Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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VIC C.3.

I.

Vicus bodatius in der röm. Zeit. Bodesio vico im 6. Jh. Subteriori vico i. J. 755. Subterior vicus qui dicitur Bodesius Vicus 757 (Urk.n Karls II. des Kahlen). Wich in episcopatu Metensi in Salinense 839. Vicus qui vocatur Wuich 1065. Vicus Salinensis 1163. Parrochiam Burgi qui Vicus dicitur 1160. Grande Vicum 1170. Vicum in Dioecesi Metensi1207. Grandem Vicum i. J. 1218. Vy 1227. Weich oder Wiche 1435. Vico 1607.

Hauptort eines bailliage, an der Spitze von zehn Bgft.en. Schloß und Stadt, umgeben von einer befestigten Einfriedung, Hauptres. des Bf.s von → Metz seit Anfang des 14. Jh.s; jedoch waren die Bf.e von → Metz schon seit der zweiten Hälfte des 13. Jh.s gezwungen, in V. zu residieren. - Bfl. Res., Hauptsitz der Verwaltung der weltl. Herrschaft der Bf.e von → Metz, Bischofspalast vom 13. bis ins 18. Jh.; Titel des Bf.s von → Metz im 16. Jh.: Seigneur évesque du dit Metz, prince régalien dusainct Empire, seigneur spirituel et temporel de la dite cité (Meurisse 1634, S. 628; Histoire ecclésiastique et civile de Lorraine, 3, 1728, S. 37).

Der traditionellen Überlieferung nach Meurisse (Meurisse 1634) legte Bf. Bertram i. J. 1181 den Grundstein für das Schloß von V., oder vielmehr für ein neues Schloß, denn der Bauplatz war bereits Standort eines Schlosses gewesen und bestand aus einer großen, mit Gräben umgebenen Fläche, die sich vom Ende des 11. bis zu Beginn des 12. Jh.s im Besitz der Hzg.e von → Lothringen befand und auf der ein unter Etienne de Bar zw. 1150 und 1160 abgerissenes Schloß gestanden hatte. Das Schloß trug in Anlehnung an den Status seines Eigentümers, des kirchl.Lehnsherrn, die Bezeichnung noble maison (adliges Haus): apud Vicum nobilem aedificavit domum, wie es in der Chronik von Metz heißt (Lepage, 2, 1853, S. 669). Der Chronik von Alberich zufolge nahm Thiébault, der Gf. von Bar, die Stadt V. i. J. 1207 ein und zerstörte sie vollkommen. Vicum in Dioecesi Metensi obsedit, cepit et ex magna parte destruxit, cujus incola usque ad centrum per castra sua sub arcta custodia captivatos dimisit (Meurisse 1634, S. 439). ZuAdhémar de Monteil, der 1344 die Privilegien der Bürger von V. bestätigte, heißt es: devrons mettre en Chaistel de Vy tel chastelain (Histoire ecclésiastique et civile de Lorraine, 3, 1728, S. 608). Unter Dietrich Bayer von Boppard, der das Schloß wieder aufbauen ließ, wurde eine 1373 gegen die Bürger von → Metz ausgesprochene Exkommunikation vollzogen, Actum apud Vicum castrum nostrum Metensis Dioecesis in Aula nostra (Meurisse 1634, S. 523). Zu Konrad Bayer von Boppard heißt es anläßl. der in V. vollzogenenund unterzeichneten Benennung seines Nachfolgers Datum et actum in oppido nostro de Vico nostrae Dioecesis (Meurisse 1634, S. 566).

Gründer des Bischofspalasts von V. war Bertram Le Saxon, der das Schloß Ende des 12. Jh.s auf Betreiben Ks. Friedrichs I. erbauen ließ, wahrscheinl. an einer gut zu verteidigenden Stelle der ringförmigen Einfriedung, die bereits existierte. Die Burg der Garnisonsstadt der Gf.en von → Metz oder der Hzg.e von → Lothringen seit dem 11. und 12. Jh., war auf einem großen, von Gräben umgebenen Areal errichtet. Nach einem milit. Vorstoß des Gf.en von → Bar wurde die Burg Anfang des 13. Jh.s durch Konrad von Scharfeneck, Kanzler des Reichs, und Jakob vonLothringen auf einem Grdr. wiedererrichtet, der durch die vieleckige Einfriedung vorgegeben war; diese war durch Mauern befestigt, die ihrerseits von runden Türmen flankiert waren. Im Verlauf des 14., 15. und 16. Jh.s wurden Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen, die v. a. das Hauptgebäude und das verstärkte Tor betrafen. Seit Ende des 16. Jh.s wurde das Schloß immer öfter zugunsten der Res. im hzgl. Palast von → Nancy verlassen (die Bf.e entstammten der hzgl. Familie) und sank allmähl. zu einer Befestigung zweiten Ranges herab. Dank der finanziellen Unterstützung durch dieLehnsherren und die dem Bf. unterstehenden Abteien wurde die Res. von V. aber wiederhergestellt, die im Dreißigjährigen Krieg erlittenen Schäden wurden beseitigt; um 1714 wurde sie jedoch endgültig für die neue bfl. Res. von Frescaty in der Nähe von → Metz (Moulins-lès-Metz) aufgegeben. - F, Dept. Moselle.

