Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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BÖHMEN, KGT., KG.E VON (MIT DEM ERZSTIFT PRAG, DEN HOCHSTIFTEN LEITOMISCHL UND OLMÜTZ)

I.

Das Land B. hat seinen Namen von den kelt. Boien, die es bis kurz nach Christi Geburt besiedelt hatten, bis sie von den westgerman. Markomannen vertrieben wurden, die während der Völkerwanderungszeit wiederum westslaw. Stämmen weichen mußten. Der tschech. Name Čechy leitet sich von der Bezeichnung für den ursprgl. vornehml. mittelböhm. Stamm der Tschechen ab, was allerdings bislang nicht überzeugend geklärt werden konnte. Während in der dt. Sprache zw. Böhmen (Landesbewohner ohne ethn. Charakterisierung) und Tschechen (ethn.)unterschieden wird, ist der tschech. Terminus Tschechen (Češi) eine ethn. Bezeichnung. Weder im Lat. noch im Tschech. besteht ein Unterschied, ledigl. im Volksmund war die Wendung bémák gebräuchl. Erst neuerdings bürgert sich im Dt. allmähl. die Bezeichnung »Tschechien« in Parallele zur tschech. Benennung ein.

Mit einer einzigen Ausnahme aus dem 7. Jh., als der sog. Fredegar in seinem Werk über Samo und sein Reich einen kleinen Abschnitt schrieb - über den Feldzug Dagoberts I. gegen diesen ursprgl. fränk. Kaufmann und dessen Sitz Wogastisburg, der meist nach (Nordwest-)Böhmen lokalisiert wird - und loser unzusammenhängender Einzelnachrichten aus der Karolingerzeit, ist über B. vor den ersten namentl. bekannten Přemysliden nichts durch zusammenhängende schriftl. Informationen dokumentiert - abgesehen von den (groß)mähr. Verhältnissen - und auch für die Folgezeit gibt es nur eine spärl.Überlieferung.

Das Land bildet ein auf der Spitze stehendes Quadrat und umfaßt in der heutigen Gestalt knapp über 50 000 qkm. Mit wenigen Ausnahmen wie der Entfremdung der Gft. Glatz mit 1635 qkm i. J. 1742 durch Preußen, sodaß ein Keil in der nördl. Grenze entstand, der Gewinnung eines kleineren Teiles der Reichspfandschaft Eger, endgültig durch Johann von Luxemburg 1322, dem allmähl. Verlust des Zittauer Landes an die Oberlausitz, dem endgültigen Verlust Königsteins 1459 an → Sachsen und kleineren Grenzverschiebungen im äußersten S mit → Österreich, galt dieGrenze, meist durch Gebirge markiert und lange Zeit dicht bewaldet, eigtl. stets als stabil. Freilich bestanden mehrere kurz- bzw. mittelfristige Verpfändungen an Reichsangehörige, vornehml. im N (an die Mgf.en von → Meißen) und W bzw. SW (an die Gf.en von Bogen) des Landes, andererseits sind mehrere böhm. Lehen extra curtem, d. h. im Reich, belegt, die sich mit schwankender Intensität vornehml. in der Luxemburgerzeit bis tief nach Franken und Schwaben (so das oberpfälz. »Neuböhmen« unter Karl, Heidingsfeld u. a.m.) ausdehnten. B.wurde zum Kernland des in den Anfängen auf Mittelb. beschränkten přemyslid. Hzm.s und ab Ende des 12. Jh.s Kgr.s, zu dem ab Beginn des 11. Jh.s endgültig Mähren gehörte (der Name ist abgeleitet von dem Fluß March-Morava, der schon bei Tacitus belegt ist). Mähren (einschl. des sog. mähr. → Schlesiens) umfaßt heute ca. 28 000 qkm, dehnt sich rautenförmig aus, ist sowohl nach S als auch nach NO hin völlig offen (sog. Mährische Pforte) und deshalb als Durchgangsland für den Fernhandel bedeutend günstiger als B. selbst. Ab dem spätem 13. Jh. hat sich von hier das spätere Hzm. Troppau,das Lehen der Troppauer Přemysliden wurde, danach das Hzm. Jägerndorf gebildet (→ Schlesien). Der sich über längere Zeit entwickelnde Begriff »Länder der böh-mischen Krone« ist erst durch → Karl IV. fest verankert worden. Mit Ausnahme der ephemer mit B. verknüpften Territorien wie Polen, → Österreich und der Alpenländer (abgesehen von den formellen »Erteilungen« von → Österreich oder → Meißen an die böhm. Hzg.e seitens der röm. Herrscher im HochMA) wurden an die böhm. Krone zuerst durch Johann von Luxemburg und danach intensiv durch → Karl IV. schrittweise die schles. Fsm.er angegliedert (→ Schlesien), dann die beiden Lausitzen undschließl. i. J. 1373 die Mark → Brandenburg mit der Kurfürstenstimme, die von den → Wittelsbachern abgekauft, jedoch bald wieder von → Sigismund von Luxemburg an die → Hohenzollern i. J. 1415 gegeben wurde, während die anderen Nebenländer erst im 17. und 18. Jh. an Preußen bzw. → Sachsen übergingen. Auch die Gft. Luxemburg (von → Karl IV. i. J. 1354 zum Hzm. erhöht) blieb seit Johann von Luxemburg bis tief in die Neuzeit hinein mit B. verbunden, jedoch ohne prakt. Konsequenzen.

