – stets katholischen – G.er von der Partei des katholischen Magnaten Ulrich von → Rosenberg zum utraquistisch dominierten Bündnis unter der Führung des aufstrebenden Georg von Podiebrad aus.

Der steile Aufstieg der Familie zu einem der reichsten und mächtigsten Adelshäuser Böhmens, der sich zunächst v.a. mit Burian I. verband, setzte sich auch unter seinem Sohn Burian II., dem Reichen (Bohatý, gest. nach 1489), unvermindert fort. Allerdings gab es auch politische Brüche, die diesen Weg gefährdeten. 1467 trat Burian II. dem gegen Kg. Georg von Podiebrad opponierenden katholischen Herrenbund der Grünberger Liga (Zelenohorská jednota) bei. Vom böhm. Gegenkg. Matthias Corvinus von Ungarn wurde er dafür 1469 zum Hofrichter ernannt. Allerdings wechselte er nach dem Tod Podiebrads 1471 wieder die Seiten und wurde 1472 vom neuen böhm. Kg. Wladislaw Jagiello zum kgl. Kammermeister ernannt. Durch diplomatische Missionen und kriegsunternehmerisches Engagement besaß Burian von G. gute Kontakte zum Ks.hof und zu wichtigen dt. Fs.enhöfen. Zugl. bemühte er sich auch um Besitzerwerb außerhalb Böhmens. Bes. erwähnenswert ist der Kauf der böhm. Lehen Mainbernheim und Heidingsfeld bei Würzburg 1473 (im Besitz der G.er bis 1507). Seine Söhne erwarben zu Beginn des 16. Jh.s weiteren Eigen- und Pfandbesitz in der Oberpfalz, der jedoch bald wieder verloren ging.

Durch zahlr. Besitzteilungen, Fehden und nachfolgende Besitzverluste verloren die G.er in den ersten Jahren des 16. Jh.s erheblich an Bedeutung innerhalb des böhm. Adels. Allerdings gelangte mit Gf. Albrecht von G. zu Serowitz/Žirovnice (gest. 1550) noch einmal ein Angehöriger der Familie in eine einflußreiche Position. Er war ein Rat und Vertrauter Kg. Ferdinands I. und bekleidete ab 1534 als kgl. Münzmeister eines der wichtigsten Ämter in Böhmen. 1542 wurde er jedoch wg. Untreue seines Amtes enthoben.

III.

Die Herren von G. führten wie alle Familien, die ihre Herkunft aus der Verwandtschaft des seligen Hroznata herleiteten, ein Wappen mit drei roten Hirschgeweihen im goldenen Feld. Allerdings gab es auch Variationen entweder mit schwarzen Geweihen oder – selten – mit silbernem Feld. Die Form dieses Wappens begegnet zuerst gegen Ende des 12. Jh.s auf dem Siegel Hroznatas. Auf den Siegeln des 16. Jh.s wird das G.-Wappen um eine Helmzier mit Hirschgeweih ergänzt.

Von den Bauten der G.er, insbes. aus der Zeit ihrer größten Bedeutung in der zweiten Hälfte des 15. Jh.s, hat sich erstaunlich wenig erhalten. Von wichtigen Herrschaftssitzen wie z. B. den Burgen G., Všeruby, Bělá und Preitenstein bei Netschetin haben nur noch geringe Reste überdauert. Das Schloß in Tachau ist später von Grund auf umgebaut worden. Ähnliches gilt für die Grabmäler der G.er aus jener Zeit, die größtenteils verloren sind oder Umbauten zum Opfer fielen.

An Darstellungen ist zuerst auf die schon in der Mitte des 13. Jh.s im Kl. Tepl entstandene legendenhafte Lebensbeschreibung des Kl.gründers Hroznata zu verweisen, die später auch zum Ausgangspunkt der Familientradition wurde. Darüber hinausgehend zog Bohuslav Balbin 1665 in seiner Gf. Heinrich Friedrich von G. gewidmeten Schrift über die Herkunft der Familie G. sogar die Hl. Ludmilla als Spitzenahnin und damit eine Verwandtschaft Hroznatas und seiner Nachkommen mit dem böhm. Kg.shaus der Přemysliden in Betracht, ohne jedoch Belege dafür zu erbringen.

