Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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SOLMS

B. Solms

I./II.

Zum Hof der S.er Gf.en ist für das MA wenig bekannt. Seine Bedeutung dürfte sich in engen Grenzen gehalten haben. 1349 wird im Zusammenhang mit einer Fehde der greven von Solmes marschalk gen. Darüber hinaus gibt es für das MA nur Hinweise auf Kapläne, Schreiber und einen Kämmerer, wobei im letztgenannten Fall ebenso wie bei der Marschallsnennung von 1349 eine eindeutige Zuordnung zur Hofhaltung nicht zwingend angenommen sein muß. Im einzelnen ist 1391 ein Schreiber Gf. Ottos I. von S.-Braunfels belegt. 1460 tritt mit Konrad Schurge ein Sekretär des Gf.en Otto II. von S.-Braunfels entgegen, der auch das für die S.er Überlieferung grundlegende Braunfelser Salbuch, das Rote Buch, erstellte. 1466-1470 diente Kaplan Konrad Cerdonis aus → Hungen Gf. Otto als Schreiber und Unterhändler. Cerdonis war als Vikar an der Mainzer Domkirche bepfründet, für welche S. das Präsentationsrecht hatte. Da er dem Gf.en in dessen Schreibstube unentbehrlich war, bemühte dieser sich beim Mainzer Domkapitel um eine Regelung der Absenz. 1470 erhielt der Cerdonis die Erlaubnis, seine Vikarie gegen eine nicht gen. Pfründe zu tauschen. 1466 ist außerdem für Gf. Otto ein Sekretär namens Heinrich belegt. 1469 und 1471 begegnet mit Philipp von Rensdorf ein wohl Gf. Cuno von S.-Lich zuzurechnender Schreiber. 1478 verfügen die Brüder Johann, Philipp und Bernhard von S.-Lich mit Konrad Stentz über einen Schreiber. 1482 ist mit Johann Schenk ein Schreiber ders. Brüder belegt, 1478 und 1480 Konrad Stentz war ein Schreiber des Gf.en Otto II. von S.-Braunfels. Zwischen 1487 und 1525 ist Johann Giese immer wieder als Schreiber bzw. Sekretär zu → Lich bezeugt. Die Erwähnung einer Schreiberei 1497 auf der Burg zu → Lich belegt eine räumliche Segregation. 1483 kann man einen Kämmerer namens Friedrich Lemp fassen, der für Gf. Otto II. von S-Braunfels verhandelte. Als Kaplan in → Braunfels ist 1432 und 1443 Ulrich von Erbstadt, ein Kanoniker des Prämonstratenserstifts Ilbenstadt, bezeugt, als Kaplan des Gf.en Cuno von S.-Lich wird 1471 Gerlach Dubener erwähnt. Dubener scheint 1475 als Kanoniker der Stiftskirche → Lich auf; im Dez. 1480 wird er als verstorben gen. Personengleichheit des Kaplans mit dem 1459 erwähnten gleichnamigen Rentmeister von Hohens. ist möglich. 1479 erfährt man außerdem von einem Kaplan Gf. Ottos II. von S.-Braunfels an der Kapelle in Elgershausen. In den Prozessen am Kammergericht Friedrichs III. bediente man sich fremder Kompetenz, so etwa des Frankfurter Stadtjuristen Dr. Johann Gelthaus.

Weitere Inhaber von Ämtern am Hofe sind für das MA noch nicht zu Tage getreten, doch gilt es zu bedenken, daß die Überlieferungsverluste (Verluste in der Braunfelser Überlieferung durch den Dreißigjährigen Krieg; anschließende Vernichtung der Braunfelser Überlieferung beim Schloßbrand 1679) sowie die unvollst. Erschließung der Quellen das Bild verzerren. So wird erschließungsbedingt die Assenheimer, Laubacher und Licher Überlieferung gegenüber der in → Braunfels aufbewahrten Überlieferung (Hungener und Greifensteiner Provenienz) privilegiert. Auch zur materiellen Hofkultur können derzeit keine Angaben gemacht werden. Immerhin werden die Gf.en Otto und Johann von S. 1480 als Mitglieder der Turniergesellschaft der »Gekrönten Steinböcke« und als Teilnehmer der Turniere von Heidelberg 1481 (Gf. Otto) sowie von Worms 1487 (Gf. Otto, Gf. Bernhard und Gf. Philipp) gen., was auf eine Partizipation an der höfischen Kultur hindeutet.