B. wurde im Laufe des 9. Jh.s formell zum Christentum bekehrt (Taufe der 14 böhm. Fs.en in → Regensburg i. J. 845), doch von Dauer war dies erst durch die Bekehrung Hzg. Borziwois durch den mähr. Ebf. Method; das einfache Christentum selbst überdauerte vornehml. auf dem Land noch Jh.e. Die Stammeszersplitterung B.s (wo sich die Bevölkerung erst allmähl. von den fruchtbaren Tiefebenen bes. am Unterlauf der Moldau, am Mittellauf der Elbe und an Mittel- und Unterlauf der Eger in höher gelegene Landschaften ausdehnte), die neuerdings von Dušan Třeštík reinterpretiert wird,wurde in der zweiten Hälfte des 10. Jh.s durch den Dualismus zw. den Přemysliden und den Slawnikinger mit ihrem Hauptsitz in Libice geprägt. Ältere Vorstellungen, daß die Slawnikinger ein altes Fürstengeschlecht waren, weichen heute der Ansicht, daß es sich um eine mit den Přemysliden verwandte höhere Beamtenschaft handelte. Aus Konkurrenzgründen fielen die Slawnikinger einer von Boleslaw II. in Libice an der Elbe, wo Fs. Slawnik einen für damalige Verhältnisse prächtigen Hof führte, i. J. 995 durchgeführten Säuberung zum Opfer; überlebt haben nur wenige wie der hl. Adalbert, der dieserSippe entstammte. Erst dadurch gelangte das ganze Land unmittelbar unter die Přemyslidenherrschaft. Nach den Wirren der Zeit um das Jahr 1000, als B. nach dem Verlust → Schlesiens und zeitweilig auch Mährens zu Gunsten Polens und Boleslaw Chrobrys in seinen Grundlagen erschüttert worden war, ja annektiert wurde, festigte erst wieder Břetislaw I. das Land, das in den Bann des röm. Reiches fiel, gegen das es sich öffnen wollte und auch mußte. Dies geschah um so einfacher, als die Kg.e bzw. Ks. des Reichs die Unterstützung seitens der böhm. Herrscher verschiedentl. gebrauchtund folgl. auch gewürdigt haben (so durch die beiden böhm. Königserhebungen ad personas in den Jahren 1085 und 1158), zugl. jedoch verschiedentl. auch mehr oder weniger gelungene, jedoch immer zeitbedingte Versuche machten, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes bzw. in die Zwistigkeiten innerhalb der Přemyslidensippe einzumischen (insbes. Friedrich I.). Zu Beginn des 11. Jh.s entstand auf Veranlassung der böhm. Hzg.in Hemma eine prächtige Legendenhandschrift und im Zusammenhang mit der Krönung von 1085 mind. vier bis fünf Evangeliare: Spitzenleistungen der Illuminatorenkunst derZeit. Erst die Reichswirren nach dem Tode Heinrichs VI. gaben Anlaß zu einer Wende, die die sog. Goldene Bulle von Sizilien → Friedrichs II. von Hohenstaufen vom 26. Sept. 1212, in → Basel ausgestellt, bestätigt hat. B. wurde prakt. mit kleinen Ausnahmen von allen Verpflichtungen dem Reich gegenüber befreit und der Kg. stieg zum ersten der vier weltl. Kfs.en empor. Das 13. Jh. der Přemyslidenkg.e verlief im steten Streit mit dem Reich und bedeutete die Durchsetzung B.s als mitteleurop. Großmacht nicht nur mit eigener Innen- sondern vornehml. auch Auslandspolitik.Dieser Aufstieg, unterstützt durch verschiedene Heiratsverbindungen und wirtschaftl. Aufschwung (intensiver Prozeß der Städtegründungen, meist durch fremde Kolonisten, Entdeckung von Silber), konnte durch polit. Ereignisse nur ganz vorübergehend gedämpft werden, so z. B. nach der Niederlage Přemysls II. am Marchfeld am 26. Aug. 1278 oder nach dem Aussterben der Přemysliden 1306 in Folge der Ermordung Wenzels III. in Olmütz. Während die Spannungen mit Polen (das durch die Schwäche und Zersplitterung des Landes im 13. Jh. polit. verlor) zurückgingen, spitzten sich die Spannungenmit Ungarn zeitweilig vornehml. wg. der Südostpolitik Přemysls II. zu. Mit dem steten wirtschaftl. Wachstum (in B. entstand eine Städtelandschaft mit über 30 Königsstädten und mehreren Dutzend von untertänigen Städten) verschärften sich auch die Spannungen mit dem einheim. Adel, der sich polit. und wirtschaftl. schon stark genug fühlte, um als gleichwertiger Partner des Kg.s hervortreten zu können (so insbes. die weit verzweigten Witigonen). Nachdem im 11. Jh. nur wenige kirchl. Institutionen entstanden waren (neben den Benediktinerkl.n - 973 das älteste das Frauenstift beim hl. Georg aufder Prager Burg und 993 das Kl. Břevnov - nur wenige Kollegiatkapitel), wuchs deren Zahl im 12. Jh., als mehrere Kl. der Prämonstratenser, Zisterzienser sowie Johanniter Fuß faßten, denen nach 1200 die Deutschordensritter und die Bettelorden folgten. Obwohl unter den Přemysliden nach dem Verlassen von Levý Hradec die Prager Burg mit kurzzeitigem Wechsel zu Wyschegrad stets der Zentralsitz war, bestanden sowohl in mehreren Kl.n spezielle Gebäude für den Herrscher als auch in den kgl. Städten Stadtburgen, die mit unterschiedl. Frequenz (nicht) besucht wurden.

