Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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[WERDENBERG-]SARGANS

A. [Werdenberg-]Sargans

I./II.

Das nach den im Alpenrheintal gelegenen Ortsnamen W. und S. (Kanton St. Gallen) benannte rätisch-schwäbische Gf.engeschlecht wird erstmals um 1248 als Gf.en von S., 1259 als Gf.en von W. erwähnt. Fiktive Vorfahren werden für 938 (Rudolf von W.) und 942 (Wolff von W.) in Turnierlisten gen. Nach einer aus dem 15. Jh. überlieferten Gründungssage geht das Geschlecht von der roten Fahne, auf Romanisch von Montfort, auf einen röm. Ks. Kurio zurück, der i.J. 104, als Christ verfolgt, mit seiner Gemahlin Docka (→ Toggenburg) nach Rätien geflohen ist. Seinem Sohn Anselm erbaute Kurio Starkenberg (Alt- → Montfort in der Gft. Feldkirch) und gab ihm einen silbernen Wappenschild mit einer roten Fahne darin. Anselm heiratete die Tochter eines Herrn von Vincenza, mit der er sechs Söhne hatte: Wolfrand erhielt Starkenberg, ein namentlich nicht bekannter Sohn W.-S., Anselm → Rheineck (W.-Heiligenberg), Heinrich Schellenberg (W.- → Vaduz), Wilhelm → Tübingen (Pfgf. von → Tübingen) und Ruland Herrenberg (→ Tübingen-Herrenberg). Mit der Darstellung dieser Farbabscheidungen des gemeinsamen Wappens sollte die Einheit der Häuser → Montfort, W. und → Tübingen sowie deren Besitz- und Anspruchsverhältnisse zu beiden Seiten des Alpenrheins unterstrichen werden.

Die Gf.en von W. sind 1258 durch Erbteilung aus der Familie der Gf.en von → Montfort hervorgegangen. Gemeinsamer Ahnherrn war der Pfgf. Hugo von → Tübingen (gest. 1182). Aus dessen Ehe mit Elisabeth, der Tochter des letzten G.fen von → Bregenz, gingen zwei Söhne hervor, Rudolf und Hugo, der sich seit ca. 1200 Hugo (I.) von → Montfort nannte. Rudolf erbte von seinem Vater den Tübinger Besitz, Hugo das mütterliche Bregenzer Erbe, das sich vom Bodensee bis nach Churrätien erstreckte. Die Söhne Hugos I. von → Montfort (gest. 1228) teilten das väterliche Erbe so, daß Rudolf I. von → Montfort (gest. 1247), der sich Gf. von S. (nicht jedoch Gf. von W.) nannte, die südlich Landesteile W., S. und Bludenz übernahm, während die nördlich Gebiete mit → Feldkirch, → Bregenz, → Tettnang und Leutkirch an Hugo II. von → Montfort (gest. 1257) fielen.

Die 1258 vollzogene Teilung in die Häuser → Montfort und W. war geistig schon länger vorbereitet. Zwar haben die Söhne Hugos I. ihr väterliches Erbe ungeteilt verwaltet, aber eine räumliche Trennung vorgenommen, indem der jüngere Hugo II. von → Montfort in → Bregenz residierte, Rudolf I. vermutlich in S. Rudolfs Wwe. Klementa von Kyburg nannte sich 1248 Gf.in von S. Schon vor der Teilung von 1258 war es zu einer politische Spaltung gekommen; denn unter dem kyburgischen Einfluß verfolgten die W.er seit 1244 eine antistaufische und propäpstliche Politik, die im Gegensatz zu derjenigen Hugos II. von → Montfort stand. Dessen Neffen Hartmann I. von W.-S. (gest. 1265/71) und sein Bruder Hugo I. von W.-Heiligenberg (gest. 1280) kommen als Urk.nzeugen nur in Gesellschaft der Kyburger vor, nie jedoch in der ihres Onkels Hugos II. von → Montfort.

