Dächer
Das Dach spielte im dt. Raum stets eine erhebl. Rolle, was bereits dadurch zum Ausdruck kommt, daß die dt. Sprache zahlreiche Sprichwörter kennt, die das Dach zum Thema haben. Während es in den Mittelmeerländern v. a. als ein funktionales Bauglied angesehen wurde (die ital. Traktate der Renaissance gehen hauptsächl. auf die klimat. Faktoren ein), kommt ihm in den nordeurop. Breiten eine stark ikonograph.-repräsentative Rolle zu, die mit der Bedeutung des Erkers vergleichbar ist. Folgl. ist das Dach aufwendig gestaltet und hebt sich oftmals durch eine eigene Farbgebung vom übrigen Bau ab.
Obwohl aus spätma. Zeit nur wenige Dächer von Profanbauten erhalten sind, darf man vermuten, daß die ikonograph. und ästhet. Komponente des Daches aus dem Sakralbereich übernommen wurde, da bei Kirchengebäuden bereits im frühen MA aufwendige Dachkonstruktionen und kostbare Dachdeckungsmaterialien (Kupfer- oder Bleiplatten, z. T. Vergoldungen) zu verzeichnen sind. Im 15. Jh. kann man zudem die Tendenz erkennen, die Dachzone durch Türme, Dachreiter oder Fialen aufzulockern.
Es ist nicht möglich, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, von dem an es komplexe Dachformen auch bei weltl. Gebäuden gibt. Bildl. Darstellungen, wie das in mehreren Etappen im 15. Jh. mit Miniaturen ausgestattete Stundenbuch des Duc de Berry (1340-1416) Les Très Riches Heures (Chantilly, Musée Condé, Ms. 65), bezeugen jedoch, daß zumindest im frz. Raum seit dem ausgehenden 14. Jh. auffallende Dachformen bei Res.en existierten: Während Vincennes, vor den Toren von Paris gelegen, noch eindeutig in der Tradition der Donjons steht und eine Wehrplattform aufweist, zeichnen sich der Louvre in seiner damaligen Bauphase sowie die Schlösser von Saumur und Mehun-sur-Yèvre durch phantasievolle Dachaufbauten aus, die dann später durch das Jagdschloß von Kg. Franz I. in Chambord (erbaut 1519-ca.40) noch übertroffen werden. Auf filigranartig aufgeführten Turmaufbauten ragen steile Dächer hoch in den Himmel; in den variationsreich gestalteten Dachaufbauten befanden sich die chambres hautes, d. h. repräsentative Privaträume des Herrschers, u. a. Schatzkammern, Privatoratorien und Bibliotheken.
In dieselbe Richtung weist der unter Kg. Wladislaw II. Jagiello (reg. 1471-1516) von Benedikt Ried 1486-1502 erneuerte Königspalast der Prager Burg, dessen Dachzone eine eigenartige Konstruktion aufwies, die an eine Vielzahl von Türmen erinnert. Das Dach bestand bis zum Brand von 1541 aus vier spitz nach oben zulaufenden Dachpyramiden, denen am First kleinere Kegeldächer vorgesetzt waren. Da sie mit Metallblech verkleidet waren, glänzten sie weithin. Unmißverständl. mußte dies als eine Anspielung auf die goldenen Dächer aus der Zeit Ks. Karls IV. (reg. 1347-78) bzw. auf das silbern glänzende Dach der ungar. Res. von Buda verstanden werden (die ungar. Königswürde war 1490 vorübergehend an den böhm. Thron gekoppelt).
Die wenigen Darstellungen dt. Res.en dieser Epoche zeigen im Vergleich dazu einfachere Dächer: Die aus dem späten 15. Jh. stammende und um 1600 weitgehend erneuerte fürstbfl. Res. von Aschaffenburg wies Fachwerkaufbauten auf den Türmen auf und war mit zahlreichen Dach- und Eckerkern versehen. Hinsichtl. des Baumaterials konnte sie aber nicht mit den frz. Königsschlössern mithalten. Zwar glänzte die Schieferbedeckung – zumal bei Regen -, doch handelte es sich um ein offenkundig billigeres Dachdeckungsmaterial.