Eine Hofordnung ist erstmals unter Gf. Friedrich Magnus von S.-Laubach (1521-1567) belegt. Hinzu kommt für die Frühe Neuzeit – freilich lückenhafte – Rechnungsüberlieferung. Grundsätzlich ließen sich so die Hofhaltungen der S.er Gf.en besser als für das MA rekonstruieren. Dies wurde jedoch noch nicht unternommen, so daß die Belege, die hier geboten werden, auf unvollst. und – fragestellungsbedingt einseitigen – Angaben der Sekundärliteratur beruhen. Dabei fanden Räte, Prinzenerzieher und auch Künstler das Interesse der Forschung (Uhlhorn; Schmidt; Joseph; Solms-Rödelheim), die Inhaber weiterer Hofämter dagegen nicht. Immerhin ist bekannt, daß der dem Protestantismus zugeneigte Johann Zaunschliffer, der 1529 als Pfarrer in Dillheim das Marburger Religionsgespräch besuchte und 1530 starb, zuvor Schloßkaplan in → Braunfels war. Zum Jahr 1518 erfährt man anläßlich der Verabschiedung des Präzeptor namens Peter in → Braunfels erstmals den Namen eines »Prinzenerziehers«. Gf. Philipp von S.-Braunfels (1547-1581) ließ seinen Sohn Konrad (1581-1592) von dem Lutheraner Magister Eobaldus Schlicht, gen. Schmalbach, und in der Folge auf der von Magister Justus Hoenonius geleiteten Lateinschule in Dillenburg unterrichten. 1542 ist mit Justus Syringus ein Präzeptor der jüngeren Söhne des Festungsbaumeisters Reinhard von S.-Lich belegt. Ihn löste Caspar Fichard (1523-1569), der jüngere Bruder des Frankfurter Rechtsgelehrten Johann Fichard, in seiner Funktion als Lehrer und Erzieher ab. Fichard begleitete die jungen Gf.en bis 1550 auf deren Reisen zu dt. und ausländischen Universitäten. 1552 ist Jost Haller von Hallerstein für die im Felde befindlichen jungen Gf.en der Licher Linie als Hofmeister bezeugt. Zeitnah findet sich ein Beleg für zwei Erzieher Laubacher Prinzen, nämlich für die Praeceptores Magister Lucas Geierberg – den späteren Laubacher Pfarrer und Verfasser einer 1574 angefertigten Lebensbeschreibung des Gf.en Philipp von → Lich – und Magister Christophorus Heynemann. Geierberg und Heynemann unterrichteten um 1560 die jungen Laubacher Gf.en Hans Georg und Otto und begleiteten sie wohl zu ihren Universitätsbesuchen. Für die Zeit um 1570 werden von Uhlhorn der spätere landgfl.-hessische Hofrat, Diener und Prinzenerzieher Burkhard von Kalenberg als Hofmeister und der Straßburger Theophilus Dasypodius, der zeitw. in Wittenberg und Heidelberg studiert hatte, als Präzeptor dess. Gf.en Otto gen. Auch sie begleiteten den Gf.en auf seinen Reisen. Ebenso hatten die Söhne des Gf.en Hans Georg von S.-Laubach, Gf. Friedrich und seine Brüder, 1586-1594 mit dem Magister Caspar Bucher einen Präzeptor. 1599 übernahm der spätere Rödelheimer Amtmann Burkard Lucanus die Rolle des informators für den Laubacher Gf.ensohn Wolfgang, der sich zu jener Zeit zu Bildungszwecken in Frankreich aufhielt. Ihm oblag es, Wolfgang und dessen Bruder Heinrich Wilhelm die lat. Sprache beizubringen. Als Erzieher des Laubacher Gf.en Otto II. ist Albert Otto Bilgen belegt, ein gelehrter und auch schriftstellerisch tätiger Mann. Albert Otto Bilgen, dessen Vater Bernhard bereits in S.-Laubacher Dienst gestanden hatte, wurde 1617-1620 als Hofmeister geführt. In der Folge war er in der Landesverwaltung tätig. 1610 ist außerdem ein gfl. Hofmeister (Heinrich Wilhelm von Hatzfeldt-Wildenberg) sowie ein Präzeptor einer Gf.entochter (Konrad Tielmann) in S.-Lich dokumentiert. Die Nennung weiterer Hofmeister muß unterbleiben.

