RICHARD VON CORNWALL (1257-72)
I.
* 5. Jan. 1209, † 2. April 1272. Ehen: (1) 30. März 1231 Isabella, Tochter William Marshalls († 14. Jan. 1240); (2) 23. Nov. 1243 Sanchia, dritte Tochter Raimund Berengars von der Provence († 1261); (3) Beatrix von Falkenburg, Nichte Engelberts, Ebf. von → Köln. Söhne: (1) Heinrich, gen. »Henry of Almain« (* 2. Nov. 1235, † 13. März 1271), (2) Edmund (* 1249, † 1300). Gf. von Poitou (1225-43), Earl of Cornwall (1227-72). Röm. Kg. 1257-72.
II. / III.
Nach dem Tod → Wilhelms von Holland (28. Jan. 1256) verging fast ein Jahr bis zur Erhebung eines neuen Kg.s. Schon am 27. März 1256 instruierte Heinrich III. von England seinen Gesandten Wilhelm Bonquer, der im Febr. an die Kurie aufgebrochen war, dem Papst mitzuteilen, er wünsche die Wahl eines röm. Kg.s, qui ecclesie Romanae devotus et nobis dilectus existat (Foedera I.1, 1816, S. 337; Calendar of the Close Rolls 1254-1256, S. 408). Am 12. Juni 1256 beauftragte Heinrich III. Richard Clare, Robert Walerand und JohannesMansel mit einer Gesandtschaft an die dt. Fs.en (Foedera I.1, 1816, S. 342; MGH Const. II, 1896, Nr. 376), wahrscheinl. mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Wahl R.s zu schaffen. Papst Alexander IV. dagegen ergriff Partei für → Alfons X. von Kastilien, der sich bereits am 15. März 1256 im kastil. Soria durch Gesandte der Stadt Pisa als Ks. hatte wählen lassen (MGH Const. II, 1896, Nr. 392; RI V,2, 1881, Nr. 5484-5487). Am 28. VII. 1256 forderte Alexander IV. die Fs.en auf, → Alfons von Kastilien zu wählen (MGH Epp. saec. XIII,3, 1894, Nr. 397). R. selbst betriebseine Wahl v. a. durch Johann von Avesnes, Gf. von Hennegau, dem er am 5. Febr. 1256, wohl noch in Unkenntnis des Todes → Wilhelms, ein Geldlehen von 200 lb. aus dem Exchequer angewiesen hatte (Calendar of Patent Rolls, S. 461 und 468).
Zu Weihnachten 1256 überbrachte eine Gesandtschaft (bestehend aus Walram von Jülich, Friedrich von Schleiden und Magister Dietrich von Bonn) Heinrich III. und R. die Bereitschaft der Ebf.e von → Köln und → Mainz und des → Pfgf.en bei Rhein, R. zu wählen, falls die vereinbarten Geldzahlungen bestätigt würden (RS XXXVI,4, 1869, S. 113; MGH Const. II, 1896, Nr. 377-383). Matthaeus Paris dagegen blendet die Vorverhandlungen und die finanziellen Zusagen aus, um das Scheitern des Kgtm.s R.s auf die Untreue seiner Wähler zurückführen zu können (nach seiner Darstellungteilten die Gesandten mit, der Ebf. von → Köln und einige andere Fs.en hätten R. aus eigenem Antrieb einmütig gewählt und ersuchten R., die Wahl anzunehmen, RS LVII,5, 1880, S. 601-604).
Am 13. Jan. 1257 schritten die Ebf.e von → Köln und → Mainz, der → Pfgf. bei Rhein und Beauftragte Kg. Ottokars von Böhmen zur Wahl R.s. Auf einem zu Mittfasten (18. März 1257) nach London einberufenen Parlament wurde R. mit den erforderl. Geldmitteln ausgestattet (zur Bedeutung dieses Geldes für die Anerkennung R.s im Reich vgl. MGH SS XVI, 1859, S. 384; MGH SS XVII, 1861, S. 122). Wenige Tage nach dem Ende der Versammlung, wohl in den ersten Tagen des April, trafen der Ebf. von → Köln, die Bf.e von → Lüttich und→ Utrecht, die Gf.en Floris von Holland und Otto von → Geldern mit großem Gefolge in London ein, um R. zu huldigen und ihn als Kg. einzuholen (RS LVII,5, 1880, 5, S. 624-626; RS XXXVI,4, 1869, S. 116; MGH SS XVI, 1859, S. 384).
