Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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URACH C.7.

I.

de Uraha, de Urahe (1135/36); in Urach (1235), in Ura (1239) (Auerochsenbach, aus mhd. ur und ahe), wohl aufgrund Namensübertragung von Aurich (Landkr. Ludwigsburg) oder Steegaurach bzw. Aura/Saale. - Gft. U. (12.-13. Jh.); Gft. Württemberg (seit 1251/65). Höhenburg, Stadtburg und Stadt. Hauptres. der Gf.en von Württemberg-U. 1442-82. Nebenres. der Gf.en (seit 1495 Hzg.e) von Württemberg bis 1534. Aufenthaltsort der Hzg.e im 17. und 18. Jh. - D,Baden-Württemberg, Reg.bez. Tübingen, Landkr. Reutlingen.

II.

U. (464 ü. d. M.) liegt im Vorland der Schwäbischen Alb verkehrsgünstig am Zusammenfluß von Elsach und Erms. Eine bedeutende Handelsverbindung verzweigt sich nach dem Ermsübergang bei U. in eine südöstl. nach Ulm/Augsburg führende und in eine die Alb in südl. Richtung überquerende Straße.

Siedlungsspuren der Merowingerzeit verweisen auf eine gezielte, herrschaftl. gelenkte Besiedlung des späteren Stadtgebietes spätestens im 7. Jh. Dieser Vorgang hing vermutl. von dem nur wenige Kilometer westl. gelegenen bedeutenden alemann. Herrensitz auf dem Runden Berg ab. Wüstungen auf der Stadtmarkung verweisen auf eine vielzellige Siedlungsgenese, die erst im ausgehenden HochMA in die Siedlung U. mündete. Erst mit dem Bau der Burg Hohenurach auf dem 1,25 km westl. gelegenen Schloßberg durch die Gf.en von U. (spätestens um 1090) liegen schriftliche Quellen vor. Die U.er Gf.en faßten diebestehenden Talsiedlungen zusammen und schufen einen administrativen und wirtschaftl. Mittelpunkt ihrer Herrschaft. Stadterweiterungen des 14. Jh.s (Viertel im Greut) sowie um 1480 (Spital) schufen die Umrisse des heute noch gut erkennbaren ma. Stadtkerns. 1599 erfolgte vor der östl. Stadtmauer die Anlage der Gewerbesiedlung Webervorstadt. - Durch Tuffbarrieren aufgestaute Seen verhinderten an dieser Stelle des engen Tales nennenswerten Ackerbau. An Bodenschätzen sind einzig Tuffsteinvorkommen zu nennen, die für Baumaßnahmen in der Stadt ausgebeutet wurden. Elsach und Erms begünstigten dieAnlage von Mühlen. Ein Markt bei der Talburg U. darf bereits für das 12. Jh. angenommen werden (1188 mercatores des U.er Gf.en). Die Verbreitung der - erst im 15. Jh. nachgewiesenen - U.er Getreidemaße zeigt jedoch einen nur kleinen Einzugsbereich. Die württ. Hzg.e förderten die Stadt in wirtschaftl. Hinsicht. 1599 entstand die von merkantilist. Denken geprägte Gewerbesiedlung Webervorstadt mit 29 Weberhäusern, die durch Gründung der privilegierten Leinwandhandlungskompagnie (1661) eine weitere Stärkung erfuhr. - In dem zuletzt im 13. Jh. erwähntenpagus Swiggerstal gelegen, war U. Hauptort der gleichnamigen Gft., später württ. Amtsstadt. Württemberg. Landtage fanden 1459, 1462 und 1480 statt. 1473 wurde hier unter Beteiligung der Landschaft der für die Wiedervereinigung der Gft. wichtige Uracher Erbschaftsvertrag geschlossen. - Kirchl. zählte U. zur Diöz. → Konstanz, Archidiakonat Circa Alpes. Das Dekanat U. wird 1228 erwähnt. Ursprgl. im Pfarrsprengel Dettingen/Erms gelegen, dürfte kurz nach Gründung der neuen Siedlung durch die Gf.en von U. eine eigene Pfarrkirche entstanden sein(Egilolf presbiter de Uraha 1135/36), die dem im Reformkl. Hirsau bes. verehrten Amandus von Maastricht geweiht war. 1479 werden daneben Maria und Andreas als Kirchenpatrone gen. 1477 veranlaßte Gf. Eberhard V. die Umwandlung der Kirche in ein Stift der Kanoniker vom gemeinsamen Leben, die dezidiert für Seelsorge und Schulbildung in der Stadt Sorge tragen sollten. Nach deren Vertreibung aus Württemberg (1516) entstand ein weltl. Chorherrenstift, das in der Reformation 1534 aufgehoben wurde. Außerhalb der Stadt lag die Kartause Güterstein mit eigenem Pfleghof in U.