Nachdem die Söhne Rudolfs I. ihr väterliches Erbe zunächst gemeinsam verwaltet hatten (noch 1265 nennen sie sich fratres de Werdinberc et de Blumenegge dicti), nahmen sie eine weitere Teilung vor: Hugo I. von W. übernahm den Kern der rätischen Gebiete um W., zu denen er 1277 die schwäbische Gft. Heiligenberg im Linzgau hinzu erwarb und zum Stifter der Linie W.-Heiligenberg (1428 erloschen) wurde, sein Bruder Hartmann I. stiftete die Linie W.-S. mit der Gft. S., dem Gebiet um → Vaduz und der Gft. im Walgau (erloschen 1504). Die Linie W.-Heiligenberg konnte in der ersten Hälfte des 14. Jh.s in Anlehnung an die Habsburger ihren Besitz im Rheintal und in Graubünden stark ausdehnen. Dieser Besitz wurde gegen Ende des 14. Jh.s unter die vier Zweiglinien W., → Rheineck, Bludenz und Heiligenberg (alle im ersten Drittel des 15. Jh.s erloschen) aufgeteilt. 1342 entstand neben der Linie W.-S. die Linie W.-S.- → Vaduz (erloschen 1416); Heinrich III. begründete die schwäbische Linie W.-Albeck mit den weiteren Verzweigungen W.-Trochtelfingen und W.-Sigmaringen (bis 1534). Den Gf.en von W. gelang es im 14. Jh. nicht, ihre Herrschaftsrechte zu einer Territorialherrschaft zu verdichten, was zusammen mit den finanziell sowie für die Lebenserwartung riskanten kriegerischen Unternehmungen und einem ab etwa 1350 einsetzenden Widerstand gegen ihre Herrschaftsansprüche dazu führte, daß sie um 1400 ihr politisches Gewicht in der Region verloren hatten. Schon zu Beginn des 14. Jh.s griffen sie auf Verpfändungen zurück, um ihre kriegerischen Unternehmungen vorzufinanzieren. Seit 1348 mußten sie immer wieder Güter verpfänden oder verkaufen. 1396 wurde díe Gft. S. an Österreich verpfändet.

Von den Nachkommen Johanns I. (gest. 1400), des Sohnes Rudolfs IV., blieb Hugo VII. (gest. 1421/22) ohne legitime Nachkommen, Heinrich IX. (gest. ca. 1447/48) gründete den von seinen Söhnen Wilhelm II. und Georg II. fortges. Zweig W.-S. Georg II., der den größten Teil seiner Lande veräußern mußte und sich seit 1488 als einer der bösen Räte in der Reichsacht befand, starb 1504 als der Letzte seines Geschlechts in der Ostschweiz, die ihm bis heute ein liebevolles Andenken bewahrte; der bäurisch mann, der als der gute Herr mit seinen armen Leuten reden konnte, und noch im 20. Jh. als Kesslerkg. zu einer Romanfigur wurde, war aber der typische Repräsentant des Feudalherrentums, der genealogisch, finanziell und politisch dem Ruin entgegen gegangen war und die Zeichen der Zeit nicht erkannt hatte, die einen sachkundigen Manager seiner Güter verlangt hätten (Liver, S. 13).

Für die Entwicklung des Hauses W. wurde von Bedeutung, daß die Gf.en sich eng an das Reich und an die Gf.en von Kyburg, später die Habsburger angelehnt haben. Seit 1209 sind die Gf.en von W. im Gefolge sämtlicher dt. Kg.e des 13. und 14. Jh.s nachzuweisen. Bes. eng wurde das Verhältnis zum Kg. unter Rudolf I. von Habsburg: die W.er waren im Gefolge des Kg.s (seit 1277 zwölfmal Urk.nzeugen), den sie milit. unterstützten. Im Gegenzug wurden ihnen Reichsämter übertragen: sie waren bis 1291 Landvögte in Oberschwaben oder sie erhielten Reichspfänder wie die Burg und die Stadt → Rheineck, später Altstätten und die Vogtei Rheintal. In dieser engen Anlehnung an das Reich lag die Ursache zu einer wachsenden Feindschaft zwischen den Häusern W. und → Montfort, da sich die → Montforter in der Zeit des Interregnums in bes. Maße am Reichsgut vergriffen hatten, die W.er hingegen im Auftrag des Kg.s um dessen Restitution bemüht waren. Im 15. Jh. standen auch einige Gf.en von S. dem Kg. nahe: Heinrich III., der Stifter die Linie Albeck, wirkte 1328-1332, Hugo VII. 1402-1410 als Reichslandvogt in Schwaben, 1417 wurde Rudolf VII. von Kg. Sigismund als Reichsvogt und Ammann im Walgau eingesetzt. In der zweiten Hälfte des 15. Jh.s suchte Georg II. in die Dienste der größeren Mächte Mailand, Tirol und Bayern zu treten.