Inzw. hatten aber Ebf. Arnold von → Trier die Fs.en, die der Wahl R.s ferngeblieben waren, aber auch Ottokar von Böhmen, am 1. April 1257 → Alfons von Kastilien zum Kg. erhoben. R. konnte daher seinen Weg ins Reich nicht als einmütig erhobener Kg. antreten. Dennoch öffnete ihm Aachen am 11 Mai 1257 (entgegen dem Beschluß des Rheinischen Städtebundes vom 18. Aug. 1256 über die Nicht-Anerkennung einer zwiespältigen Königswahl) die Tore, so daß R. am 17. Mai 1257 (Christi Himmelfahrt) mit den insignia imperialia gekrönt werden konnte, die→ Wilhelm von Holland Philipp von Falkenstein anvertraut hatte (Lemcke 1909, 26-28). Anwesend waren außer den Ebf.en von → Köln und → Mainz und Hzg. Walram von Limburg v. a. Bf.e, Gf.en und Herren/Reichsministerialen aus dem W des Reiches (Bf.e: → Cambrai, → Utrecht, → Lüttich, → Münster, → Paderborn; Gf.en: → Geldern, Holland, → Kleve, → Luxemburg, → Jülich, Looz, → Berg, → Bar, Hennegau, Sponheim,Neuenahr, Zweibrücken; Herren/Reichsministerialen: Falkenburg, → Jülich, → Luxemburg, Lippe, Altena, Bolanden, Falkenstein; Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, Bd. 2, 1846, Nr. 438).
Nach seiner Krönung hielt sich Richard zunächst drei Wochen in Köln auf und zog dann rheinaufwärts nach Mainz (26. Aug. bis 16. Sept. 1257). Nachdem ihn Aachen, → Köln, Neuss und Nimwegen schon vor oder unmittelbar nach seiner Krönung anerkannt hatten, folgten während seines Zuges → Bonn, Andernach, Oberwesel, Boppard (nach Belagerung) und Bingen, in → Mainz schließl. die Städte der Wetterau, einzelne Städte am Oberrhein und → Nürnberg. Schwäb. und oberburgund. Städte und Adlige schlossen sich an (Liebermann1888, S. 220; Codex diplomaticus Lubecensis I,1, 1843, Nr. 254), nicht dagegen die Bf.e von → Worms und → Speyer. Im NO des Reiches erkannten die transelb. Bf.e von → Ratzeburg und → Lübeck R. an, die seit Heinrich dem Löwen dem sächs. Hzg. unterstanden, nun aber von R. unmittelbar belehnt wurden (Lemcke 1909, S. 66f.).
Eine wichtige Gruppe des sich formierenden Hofes R.s bildeten zunächst die 47 engl. Ritter, die Heinrich III. seinem Bruder mitgegeben hatte (davon allerdings 33 nur auf ein halbes Jahr, fünf auf zwei bis vier Jahre, neun unbefristet, Foedera I.1, 1816, S. 355). Nach dem Mainzer Hoftag (8. Sept. 1257) kehrten die meisten von ihnen mit R.s Sohn Heinrich nach England zurück. Da R. mit acht bis zehn engl. Rittern zurückgekehrt sein soll, scheint dies den ursprgl. Planungen entsprochen zu haben; engl. Chronisten (RS XXXVI,3, 1866, S. 203; RS XIII, 1859, S. 211) berichten dagegen, die dt.consiliarii R.s hätten ihre Rückkehr veranlaßt. In Urk.n R.s erscheinen engl. Adlige nicht als Zeugen; dies sagt jedoch wenig über ihre Rolle am Hof, da ihre Anwesenheit für dt. Empfänger unerhebl. war.