Nach den unseligen vier Jahren des eigentl. Interregnums (1306-10) bedeutete der Antritt der westeurop. Dynastie der Luxemburger wieder den Aufstieg des Landes. Die formelle Belehnung des 14jährigen Luxemburgers Johann folgte nicht den Vorstellungen Heinrichs VII. (der auf dem böhm. Thron seinen Bruder Walram sehen wollte), sondern denen des einheim. Adels und der Geistlichkeit. Während der erste Vertreter des Geschlechts Johann von Luxemburg sich nicht ordentl. im Lande beheimatet hatte, hat → Karl B. für seine innerste und wertvollste Erbschaft gehalten und es zum bes. Objektseiner Sorge und Pflege gemacht, wovon u. a. auch die Erhebung → Prags zum Ebm. 1344, die Gründung der Universität in Prag 1348 und verschiedene Rechtsakte außenpolit. Charakters (bes. seine Goldene Bulle von 1356 sowie mehrere Verfassungsrechtsakte) zeugen. Der Sprung der luxemburg. Dynastie wurde schließl. durch → Karls Königswürde und sein Ksm. vervollkommnet. Sein Versuch jedoch, aus der röm. Königswürde ein »Erbkönigtum« sui generis zu machen, gelang nur zum Teil, als → Wenzel noch zu seinen Lebzeiten 1376 zum röm. Kg.gekrönt und - nach seiner Absetzung und dem Tod → Ruprechts († 1410) - sein Halbbruder → Sigismund, zuerst im Wettbewerb mit → Jobst von Mähren (der allerdings kurz darauf starb), gewählt werden konnte. Darüber hinaus hat → Karls Testament den künstl. Bau seiner Schöpfung durch Teilung unter seine Söhne bedeutend geschwächt. Die böhm.-tschech. geistl. Reformbewegung, die allmähl. zur hussit. Revolution (1420-37) wurde, hat die Fäden zw. dem Kernland B. und den übrigen Gliedern der Länder der böhm. Krone, bes. zu Schlesien und den beidenLausitzen, bedeutend gelokkert. Bestimmte Formen der Aussöhnung mit der Kirche, die in den Basler Kompaktaten gipfelte, hat das Papsttum nach einigem Schwanken unter Pius II. jedoch nicht akzeptiert. Das folgende Interregnum, in dem die kurze Regierung → Albrechts II. und die des unmündigen Ladislaus Posthumus (1453-57) nur ein unbedeutendes Zwischenspiel waren, wobei die poln. Partei sich nicht durchsetzen konnte, wurde erst durch die Wahl Georgs von Podiebrad (1458-71) abgeschlossen. Dieser Repräsentant des hohen einheim. utraquist. Adels konnte das Land nur zum Teil beruhigen,da gegen sein Kgtm. im päpstl. Auftrag der ungar. Kg. Matthias Corvinus die Nebenländer besetzte, einen Kreuzzug unternahm und sich ebenfalls zum böhm. Kg. krönen ließ. In seinem Streben auch B. für sich zu gewinnen, versagte er zwar, doch Georgs Versuche, eine Friedensliga der europ. Staaten zu bilden, setzten sich ebenfalls nicht durch. Um dem Staat nach seinem Tod die Stabilität zu sichern, lud Georg nach B. die poln. Jagiellonen, repräsentiert durch Wladislaw II., als Nachfolger ein. Die Zerfallsgefahr der böhm. Krone nahm unter dem ersten Jagiellonenherrscher jedoch weiter zu, bis nachdes Corvinus Tod i. J. 1490 Wladislaw II. auch zum Kg. von Ungarn wurde, so daß wieder engere Kontakte, bes. zu Mähren geknüpft werden konnten. Da Wladislaw alsbald nach Ungarn übersiedelte, entstand in B. allmähl. eine (hoch)adelige Regierung, die auch während derRegierung des Sohnes Wladislaws, Ludwig, fortdauerte.