II.

Das Schloß von V. wurde im moorigen Tal der Seille erbaut, am Saum des linken Flußufers auf einer durch Anschwemmung entstandenen Terrasse; es liegt also mitten im Pays du Saulnois, dem alten Pagus Salinensis, 60 km stromaufwärts von → Metz in dem Tal, das sich an der Seille entlangzieht, bzw. 46 km südöstl. von → Metz an der antiken Straße, die durch die lothring. Ebene führte. Es liegt auf halbem Wege zw. → Metz und → Straßburg am südl. Ende der alten Römerstraße gelegen, die → Metz und→ Straßburg verband, an einer Abzweigung des Weges nach Lunéville und Saint-Nicolas-de-Port (Handelszentrum des Hzm.s → Lothringen). Ausschlaggebend dafür, daß sich dort bereits in der röm. Antike die Anfänge der Ansiedlung von V. und der Standort einer Burg etablierten, war eine Furt der Seille, die eine Überquerung ermöglichte. Das ma. Schloß befand sich an der engsten Stelle des Tales, von der aus die Flußquerung überwacht werden konnte (wahrscheinl. ist eine Furt oder eine Holzbrücke). Die Seille, ein sich ruhig dahinschlängelnder Fluß, war im MA vomSaulnois bis → Metz durchaus schiffbar. Dieses Land ist reich an salzigen Quellen, deren wirtschaftl. Nutzung bis ins 8. Jh. vor Chr. zurückverfolgt werden kann (schon in der Frühgeschichte Herstellung von Salzbriketts) und die sich im Verlauf des HochMA weiterentwickelte. Im 12. Jh. waren in V. 110 Salzsiedereien ansässig, 140 in Marsal und 55 in Moyenvic (Hiegel 1980, S. 3-48).

Bfl. Gft., 960 von Otto Adalbero I. dem Bf. von → Metz, zugestanden. Die alte Diöz. von → Metz umfaßte das Gebiet der alten civitas des kelt. Stammes der Mediomatriker. Archidiakonat von V. und Erzpriestertum von Delme (Dorvaux 1907). Die Pfarrkirche von V., Saint-Marien, und die Pfarrei unterstanden dem Abt von Gorze. Die Bf.e prägten in V. von 1382-1625 dank des Reichtums der Salinen des Saulnois, die sie mit den Hzg.en von → Lothringen teilten, eigene Münzen (Geld und Währung wurde von einem bfl. Kämmererkontrolliert). Mit Sicherheit fällt die Errichtung des Hôtel de la Monnaie durch Konrad Bayer von Boppard in das Jahr 1456. Die mittlerweile nicht mehr vorhandenen Geldprägewerkstätten lagen in Richtung der Kirche Saint-Marien (rue Vignon). Ein weiteres Hôtel de la Monnaie dürfte sich unweit der alten Stiftskirche Saint-Etienne befunden haben. Der Bf. besaß die Rechte des Zolls wie auch über die Märkte der Stadt; zwei Markthallen befanden sich im Zentrum der Stadt. Die weltl. Herrschaft des Bm.s von → Metz maß mit einer ihr eigenenMaßeinheit, dem Klafter von V., das 2,70 m entsprach.

Der Ort gallo-röm. Ursprungs (archäolog. Funde) entwickelte sich seit der Epoche des HochMA (merowing. Geldprägung) um die Salinen herum. Die großen Abteien, die Hzg.e von → Bar und von → Lothringen, der Bf. von → Metz und die lokalen Vasallen machten sich diese Quelle des Reichtums die ganze Feudalzeit hindurch gegenseitig streitig. Die Ortschaft mußte sich sehr früh mit Gräben, Hecken und Erdwällen umgeben. Um 1196 unternahmen die Bürger mit finanziellem Beistand des Bf.s und der Abteien, die Eigentümer der Salinen waren, die Errichtung einerEinfriedung aus Stein. Anfang des 13. Jh.s existierten bereits befestigte Tore. Um die Mitte des 13. Jh.s wurde die Stadt vollständig mit Mauern (ausgestattet mit etwa 30 Türmen) und mit vertieften Gräben mit einem Umfang von etwa 2.170 m umgeben, die eine Fläche von 30 ha einfriedeten und auch die Stadtviertel nördl. der Seille einschlossen (unter Konrad von Scharfeneck und Jakob von Lothringen). Die von den Gärten eingenommene Fläche war erheblich, nur 18 ha waren im MA städtebaul. erschlossen. In wirtschaftl. Hinsicht profitierte der Ort von der geistl. Bevölkerung der Priorate und derKonvente (Zünfte, städt. Handwerk, Kunsthandwerk) sowie der Gründung der Stiftskirche Saint-Etienne (1240), eines Beginenkonvents (127), des Hospizes Sainte-Marie (1373), des Hospitals Notre-Dame und eines Franziskanerkonvents (1418). Die Bürger wurden von einem Bürgermeister und von Schöffen regiert und hatten ihre eigenen Institutionen (Coutume von Metz). Im Jahr 1302 bestätigte Bf. Renaud de Bar den baillis, den Schöffen und der Stadtgemeinde das Recht, aus dem Wasser ihrer salzhaltigen Quellen Salz zu sieden. Im Jahr 1344 bestätigte Adhémar de Monteil diePrivilegien und Stadtrechte der Einw.

