SCHLICK
I.
Auszugehen ist von einer Herkunft der S. aus dem Vogtland, vermutlich aus Adorf und Umgebung. Auch das im 15. Jh. gelegentlich verwendete Prädikat von Lasan bzw. Lazan verweist auf das Vogtland, wahrscheinlich auf den Ort Oberlosa. Seit dem Ende des 14. Jh.s ist die Familie mit mehreren Angehörigen als Bürger zu Eger/Cheb, Wunsiedel und Adorf belegt. Eine Verbindung mit einer gleichnamigen bürgerlichen oder niederadligen Familie, die quellenmäßig seit dem 13. Jahrhundert in und um Leipzig greifbar ist, konnte bislang nicht nachgewiesen werden.
Der Egerer Zweig der S. läßt sich ab 1390/94 kontinuierlich verfolgen, beginnend mit dem Tuchhändler Heinrich (gest. verm. 1431), der nach 1400 rasch zu Vermögen gelangte und dabei in das Patriziat, später auch den Stadtrat von Eger (1407-1423) aufstieg. Als städtischer Gesandter kam er in Kontakt zum Hof Kg. Sigismunds und erlangte verschiedene kgl. Gunstbezeugungen: 1416 Bestätigung und Besserung des Wappens, 1420 Ernennung zum Familiar des Kgs., 1426 Aufnahme in den Schutz von Kg. und Reich. Diese Privilegien stehen jedoch bereits in engem Zusammenhang mit Karriere und Tätigkeit seines Sohns Kaspar (um 1395/96-1449), der nach einem Studium an der Univ. Leipzig (1413/14) im kgl. Dienst eine spektakuläre Karriere bis hin zum Kanzler machte.
Mit der Person des Kaspar S. verbindet sich auch unmittelbar der Aufstieg seiner Familie. Allerdings muß davon ausgegangen werden, daß ein nicht konkret zu bestimmender Anteil an den dabei erlangten kgl. Gunstbezeugungen, Titeln und Besitzrechten auf (partiellen) Kanzleifälschungen beruht. Sicher nachzuweisen sind eine Reihe von Manipulationen in der Urk.n-Datierung und Erweiterungen persönlicher Privilegien Kaspars zugunsten seiner Brüder. So fand seine Erhebung zum Reichsfrh.n vermutlich erst 1433 und nicht – wie urkundlich ausgewiesen – schon 1422 statt, während eine auf 1434 datierte Frh.enurk. für seine Brüder wohl als Fälschung gelten muß. Hingegen ist unbestritten, daß sowohl Kaspar als auch seine Brüder 1433 in Rom durch Ks. Sigismund den Ritterschlag empfingen. Seitdem erkannte man im Reich den Adelstand der S. an, während man sie in Ungarn sowie später auch in Böhmen zum Herrenstand zählte. Zweifelhaft ist jedoch die Echtheit der Urk., mit der Ks. Sigismund 1437 die Kaspar 1431 geschenkte it. Herrschaft Bassano del Grappa zur Gft. erhob. Gleichwohl bildete dies die Grundlage für den später beanspruchten Gf.en-Titel der S., der zwar von Kaspar selbst offenbar nie geführt, jedoch mehrfach durch verschiedene Reichsfs.n bestätigt wurde. Auch Kaspars Erben zögerten auffällig mit der Verwendung des Gf.en-Titels, der von ihnen nur in seltenen Ausnahmen geführt wurde, obwohl sie gleichzeitig in Böhmen um die Durchsetzung der mit der Gf.en-Urk. verliehenen Gerichtsstandsprivilegien kämpften. Während des 15. Jh.s beanspruchten sie lediglich die Zugehörigkeit zum ungarischen und böhm. Herrenstand auf Grund ihrer Herrschaft Weißkirchen/Holíč (ab 1438) in Oberungarn (heute Slowakei) und des Pfandbesitzes von → Elbogen/Loket (ab 1434) in Böhmen. Erst nach einer öffentlichen Erklärung im Febr. 1503 erfolgte die Annahme und dann von der Familie konsequent beibehaltene Führung des Titels als Gf.en von Bassano.
II.
