Wozu Akademien taugen

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Foto: Gaby Gerster

Auf der öffentlichen Jahresfeier am 22. November hält der Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Ingo Schulze, den Festvortrag.

Die Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen veranstaltet am Samstag, dem 22. November 2025 um 11:00 Uhr in der Aula der Universität Göttingen, Wilhelmsplatz 1, ihre öffentliche Jahresfeier. Den Festvortrag hält Ingo Schulze, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Rede trägt den Titel: „… denn er half ihm, ein guter König zu sein.“ Wozu Akademien taugen.

Über die Aktivitäten der Akademie im vergangenen Jahr wird ihr Präsident Prof. Dr. Daniel Göske sprechen. Es gibt wie immer exzellente Musik vom Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) in Hannover, diesmal von Yuni Kim (Oboe) und Elisabeth Prijmak (Klavier).

Auf der Jahresfeier werden auch fünf Preise verliehen, darunter zum ersten Mal die Adolf Seilacher-Medaille, die Personen auszeichnet, die sich durch exzellente und richtungsweisende wissenschaftliche Arbeiten in der Paläontologie, Geobiologie oder generell in Geowissenschaften hervorgetan haben. Der Geobiologe Prof. Dr. Derek Ernest Gilmor Briggs von der Yale Universität in New Haven erhält den Preis, weil er über die gesamte Breite der Paläobiologie geforscht und dabei innovative analytische Methoden entwickelt und kreativ angewandt hat.

Weitere Preisträger:

Prof. Dr. Michael Famulok von der Universität Bonn erhält den Manfred Eigen-Preis 2025 für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in den Natur- und Lebenswissenschaften, insbesondere auf dem Gebiet der DNA- und RNA-Nanotechnologie sowie der Ribozym- und Aptamer-Forschung.

Dr. Lukas Huthmann von der Humboldt-Universität zu Berlin erhält den Akademiepreis für Geisteswissenschaften 2025 in Anerkennung seiner Monographie „Grundzüge eines EU-Strafverfassungsrechts. Ein konzeptioneller Ansatz für die europäische Integration des Straf- und Strafverfahrensrechts“.

Prof. Dr. Manuel Krannich vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhält den Nachwuchspreis der Mathematisch-Naturwissenschaft-lichen Klasse 2025 in Anerkennung seiner Erfolge bei der Erforschung glatter Mannigfaltigkeiten und deren Symmetrien auf dem Gebiet der algebraischen und geometrischen Topologie.

Dr. Werner Robl aus Berching erhält die Brüder Grimm-Medaille 2025 für seine bedeutenden Beiträge zur Erforschung der mittelalterlichen Philosophiegeschichte, insbesondere zu dem Gelehrten Peter Abaelard und seiner Frau Heloise (1079-1142).

 

 

 

 

 

         

 

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