Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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EGGENBERG

A. Eggenberg

I.

Der Name der Familie ist in seiner ursprgl. Form Ekkenperger ein topographischer Begriff: Der Mann (die Leute), die von einer Gegend kommen oder dort wohn(t)en, wo der »Berg eine Ecke« macht. Das kann in bergigen Landschaften überall sein. Die Identifizierung des »Eckenberges« mit einer Gegend nördlich von Graz (Roth) trifft für die hier behandelte Familie nicht zu.

Der erste des Geschlechts ist bei seinem ersten urkundlich dokumentierten Auftreten (1432) bereits Stadtrichter in Graz. Eine genealogische Rückführung in die Zeit davor ist mangels historischer Quellen nicht möglich. Trotzdem oder gerade deshalb und weil die Familie im 17. Jh. in den Reichsfs.enstand und zur hzgl. Würde aufstieg, wurden Stammbäume nach der Mode der Zeit konstruiert.

1683 hat der fsl. E.ische Registrator Marcus von Perizhoff in Laibach/Ljubljana eine Deduktion des fsl. Hauses von den Herren von »Heggenberg« vom 12. Jh. an versucht. Eine Wappensage läßt das Geschlecht unter Kg. Albrecht I. Ende des 13. Jh.s nach Österreich kommen. Schwaben und Augsburg werden als Heimat der E. ebenfalls gen. (Wißgrill, Paul von Stetten). Der gefälschte Stammbaum und die bis in die Gegenwart fortdauernden Spekulationen dokumentieren einerseits das seinerzeitige Bemühen der Familie selbst, aber auch der bisherigen Forschung, die fehlenden (prominenten) Ahnen nicht nur zu ergänzen, sondern die eigtl. Herkunft geogr. und sozial doch noch zu erfassen.

Daß sich die Bürgerschaft nicht nur der Stadt Graz aus dem bäuerlichen Umfeld und anderen Städten des größeren dt. Sprachgebietes ergänzt hat, ist längst bekannt. Es wurde nachzuweisen versucht, daß Ulrich Ekkenperger und seine Frau Barbara in Graz weder beheimatet waren, noch hier Verwandte besaßen, somit vor 1432 von auswärts zugezogen sein müssen.

II.

Ulrich E.er war 1432 Stadtrichter, 1436 aber Mitglied eines Konsortiums von Grazer Bürgern, denen der Landesfs. das Recht zum Ausmünzen und zu Wechselgeschäften erteilte. Er war also bereits seit Jahren gesellschaftlich etabliert und wirtschaftlich unabh., d.h. vermögend. Um Stadtrichter in Graz werden zu können waren das Bürgerrecht und für dieses Gewerbeausübung und Hausbesitz in der Stadt Voraussetzung. Ulrich E.er erfüllte sie. Sein Haus lag in der Nähe des Murtores an der Stadtmauer an wenig prominenter Stelle, ein Hinweis, daß er nicht zu den alteingesessenen Geschlechtern gehörte, deren Häuser mehr in der Stadtmitte oder deren Nähe lagen.

Sein Sohn Balthasar (gest. 1493) war Münzmeister in Graz, St. Veit an der Glan (Kärnten) und Laibach/Ljubljana und einer der größten Geldgeber des ewig geldbedürftigen Ks.s Friedrichs III. Er hat seine einflußreiche Stellung nicht nur zum Wohle seiner Familie genützt, sondern auch mißbraucht, indem er minderwertige Münze schlug. 1461 wurde er noch pardoniert. Gegen Ende seines Lebens allerdings geriet er wohl wg. neuerlicher finanzieller Unregelmäßigkeiten in die Gefangenschaft des Ks.s, in der er viell. auch starb.

