Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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TRUHENDINGEN

C. Giech

I./II.

Die Burg liegt nordöstlich von Bamberg auf einem Kalkplateau der Fränkischen Alb in Sichtweite der Res.stadt des Bamberger Bf.s. Die Spornlage wurde für eine Höhenburg mit Vor- und Hauptburg genutzt. 1125 erstmals erwähnt, kam sie 1130 an das Haus Andechs-Meran und 1248 auf dem Erbweg an die Gf.en von → Truhendingen. Zu ihrer Vorsorgung diente der unterhalb gelegene Ort Scheßlitz. Erst 1390 konnte der Bamberger Bf. die Burg im Rahmen des Ausverkaufs der truhendingischen Güter erwerben.

III.

1430, 1525 und 1553 wurde sie zerstört, um 1600 vom Bamberger Bf. neu als große Bergfestung mit einem mächtigen quadratischen Bergfried und Wirtschaftsgebäuden gestaltet. Nach der Säkularisation verfiel die Anlage, heute sind große Teile nur noch Ruine.

Siehe C. Stiefenburg/Baunach.