Seit dem zweiten Drittel des 16. Jh.s sind außerdem gelehrte Räte im Dienst der S.er Gf.en nachweisbar. Von 1541 ist für ca. 25 Jahre Dietrich Brickel als Sekretär und Vertreter der Licher Linie auf den Tagen des Wetterauer Gf.envereins belegt; er soll die Rolle einer »graue[n] Eminenz« gespielt haben (Schmidt, Grafenverein, S. 60). In → Braunfels amtierte zur gleichen Zeit der ksl. Notar Johann Liebrich von Kröffelbach als Rat und Sekretär, der zwischen 1538 und 1572 auf 80 Gf.entage geschickt wurde. Liebrich dürfte am Reichskammergericht in Speyer seine Ausbildung erhalten haben. Gf. Friedrich Magnus von S.-Laubach bediente sich für einige Zeit des Kraft Specht von Bubenheim als seines Gesandten zu den Gf.entagen. Magister Johann von Rehe d.J. (1532-1588), dessen aus Wetzlar stammende Familie sich in den Dienst der S.er Gf.en und anderer Landesherren der Region gestellt hatte, wurde nach seiner Hochzeit mit einer Tochter Brickels 1561 Sekretär in → Lich; 1580 wechselte er in die Position eines Rats und Amtmanns. Auch als Sekretär der Wetterauer Gf.envereinigung war Brickel tätig.

Nächst Johann von Rehe gehörte Gerhard Terhell (geb. ca. 1540-1615) in → Laubach zu den gelehrten Räten. Aus seiner Position verdrängt wurde Terhell 1604 durch seinen Protegé und Schwiegersohn Thomas Maul (gest. 1643), den wiederum konfessionelle Fragen sein Amt kosteten. In den Kontext dieses Professionalisierungsschubs ordnet sich auch der Einsatz des Frankfurter Syndicus und Schaffners des S.er Hofs in Frankfurt Johann Fichard (geb. 1512-1581) für die S.er Gf.en. Seit 1540 ist der gelehrte Jurist Fichard in S.er Dienst belegt; er wurde 1548 bei der Ausarbeitung des Teilungsvertrags zwischen S.-Hohens.-Lich und S.-Laubach herangezogen. Fichard überarbeitete außerdem im Auftrag Gf. Philipps von S.-Braunfels das S.er Landrechts (veröff. 1571) und gab es heraus. 1575 ist außerdem der Speyerer Magister Johannes Hayl in der Funktion des Archivars in → Braunfels belegt. Er war zwischen 1575 und 1599 außerdem fünf Mal mit der Führung der Braunfelser Stimme bei den Tagen des Wetterauer Gf.envereins betraut. Nach ihm ist in dieser Rolle sein Schwiegersohn Martin Zaunschliefer (1564-1624) zu fassen, der Sproß einer Braunfelser Pfarrerfamilie. Unter Gf. Konrad von S.-Braunfels (1581-1592) ist außerdem Dr. Konrad Wolf als »Kanzleidirektor« (Himmelreich, Gerichtswesen, S. 74) und zeitnah der Licher Magister Christian Sprenger belegt.