III.

Das Herrenhaus, heute eine Ruine, wurde im 18. Jh. begonnen und Anfang des 19. Jh.s vollendet (Brand von 1815), nachdem es als Nationalgut zurückgekauft worden war (Kasernen). Die Zuschüttung der östl. und südl. Gräben, der Abriß von drei Vierteln der Mauern, die die Türme verbunden hatten, und des größten Teils der Gebäude im Verlauf des 19. Jh.s haben den imposanten Anblick der ursprgl. über einen Hektar ausgedehnten Anlage wesentl. beeinträchtigt. Die ältesten Überreste der Burg (13. Jh.) sind drei runde Türme (8 m Durchmesser) und die nördl., mit einemRundweg versehene Mauer, die immer noch steht und 12 m hoch und 2 m breit ist. Ursprgl. existierten zwölf Türme. Der innere Teil der Mauern ist aus geschichteten, vierkantig zugeschnittenen Bruchsteinen erbaut, ursprgl. mit einer Glasur überzogen, der Rest zeigt eine schöne Anordnung regelmäßiger Schichten von Quadersteinen mit bogenförmigen Schießscharten. Der vieleckige Grdr. folgt dem ursprgl. Grdr. der Verteidigungsanlage; die halbrunden, in regelmäßigen Abständen aufgestellte Türme, ohne Burgfried, aber mit einem in das Verteidigungssystem integrierten Hauptgebäude, umgabeneinen weitläufigen, von hohen Gebäuden umgebenen Hof. Die Anlage fügt sich ein in die Kette der vieleckigen, in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand von Türmen flankierten Befestigungen, die dem philippin. Modell nahestehen, das sich im 13. Jh. im N Frankreichs entwickelt hatte.

Anfang des 14. Jh.s zwang der Bruch mit den Bürgern von → Metz Bf. Renauld de Bar mit seiner Verwaltung, seinem Gerichtshof und seinem Hofrichter nach V. auszuweichen; das Schloß wurde zum Hauptverwaltungssitz der weltl. Macht des bailliage und beherbergte die Kanzlei und den Schatz. Die ursprgl. der Verteidigung dienende vieleckige Einfriedung aus dem 13. Jh. wurde im Verlauf des 15. und Anfang des 16. Jh.s perfektioniert: Erhöhung der Türme, Befestigung des Haupteingangs mit einer Ergänzung durch zwei kleinere Türme und ein Tor (für Fuhrwerke undFußgänger), überragt von einer kleinen Innenburg mit Pechnasen im spätgot. Stil des 15. Jh.s und mit einer kippbaren Zugbrücke; Bewehrung der Mauern mit Kanonen; Verbreiterung der Gräben auf 20 m; Terrassierung mit Bollwerken aus Ziegelsteinen (Anpassung an die Artillerie im 16. Jh.) an den südl. und westl. Flanken der Mauern. Ein Kastellan und seine Garde residierten in den milit. Zwecken dienenden Gebäudeteilen, viell. in der kleinen Innenburg am Eingang und in den zahlr Türmen (die Pförtnerwohnung lag zu beiden Seiten des nördl. Eingangs). Unterhalb eines viereckigen Turms an der südwestl.Ecke gab es ein Ausfalltor mit einem Zugbrückensystem, das bei Bedarf einen Ausgang in den Schloßpark und in die südl. des Schlosses liegende Ebene bot.

