Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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STERNBERG

C. Sternberg – Residenzen

Schon seit dem 13. Jh. war die s.ische Familie in mehrere Linien verzweigt, die von unterschiedlicher politischer Bedeutung waren und unterschiedliche Besitzverhältnisse aufwiesen (gleichwohl gehörten alle Familienzweige in Böhmen und in Mähren dem Herrenstand an). Damit ging einher, daß mehrere Familienres.en bestanden, die den jeweiligen personalen und individuellen Einflüssen entsprachen. Einige Res.en verweisen auf die Kontinuität der Res.funktion über Jh.e, anderen kam diese Rolle nur gelegentlich und zeitlich begrenzt zu. Wesentliche Unterschiede zwischen einzelnen Res.en sind auch aus Perspektive der Bauform zu sehen – zum einen ansehnliche Burgen wie → Böhm. S., → Konopischt, → Bechin, → S. [in Mähren] oder → Lukau, zum anderen Burgen lokaler Bedeutung und bescheideneren Ausmaßes wie Hoštejn/Hochstein in Nordmähren, die Vesten in Chlumetz a.d. Zidlin (Res. seit den 30er Jahren des 13. Jh.s bis zum Ende des 14. Jh.s) und in Zaječice in Ostböhmen (Res. der S. von Holitz und S. seit dem Ende des 14. bis zum Ende des 15. Jh.s) oder in Holešov/Holleschau in Mähren (der i.J. 1368 erwähnten Veste kam die Rolle einer Res. nach der Teilung der Herrschaft → Lukau innerhalb der Familie S. zu, und diese Rolle spielte Holleschau bis zum Aussterben der Holleschauer S.er in männlicher Linie mit Jindřich/Heinrich von S. i.J. 1574; in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s, noch unter den S., wurde die Veste in ein Renaissanceschloß umgebaut).

Der Modell einer »Hauptres. der Familie« läßt sich bei den S.ern nicht finden – weder im MA noch in der Neuzeit. Eine zentrale Verwaltung der Familiengüter gab es nicht – einzelne Linien haben eigene Güter selbständig verwaltet und als Verwaltungszentrale diente die jeweilige Res.burg. Im MA hielten die S. einige Zehnte der Burgen, deren Bedeutung aus Sicht der Res.problematik verschieden war. Die Entstehung der Res.en entsprach häufig aktuellen Besitzstrukturen und nicht selten sind mehrfache Funktionsänderungen einzelner Res.en festzustellen. In der Neuzeit – demographischen Entwicklungen folgend – ist es zu einer Reduktion der Familienzweige gekommen und die S.er verloren zeitweise sogar die Familienburg → Böhm. S. (1712-1841). In spezifischen Kontexten entstanden neue Res.en – als Beispiel kann das Schloß Březina bei Rokycany/Rokitzan in Westböhmen dienen, eine Res. von Kašpar/Kaspar von S. (1761-1838), der mit Březina eine ältere Res. in der unweit gelegenen Stadt Radnice/Radnitz ersetzte.

Die wichtigsten s.ischen Res.en lassen sich in drei Kategorien gliedern: 1. Res.burgen mit Stadtbezug; 2. Res.burgen ohne Stadtbezug; 3. Verpfändete landesherrliche Burgen als Res.en. Die ursprgl. Res. in Divišov/Diwischau befand sich unweit der Kirche – auf der Außenwand wurden Reste des vermutlich romanischen Reliefs mit achteckigem Stern gefunden, und im Keller der heutigen Dechantei konnten Überreste des romanischen Baus festgestellt werden. Die Res.funktion verlor Diwischau spätestens vor der Mitte des 13. Jh.s im Zusammenhang mit der Gründung der Burg → Böhm. S.; im s.ischen Besitz blieb aber Diwischau auch weiterhin, im J. 1545 zum Städtchen erhoben. In den Kontext der Familientradition gehört die älteste Familiennekropole in der Diwischauer Pfarrkirche, s.ische Begräbnisse sind noch im 16. und 17. Jh. belegt.