Balthasar war auf Grund seines Berufes ein Aufsteiger in mehrfacher Hinsicht. Seine Einkünfte müssen riesig gewesen sein, sogar die Stadtsteuern von Frankfurt am Main und Nürnberg waren ihm vom Ks. für diesem geliehenes Geld verpfändet. E.s Grundbesitz umfaßte neben dem Haus an der Ringmauer bereits ein Stadthaus in der heutigen Grazer Herrengasse, Grundstücke und Häuser in und um Graz, teils Eigen, teils Lehen gehörten ihm. In Kärnten war er am Goldbergbau beteiligt. Westlich von Graz erbaute er aus einem bäuerlichen Hof den Sitz E., der zum »Stammhaus« der Familie wurde. Die Schloßkapelle wurde mit einem Ablaßbrief von 15 römischen Kard.en beschenkt (1470).

III.

Balthasar E.ers soziale Stellung schwankte vom Bürger hin zum Adeligen: seine erste Frau war eine Bürgertochter von Graz, die zweite stammte aus verarmter, aber ritterlicher Familie. 1467 verlieh ihm Kg. Matthias Corvinus von Ungarn, der Widersacher Friedrichs III., den ungarischen Adel (!), wahrscheinlich wg. Balthasars Handelsbeziehungen zu Ungarn. Vom Ks. erhielt E.er weder eine Anerkennung des ausländischen Adels, noch eine Erhebung in den Adel der habsburgischen Erlande oder den des Reiches.

Eine Folge dieses sozialen Aufstieges war die selbstherrliche Annahme eines Wappens durch Balthasar und seinen Bruder Hans. Es war ein adeliges Wappen, dessen Figur dem Wappen des Corviners entnommen ist: Im weißen Feld drei im Dreipaß fliegende (gekrönte) Raben, die mit ihren Schnäbeln eine goldene Krone halten. Das Siegel Balthasars zeigt dieses Wappen ohne Helm und Helmdecken, während sein Grabstein auf dem Schild einen gekrönten Stechhelm samt Decken, gegipfelt von einem geschlossenen Adlerflug, aufweist. Eine ungarische oder landesfsl. Verleihung für das Wappen gibt es nicht und hat es nie gegeben und Landstand in Steiermark wurde Balthasar durch dieses Wappen und den ungarischen Adel auch nicht. Das neue Wappen wurde dennoch zum »Stammwappen« aller späteren Mitglieder des Hauses. Es ersetzte die Hausmarke, die Ulrich und Balthasar bisher geführt hatten: Enterhaken, die dazu dienen, Boote, Schiffe oder Flöße auf Flüssen an das Ufer zu ziehen. Viell. Symbol des ursprgl. Berufes der Vorfahren.

Entspr. dem uralten Brauch des hohen und niederen Adels, sein Vermögen auch für geistliche Stiftungen zu verwenden, um die Gnade Gottes im Jenseits zu erlangen und dem Gebot, für die Armen in der Welt zu sorgen, nachzukommen, erneuerte Balthasar E.er die Spitalstiftung beim Murtor in der Stadt, indem er das Spital neu baute und eine Kirche hinzu fügte, die zum Erbbegräbnis der Familie bis zur Erhebung in den Fs.enstand werden sollte. Die Verwaltung der Stiftung war dem ältesten Sohn und seinen Nachkommen vorbehalten.

IV.

Hans E.er, Balthasars Bruder, blieb zeit seines Lebens Bürger der Stadt (Bad) Radkersburg, ebenso sein Sohn, der Stadtrichter Andreas (1499) und dessen Töchter. Dem Sohn des Andreas gelang jedoch der Aufstieg in den Ritterstand, wofür zwei Gründe ausschlaggebend waren: Eine adelige Heirat und der dadurch möglich gewordene Ankauf einer adeligen Grundherrschaft von beträchtlichem Ausmaß. Er und seine Nachkommen nannten sich »von E. zu Ehrenhausen«. Christoph war kurze Zeit Einnehmer der Steirischen Landschaft, der für das Finanzwesen des Landes zuständig war, zuletzt aber widmete er sich nur noch der Verwaltung seines Besitzes.