Die Grundlagen für die Stellung der S. im Reich und in Böhmen wurden durch Kaspar S. gelegt. Seit 1415 stand er im Dienst Kg. Sigismunds und trat 1416 als Schreiber in die kgl. Kanzlei ein. Von 1422-1427 diente er dort als kgl. secretarius (1424: notarius specialis) und wurde 1427 zum Protonotar, 1429 zum Vizekanzler und 1433 zum Kanzler des röm.-dt. Kgs. ernannt. In diesem Amt wurde er von Kg. Albrecht II. als Sigismunds Nachfolger übernommen. Auch Friedrich III. berief Kaspar S. nach anfänglichen Differenzen 1442 in den kgl. Rat und setzte ihn 1443 wieder als Kanzler ein. Erst kurz vor seinem Tod am 15. Juli 1449 legte Kaspar S. sein Amt nieder und zog sich vom Hof zurück. Für seine Verdienste als enger Vertrauter, Diplomat und Finanzier Kg. Sigismunds erhielt Kaspar S. von diesem neben Renteneinkünften wie Anteilen an der Nürnberger Judensteuer (1435), der Reichssteuer von Rothenburg ob der Tauber (1437, Fälschung?) und einer Schuldverschreibung der Herren von Cottbus (1437, Fälschung?) zahlr. Besitztitel, von denen aber gerade die zu einer eigenen Herrschaftsbildung geeigneten, wie das venezianische Vigonovo (1424), Blicksburg/Pflixbourg im Elsaß (Schenkung 1430), die Gft. → Toggenburg bei St. Gallen (Belehnung 1437, Verzicht 1439), das Fsm. Wenden (Belehnung 1437) oder auch die oberitalienische Herrschaft Bassano del Grappa an der Brenta (Schenkung 1431, Bestätigungen 1433 und 1434) für ihn praktisch nicht zu erlangen waren. Als zukunftsträchtiger für die standesgemäße Etablierung der Familie erwiesen sich daher die durch Kg. Sigismund vorgenommenen Verpfändungen der Bgft. von Eger/Cheb (1430) sowie von Burg, Stadt und Lehnsherrschaft → Elbogen in NW-Böhmen (1434) an Kaspar. Beides lag in greifbarer Nähe zu seiner Heimat und konnte durch die kgl. Schenkungen von Seeberg/Ostroh im Egerland (1434), → Falkenau/Sokolov (1435, Fälschung?), Lichtenstadt/Hroznětín (1437) im westböhm. Elbogener Kr. sowie Erhöhungen der Pfandsummen auf → Elbogen und die Egerer Bgft. im Besitz gefestigt werden. Hinzu kam mit dem Pfanderwerb der unweit gelegenen Herrschaft Schöneck im Vogtland (1437) ein böhm. Lehen der Hzz. von Sachsen. Während der Kanzlerschaft des Kaspar S. unter den Nachfolgern Ks. Sigismunds bahnte sich mit den kgl. Schenkungen der Herrschaft Weißkirchen (1438) und der Burg Peilstein/Pajštún, nördlich Preßburg/Bratislava (1439) in Oberungarn (heute Slowakische Republik) sowie der Burg → Kreuzenstein nördlich von Wien (1444) der Aufbau weiterer Besitzkomplexe in größerer Nähe zum kgl. Hof an. Allerdings hatten diese keinen Bestand und gingen bald nach der Mitte des 15. Jh.s wieder verloren.
Die Brüder und Söhne als Erben Kaspars standen nach seinem Tod vor der problematischen Situation, die schwierige rechtliche Stellung der Familie, ihre Besitzungen, Privilegien und Anrechte, zu bewahren, um den nach raschem Aufstieg erworbenen Rang nicht zu gefährden. Da es Kaspar nicht gelungen war, seinen Bruder Heinrich (um 1400-1448) als Bf. von Freising durchzusetzen, verlor die Familie in der Folge erheblich an Bedeutung im Reich. 1497/99 scheiterte ein letzter, von Kg. Maximilian I. und Kg. Wladislaw von Böhmen unterstützter, Versuch des Kaspar II. S. auf → Schlakkenwerth/Ostrov, Besitzansprüche an der Gft. Bassano gegenüber Venedig geltend zu machen. Während des 15./16. Jh.s lavierten die S. stets in einer brisanten Doppelstellung zwischen Böhmen seinen dt. Nachbarländern, die sie zugl. zu wichtigen politischen und kulturellen Mittlern zwischen den Ländern prädestinierte. Dabei spielten insbes. die engen Kontakte der S. zu Sachsen eine wichtige Rolle. Unter Kaspars jüngerem Bruder Matthes (gest. 1487) konnte der große Komplex aus Eigen-, Lehns- und Pfandbesitz, der von W.