Ausnahmen stellen die sächs. Res.en dar: An erster Stelle seien die Schlösser in Meißen, Dresden und Torgau um 1470 gen., die sich durch die Einführung der Lukarnenreihe auszeichnen. Die Entwicklung geht bei Schloß Wittenberg (1489 beg.) dahin, daß anstelle der Lukarnen nun größere Zwerghäuser die Dachzone schmücken. Die aufwendigste Neugestaltung erfolgte in Schloß Hartenfels in Torgau, das Kfs. Friedrich III. der Weise (reg. 1486-1525) um 1500 zu seiner Hauptres. auswählte (Farbtafel 97). Im Rahmen der sich anschließenden Baumaßnahmen wurde auch die Fassadenfront zur Elbe neu gestaltet, die durch Zwerchhäuser und vorgelagerte Türme mit ihren phantast. Dachbekrönungen architekton. aufgelockert wirkt. Als Blickfang von der Elbbrücke aus dient der sog. Grüne Turm, der um 1536-38 ausgebaut wurde und damals einen Dachhelm mit einem zwiebelförmigen »Knauf« trug, in dem sich hoch oben ein nach allen Seiten mit Fenstern geöffneter Aussichtsraum befand. Ein gleicherweise aufwendiges Dach erhielt auch der sog. Flaschenturm, der um 1544 vollendet war; das mit Schiefer verkleidete Kegeldach war mit kleinen Zwerchhäusern versehen, hinter denen sich ein Appartement mit vier Kammern verbarg. Eine vergitterte Tür führte in die darüberliegende knaufförmige Erweiterung auf der Turmspitze, die wohl mit Blei beschlagen war und in der ein privates Stübchen des Kfs.en lag. Hoch in den Himmel ragte die Turmspitze, die wiederum mit einer goldenen Kugel sowie einer Wetterfahne geschmückt war.
Fast gleichzeitig wurde an der Dresdener Res. gebaut. An der Nordseite des um 1530 errichteten Georgenbaues lag ein Rundturm, der ein Spitzdach mit einem ähnl. »Knauf« aufwies, der wohl ebenfalls als Belvedere genutzt werden konnte; 1701 fiel der Bau einem Brand zum Opfer. Meines Erachtens handelte es sich bei den aufwendigen Turmdächern jedoch keineswegs um eine rein sächs. Eigenart, auch wenn man weitere Beispiele (Schloß Wittenberg, 1490-1508/25) nennen kann, die gleiche Turmbekrönungen besaßen. Den Ursprung solcher Turmkonstruktionen muß man eher im frz.-fläm. Raum vermuten: Bildl. nurmehr in der Buchmalerei des 15.-16. Jh.s faßbar (z. B. Stundenbuch des Étienne Chevalier, ca. 1452-56; größtenteils im Musée Condé in Chantilly), finden sie sich noch bei fläm. Schlössern, z. B. in Schloß Arenberg, der Res. von Wilhelm von Croy (1480-1521) in Heverlee, in der Nähe von Löwen gelegen, die um 1519-20 vollendet wurde. Die beiden den Hauptflügel des fläm. Schlosses flankierenden Türme haben schieferbedeckte zwiebelförmige Turmbekrönungen, die allerdings keine Möglichkeit des Ausblickes bieten. Auf deren Spitze prangt jeweils ein vergoldeter ksl. Adler – als Loyalitätszeichen, da der Hausherr seinerzeit Lehrer von Karl V. gewesen und von ihm 1518 zum Baron ernannt worden war. Man könnte auch auf zahlreiche andere Landschlösser der Region verweisen (Jehay, Bioul oder Cleydael), deren Bergfriede oder Tortürme ebenfalls mit aufwendigen Dächern ausgestattet sind.