II.

Siehe den Art. C.1.2.7. Prag

Quellen

Archiv český 1-37 (1840-1944). - Siehe die Angaben bei den Art.n A. Přemysliden, A. Luxemburg, A. Podiebrad, A. Jagiellonen, B.1. Karl IV. (1347-78), B.1. Wenzel (1378-1400), B.1. Jobst von Mähren (1410-11) und B.1. Sigismund (1410-37) sowie C.1. Prag, C.1. Karlstein, C.1. Bettlern und Točník.

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CDEM VI-XV, 1854-1903. - Šebánek, Jindrich: Archivy zrušených klášterů moravských a slezských, Bd. 1: Inventář pergamenů z let 1078-1471, Brünn 1932 (Publikace Zemského archivu v Brnì NF 1).

Siehe die Angaben bei den Art.n A. Přemysliden, A. Luxemburg, A. Podiebrad, A. Jagiellonen, B.1. Karl IV. (1347-78), B.1. Wenzel (1378-1400), B.1. Jobst von Mähren (1410-11) und B.1. Sigismund (1410-37) sowie C.1. Prag, C.1. Karlstein, C.1. Bettlern und Točník. - Wg. der Fülle von Einzelwerken hier zunächst der allg. Hinweis auf die bibliograph. Angaben in: Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, 16, 1998. - Bláhová, Marie: Toledská astronomie na dvoře Václava II. Poznámka k česko-španělským vztahům vedruhé polovině 13. století, in: Acta Universitatis Carolinae. Studia philosophica et historica 2 (1998) S. 21-26. - České dějiny, hg. von Václav Novotný, I,1-5, II,1-7, III,1-4, Prag 1912-62. - Europas Mitte um 1000, 2000. - Macek, Josef: Jagellonský věk v českých zemích, 4 Bde., Prag 1992-99. - Macek 2001. - Mezník 1999. - Šmahel, František: Husitské Čechy Prag 2001. - Třeštík,Dušan: Počátky Přemyslovců, Vstup Čechů do dějin (530-935), Prag 1997. - Velké dějiny zemí Koruny české, 1-2, 5, 1999-2000. - Žemliǩka 1997.

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