Die Ehrenhausener Linie des Geschlechts hat nur in einem Mitglied eine wichtige Rolle gespielt. Christoph hatte drei Söhne hinterlassen, von denen der mittlere Ruprecht sich dem Kriegsdienst widmete. In den damals fast ununterbrochen an den südöstlichen Grenzen Innerösterreichs (= die habsburischen Hzm.er Steiermark, Kärnten und Krain, die gefürstete Gft. → Görz mit Gradisca, Aquileja und Triest) tobenden Türkenkriegen gab es für nachgeborene Söhne des einheimischen Adels viele Möglichkeiten, im Feld Karriere zu machen. Ruprecht von E. hatte das Glück und auch das Talent zum Feldherrn: 1593 hat er bei Sissek an der Save (Sisak, Kroatien) einen großen Sieg über die Türken errungen. Dafür wurde er General Obrist-Feldzeugmeister, erhielt vom Ks. eine Wappenbesserung und wurde (1598) mit seinen bereits verstorbenen Brüdern (diese posthum) und dem Vetter Hans Ulrich von der Grazer Linie in den Frh.enstand des Reiches erhoben.

Die Standeserhöhung bedeutete für die Gesamtfamilie den Eintritt in den Kreis und die Privilegien des steirischen Herrenstandes. Ausdruck dieser Integration waren die Heiraten der Angehörigen der Ehrenhausener und Grazer Linie in eben diese Standesgruppe.

Während die Linie zu Ehrenhausen (Steiermark, Bez. Leibnitz) bis zu ihrem Erlöschen 1646 im frhl. Stand verblieb und in ihren letzten zwei Generationen auch wirtschaftlich keine Besserstellung erreichte, sondern einige ihrer Mitglieder aus Religionsgründen sogar die Steiermark verließen, gelang dem damals einzigen Vertreter der Grazer Linie auf Grund seiner Konversion vom evangelischen zum katholischen Bekenntnis, die in enger Verbindung zum habsburgischen Hof in Graz erfolgte, ein beispielloser sozialer Aufstieg. Hans Ulrich von E. zu E. (geb. Graz 1568, gest. Laibach/Ljubljana 1634) erreichte in einem kurzen Zeitraum von dreißig Jahren die Erhebung vom einfachen Ritter und Kämmerer Ehzg. Ferdinands II. zum Reichsfrh.en (1598) und Gf.en (»von Adelsberg«/Postojna, 1608) in den Reichsfs.enstand (»von E.«, 1623) und schließlich noch zum böhm. Hzg. von → Krumau/Česky Krumlov (1628). Zwischen diesen Jahren bekleidete Hans Ulrich nicht nur die Position eines ersten Beraters und dann Ministers Ehzg. (seit 1619 Ks.) Ferdinands II. in politisch stürmischer Zeit (»Dreißigjähriger Krieg«, Affäre Wallenstein), sondern erwarb ein kaum noch überschaubares Konglomerat von Besitzungen in den verschiedenen habsburgischen Erblanden, die heute z.T. außerhalb der Grenzen Österreichs liegen.