-Böhmen bis nach Sachsen hinein reichte (1439-1447 Pfandbesitz des Amtes Vogtsberg im Vogtland, 1447-1473 Herrschaft Stollberg im Erzgebirge als sächsisches Lehen), behauptet und konsolidiert werden, während die ungarischen Besitzungen praktisch nur noch in der Titulatur der S. als Herren von Weißkirchen Erwähnung fanden. Fraglich war indes die rechtliche Stellung im böhm. Adel, da hier die zumeist röm.-dt. und ungarischen Herrscherprivilegien und auswärtigen Titel der S. keine Akzeptanz fanden, so daß ihr ständischer Rang zwischen Herrenstand und Ritteradel zunächst ungeklärt blieb. U. a. lehnte das böhm. Landrecht mit zwei Urteilen in den Jahren 1486 und 1497 die Gerichtsstandsprivilegien der S. ab, was als Präzedenzfall auch Aufnahme in die böhm. Landesordnung von 1500 fand. Für weiteres Mißtrauen der böhm. Stände gegenüber den S. sorgte ihr geschlossener, relativ großer Besitzkomplex im NW des Landes, der einen kompakten Kern in der innerhalb Böhmens bes. Verwaltungseinheit des Elbogener Kreises besaß und – obgleich nur Pfandbesitz – einen gewissen Keim zur herrschaftlichen Verselbständigung in sich trug. Auch das stete Beharren der S. auf den Gebrauch der dt. Sprache, ihr offenbar geringes Interesse an einem Mitwirken in den ständischen Organen Böhmens sowie die seit 1439 kontinuierlich bestehende Schutzherrschaft der Wettiner über die S., die den Hzg.n von Sachsen mehrfach aktive Eingriffe in innerböhm. Auseinandersetzungen ermöglichte, trugen um 1500 zur wachsenden Distanzierung von Teilen des böhm. Adels gegenüber den S. bei. Diese Situation spitzte sich 1504/05 im Rahmen der »Elbogener Fehde« zu, als ein böhm. Landesaufgebot unter Ausnutzung einer wiederholten Erhebung der Elbogener Bürger und Lehnsleute gegen die Pfandherren die Besitzungen der Elbogener Linie besetzte und Sebastian S. (gest. 1528) zur Unterordnung unter das Landrecht zwang.
Die Aufnahme des Silberbergbaus im NW des von der Schlackenwerther Linie der S. beherrschten Teils des Elbogener Kreises veränderte nachhaltig ihre ökonomische und soziale Situation. Gf. Stefan (1487-1526) nutzte klug die sich bietenden Möglichkeiten aus, indem er verschiedene Kapitalgeber aus Nürnberg und Sachsen (Jakob Welser und Hans Nützel) an den Bergbauunternehmungen beteiligte und dabei auch einflußreiche Vertreter des böhm. Adels einband. Auf diese Weise gelang es ihm, außergewöhnliche Privilegien, wie das Recht zum freien Silberverkauf und das Münzrecht, durch Beschluß des böhm. Landtags (1520) zu erlangen. Von bes. Bedeutung wurde die Gründung und Förderung der Bergstadt St. Joachimsthal/Jáchymov durch Stefan S. im Bereich der Wüstung Konradsgrün (1515/17, Bergrecht 1518, Erhebung zur freien kgl. Bergstadt 1520). Der große Zustrom von Bergleuten und Abenteurern, v.a. aus den dt. Nachbarländern, bewirkte hier ein explosionsartiges Bevölkerungswachstum, das St. Joachimsthal innerhalb weniger Jahre zum wichtigsten ökonomischen und kulturellen Zentrum auf der böhm. Seite des Erzgebirges werden ließ und die engen Verflechtungen der s.ischen Besitzungen mit dem benachbarten Sachsen weiter verdichtete. Nicht zuletzt wurde dadurch auch das Eindringen der Lutherischen Reformation in Böhmen begünstigt und z.T. auch durch die S. gefördert (1522/23: erste lutherische Kirchenordnung für → Elbogen durch Gf. Sebastian S.). In Folge des reichen Ertrags der Joachimsthaler Silberminen in Verbindung mit den einträglichen Silberhandels- und Münzrechten (ab 1520: Prägung der Joachimsthaler Guldengroschen) gehörten die Schlackenwerther S. bald zu den reichsten Adelsfamilien Böhmens, was sich auch im Anwachsen von öffentlicher Wahrnehmung und Prestige widerspiegelte. Nicht zuletzt ermöglichte der Silberreichtum auch einen zielgerichteten Ausbau der Besitzungen im nordwestlichen Böhmen, als wichtigste Erwerbungen zu nennen sind die großen Herrschaften Rabenstein/Rabštejn nad Střehlou (1518), Königsberg/Kynšperk nad Ohří (1523), Plan/Plana (1527), Haunstein/Haunštejn (1528) sowie Winteritz/Vintířov und Budenitz/Budenice (1531/32).