Wahrscheinl. unmittelbar nach seiner Krönung besetzte R. die Hofämter, auch wenn die späteren Amtsträger in einer Urk. für → Köln vom 27. Mai 1257 (Quellen zur Geschichte der Stadt Köln, 2, 1863, Nr. 379) noch ohne Amtsbezeichnung erscheinen. Am 3. Juni 1257 (MGH Const. II, 1896, Nr. 387) erscheint Bf. Nikolaus von → Cambrai erstmals als Kanzler, dann am 15. Juli 1257 (Urkundenbuch der mittelrheinischen Territorien III, 1874, Nr. 1406) gemeinsam mit Walram von Jülich als Marschall, Werner von Bolanden als Truchseß und Philipp von Falkenburg als Kämmerer (vgl. RI V,2,1881, 5301). Mehrfach im Umfeld R.s nachweisbar ist der aus → Brabant stammende Lübecker Bf. Johannes von Diest; er warb sowohl in → Lübeck als auch in → Brabant um Unterstützung für R.s Kgtm. (Lemcke 1909, S. 64-71). Dagegen blieb Pfgf. Ludwig, obwohl er Richards Kgtm. unterstützte, seinem Hof fern (Lemcke 1909, S. 29-34).
Schwerpunkte des Itinerars R.s, der auf die Gastung der Bf.e und Städte angewiesen blieb, waren im Winter 1257/58 der Niederrhein (Neuss, → Lüttich, Kaiserswerth, Siegburg, Aachen), im Sommer 1258 dann wieder das Mittelrheingebiet (→ Mainz, Oppenheim, → Worms, → Speyer). Im Jan. 1259 kehrte er, da die engl.-frz. Verhandlungen im Vorfeld des Friedens von Paris dies erforderten, über → Cambrai nach England zurück. R. hatte wohl nur eine kurze Abwesenheit geplant, denn er setzte keine Vikare für die Zeit seiner Abwesenheit ein. Wg. derEskalation des Konfliktes zw. Heinrich III. und den engl. Baronen verzögerte sich jedoch seine Rückkehr.
Der kurze zweite Aufenthalt R.s im Reich (Juni-Okt. 1260: → Cambrai, → Worms, → Mainz) diente der Vorbereitung des Romzuges. Als jedoch Papst Alexander IV. seine Einladung zur Kaiserkrönung widerrief, beschloß R., so rasch wie mögl. nach England zurückzukehren. Er erließ auf dem Hoftag von → Worms (16. Sept. 1260) einen Landfrieden und übertrug die Wahrnehmung der kgl. Rechte teils an Philipp von Hohenfels, teils an den Kölner Ebf. Konrad von Hochstaden, dem er die Investitur der Bf.e anvertraute.
Zu einem dritten Aufenthalt (Juli 1262 bis Jan. 1263) kehrte Richard ins Reich zurück, nachdem ihn der guelf. Adel Roms im April 1261 zum röm. Senator gewählt hatte. Seine Position im Reich war in Gefahr geraten, da sich Ebf. Werner von → Mainz wg. eines Konflikts mit Philipp von Hohenfels gegen R. stellte und anfangs unterstützt von Papst Urban IV. die Erhebung eines neuen Kg.s betrieb. Gegen die geplante Wahl Konradins stellten sich dann allerdings sowohl die Kurie als auch Otto von Brandenburg und Ottokar von Böhmen. Die Möglichkeit einer Wiederherstellung des stauf. Kgtm.sforderte auch Fs.en zur Stellungnahme für R. heraus, die bislang seinem Hof ferngeblieben waren: Ottokar von Böhmen ließ sich (allerdings in Abwesenheit) durch R. belehnen, erstmals besuchte jetzt auch Pfgf. Ludwig seinen Hof, ebenso der neugewählte Ebf. von → Trier, Heinrich von Finstingen. Über Gent, → Brüssel, Löwen, Aachen, Andernach, Boppard, Frankfurt und Oppenheim zog R. an den Oberrhein (Hagenau, → Straßburg, Schlettstadt, → Basel), kehrte jedoch im Dez./Jan. aus Geldmangel und wg. der schweren Erkrankung Heinrichs III. über → Mainz, Boppard und → Trier nach England zurück.