S.ische Gründung war die Veste in Diwischau, des weiteren Burgen mit Namen S.: → Böhm. S. (vor 1250), → S. [bei Olmütz in Mähren] (nach 1250), S. [bei → Teltsch in Südwestmähren] (um 1300), die Burg am Kreuzberg über Moravský Beroun/Mähr. Beraun (in der ersten Hälfte des 14. Jh.s, zum Schutz des dortigen Bergbaus), die Burg im nordmähr. Odry/Odrau (zweite Hälfte 14. Jh., erste Erw. 1397), auch die weniger wichtige Burg gen. Šternek/Sternesk [westlich von Troppau] (13./14. Jh.) in Nordmähren sowie die Veste in Chlumetz a.d. Zidlin (vor 1235). Im Fall anderer Burgen (mit oder ohne Res.funktion) haben die S.er ältere Burgen nur übernommen und evtl. umgebaut.

Ikonographische Quellen zu den s.ischen Res.en stehen seit Beginn des 17. Jh.s zur Verfügung (abgesehen von einer schematischen Abbildung → Grünbergs von 1536/1537) und sind auf Exterieure beschränkt – zu den ältesten gehört Willenbergs Vedute von → Bechin (1602), die Abbildung von → Grünberg, angeblich dat. auf 1560, ist wahrscheinlich jünger.

Schon seit dem MA verfügten die S.er über mind. ein Haus in Praha/Prag; explizite Belege stehen seit dem 14. (Staré Město/Altstadt) bzw. 15. Jh. (Hradčany/Hradschin) zur Verfügung. Bei dem Bau eines luxuriösen Familiensitzes in der Hauptstadt sind die S.er hinter den anderen Herren etwas zurückgefallen. Das s.ische Palais auf dem Hradschin in unmittelbarer Nahe der Prager Burg (heute eine der Zweigstellen der Nationalgalerie) errichtete Václav Vojtěch/Wenzel Adalbert von S. (gest. 1708) nach dem Jahre 1698, und zwar unter Beteiligung eines der vornehmsten Architekten der Zeit. Das Palais gehört zu den bedeutendsten profanen Bauten des Frühbarock in Böhmen. Erlesenen Geschmack bei der Verbindung von Architektur und Natur (Landschaft) erwies Wenzel Adalbert schon früher im Falle des Lusthauses Trója (bei Prag, heute ein Stadtteil), das er für sich in den Jahren 1679-1685 auf der Grundlage eines Projektes von Giovanni Domenico Orsi und später Jean Baptist Mathey erbaute, wobei i.J. 1685 der zum Lusthaus gehörende Park begründet wurde. Ein zweites Familienpalais entstand seit dem 17. Jh. durch Verbindung einiger Häuser in der Malá Strana/Kleinseite (heute Malostranské náměstí) – identifiziert wird es durch den s.ischen Stern auf der barocken Stirnwand des Hauses.

Die Verteilung der Familie auf einzelne Linien spiegelt sich auf der Ebene der sakralen sowie funeralen Repräsentation wider. Die Familiennekropolen befanden sich teilw. in den Hauskl.n und teilw. in der Pfarrkirchen (bes. in denjenigen mit s.ischen Patronat). Als älteste Familiennekropole ist die Kirche in Divišov/Diwischau zu bezeichnen, die noch vor der Gründung der Burg → Böhm. S. entstand; als Nekropole der S.er diente die Diwischauer Kirche auch später – schon deshalb, weil sich im Dorf bei der Res.burg → Böhm. S. kein Sakralbau befand (s.ische Begräbnisse in Diwischau bis zur [Frühen] Neuzeit sind nicht nur durch die vereinzelt erhaltenen Grabmäler bezeugt, sondern auch durch die Existenz der s.ischen Gruft unter dem Kirchenschiff). Einer Tradition nach wurde in der Kirche Eliška/Elisabeth, Tochter Georgs von Podiebrad, bestattet – was unter Berücksichtigung der engen Beziehungen beider Familien akzeptiert werden könnte.