Der Entzug der Münz- und Silberkaufsprivilegien 1528 durch Kg. Ferdinand I. konnte von den S. durch weitere Bergbauunternehmungen und ihre ausgedehnten Besitzungen ökonomisch weitgehend aufgefangen werden. Zugl. aber wurde die Integration der Familie in Böhmen immer wieder durch ihre engen Verbindungen zu Sachsen und ihr mehrheitliches Bekenntnis zum Luthertum gefährdet. So beteiligten sie sich führend an den Aufständen der böhm. Stände gegen die Habsburger 1546/47 und 1618-1620, weshalb sie in der Folge mehrfach von Konfiskationen betroffen waren; u. a. verloren sie 1547 den Pfandbesitz über Stadt und Kr. → Elbogen sowie die Anteile am Joachimsthaler Bergbau. Bekannt ist der Fall des böhm. Oberstlandrichters Joachim Andreas S. (geb. 1569), der als Führer der ständischen Opposition 1621 in Prag hingerichtet wurde. Seit dem Ende des 16. Jh.s verlagerte sich der Schwerpunkt der Besitzungen der S. nach N-Böhmen (u. a. die Herrschaften Jičíněves und Kopidlno).
Nachdem die S. im 15. Jh. weitgehend auf Ämter verzichtet hatten (neben dem Reichskanzler Kaspar bekleidete lediglich Hieronymus I. auf → Elbogen als Hauptmann der dt. Lehen der böhm. Krone ein Amt), führte ihre gewachsene Bedeutung im 16. Jh. auch auf diesem Gebiet zu stärkerem Engagement, v.a. im Dienst der Habsburger. So war z. B. Gf. Albrecht (gest. 1556) aus der Elbogener Linie 1530-1533 kgl. Oberstkämmerer von Böhmen und 1540-1554 Landvogt der Niederlausitz, Kaspar II. zu → Schlackenwerth (gest. 1516) war 1503-1505 Schultheiß zu Nürnberg und sein Enkel Joachim (gest. 1572) unter Kg. Ferdinand I. 1558-1560 böhm. Kammerpräsident, 1555-1571 dt. Lehnshauptmann der böhm. Krone und um 1566 Landvogt der Oberlausitz. Gf. Hieronymus III. (gest. 1612) war 1598-1608 oberster Kämmerer und einflußreicher Günstling Kf. Johann Friedrichs von Brandenburg.
III.
Nach Ausweis des Wappenbriefs Kg. Sigismunds von 1416 führten die S. im Wappen ein silbernes Dreieck im roten Feld, das nun durch zwei silberne Ringe im Feld und einen roten Ring im Dreieck gebessert wurde. Helmzier auf gekröntem Helm war ein roter Flügel mit Silberdreieck und Ringen sowie eine rot-silberne Helmdecke. Eine weitere Wappenverbesserung 1433 erlaubte die Ausschmückung der Helmzier mit Goldlaub und einem halben goldenen Löwen (in der Praxis nicht nachweisbar). Ab 1439 wurde das Familienwappen mit dem der ung. Herrschaft Weißkirchen geviertelt und durch einen gekrönten Helm mit dem Weißkirchener Löwen sowie einem blauen Flügel als Helmzier und einer blau-goldenen Helmdecke ergänzt. Die Gft. Bassano fand erst ab 1503, nach der offiziellen Annahme des Gf.entitels, als Herzschild und gekröntem Helm mit einem halben roten Löwen Aufnahme in das Wappen. Das ursprgl. Familienwappen wurde mehrfach als Teilbestandteil in die Wappen der von den S. gegr. oder geförderten Städte aufgenommen, wie z. B. St. Joachimsthal (im ersten Stadtwappen bis 1546), Neudek/Nejdek, Plan oder Radonitz/Radonice. Die bis 1528 in St. Joachimsthal geprägten Talergroschen trugen das Wappen der S. ebenso wie das Titelblatt der ersten Joachimsthaler Bergordnung von 1518 und die Schriften Joachimsthaler Gelehrter, etwa der Tractatus de Thermis Caroli Quarti Imperatoris des Arztes Wenzel Bayer von 1522.
Von den zahlr. Burg- und Wohnbauten der S. in Westböhmen aus dem 15./16. Jh. ist nur wenig erhalten geblieben. Lediglich die Burg (Stein-) → Elbogen läßt noch deutliche Züge der Ausbauphasen der S.-Zeit erkennen, allerdings unter Verlust der repräsentativen Schmuckelemente. Andere Schloßbauten wie → Falkenau, → Schlackenwerth, Plan, Winteritz, Heinrichsgrün/Jindříchovice oder Hertenberg/Hřebeny wurden später z.T. stark überformt oder wie die Burgen Freudenstein b. St. Joachimsthal, Karlsbad/Karlovy Vary oder Neudek nahezu vollständig zerstört. Am Marktplatz in Kaaden/Kadaň befindet sich das Haus Gf. Albrechts S. (1534-1547 Pfandherr von Kaaden) mit spätgotischem Erker und Arkaden als einziges noch erhaltenes Stadthaus der Familie aus dieser Zeit. Gelegentlich überliefert sind Wappenanbringungen an ehem. Schloßbauten (z. B. Winteritz: Allianzwappen S.-Ungnade), Rathäusern (→ Schlakkenwerth) oder Kirchenbauten (St. Joachimsthal). An die rege Förderung des Kirchenbaus durch die Familie erinnern noch heute die Pfarrkirchen in → Schlackenwerth, St. Joachimsthal und Heinrichsgrün sowie St. Marien in Stollberg (Schlußsteine mit den Wappen des Matthes S. und seiner Gemahlin Kunigunde von → Schwarzenberg-Seinsheim aus der Umbauphase um 1450/60). Hingegen ist die für die frühe familiäre Repräsentation wichtige Pfarrkirche St. Wenzel in → Elbogen (Ausbau ab ca. 1476) nach einem Umbau 1701 und einem Brand 1725 vollständig barockisiert worden. Dabei ging auch das reiche Grabmal des Matthes S. (gest. 1487) verloren, dessen Inschrift nur noch aus einer Beschreibung von Caspar Brusch von 1542 überliefert ist.