Die weitere Entwicklung des barons' war in England verzögerte R.s Rückkehr ins Reich für fünf Jahre. Sein vierter Aufenthalt (Aug. 1268-Juli 1269) diente der erneuten Stabilisierung seines röm. Kgtm.s und der Verhinderung einer Erhebung Friedrichs von Thüringen als Gegeng. Obwohl die Auseinandersetzung der baronialen Opposition und seine zeitw. Gefangenschaft R. finanziell geschwächt hatte, traf er auf keinen Widerstand. In → Cambrai belehnte er den zweiten Sohn des brabant. Hzg.s als Nachfolger seiner Vaters und traf mit Nikolaus von → Cambraiund Balduin von Hennegau zusammen. Sein Zug über Aachen und → Köln nach → Worms wurde zu einer glänzenden Demonstration seiner Anerkennung im W des Reiches. Ebf. Engelbert von → Köln befand sich seit der Schlacht bei Zülpich 1267 in der Gefangenschaft Gf. Wilhelms IV. von Jülich; die Ebf.e von → Mainz und → Trier und der → Pfgf. bei Rhein schlossen sich jedoch R. an. In → Worms hielt er am 14. März 1269 einen gut besuchten Hoftag (MGH SS XVII, 1861, S. 68), auf dem ein allg. Landfrieden für das Rheinland unddie Abschaffung aller unrechtmäßigen Zölle verkündet wurde (RS XXXVI,4, 1869, S. 222-225). In Anwesenheit der führenden mittelrhein. Adligen heiratete R. am 16. Juni 1269 Beatrix von Falkenburg, eine Verwandte des Kölner Ebf.s. Am 9. Juli 1269 beauftragte er Ebf. Werner von → Mainz mit der Wahrung des Landfriedens, Bf. Heinrich von → Straßburg mit der Wahrnehmung der kgl. Rechte im Elsaß, entspr. Philipp von Bolanden für die Wetterau. Die Insignien wurden Reinhard von Hoheneck zur Aufbewahrung übergeben.
Da R. über kein eigenes Territorium im Reich verfügte, sind Ansätze zu einer kgl. Res. bildung nicht erkennbar. → Köln, → Mainz und → Worms, dazu Aachen und → Cambrai erscheinen als Schwerpunkte seines Itinerars. Deutl. hervor treten die Hofämter, deren Erblichkeit sich herausbildet (vgl. Bosl 1950, S. 271-273).
Quellen
Calendar of the Patent Rolls of the Reign of Henry III preserved in the Public Record Office, hg. von Henry Churchill Maxwell Lyte, London 1901-13. - Close Rolls of the Reign of Henry III preserved in the Public Record Office, hg. von Henry Churchill Maxwell Lyte und Alfred Edward Stamp, London 1902-38. - Codex diplomaticus Lubecensis. Lübeckisches Urkundenbuch. 1. Abt.: Urkundenbuch der Stadt Lübeck, Bd. 1, Lübeck 1843. - Foedera, conventiones, litteræ, et cujuscunque generis actapublica, inter reges Angliæ et alios quosvis imperatores, reges, pontifices, principes, vel communitates [...] habita aut tractata [...]. Primum in lucem missa [...] cura et studio Thomæ Rymer [...] et Roberti Sanderson [...] denuo aucta et multis locis emendata [...] accurantibus Johanne Caley [...] et Fred(erico) Holbrooke, hg. von der Record Commission, Bd. I.1, London 1816. - MGH Epp. saec. XIII,3, 1894, Nr. 397. - MGH Const. II, 1896, Nr. 376, 377-383, 392. - MGH SS XVI,1859, XVII, 1861. - Quellen zur Geschichte der Stadt Köln, hg. von Leonard Ennen und Gottfried Eckertz, 6 Bde., Köln 1860-79. ND Aalen 1970. - RI V,1, 1881, 5301; V,2, Nr. 5484-87. - RS XIII: Chronica Johannis de Oxenedes, hg. von Henry Ellis, London 1859. RS XXXVI: Annales Monastici, hg. von Henry Richards Luard, Bd. 3: Annales prioratus de Dunstaplia (A.D. 1-1297); Annales de Bermundeseia (A.D. 1042-1432), London 1866. RS XXXVI: Annales Monastici, hg. von Henry RichardsLuard, Bd. 4: Annales monasterii de Oseneia (A.D. 1016-1347); Chronicon vulgo dictum chronicon Thomae Wykes (AD 1066-1289); Annales prioratus de Wigornia (AD 1-1377), London 1869. RS LVII: Matthaei Parisiensis, Monachi Sancti Albani, Chronica majora, hg. von Henry Richards Luard, Bd. 5: AD 1248 to AD 1259, London 1880. - Urkundenbuch Coblenz und Trier, 3, 1874. - Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, 1-4, 1840-58.
Literatur
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