Die Grundlage von Hans Ulrichs Besitztümern bildete die Grundherrschaft E. im W von Graz, die freieigenes väterliches Erbe war und bis vor die Stadttore von Graz reichte. Zum Erbe gehörte ferner ein Gut in der Weststeiermark und ein Edelsitz sowie Hausbesitz um bzw. in Graz. Ab 1616 setzte der Erwerb größerer Besitztümer ein, von denen hier nur die wichtigsten gen. werden können: In der heutigen und ehem. Steiermark (jetzt Slowenien) die Herrschaften (samt den Schlössern) Radkersburg (1616), Unter Thal bei Graz (1621), Gösting (damals bei Graz) und Pettau/Ptuj (ohne die Stadt, 1622), Herrschaft und Schloß Oberradkersburg/Gornja Radgona (1623), Rohitsch/Rogatec und Ober Wildon (1624), Weitersfeld (1628), → Waldstein (1630). Auch die Herrschaften Ehrenhausen und Straß, die der evangelischen Linie der Familie gehört hatten, kam in Hans Ulrichs Hände. Im ehem. Hzm. Krain (jetzt Teil der Republik Slowenien) brachte er die Hauptmannschaft Adelsberg/Postojna (1608, später eine Gft.), die Herrschaften Haasberg/Hošperk, Kaltenbrunn/Fužine, Laas/Lož, Loitsch/Logatec, Nussdorf/Orehovica, Schneeberg/Snežnik, Weißenfels, Belapec/Fusine im Quellgebiet der Sava Dolinka und Weixelburg/Višnja gora (1619) sowie das Amt Stegberg/Šteberk (1619) an sich. Hans Ulrich bekleidete auch die Würde eines Hauptmannes von Veldes/Bled (Krain), das dem Bf. von Brixen gehörte und war Hauptmann der Uskokenkolonie Sichelburg/Šumberk in Istrien. Als Obersterbmarschall von Österreich ob und unter der Enns (Ober- und Niederösterreich, seit 1625) besaßen er und seine männlichen Nachkommen die zu diesen Ämtern gehörigen landesfsl. Lehensherrschaften Oberwallsee (Oberösterreich) und Senftenberg (Niederösterreich). In Böhmen erhielt er aus kgl. Schenkung 1622 die sehr große Herrschaft Böhm. → Krumau/Český Krumlov, die 1628 zum Fsm. erklärt und der Hzg.stitel davon dem Titel eines Fs.en von E. als höherrangig stets vorangestellt geführt wurde. Im Bereich der Herrschaft lagen 313 Ortschaften, etliche Märkte sowie die Städte → Krumau, Prachatitz/Prachatice und Nettelitz/Netolice samt den Zisterzienserstiften Goldenkron/Zlatá Koruna und Hohenfurt/Vyšší Brod. Letzteres blieb mit seinen Besitzungen bis 1822 dem Herrschaftsbereich Krumaus einverleibt. Die Ausdehnung des Hzm.s betrug etwa 120 qkm. Der Ankauf weiterer Güter (z. B. Klingenberg/Zvikov, Worlik/Orlík nad Vltavou und die Silberbergwerke zu Ratiborschitz-Bergstadtl/Ratibořice) durch den ersten Fs.en arrondierte den Besitz.

1647 erwarb der zweite Fs. von E. vom Ks. die Hauptmannschaft Gradisca samt Aquileja, die von der Gft. → Görz abgetrennt und zu einer reichsunmittelbaren gefürsteten Gft. erhoben wurde. Damit erfüllte das fsl. Haus die Vorraussetzung für Sitz und Stimme auf der Fs.enbank des Reichstages in Regensburg. Die Introduzierung erfolgte erst 1653 für die minderjährigen Söhne des zweiten Fs.en, deren Vertreter am Reichstag Dietrich von Germersheim wurde.

Zu diesen großen Besitzungen kamen ungezählte kleinere: Untertanen, Zehente, Grundstücke, Mühlen und Einkünfte aus vielerlei Titeln (z. B. aus den zu den Herrschaften gehörenden Landgerichten). Ein Teil der Besitzungen war Lehen, etwa des Landesfs.en (→ Waldstein), der geistlichen Hochstifte (z. B. Salzburgs) oder verschiedenster anderer prominenter und weniger prominenter Eigentümer, ein anderer Teil aber freies Eigen (Straß). Die Herrschaft Ehrenhausen war uraltes Lehen des Kärntner Stiftes St. Paul, doch wurde nach 1613 von den E. keine Belehnung mehr eingeholt, der Besitz praktisch allodialisiert. Auch Pfandbesitz befand sich in den Händen der E. (Herrschaft Radkersburg). Durch die Erbteilung unter den Brüdern Johann Christian und Johann Seyfried Fs.en von E. wurde auch der Besitz der Familie geteilt: Der ältere Bruder erhielt → Krumau und die mit den Erbwürden verbundenen Besitzungen, der jüngere den Besitz in Steiermark und Krain. Nach dem Tod des letzten Fs.en (1717) zerfiel der gewaltige Besitz: Ein Teil wurde im Laufe der Zeit verkauft (Pettau 1634, Rohitsch 1728), ein anderer unter die Erben verteilt (→ Krumau, → Waldstein, Stübing, Ehrenhausen, Pettau etc.), wieder ein anderer fiel an den Landesfs.en zurück (Gradisca, Aquileja).