Frühe Porträtdarstellungen der S. sind recht zahlr. überliefert. Allerdings ist aus dem 15. Jh. nur das typisierte Porträt des Reichskanzlers Kaspar S. aus der Weltchronik des Hartmann Schedel von 1493 bekannt. Aus der ersten Hälfte des 16. Jh.s sind neben vereinzelten figuralen Grabsteinen die Porträtmedaillons von Stefan und Hieronymus II. an der Pfarrkirche zu St. Joachimsthal sowie die Abbildungen von Stefan, Heinrich, Hieronymus II. und Lorenz mit seiner Gemahlin Katharina von Wartenberg auf verschiedenen Porträtmedaillen bes. bemerkenswert. Ein Gemälde mit einer ganzfigürlichen Darstellung des Stefan S. aus dem ersten Viertel des 16. Jh.s befindet sich heute auf Schloß Gripsholm in Schweden.
IV.
Im Zusammenhang seiner Eheschließung mit Hzn. Agnes von Oels und der Erhebung von Bassano zur Gft. ließ Kaspar S. urkundlich eine Abstammung seiner Mutter aus der Familie der ital. Gf.en von Collalto und seines Vaters aus fränkischem Adel feststellen, was durch Ks. Sigismund offenbar akzeptiert und später durch Enea Silvio Piccolomini beglaubigt wurde. Da aber davon auszugehen ist, daß der Vater und seine namentlich unbekannte Frau aus dem Egerer Bürgertum stammten, dürfte es sich lediglich um eine Abstammungslegende handeln, die zur Minderung des Rangunterschiedes zwischen Kaspar und seiner Frau konstruiert wurde. Bereits im 16. Jh. war die Behauptung einer ital. Herkunft der S. höchst umstritten, dennoch wird sie in der Lit. gelegentlich noch als Tatsache dargestellt.
Nach dem Tod Kaspars (gest. 1449) wurde sein jüngerer Bruder Matthes zum Oberhaupt über die Mitglieder und Besitzungen der Familie und nutzte dies zum Vorteil der eigenen Nachkommen gegenüber der Verwandtschaft. Dies wurde in den Teilungsverträgen, die um 1472 abgeschlossen wurden, deutlich. Während sein jüngerer Bruder Niklas d.Ä. und Kaspars jüngerer Sohn Sigismund anscheinend die Besitzungen in Ungarn und Österreich behielten und Kaspars älterer Sohn Wenzel (gest. 1506) auf die Burgpflege zu Eger und die Herrschaften Schöneck und Schönbach/Luby verwiesen wurde, behielt Matthes für sich und seine Söhne mit Burg, Stadt und Kr. → Elbogen den größten und wertvollsten Teil des Erbes.
Bereits ab 1483, noch zu Lebzeiten von Matthes (gest. 1487), wurde die Herrschaft über den Elbogener Kr. unter seinen Söhnen aufgeteilt. Eine leicht veränderte, endgültige Teilung erfolgte dann 1489 unter starkem Einfluß der kognatischen Verwandtschaft und weiterer »gesippter Freunde«. Dabei erhielt der älteste Sohn Niklas (gest. 1522) → Falkenau, das mit einer auf 1435 datierten Urk.nfälschung in den erblichen Besitz der S. übergegangen war. Der jüngste Sohn Kaspar II. (gest. 1516) erhielt → Schlakkenwerth mit dem Eigenbesitz Lichtenstadt. Der mittlere Sohn Hieronymus I. (gest. 1492) erhielt → Elbogen, allerdings behielten die anderen Brüder dort für sich und ihre Nachkommen weitreichende Wohn- und Nutzungsrechte. Da die Elbogener Linie als Inhaber der Burg (Stein-) → Elbogen im Namen der Gesamtfamilie alle damit verbundenen Lehns- und Gerichtsrechte führte, bekam sie zunächst größeres Gewicht gegenüber den Linien → Falkenau und → Schlackenwerth.