In Mähren befanden sich zwei wichtige s.ische Nekropolen – eine im s.ischen Hauskl., dem Augustinerkl. in Šternberk/S., das von Albert von S. (gest. 1380) i.J. 1371 gegr. wurde, und sich innerhalb kurzer Zeit als einer der s.ischen Memorialorte etablierte (schon 1384 sind die Anniversarien der Familienmitglieder erwähnt). In der Kl.kirche wurde nicht nur der Fundator, Albert von S., bestattet (er starb in der Kartause Tržek, die ebenfalls seine Gründung war), sondern auch Peter von S. (gest. 1397) und seine Frau, Fs.in Anna (gest. 1401) – die körperlichen Überreste des Ehepaares wurden unlängst entdeckt. Die klösterl. Familiennekropole befand sich in dem Minoriten- und späteren Franziskanerkl. in einem Vorort von Olmütz – in diesem Fall handelte es sich aber nicht um eine s.ische Gründung. Die S.er gehörten zu den prominenten Gönnern des Kl.s und als solchen wurde ihnen hier die Einrichtung einer Familienbegräbnisstätte erlaubt. Seit dem 13. Jh. erscheinen die S.er als Donatoren und die Namen der verstorbenen Familienmitglieder wurden in das dortige Nekrologium eingetragen. Aus der Zeit um 1600 ist ein Zeugnis über eine Familiennekropole im Schiff der Franziskanerkirche erhalten. Hier sind Tafeln mit den Namen der gest. S.er überliefert, ebenso wie die s.ischen Fahnen und Wappen bzw. Votivbilder an verschiedenen Orten der Kirche sicher nicht fehlten. Engere Beziehungen verbanden die S.er ebenso mit dem Olmützer Kapitel – auch hier finden wir seit dem 13. Jh. die Namen der S.er unter den Donatoren, deren Memoria dankbar erinnert wurde; einige S.er gehörten direkt zu den Mitgliedern des Kapitels und die Familientradition unterstützten die Grabmäler der in der Olmützer Kirche begr. S.er (die S.er belegten damit in der ersten Hälfte des 16. Jh.s ihr altes Herkommen).

Daneben sind persönliche Beziehungen einzelner S.er zu den Kl.n belegt – z. B. durch Smil von S. auf Hoštejn (gest. 1398) in seinem Testament (1398), der den Wunsch äußerte, im Augustinerkl. Corona Sanctae Mariae (Krasíkov), zu dessen Gönnern er gehörte, begr. zu werden (was in Folge lokaler Kriege nicht geschah; Smil wurde in der Pfarrkirche in Hoštejn begr.); Aleš/Alesch von Holitz und S. starb 1455 auf Křivoklát/Pürglitz und wurde im Benediktinerkl. Sázava begr. Nur wenig ist über die Beziehungen der S.er zum Minoritenkl. zu Benešov/Beneschau bekannt (wo z. B. eine Bodenfliese mit dem s.ischen Reiter gefunden wurde). Zu den Beziehungen der S.er zum Agneskl. siehe A/I.

Jüngerer Herkunft ist die s.ische Nekropole in der Kirche des Franziskanerkl.s in → Bechin, die während der zweiten Phase des s.ischen Besitzes von → Bechin gegr. wurde, als Zdeslaus von S. (gest. 1502) das dortige Minoritenkl. (das zur Zeit der Hussitenkriege untergegangen war) erwarb und es an die Franziskaner gab (die Erneuerung wurde durch das Generalkapitel i.J. 1490 bewilligt, die Mönche kamen nach → Bechin 1491. Kurz vor seinem Tode im April 1501 war Zdeslaus anwesend, als man den Grundstein für das neue Konventgebäude legte). Der Bechiner Konvent wurde von seinem Erneuerer von Beginn an als Familiennekropole konzipiert – erhalten sind figurale Grabmäler der Gönner des Kl.s, Ladislaus von S. (gest. 1521) und sein Bruder Johann (gest. 1528), die ikonographisch in den Kontext der sepulkralen Plastik im Franziskanermilieu gehören. Zdeslaus selbst starb in Mähren bei seinen Verwandten in Holleschau und wurde im Franziskanerkl. zu Olmütz bestattet.