Hans Ulrich von E. war seit 1623 Reichsfs. und seit 1628 Hzg. Beide Dignitäten bedeuteten aber nicht Reichsunmittelbarkeit. Der erste Fs. besaß im »Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation« keine reichsunmittelbare Herrschaft und hatte daher weder Sitz noch Stimme auf der Reichsfs.enbank. Das Hzm. → Krumau wieder lag gebietsmäßig im habsburgischen Kgr. Böhmen und war ebenfalls nicht reichsunmittelbar, sondern der Hzg. saß auf der böhm. Herrenbank als »Untertan« des Kg.s von Böhmen. Gegenüber seinen zahlr. Untertanen auf den diversen Herrschaften übte Hans Ulrich als deren Herr die hohe und/oder niedere Gerichtsbarkeit aus, je nachdem die Herrschaften auch ein Landgericht (Blutgerichtsbarkeit) besaßen oder nicht.

Als Hans Ulrichs Sohn Johann Anton 1647 Eigentümer der Hauptmannschaft Gradisca wurde, die der Ks. zur reichsunmittelbaren gefürsteten Gft. machte, konnte E. unter die Reichsfs.en mit Sitz und Stimme aufgenommen werden. Dies bedeutete völlige Souveränität gegenüber dem Ks. in der Gft., Ebenbürtigkeit mit den reichsfsl. Standesgenossen und Machtbefugnisse in der Gft. entspr. deren Verfassung. Letztere fand ihren Ausdruck im Zusammentreten der Stände des Landes, dem geistlichen, dem Herren- und Ritterstand, die einen Landmarschall (vergleichbar dem in Österreich amtierenden Landeshauptmann) und je einen Verordneten aus den drei Landständen wählten. Die Gewählten regierten das Land, während zum ersten Bevollmächtigten des Fs.en ein Abate ernannt wurde.

Die Mitglieder der im Frh.enstand verbliebenen Ehrenhausener Linie der Familie heirateten meist in die gleiche soziale Gruppe, der sie selbst angehörten: in den landständischen niederen Adel. Nur wenige Konnubien wurden mit Herrenstandsfamilien, und auch nur mit solchen der habsburgischen Erblande, eingegangen. Die Erhebung der Grazer Linie der Familie in den Fs.en- und Hzg.srang wirkte sich erst ab der zweiten Generation auf die Wahl der Ehepartner(innen) aus. Bis dahin war das Heiratsverhalten der Grazer Linie dem der älteren Linie angeglichen: man heiratete in den landständischen Ritter- oder Herrenstand. Johann Anton zweiter Fs. von E. hatte das Glück, 1639 eine Braut aus einem in Dtl. regierenden Haus ehelichen zu können: Anna Maria Mgf.in von Brandenburg-Bayreuth zu Kulmbach. Damals war der Fs. noch nicht Reichsstand. Die neue Verwandtschaft war prominent und wurde von den Häusern → Hohenzollern, Jagiello, Welf, Wettin, → Oldenburg und sogar Habsburg repräsentiert. Die fsl. Familie E. war dadurch in enge verwandtschaftliche Beziehungen zu den Kfs.en von Sachsen und Brandenburg getreten.

Diese günstige Konstellation hat sich nicht mehr wiederholt. Johann Antons Kinder ehelichten in die Fs.enhäuser Dietrichstein (seit 1685 reichsunmittelbar), Liechtenstein (erst 1713 in das Reichsfs.enkollegium aufgenommen) und → Schwarzenberg (1670 reichsfsl. und reichsständisch). Die nächsten Heiraten waren eigtl. nicht mehr standesgemäß: Die Ehepartner(innen) entstammten Familien der habsburgischen Erblande, denen der Ks. zwar den Titel von Reichs- und erbländischen Gf.en verliehen hatte, deren Standes- und Vermögensverhältnisse aber zu denen der Familie E. in keinem Vergleich standen.