Die Nennungen U.s im 12. Jh. lassen nicht zweifelsfrei erkennen, ob jeweils die Stadt(-burg) oder die Höhenburg gemeint ist. Mit einer Stadterhebung des Marktes U. ist im 13. Jh. zu rechnen (scultetus 1254). Stadtsiegel und Erwähnung von cives folgen erst 1316. Das U.er Stadtrecht wurde nach dem Vorbild des 1493 kodifizierten Tübinger Rechts niedergeschrieben. Allerdings sind hier ältere Elemente enthalten, die auf die Satzungstätigkeit des Landesherrn in seiner Res. verweisen. Aus dem 15. Jh. sind die typ. Organe städt. Selbstverwaltungbekannt: ein zwölfköpfiges Stadtgericht stand unter Vorsitz des herrschaftl. eingesetzten Vogtes. Vermutl. gewählte Vertreter von der gemeind werden ebenfalls im 15. Jh. gen. Für die städt. Rechnungsführung waren zwei Bürgermeister zuständig. Zu dieser Zeit besaß die Stadt einen gelehrten Schreiber.

Stadt und Gft. U. fielen sukzessive ab 1251 an Gf. Ulrich I. von Württemberg. Als Mittelpunkt des größten württ. Amtes und von waldreichen Hängen umgeben war U. bereits im 14. Jh. nach → Stuttgart der beliebteste Aufenthaltsort der württ. Gf.en. Entscheidend für die weitere Entwicklung wurde die Teilung des Landes unter den Brüdern Ludwig I. und Ulrich V. Mit dem Nürtinger Vertrag vom 27. Jan. 1442 erhielt Ludwig den U.er Teil mit den südl. und westl. gelegenen Ämtern. U. wurde nun Hauptres. einer Grafenlinie. Der jüngste Sohn Ludwigs, Eberhard V. (im Bart),überwand mit dem Münsinger Vertrag vom 14. Dez. 1482 die Teilung Res. des wieder vereinigten Landes wurde erneut → Stuttgart. Der Hohenurach diente 1490-1519 als Gefängnis für den als geisteskrank geltenden Gf.en Heinrich. 1519-34 residierte die Gemahlin des vertriebenen Hzg.s Ulrich, Sabina von → Bayern, in U. Auch in der Folge blieb das Stadtschloß beliebter Aufenthaltsort der Hzg.e, namentl. für Ludwig (reg. 1578-93) und Johann Friedrich (reg. 1608-28). Die von der Res. ausgehende umfangreiche Bautätigkeit (s. u.) und die Anwesenheit des Hofstaats verhalfen der Stadt zu einermerkl. Blüte. Die Schatzung von 1470 zeigt die Stadtbürger andererseits keineswegs als bes. wohlhabend. Zur Gründung eines Spitals kam es 1480 nur aufgrund einer Stiftung Eberhards V. Nach dem Weggang des Hofes 1482 mußte U. wirtschaftl. entschädigt werden. Die Stadt erhielt 1484 und erneut 1486 eine Befreiung von Schatzung, Landschaden und Diensten. Der Adel, der durch Ämter in der Lokalverwaltung und bei Hofe in der Res. präsent war, erscheint auffallend selten mit Hausbesitz in der Stadt. Die lokalen Ämter wie Vogt, Keller und Forstmeister waren in Händen der städt. Ehrbarkeit, welchetraditionell die Führungsschicht der Stadt stellte. Für Unmut sorgte die Einführung der Kanoniker vom gemeinsamen Leben durch Eberhard V. (1477), da hier auswärtige, vorwiegend aus hess. und niederdt. Häusern stammende Kleriker den Landeskindern potentielle Pfründenstellen entzogen.