Dies änderte sich mit dem Aufkommen des Joachimsthaler Silberbergbaus. Zwar partizipierten nach Schiedsverträgen 1518/20 auch die anderen Linien am Joachimsthaler Bergzehnt, jedoch blieb der Hauptanteil des Gewinns bei der Schlackenwerther Linie. Diese gewann dadurch gegenüber den Linien → Elbogen und → Falkenau an Bedeutung, was sich endgültig 1531 durch die Erwerbung von → Elbogen mit allen daran hängenden Rechten manifestierte.
Weitere Erbteilungen innerhalb der einzelnen Linien folgten während der ersten Hälfte des 16. Jh.s, regelten zumeist aber nur die Nutzungsrechte und den Erbanfall innerhalb der Familie bei gleichzeitiger Gemeinschaftlichkeit bestimmter Einkünfte, v.a. aus dem Bergbau. Dabei wird auch deutlich, daß sich zunächst kein klares Senioratsprinzip ausprägte. Schon bei der Hauptteilung 1489 hatte nicht der älteste, sondern der offenbar fähigste Erbteiler mit der Lehnsherrschaft → Elbogen die wichtigste Position innerhalb der Familie übernommen. Vergleichbar entwickelten sich später z. B. die Bestimmungen der Schlackenwerther S. über die Position des »regierenden Herrn«, der an der Spitze der Linie stand und zugl. die wirtschaftlichen Aktivitäten in Bergbau und Münze zu leiten hatte. Bis zu seinem Tod 1526 übernahm Gf. Stefan als ältester die alleinige Regierung für seine Brüder. Nach dem Tod des drittältesten Bruders Heinrich (gest. 1528) führten seine jüngsten Brüder Hieronymus II. (1494-1551) und Lorenz (gest. 1583) gemeinschaftlich die Familiengeschäfte, während der zweitälteste Bruder Burian (gest. 1532) mit einer Rente abgefunden wurde. Ab 1532 wechselten sich Hieronymus II. und Lorenz in zweijährigem Wechsel als »regierender Herr« ab.
In der ersten Hälfte des 15. Jh.s, zur Zeit ihres Aufstiegs aus dem Egerer Bürgertum, wies das Konnubium der S. eine bemerkenswerte Bandbreite auf, die von Egerer Ratsfamilien (Juncker, Gumerauer) bis zu Hzg.in Agnes von Schlesien-Oels, der Gemahlin Kaspars, reichte. Für die künftig vorwiegende Orientierung zwischen süddt. und böhm. Adel stehen jedoch bereits in dieser Generation die auch langfristig wirksamen Verbindungen mit den Herren von Seinsheim bzw. → Schwarzenberg und den westböhm. Herren von Schwanberg/ze Švamberka. Reichsfreiheit oder Zugehörigkeit zum (nordwest-) böhm. Herrenstand blieben während des 15./16. Jh.s wichtigste Kriterien des Konnubiums (u. a. Verbindungen mit den Gf.en von → Hohenlohe, Gf.en von → Everstein, Gf.en von → Mansfeld, Gf.en von → Salm, Gf.en von → Oettingen, Schenken von Tautenburg, Schenken von → Limpurg, Schenken von → Landsberg, Herren von → Schönburg sowie den böhm. Herren von Seeberg/ze Žeberka, → Guttenstein/z Gutštejna, Kolowrath/z Kolovraty, Wartenberg/z Vartemberka, Calta von Steinberg/Caltové z Kamenné Hory). Hinzu traten die Aspekte der Nachbarschaft (deutlich z. B. in den Verbindungen mit den Herren von Seinsheim, den Gf.en von → Gleichen und den Pflug von Rabenstein/Pluhové z Rabštejna, jeweils z. Zt. ihrer Herrschaft über das → Elbogen benachbarte Petschau/Bečov sowie bei den Bgff. von → Leisnig z. Zt. ihrer Herrschaft über Haunstein und Pomeisl/Nepomyšl in NW-Böhmen) und im 16. Jh. anscheinend auch der Konfession (z. B. die Verbindungen mit prot. Familien wie → Ungnade von Weißenwolf oder → Stauf(f)-Ehrenfels). Bereits ab Beginn des 16. Jh.s (in zweiter Generation nach der Hauptteilung von 1489) fanden auch Eheschließungen zwischen Angehörigen der einzelnen Linien der S. statt.
Nach Heinrich (konnte sich 1443-1448 nicht als Bf. von Freising durchsetzen) und Franz (gest. 1498, Domherr zu Regensburg), den Brüdern des Reichskanzlers Kaspar, schlugen nur wenige S. eine geistliche Laufbahn ein, was sicher auch mit dem überwiegenden Bekenntnis der Familie zum Luthertum zusammenhängt. Lediglich Gf. Quirin aus der Elbogener Linie (gest. nach 1526, Komtur und ab 1525 Amtmann zu Osterode/Preußen), trat in den Deutschen Orden und Gf.en Ursula (gest. 1554) aus der Falkenauer Linie in das Clarissinnen-Kl. zu Eger ein (Äbt. ebendort ab 1431).