Vor dem Hintergrund eines gestiegenen Bildungsinteresses und fortschreitender Professionalisierung wundert es nicht, daß dem Licher Hof unter Gf. Philipp (gest. 1544) und Gf. Reinhard (gest. 1562) eine gewisse kulturelle Blüte zugeschrieben wird. So trat Gf. Reinhard nicht nur als Festungsbaumeister und als Verfasser kriegstheoretischer Schriften hervor, sondern er ließ auch eine Druckerei in → Lich einrichten. Die Einrichtung einer Lateinschule (1555) und einer Bibliothek in der Res. → Laubach unter Gf. Friedrich Magnus folgte einem reformatorischen Impetus. Die Bibliothek wurde seit dem 16. Jh. durch Ankäufe und Säkularisationsgewinn (Bibliothek des Kl.s Arnsburg) kontinuierlich ergänzt und existiert noch heute. 1555 wurde in → Laubach außerdem eine Lateinschule gegr. Auch die Beschäftigung von Malern ist bezeugt. Hans Ritter (gen. Döring), der evtl. schon 1511, sicher aber ab 1515 u. a. für die Gf.en von S.-Lich tätig war, wurde »auf Betreiben eines Gf.en zu S.-Braunfels Schultheiß« in Wetzlar (Solms, Bildnisse, S. 5). Er fertigte in den 1530er bis 1550er Jahren u. a. Holzschnitt-Vorlagen für die kriegstheoretischen Schriften des Gf.en Reinhard von S.-Lich an. Auch in den Rechnungen des Gf.en Friedrich Magnus finden sich 1541 auf Döring lautende Einträge. Aus der Rechnungsüberlieferung sind Aufträge für Hans Abel I., der 1493 und 1494 lt. Rödelheimer Kellereirechnung mit einfachen Malerarbeiten betraut wurde, für Hans Abel II. (1548/49), den Gf. Friedrich Magnus entlohnte, und Caspar Hagenbuch belegt, der 1560-1564 in den Licher Rechnungen aufscheint. Die Beschäftigung eines aus Zerbst zugezogenen Malers Michel Sommerstein ist 1556 durch einen mit Gf. Friedrich Magnus auf ein Jahr abgeschlossenen Vertrag, der den Maler zu lauppach und sunst in unsers gn. hern heussern […] zum Malen, Conterfeihen, Renouiren etc. anhielt, sowie durch Rechnungseinträge zwischen 1556 und 1559 bezeugt. Für Gf. Friedrich von S.-Rödelheim, den Schwager Lgf. Moritz' des Gelehrten, sind nicht nur Bücherkäufe, etwa zur Kriegslehre und Festungskunst, sondern auch alchemistische Interessen bekannt.

1612 konnte sich der Rödelheimer Gf. Friedrich für seinen kleinen Hof einen Hofmeister (Rudolf von Pölnitz), einen Amtmann (Burkard Lucan), einen Sekretär (Daniel Kornmann), einen Keller, einen Kämmerling und einen Bereiter sowie Gesinde und Pagen leisten; auch die Gf.in verfügte über eine Hofmeisterin und gebot über Edelfräulein. Für den begüterteren Hof in Sonnewalde sind außer Hofleuten und Kammerfrauen aus dem Adel und außer Verwaltungsbeamten noch ein Hofpräzeptor, ein Hofkoch, Hofnarren und Hofzwerge belegt. In Bezug auf den Konsum zeugte nach Uhlhorns aus lückenhafter Rechnungsüberlieferung gewonnenen Erkenntnissen die Hofhaltung der im heutigen Hessen begüterten Linien der S.er Gf.en während des 16. Jh.s von einem einfachen, aber nicht ärmlichen Niveau bzw. von einer gewissen Wohlhabenheit. Die Indizien für Wohlstand nahmen aber seit dem Ende des 16. Jh.s ab. Die Sonnewalder und die Baruther Linie konnten dagegen einen größeren Aufwand treiben.

Quellen

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