III.

Zur Res. sind der Hohenurach und die Stadtburg U. zu zählen. Der städt. Burgbezirk umfaßte neben Wirtschaftsgebäuden ursprgl. auch die Pfarrkirche St. Amandus. Wohl erst in württ. Zeit entstanden Versorgungseinrichtungen des Hofes wie Tiergarten und Marstall. Mit der spätma. Res. hingen außerdem das Haus am Gorisbrunnen, Druckerei, Papiermühle sowie Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge wie Apotheke (?) und Spital zusammen. Als Grablege diente die Kartause Güterstein.

Mit Peter von Koblenz († nach 1500) ist der wichtigste Baumeister am Uracher Hof bekannt. Dieser führte nicht nur weitestgehend den Neubau der Amanduskirche durch, sondern arbeitete an einer Reihe von Projekten Gf. Eberhards in der Stadt, so am Neuen Schloß, dem Haus am Gorisbrunnen, am Marktbrunnen und in der Kartause Güterstein. Hier muß auch mit der Tätigkeit Hans Multschers gerechnet werden, dem das Grabmal Mechthilds von der Pfalz zugeschrieben wird (heute in der Stiftskirche → Tübingen). In der Amanduskirche war der Bildhauer Christoph von U. tätig (Taufstein von1518, Figurenkonsolen um 1520) sowie vermutl. auch der Meister Anton (Kanzel um 1500). Der Zuschreibung der Glasfenster des 15. Jh.s zur Werkstatt Peter Hemmels von Andlau wurde zuletzt widersprochen.