Quellen
Das heute im Staatlichen Gebietsarchiv/Státní oblastní archiv im NO-böhm. Zámrsk zugängliche Familienarchiv bewahrt neben den für Stand und Besitz der S. wichtigen Urkunden nur noch wenige Schriftquellen des 15. und der ersten Hälfte des 16. Jh.s auf. Weitere z.T. noch kaum erschlossene Bestände befinden sich in den Orts- und Herrschaftsarchiven ehemaliger Besitzungen der S., v.a. im Státní oblastní archiv in Pilsen/Plzeň mit seinen Teilarchiven in Karlsbad/Karlovy Vary, Falkenau/Sokolov (bzw. Heinrichsgrün/Jindřichovice) und Tachau/Tachov. Besonders reich sind die im Stadtarchiv von Eger (heute Státní okresní archiv Cheb) überlieferten Korrespondenzen. Die intensiven Beziehungen der S. zu den Wettinern sind v.a. in den Hauptstaatsarchiven in Dresden und Weimar umfangreich dokumentiert. Wichtige Urkunden enthält in Abschrift auch die handschriftliche Chronik von St. Joachimsthal des David Hüter (ca. 1591), von der ein Exemplar in der Bibliothek der Bergakademie Freiberg überliefert ist. Archiv český, čili staré písemné památky české i moravské, hg. von František Palacký u. a., 37 Bde. Praha 1840-1944, bes. Bd. 6 (1872). – Caspar Brusch: Des Vichtelbergs […] gründtliche Beschreibung, 1542. – Die Chronik der Stadt Elbogen (1471-1504), bearb. von Ludwig Schlesinger Prag 1879 (Deutsche Chroniken aus Böhmen 1). – Die Chroniken der Stadt Eger, bearb. von Heinrich Gradl, Prag 1884 (Deutsche Chroniken aus Böhmen, 3). – Johannes Mathesius, Sarepta oder Bergpostill sampt der Joachimßthalischen kurtzen Chroniken, Nürnberg 1564. – Das Elbogener Urbar der Grafen Schlick von 1525, hg. von Rudolf Schreiber, Prag 1934. – Die Joachimsthaler Chronik von 1516-1617, mit einer Lebensgeschichte des Johannes Mathesius, hg. von Karl Siegl, Schlackenwerth 1923. – Siegl, Karl: Aus dem Briefwechsel der Städte St. Joachimsthal und Eger in älterer Zeit, in: Mittheilungen des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen 67 (1929), S. 65-87. – Zacharias Theobald, Caspari Bruschii redivivi. Gründliche Beschreibung des Fichtel-Berges […], Wittenberg 1612, 2. Aufl. Nürnberg 1683. – Wilsdorf, Helmut: Die Joachimsthaler Chronik des David Hüter, in: Agricola-Studien, Berlin 1957 (Freiberger Forschungshefte. D, 18), S. 131-138.
Literatur
Bernau, Friedrich: Geschichte der Herrschaft Winteritz und der einstigen Schutzstadt Radonitz (in Böhmen), Komotau 1877. – Brandl, Hermann: Geschichtliche Mitteilungen aus dem Bezirke Graslitz, Rothau 1928. – Březina, Luděk: Dolnolužické zemské fojtství za uřadování Albrechta Šlika v letech 1540-1555, in: Korunní zeme v dějinách českého státu 2: Společné a rozdílné – česká koruna v životě a vědomí jejích obyvatel ve 14.-16. století, hg. von Lenka Bobková und Jana Konvičná, Ustí nad Labem 2005, S. 191-222. – Buben, Milan M.: Hrabata Schlikové, in: Střední Evropa. Revue pro středoevropskou kulturu a politiku 25 (1992) S. 97-107. – Dvořák, Max: Hrabata Šlikové a jich archiv v Kopidlně, in: Český časopis historické 1 (1895) S. 298-307. – Dvořák, Max: Die Fälschungen des Reichskanzlers Kaspar Schlick, in: MIÖG 22 (1901) S. 55-108. – Gradl, Heinrich: Zur Herkunft der Schlicke, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte der Deutschen in Böhmen 20 (1882) S. 347-351. – Fuchs, Franz: Schlick, Kaspar, in: NDB, Bd. 8, München 2007, S. 908. – Gradl, Heinrich: Zur ältesten Geschichte der Schlick, in: Jahrbuch der heraldischen Gesellschaft Adler in Wien 13 (1886) S. 1-26. – Heinig, Paul-Joachim: War Kaspar Schlick ein Fälscher?, in: Fälschungen im Mittelalter, Tl. 3., Hannover 1988 (MGH Schriften, Bd. 33, III), S. 247-281. – Hufnagel, Otto: Kaspar Schlicks letztes Hervortreten in der Politik nebst einem kritischen Beitrag zu dem Fälschungsproblem, Dissertation Leipzig 1910. – Hufnagel, Otto: Caspar Schlick als Kanzler Friedrichs III., in: MIÖG. Ergänzungsbd. 