Zielbewußt widmeten Kateřina/Katharine von Rožmberk/→ Rosenberg (gest. 1521) und ihr Gemahl Peter von Holitz und S. (gest. 1514) ihre Aufmerksamkeit einer eigenen Nekropole. Schon in den 80er Jahren des 15. Jh.s gründeten sie an der südlichen Wand der St. Gilgen Augustiner Kirche in Třeboň/→ Wittingau die St. Barbara Kapelle (eingeweiht 1491). Beide wurden auch hier bestattet und sie können mit dem knieenden Donatorenpaar auf dem großflächigen Fresco mit dem Hl. Christophorus (über dem Eingang von der Kirche im Kreuzgang) identifiziert werden.

Ein spezifischer Typ des Sakralraumes, der mit den S.ern eng verbunden ist, stellt die s.ische Kapelle bei der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Pilsen dar (die um 1600 niedergeschriebene Tradition bezeichnet die Pfarrkirche als traditionelle Familiennekropole, was sich aber anhand anderer Quellen nicht belegen läßt). Der Bau der s.ischen Kapellen fällt in die Zeit um 1510, wobei zweifelsohne Ladislaus von S. (gest. 1521) Bauherr war. An der Außenwand sind die s.ischen Wappen zu finden, im Interieur das Wappen der Herren von S. und der Herren von → Lobkowitz (Anfang des 17. Jh.). Es ist wahrscheinlich, daß Ladislaus die Kapelle als eigene Nekropole konzipierte, endlich war er aber in dem Franziskanerkl. zu → Bechin bestattet.

Über die Res.höfe der S.er – auch wenn wir uns auf die wichtigsten beschränken (→ Böhm. S., → Konopischt, → Grünberg, → Bechin, → Sternberg [in Mähren] oder → Lukau) –, ist bis in das späte MA nur sehr wenig bekannt. In den Quellen erscheinen zwar die Namen der Bgf.en und anderer Beamter, über die Struktur der Personenbestände und ihre funktionalen Hierarchien können wir aber kaum etwas Bestimmtes sagen, und es sind nur Analogien zu den Hof- und Verwaltungsstrukturen an den einzelnen anderen Res.en zu bilden (am ehesten noch lassen sich diese Strukturen bei den böhm. Adelsgeschlechtern für das späte MA im Falle des rosenbergischen Hofes und der rosenbergischen Domäne rekonstruieren, im Falle der s.ischen Res.en und Verwaltungen der einzelnen Familienzweige läßt sich nur mit mehr oder weniger vereinfachten Modellen und Annahmen arbeiten). Auf die Begrenztheit der Möglichkeiten bei der Rekonstruktion des Personenbestandes der Res.höfe deutet auch die letztwillige Verfügung von Smil von S. auf Hoštejn/Hochstein (gest. 1398), in der nicht weniger als 30 Personen zum »weiteren« Personenbestand des Res.hofes aufgelistet sind, darunter nicht nur der Bgf., der Kapellanus (der zugl. das Schreiberamt bekleidete) und die Burgbesatzung, sondern auch einige Köche und anderes Küchenpersonal, Pfeifer, Verwalter der Pferdeställe und auch die Wäscherin sowie die persönliche Dienerin Smils – wobei nicht zu vergessen ist, daß der verschuldete Smil eher zu den armen und weniger bedeutenden Mitgliedern der Familie S. gehörte.

Die Aussagen der Quellen zu den Fragen des alltäglichen und festlichen Lebens in den s.ischen Res.en sind noch bescheidener. Etwas besser ist es mit unseren Kenntnissen zur Bauentwicklung einzelner s.ischen Res.en im späten MA und in der Frühen Neuzeit bestellt, in einigen Fällen sind auch die damaligen Innenräume entweder erhalten oder lassen sich zuverlässig rekonstruieren (z. B. auf → Bechin aus der Zeit des s.ischen Umbaus zu Beginn des 16. Jh.s). Der Charakter der Umbauten, die Interieure bzw. die Innenaustattungen lassen vermuten, daß die Res.en Ausdruck eines repräsentativen, standesgemäßen Lebens waren, wobei die Visualisierung der gesellschaftlichen Stellung mittels der Architektur (im breiten Sinne des Wortes) zu den Prioritäten gehörte.

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