Neuerscheinung: Schleswiger Domherren des Alten Reiches, Prosopographische Studien 4

Germania Sacra

Mit der Veröffentlichung von 371 Datensätzen zu Schleswiger Domherren in der Datenbank "Domherren des Alten Reiches" hat die Germania Sacra einen wichtigen Schritt zur systematischen Aufarbeitung der Prosopographie des Schleswiger Domstifts unternommen. Die Daten beinhalten eine Auswertung der grundlegenden wissenschaftlichen Publikationen zur Prosopographie und Geschichte des Domstifs Schleswig von Reimer Hansen und Klaus Harms; siehe unten Referenzwerke). Die Domherren-Datenbank enthält grundlegende Informationen und Metadaten zu den Angehörigen aller Domstifte des Heiligen Römischen Reiches und ist Bestandteil des Portals "Wissensaggregator Mittelalter und frühe Neuzeit". Derzeit beinhaltet sie insgesamt mehr als 13.500 Datensätze. Alle Daten stehen unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0 zur freien Nachnutzung zur Verfügung (Kontakt: bkroege@gwdg.de).

Gleichzeitig werden die Daten in der zugehörigen Publikation in der Reihe der Prosopographischen Studien veröffentlicht:

Das geistliche Personal des Domstifts Schleswig, bearbeitet von der Redaktion der Germania Sacra (Germania Sacra. Prosopographische Studien 4), https://doi.org/10.26015/adwdocs-2480, Göttingen 2022.


Referenzwerke zur Prosopographie des Schleswiger Domstifts:

  • Hansen, Kirchengeschichte Schleswig-Holsteins = Hansen, Reimer, Zur Kirchengeschichte Schleswig-Holsteins, besonders zur Geschichte des Bistums Schleswig, in: Schriften des Vereins für schleswig-holsteinische Kirchengeschichte 2. Reihe 6 (1914–1917), S. 313–335 und 460–496.
  • Harms, Klaus, Das Domkapitel zu Schleswig von seinen Anfängen bis zum Jahre 1542 (Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte 1.7), Kiel 1914.
  • Hillebrand, Katja/Rausch, Wolf Werner/Nawrocki, Paul, Art. Schleswig. Säkularkanoniker, in: Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg. Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation 2, hg. von Oliver Auge/Katja Hillebrand, Regensburg 2019, S. 619–670.

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