8 (1911) S. 253-460. – Krones, Franz von: Kaspar Schlick, in: ADB, Bd. 31, Leipzig 1890, S. 505-510. – Janáček, Josef: Die Fugger und Joachimsthal, in: Historica 6 (Praha 1963) S. 109-144. – Lorenz, Hans: Stefan Schlick; Hieronymus und Lorenz Schlick, in: Sudetendeutsche Lebensbilder, hg. von Erich Gierach, Reichenberg 1926, S. 75-86. – Loserth, Johann: Über einige Handschriften und Bücher im gräflich Schlickschen Archiv zu Kopidlno, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte der Deutschen in Böhmen 56 (1918) S. 114-120. – Mittenzwei, Ingrid: Der Joachimsthaler Aufstand 1525: seine Ursachen und Folgen, Berlin 1968. – Paulus, Erich und Regina: Böhmische Exulanten in Franken. Die Familie Schlick aus dem Egerland, in: Zeitschrift für bayersche Kirchengeschichte 78 (2009) S. 77-138. – Pelant, Jan: Města a městečka západočeského kraje, Plzeň 1988 [Bibliographie]. – Pennrich, Alfred: Die Urkundenfälschungen des Reichskanzlers Kaspar Schlick nebst Beiträgen zu seinem Leben, Gotha 1901. – Schmid, Peter: Schlick, Kaspar, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 9, Herzberg 1995, Sp. 277-280. – Sedláček, August: Šlik, in: Ottův slovník naučný, Bd. 24, Praha 1906, S. 673-679. – Art. »Schlick«, in: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder, hg. von Ferdinand Seibt u. a., Bd. 3, München 2000, S. 664-667. – Senft, Eduard: Geschichte der Herrschaft und Stadt Plan in Böhmen, Plan 1876. – Siegl, Karl: Die Geschichte der Egerer Burgpflege, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte der Deutschen in Böhmen 50 (1911/1912) S. 546-594. – Staudigl, Franz Xaver: Von der Burg Ehrenfels zur Burg Ellbogen. Die Beziehungen der reichsfreien Stauffer von Ehrenfels zu dem mächtigen böhmischen Geschlecht der Grafen von Schlick, gesessen zu Elbogen, in: Dems.: Historische Skizzen aus mehreren Epochen Beratzhausens. Ergänzungsbd. zum Heimatgeschichtslexikon des Marktes Beratzhausen, Beratzhausen 2005, S. 9-64. – Sturm, Heribert: Der erzgebirgische Bergbau im 16. Jahrhundert, in: Probleme der böhmischen Geschichte, München 1964 (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, 16), S. 31-48. – Sturm, Heribert: Skizzen zur Geschichte der Obererzgebirges im 16. Jahrhundert, Stuttgart 1965. – Sturm, Heribert: Districtus Egranus. Eine ursprünglich bayerische Region, München 1981 (Historischer Atlas von Bayern. Tl. Altbayern II/2). – Tresp, Uwe: Nachbarschaft zwischen Erbeinung und Hegemoniestreben: Die Wettiner und Böhmen 1471-1482, in: Grenzraum und Transfer. Perspektiven der Geschichtswissenschaft in Sachsen und Tschechien, hg. von Miloš Řezník, Berlin 2007 (Chemnitzer Europastudien 5), S. 33-67. – Tresp, Uwe: Zwischen Böhmen und Reich, Ständen und Königtum. Integration und Selbstverständnis der Gafen Schlick in Böhmen um 1500, in: Böhmen und das Deutsche Reich. Ideen- und Kulturtransfer im Vergleich (13.-16. Jahrhundert), hg. von Eva Schlotheuber und Hubertus Seibert, München 2009 (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, 116), S. 177-201. – Vinař, Otakar: Pět století Šliků, in: Heraldika a genealogie 31/3-4 (1998) S. 121-177. – Vorel, Petr: Od českého tolaru ke světovému dolaru, Praha 2003. – Zechel, Artur: Studien über Kaspar Schlick, Prag 1939. – Art. »Schlick«, in: Zedler, Johann Heinrich: Großes vollständiges Universal-Lexikon, Bd. 35, Leipzig/Halle 1743, ND Graz 1996, Sp. 164-177. – Zill, Günter: Die ehemalige Bugherrschaft Schöneck Plauen 1999.