IV.

Ungeachtet solcher genealogischen Fiktionen läßt sich die Entwicklung der Familie erst etwa ab der Mitte des 13. Jh.s konstant verfolgen (siehe dazu oben). Um 1400 kam es zu einer Besitzteilung zwischen Dietrich/Jetřích und Botho/Půta von G. Die Nachkommen Bothos bildeten die Linie zu Trpísty und Buben, die 1489 ausstarb. Auch die Söhne Dietrichs begründeten zwei eigene Linien. Der jüngere Johann/Jan erhielt die Stammburg G. und die Herrschaft Všeruby. Seine Nachkommen dehnten als Herren auf Wartenberg/Štráz ihre Besitzungen auch nach Nordböhmen aus. Die Linie Všeruby starb Ende des 16. Jh.s aus. Burian I., der ältere Sohn des Dietrich von G., begründete die bedeutendste Linie der Familie zu Bělá, Netschetin bzw. Preitenstein und Tachau. Seine Nachkommen erwarben umfangr. Besitzungen in Westböhmen, in Franken und der Oberpfalz, später auch in Mittelböhmen. Diese Linie starb um die Mitte des 18. Jh.s mit den Söhnen Gf. Wenzel Hroznatas von G. (gest. 1716) aus.

Eine wichtige Säule der G.er Vermögensbildung im 15. Jh. war das Kriegsunternehmertum, das quasi im Familienkartell ausgeübt wurde, wobei Verwandtschaftsbeziehungen, politische Ämter und gute Kontakte zu auswärtigen Höfen die entscheidende Basis für den geschäftlichen Erfolg bildeten. Bes. Bedeutung hatte das Erbe des – ebenfalls kriegsunternehmerisch erfolgreichen – obersten böhm. Münzmeisters Jan Calta von Kamenná Hora (gest. 1464), das Burian II. von G. nicht nur die Verfügung u. a. über die unfangreichen Herrschaften Rabenstein/Rabštejn nad Střelou und Chiesch/Chyše im nördlichen Westböhmen, sondern auch über Teile seines großen Vermögens sowie über die unmündigen Erbtöchter einbrachte. Aus den Ansprüchen für die Bereitstellung von Söldnern im Landshuter Erbfolgekrieg (1504) resultierte auch zu großen Teilen der Besitzerwerb der Söhne Burians II. in der Oberpfalz. 1505 erhielt Heinrich/Jindřích von G. (gest. 1530) das Amt Floß mit Flossenbürg als Pfand, so daß sich hier mit dem bereits vorher erworbenen Bärnau und der benachbarten böhm. Herrschaft Tachau ein geschlossener grenzübergreifender Besitzkomplex bildete, dem 1514 auch die Herrschaft Störnstein und Neustadt an der Waldnaab hinzugefügt wurden und der bis 1540 Bestand hatte. Ebenfalls 1505 erhielt Heinrich von G. für seine Kriegsdienste das Recht zugesprochen, die Herrschaft Schwarzenberg mit Rötz und Waldmünchen von Heinrich von Plauen zu erwerben und als freies Eigentum zu besitzen. Im gleichen Jahr erweiterte er dieses um die Herrschaft Treffelstein, verkaufte diese Besitzungen jedoch bereits wieder 1509/10 an Kfs. Ludwig von der Pfalz.

Das Konnubium der Herren von G. läßt sich erst ab der Mitte des 15. Jh. einigermaßen verläßlich beobachten. Dabei wird deutlich, daß es bis ins 17. Jh. hinein dem üblichen Muster des böhm. Herrenstandes folgte und nahezu ausschließlich auf standesgleiche, oft benachbarte böhm. Adelsfamilien wie z. B. die Herren von Schwanberg/z Švamberka oder die → Schlick/Šlikové beschränkt blieb. Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht die Ehe Burians II. mit der Gf.in Siguna von → Ortenburg dar, die seine auch nach außerhalb Böhmens gerichteten Ambitionen deutlich macht.

Quellen

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