Es ist unklar, welche der beiden Burgen U. die ältere und damit erste Res. der Gf.en von U. war. Als repräsentative Höhenburg wurde der Hohenurach sicher noch im 11. Jh. errichtet. Die Quellen unterscheiden die Höhenburg indessen für diese frühe Zeit nicht von der gleichnamigen Stadtburg. Nach dem Ausbau im 14. und 15. Jh. wurde der Hohenurach in der frühen Neuzeit württ. Landesfestung, zudem Gefängnis. Im Jahr 1765 verfügte Hzg. Karl Eugen die Zerstörung der Anlage. - Neue Ausgrabungen belegen eine wohl stauferzeitl. Stadtburg. Die in württ. Zeit sicher erweiterte und umgebaute Wasserburgwurde 1790 abgetragen, gleichzeitig verschwand der vorgelagerte Schwanensee. Die Burganlage vermittelt heute noch einen wehrhaften, ma. geprägten Eindruck. Die den Aufenthalten der Hzg.e dienenden Räumlichkeiten wurden allerdings in späteren Jh.en den Bedürfnissen der Zeit angepaßt. Während der Landesteilung Württembergs erfuhr das Ensemble vielfache Erweiterungen. Ein Torturm mit Fresko (Emblem und Devise Gf. Eberhards V. von 1474) dürfte noch unter Ludwig I. († 1450) entstanden sein, der viell. bereits mit der Errichtung des Neuen Schlosses neben der Wasserburg begonnen hatte. Sicher erstaus der Regentschaft Eberhards V. (ab 1459) stammen die Dürnitz im Erdgeschoß und der mit monumentaler herald. Ahnenprobe versehene Palmensaal im ersten Stock des Neuen Schlosses. 1480 wird eine glas stuben erwähnt, viell. der später so genannte Goldene Saal im zweiten Stock, der gleichfalls auf Eberhard zurückzuführen ist. Der Saal erhielt um 1609 unter Hzg. Johann Friedrich eine Erneuerung im Renaissancestil. Eine ursprgl. vorhandene Reitertreppe hat sich nicht erhalten. Das Frauenzimmer, wiewohl erst im 16. Jh. erwähnt, darf bereits für die Residenzzeitin Anspruch genommen werden. Ein zweiter Saal auf gleichem Stockwerk erhielt unter Hzg. Karl Eugen um 1770 eine Rokokoausstattung. - Die Räumlichkeiten von Kanzlei und Archiv befanden sich nach Quellen des 16. Jh.s zw. Neuem Schloß und Torturm. - Der Versorgung der Res. diente der 1377 erstmals erwähnte und nach 1442 mehrfach erweiterte, ummauerte Tiergarten südwestl. des Schlosses. An Wirtschaftsgebäuden sind namentl. die Schloßmühle sowie der Marstall bekannt. Wie in vielen Amtsstädten ließ Gf. Eberhard V. auch in U. einen Getreidespeicher errichten. Hierfür verwendete der Gf. den älteren,vor 1454 genutzten Marstall, der durch ein neues, in der »Altstadt« gelegenes Gebäude ersetzt worden war. 1454 wird auch der herrschaftl. Hundestall erwähnt. - Die Stadtburg war stets Teil der Stadtbefestigung. Eine angebl. im 17. Jh. noch sichtbare und inzw. auch archäolog. faßbare Mauer entlang der Gasse Auf dem Graben verweist auf einen älteren Verlauf der Stadtmauer im 12.-14./15. Jh. Der Torturm neben dem Schloß zeigt andererseits, daß die Stadtburg eine eigene Umfassung besaß. - In kirchl. Hinsicht dürfte die Erhebung der Kirche St. Amandus zur Pfarrkirche auf die Initiative derGf.en von U. zurückzuführen sein. Die Stiftungstätigkeit der U.er und später der württ. Gf.en konzentrierte sich indessen in der Folge auf das 3 km westl. der Stadt gelegene Güterstein. Als Gründungsversuch Kard. Konrads von U. 1226 begonnen, entstand hier im 14. Jh. ein von den württ. Gf.en bevogtetes Benediktinerpriorat. 1439 entzogen Ludwig I. und Ulrich V. das Haus der Mutterabtei Zwiefalten und gründeten an dieser Stelle die erste und einzige Kartause Württembergs. Nach der Landesteilung wurde Güterstein Grablege des U.er Zweiges der Gf.en von Württemberg. Nach Aufhebung der Kartause 1535wurden die Klostergebäude abgetragen, die aufgefundenen gfl. und hzgl. Leichname nach → Tübingen transferiert. Am 16. Aug. 1477 wurde die U.er Kirche den Kanonikern vom gemeinsamen Leben übergeben. An Stelle der roman. Vorgängerin entstand zw. 1474 und 1499 eine Stiftskirche mit zugehörigen Konventsgebäuden (Mönchshof). 1477 war der Chor fertiggestellt. Monumentales Herrschaftssignum war der Betstuhl Gf. Eberhards V. von 1472, dessen ursprgl. Standort allerdings nicht zweifelsfrei zu belegen ist. - Unmittelbar mit der Res. hängt das architekton. bemerkenswerte Haus amGorisbrunnen von 1476/79 zusammen. Bis heute ist seine Funktion umstritten, doch verweisen moderne Abzimmerungstechniken an dem zweifelsohne herrschaftl. Gebäude auf den Import spezialisierter Baufachleute. Der Marktbrunnen (um 1500) geht ebenso wie das 1480 gegründete Spital auf eine Stiftung Eberhards zurück. Dieser berief auch den Esslinger Drucker Konrad Fyner 1478/79 nach U. Die Offizin bestand bis zum Weggang des Hofes nach Stuttgart 1482. Der Buchproduktion diente auch die von einem span. Papiermacher betriebene, 1477 erwähnte Papiermühle. Neben dem Buchdruck wurde am U.er Hof auch dieBuchmalerei gefördert. Gf. Eberhard wurde für seinen Bücherbesitz, darunter für ihn gefertigte dt. Übersetzungen, gerühmt. - 1474 wird der Arzt Albrecht Münsinger mit der Niederlassung und der Gründung einer Apotheke betraut, doch bleibt ungewiß, ob eine solche tatsächl. entstand. - Eine Ausstrahlung der durch die Res. geförderten Bautätigkeit belegen auch das Sprandelsche Haus von ca. 1445 in Nachbarschaft zum Burgbezirk sowie das Haus Lange Gasse 29 mit Wandmalereien des 15. Jh.s.

Quellen

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