Ganz andere Bauprinzipien waren bei der Erneuerung der Res.en von Stettin und Neuburg e. D. bestimmend. Hier legte man keinen Wert auf markante Dachkonstruktionen und -bekrönungen. Anders gedachte man sich von den übrigen Res.en abzuheben. Der Hzg. von Pommern, Johann Friedrich (1542-1600), mütterlicherseits mit dem Hause Kursachsen verwandt, aber großmütterlicherseits auch mit der Pfalz, war in seiner Jugend weit gereist, hatte u. a. an den Türkenfeldzügen teilgenommen und dadurch die Anerkennung Ks. Maximilians II. erworben. In seine Heimat nach Stettin zurückgekehrt, fing er sofort an, seine nach einem Brand 1551 nur notdürftig reparierte und nicht bes. repräsentative Res. auszubauen. Der nach dem Entwurf eines Italieners, Meister Antoni Wilhelm, errichtete und 1577 vollendete Neubau bestand aus einem U-förmigen Flügel, in dem u. a. die Kaiserappartements lagen. Folgt man einer Darstellung von Matthäus Merian (Abb. 196), handelte es sich um einen dreistöckigen Flügelbau, der von einer Dachterrasse bekrönt war, die statt einer Balustrade eine Mauer mit querovalen Okuli aufwies. Allein unregelmäßig angebrachte Schornsteine unterbrachen die weite Dachfläche. Seltsamerweise stellt Merian in einer der beiden dazugehörigen Stadtansichten das Gebäude aber ohne besagte Dachterrasse dar, sondern mit einer in der Region verbreiteten Dachkonstruktion (eine Reihe von Paralleldächern), weshalb schon H. Lemcke, der Autor der Stettiner Kunstdenkmäler, meinte, daß die Darstellung mit dem Flachdach nicht glaubwürdig sei. Und doch finden sich durchaus Vergleichsbauten für eine solche Flachdachlösung: z. B. war es seit 1350 in England üblich, kgl. oder hzgl. Res.en, ab 1600 auch Wohnbauten des einfacheren Adels, mit Flachdächern (oder fast flachen Dächern) auszustatten. Möglicherw. hatte das Flachdach der Stettiner Res. nur kurz Bestand, evtl. nur einen Winter (anläßl. der Hochzeit des Hzg.s im Februar 1577), und wurde dann sofort durch eine herkömml. Dachkonstruktion ersetzt, weshalb allein der von Merian abgebildete Stich als Dokumentation erhalten blieb.
Aufgrund der verwandtschaftl. Beziehungen ist es nicht ausgeschlossen, daß das Neuburger Schloß als direktes Vorbild für Stettin diente: Kfs. Ottheinrich von der Pfalz (1502-59) ließ ab 1534-38 im N des Schloßhofes den sog. Altanbau (oder Neuen Bau [Farbtafel 98]) errichten, den er mit einer Flachterrasse (mit einem Eisengitter) versah und zwei »hölzerne Sommerhäuser« (wohl Fachwerkaufbauten) darauf setzen ließ, um sie in den warmen Jahreszeiten als Dachgarten nutzen zu können. Probleme mit der Isolierung waren wohl der Grund, daß kurze Zeit später ein konventioneller Dachstuhl aufgesetzt wurde (das heutige Dach mit den Volutengiebeln und Zwerchhäusern stammt erst aus der Zeit um 1590/1600).
Es handelte sich hierbei keinesfalls um eine gänzl. außergewöhnl. Lösung (Ks. Rudolph II. plante einen solchen Dachgarten anscheinend ursprgl. auch für seine Res. in Prag). Schon Federico da Montefeltro (reg. 1474-82) hatte einen hortus pensilis auf dem Dach seiner Res. in Urbino anlegen lassen (ein weiterer Garten, der sog. giardino segreto, in den Quellen auch als horti Diaetae bezeichnet, befand sich auf Hofebene).
Allen diesen Res.en – und speziell der Neuburger – lag wohl eine literar. Quelle zugrunde: die hängenden Gärten der Semiramis, die im ausgehenden 9. Jh. v. Chr. errichtet worden sein sollen und von Diodorus Siculus (II,10) beschrieben worden sind. Inwieweit ein direkter Bezug auf diese histor. überlieferte Dachkonstruktion beabsichtigt war, oder eher eine Anspielung auf antike Kaiserbauten gewünscht war, läßt sich nicht mit Sicherheit feststellen.
Generell muß man festhalten, daß die Dachzone im Laufe des 16. Jh.s mehr und mehr ausgestaltet wurde – und dies sicherl. nicht primär nach funktionellen Kriterien wie Wetterbeständigkeit oder Holzmangel: Dafür wären komplexere Dachstuhlkonstruktionen nötig gewesen. Hoben sich bis dahin die Dächer der Res.en vorrangig durch ihre kleinteiligen Dachaufbauten hervor – sei es durch Türmchen, Erker oder Kaminschlote -, treten nun verstärkt kunstvolle Effekte in den Vordergrund, und dies offenkundig bei Res.en hochrangiger dt. Fs.en: bei den sächs. Kfs.en die extravaganten und farbig gefaßten Turmbekrönungen mit den hoch im Dachstuhl befindlichen Aussichtsräumen, während techn. gewagte Flachdachlösungen mit ikonographisch-histor. Anspielungen im Falle der Herzogsres.en von Neuburg e. D. und Stettin angenommen werden können. Die tendenziell spektakulärsten Dachlösungen lassen sich im O des Reiches nachweisen (u. a. in Böhmen: Schloß Stern [Abb. 197], das größtenteils nach den Vorstellungen seines Auftraggebers, Ehzg.s Ferdinand von Tirol, 1555-56 errichtet wurde und bis zu einer Renovierung im 18. Jh. ein nach oben spitz zulaufendes Faltdach aus Kupfer aufwies, an dessen Spitze ein Kaiseradler und ein goldener Stern prangten).