Auch die als Res. dienenden Gebäudeteile entlang den südl. und südwestl. Mauern wurden, neuen architekton. Strömungen und gestiegenen Ansprüchen an den Komfort folgend, wesentl. verändert. Dietrich Bayer von Boppard (1365-83) ließ das Schloß restaurieren und Erweiterungen vornehmen (Wohnräume und Wohnungen), die in den heute noch bestehenden Überresten des Hauptgebäudes aus dem 15. und 16. Jh. wiederzuerkennen sind, von dem noch zwei Etagen erhalten sind (vergitterte Fenster und coussièges, Feuerstelle und Küche im Erdgeschoß). Sein Nachfolger, Konrad Bayer vonBoppard (1415-59), führte die Reparaturen und die Erbauung von Wohnungen in V. (möglicherw. das südl. Hauptgebäude) und in allen seinen weiteren Festungen fort. Ein großer, runder, an der südwestl. Ecke befindl. Turm, eine Etage höher als die übrigen und ausgestattet mit einem »Pavillon« genannten Glockentürmchen, dominierte noch im 17. Jh. das Schloß (Zeichnung von Israel Silvestre). Wahrscheinl. unter Johann IV., dem Kard. von Lothringen (1505-43), oder unter seinem Nachfolger Nikolaus I. von Lothringen-Vaudémont (1543-48) erfuhr das südl. Hauptgebäude eine Verschönerung durch einen inden Bau integrierten Glockenturm im Stil der Renaissance, der über vier Etagen reichte; er wurde um 1832 teilw. zerstört und diente fortan als Steinbruch.

Die zahlr. Verwaltungsgebäude, Nebengebäude und Wohnungen, dazu die herrschaftl. Hauptgebäude, waren um einen weitläufigen Hof (0,5 ha) angesiedelt. Von einem Teil der Nebengebäude, ausgestattet mit aufwendig gearbeiteten Fenstern mit Mittelfriesen aus dem 16. und 17. Jh. und angelehnt an die nördl. Mauer, blieben zwei Etagen erhalten. An sie schlossen sich große Pferdeställe aus der Zeit als Kaserne im 19. Jh. an, die viell. die Stelle der ma. Pferdeställe oder eines Kellerraums mit zwölf Pfeilern einnahmen, die die erste Etage trugen. Die Kanzlei von V. verwahrte, verschlossen im Archiv,alle wichtigen Verträge, die Akten über die Vergabe oder die Rücknahme der Lehen und über die lehnsherrl. Rechte sowie die laufenden Akten der Verwaltung der weltl. Macht des Bm.s. Bfl. Amtsträger, die die Funktion von Gerichtsschreibern hatten, archivierten ähnl. wie die Notare Dokumente mit rechtl. Bedeutung. Das bfl. Archiv wurde 1767 nach → Metz überführt. Der bfl. Gerichtshof, der für weltl. Angelegenheiten zuständig war, hatte seinen Sitz im Schloß, wahrscheinl. in einem Sitzungssaal (Aula), ebenso wie der bailli. Einige Türme beherbergten darüberhinaus Gefängnisse. Der Standort der Kapelle ist für diese bfl. Res. nicht bekannt. Weder alte Stiche noch die Pläne des Gebäudes erlauben es, ihre Position im Gefüge des Schlosses zu bestimmen. Die Kapellen der Schlösser sind in der Regel in der Nähe der herrschaftl. Wohnräume gelegen. Es ist ledigl. bekannt, daß um 1610 der Kard. von Givry, der zurückgezogen in V. lebte, eine weitere kleine Kapelle erbauen ließ. Der lückenhafte Zustand der archival. Überlieferung erlaubt gegenwärtig nicht, die Funktion der Bauwerke näher zu bestimmen und zu beschreiben. Die »Überreste desalten Schlosses« wurden 1862 zum Monument Historique erklärt; 1873 ließ der Architekt Saupp den vom Ende des 15. Jh.s stammenden Torbau restaurieren.

Der frühere Standort des Schlosses befindet sich zw. den südl. Stadtvierteln und dem nördl. Eingang zur Schloßanlage. Der Hühnerhof mit den landwirtschaftl. Nebengebäuden des Schlosses lag direkt an der östl. Seite der Schloßanlage. Ursprgl. war er wahrscheinl. direkt im südl. Flügel des Gebäudekomplexes selbst gelegen, aber die Tatsache, daß das Schloß als Res. diente, erforderte im 13. Jh. seine Verlegung vor die Mauern des Schlosses und seine Eingliederung in die städt. Ansiedlungen um das Schloß herum. Seit dem 16. Jh. existierte innerhalb der Schloßmauern ein herrschaftl. Garten, teilsbaumbestandener Lustgarten, teils ein der Versorgung dienender Garten mit Obstbäumen, gen. »Der Park«, ebenso wie ein dem Hzg. reserviertes Gebiet oder breuil, gen. »Der große Park«, aufgeteilt in eine zum Anbau genutzte und eine zum Ausreiten gedachte Fläche. Im 13. Jh. besaß der Bf. bereits eine bfl. Mühle an der Seille (zerstört nach 1830) und einen Bannofen.

Quellen

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