Quellen

Das Archiv der Fs.en von → E. ist nur unvollst. auf die Gegenwart gekommen. Das liegt an dem 1672 zwischen den fsl. Brüdern geschlossenen Vergleich, nach dessen Bestimmung alle im Grazer Archiv liegenden und die Familie und das Fsm. Gradisca betreffenden Urk.n. und Akten dem älteren Fs.en nach Krumau auszuliefern waren. Daher lagerten dort alle gen. Archivalien samt den die böhm. und österr. Herrschaften berührenden Archivalien. Diese Verfügung war in der Folge für die Zerstreuung des E.-Archivs maßgeblich verantwortlich. Der Registrator des jüngeren Bruders sorgte für die Archivierung und Inventarisierung des Grazer Archivs, das Materialien zu den steirischen und krainischen Herrschaften enthielt. 1710 starb Fs. Johann Christian in Krumau und dessen Wwe. übergab das Gradiscaner Archiv mit einigen Familienurk.n dem Schwager in Graz. 1711 kam ein Rest der Archivalien von Krumau nach Graz. Ein bedeutender Teil Eggenbergica (zu Gradisca, Senftenberg, Oberwalsee und Ehrenhausen) verblieb aber in Krumau und dürfte sich (nach Enteignung von der Familie Schwarzenberg) im Tschechischen Staatsarchiv zu Wittingau (Třeboň) befinden. Inhalt und Geschichte des Archivs sind in tsch. Sprache publiziert. Das Grazer Archiv gelangte an die Familie Herberstein, nur die Herrschaftsarchive Ehrenhausen und Straß an die verwandte Familie der Gf.en Leslie. 1754 oder 1774 dürfte es bei der Einordnung des E.-Archivs in das Archiv der Familie Herberstein zu einer »gründlichen Skartierung« gekommen sein. Davon betroffen waren u. a. die Bauakten und die Hofkassarechnungen des Grazer Hofes, deren letztere bis auf drei Jahrgänge verloren sind. Seit etwa 1939 ist das Grazer E.-Archiv als eigener Archivkörper des größeren Familienarchivs der Gf.en von Herberstein zu Schloß Herberstein, unter Eigentumsvorbehalt der Familie, dem Steiermärkischen Landesarchiv (StLA) in Graz zur Aufbewahrung anvertraut und kann – nach vorheriger Erlaubnis durch die Eigentümer – zu Forschungszwecken eingesehen werden. Beschreibung deß Ahnsehnlichen und hochberühmten Einzug in der Stadt Rom, und erster Audientz gehalten, von Ihro hochfürstl. Gnaden Joanne Antonio Herzogen zu Cromau und Fürsten von Eggenberg, Ihro Röm. Khay. May. Ferdinando 3ty Extraordinari Ambasciatorn und bottschaftern an Ihro päpstl. Heiligkeit Urbanum 8vum, gezogen auß der zu Rom gedrukten Relation Antony Gerardi, und ins Teutsche versezet, zu dises Hauß sonderbahre Ehr und ewigen gedächtnuß, gedrukt zu Gräz 1708 (Hs., 10 Bll., StLA, A Eggenberg Familie/Herrschaft, K. 1, H. 21; ein gedrucktes Exemplar ist nicht nachzuweisen). – Markus von Perizhoff, Observatio de illustrissima domo ducum Crumlovij principum ab Eggenberg. Hs., Laibach 1683 (StLA, A Herberstein Familie, E). – Relatione amplissima dall'ambasciata del Principe d'Échemperg e Duca di Cremau mandato dall'Imp're Ferdinando III alla Santità di Nostro Signore Urbano VIII insieme con l'informatione delle cagioni che ritardarono il fine di questa impresa e le difficoltà incontrate, ne negotiate et sui resolutioni (ÖNB, Hss.-Sammlung, Cod. 6329,1, bes. fol. 1-51).

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