Aber sieht man von diesen epochalen Beispielen ab, muß man sagen, daß im deutschsprachigen Raum extrem steile Dächer, wie sie aus der Normandie bekannt sind (z. B. Schloß von Fontaine-Henry, sog. großer Pavillon von ca. 1530/35), vermieden werden. Auch scheint man – von einigen Ausnahmen wie den ksl. Bauten in Prag abgesehen – auf kostspieliges Dachdeckungsmaterial meistens verzichtet zu haben: Dächer, wie sie etl. Stadtpalais, speziell in Dijon und Umgebung, aufweisen – mit farbig glasierten Dachziegeln, die kompliziert gelegte Muster zeigen – sind bei dt. Res.en nicht verbreitet (auch keine silbern glänzenden Kupferdächer wie in Buda). Glasierte Ziegel kommen, wenn überhaupt, bei dt. Res.en hauptsächl. als einheitl. grün glasierte Schindeln vor und sollen sehr viel teuerere Kupferdächer imitieren: Das bekannteste Beispiel ist die sog. Stadtres. in Landshut (1537-42/43), die einst – vor den Renovierungen des 18. Jh.s – grün glasierte Dachziegel aufwies, und zwar anscheinend sowohl auf dem sog. Deutschen Bau wie auch auf dem sog. Italienischen Bau.
Allg. verbreitet ist dagegen im dt. Raum (aber auch in Frankreich) der Brauch, die Dachzone für eine Aussichtsterrasse oder ein Belvedere zu nutzen. Fast sämtl. Res.en hatten mind. einen hohen Turm, der die Möglichkeit bot, Ausschau ins Land zu halten. Wie bei den Tafelstuben spielte der Blick auf die Besitzungen eine große Rolle. Manche Res.en, wie die erwähnten sächs., aber auch das Heidelberger Schloß und Schloß Johannisburg in Aschaffenburg (1604/05-14), zeichneten sich gleich durch mehrere solcher Turmbelvedere aus. Andere hatten rundherumführende Außengalerien, wie sie z. B. für Schloß Augustusburg in Sachsen (1568-73) bezeugt sind: Eine mit Bleiplatten gepflasterte Galerie oberhalb des Kranzgesimses führte um das Schloß. Sie ermöglichte es, von den im Dachbereich liegenden Räumen – den repräsentativen Tanz- und Wohnräumen des Fs.en – direkt herauszutreten, um den Ausblick auf die Landschaft zu genießen.
Seit der Verbreitung neuer ital. Bauvorstellungen – des Palazzostils (wie bei der Planung von Schloß Friedenstein in Gotha, ca. 1643) – und dem verstärkten Vordringen der frz. »Klassik« im Verlauf des 17. Jh.s kann man ein zunehmendes Desinterresse an der Gestaltung der Dachzone feststellen. Dies macht sich bes. beim Bau neuer Res.en bemerkbar. Die Dachgestaltung der Lusthäuser und Gartenpavillons bleibt dagegen weiterhin ein Betätigungsfeld für innovative Lösungen.
→ vgl. auch Farbtafel 17
Quellen
Matthäus Merian, Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae & c. – Das ist: Beschreibung der Vornembsten und bekan[n]tisten Stätte und Plätz in dem hochlöblichsten Churfürstenthum und March Brandenburg und dem Hertzogtum Pommern […]. Franckfurt a. M. 1652 (ND Kassel u. a. 1965). – Die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs aus den Jahren 1536/37 – von seinem Ritt von Neuburg a.d. Donau über Prag nach Krakau und zurück über Breslau, Berlin, Wittenberg und Leipzig nach Neuburg, hg. von Angelika Marsch, Kommentar- und Tafelband, Weißenhorn 2001.
Literatur
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