Während die Gf.en von → Montfort im 13. und 14. Jh. zahlr. Bf.e von Chur gestellt hatten, konnte nur ein einziger W.er, Hartmann IV. aus der Vaduzer Linie, dieses höchste Kirchenamt in Rätien erringen (1388-1416). Heinrich I. (gest. 1273), ein Bruder Hartmanns I. und Hugos I., war Abt von Disentis, trat aber nie unter dem Familiennamen auf. Heinrich V. von S.- → Vaduz, ein Laie, war 1374-1377, Rudolf VII. von S. 1380-1433, seit 1415 in den Laienstand zurückgekehrt, Dompropst zu Chur. Rudolf VII., Heinrich IX. und Johann I., alle von S., waren 1414-1418 Teilnehmer des Konzils von Konstanz, ebenso Hartmann IV. von → Vaduz als Bf. von Chur.

Bedeutende Karrieren haben die W.er im Johanniterorden gemacht. Hugo III. von S. (gest. 1332), Komtur zahlr. Häuser, bekleidete 1302 das Amt eines Statthalters des Oberstmeisters in Dtl., Böhmen und Polen.

Hartmann IV. von → Vaduz, Bf. von Chur, war seit 1360 Johanniter. Zuletzt wurde Rudolf. X. von W.-S.-Trochtelfingen (gest. 1505) Großkomtur der dt. Ordensprovinz in Heitersheim.

Eingeschränkt wurden die Entfaltungsmöglichkeiten durch aufkommende kommunal-genossenschaftliche Elemente: den Gotteshausbund von 1367, die Vorarlberger Eidgenossenschaft von 1391 oder den Oberen Bund von 1395. Die Gf.en traten in Stadt- und Landrechte ein. Rudolf VIII. und Heinrich. X. von → Rheineck schlossen sich 1399 dem Oberen Bund an, dem 1424 auch ihr Bruder Hugo VIII. (gest. 1428), der letzte der Heiligenberger Linie, beitrat. Rudolf VIII. von → Rheineck war 1401 für fünf Jahre Bürger von Lindau geworden, 1404 in ein Landrecht mit Appenzell getreten und hatte in der Schlacht am Stoß auf der Seite der Bauern gekämpft haben, ihnen aber 1407 wieder abgesagt. Heinrich IX. von S. und seine Söhne Wilhelm II. und Georg II. traten 1437 in ein Landrecht mit Schwyz und Glarus ein, ebenso 1437 Wolfhart V. von → Brandis namens seiner Ehefrau Verena von W.-Heiligenberg-Bludenz. Georg II. erneuerte das Landrecht mit Schwyz und Glarus 1458, 1483 trat er mit seiner Ehefrau Barbara von Sonnenberg in ein Bürgerrecht und Landrecht mit den VII eidgenössischen Orten Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus ein.

III.

Die ältesten Zeugnisse des Wappens der Linie W.-S. sind, wenn auch ohne Farbe oder die Siegel aus der zweiten Hälfte des 13. Jh.s. Das S.er Wappen, eine silberne Fahne in Rot, eine Farbabscheidung des Tübinger Wappens (goldene Fahne in Rot). Es erscheint im Einband eines Evangeliars (1280), im Altarkreuz von Schaan (zweite Hälfte 13. Jh.), im Haus zum Loch in Zürich (1306), im Botenbuch der Bruderschaft St. Christoph auf dem Arlberg (1394-1407), in der Chronik des Konstanzer Konzils des Ulrich Richenthal (nach 1420), spätere Darstellungen im Stuttgarter Wappenbuch (1439/50), im Berliner Wappenbuch (1470), im Wappenbuch des Abtes Ulrich Rösch von St. Gallen (1466/70), in Thomas Lirers Schwäbischer Chronik (1486), in der Kirche St. Mariä-Krönung in Tomils (1486), im Epitaph des Gf.en Georg II. in der St. Georgkirche in Räzüns (1504), in der Treppenhalle des Schlosses → Vaduz (letztes Viertel 16. Jh.) oder bei Ägidius Tschudis Arma Gentilicia Nobilium Helvetiae (zweite Hälfte 16. Jh.). Für das 15. und 16. Jh. wären die Wappendarstellungen mit der silbernen Fahne in Rot noch durch zahlr. Belege der auf die Gf. von S. zurückgehende schwäbischen Linien von Trochtelfingen und von Albeck zu ergänzen. 1650 verlieh der Bf. von Chur das erledigte Wappen der Gf.en von S. zusammen mit dem hochstiftischen Erbkämmereramt an seinen Vetter Johann Andreas Flugi von Aspermont.

Eine breite Überlieferung gibt es für die Siegel der Gf.en von W. seit 1274. Für alle Gf.en aus allen Linien liegen – meist mehrere – Siegel vor.

IV.

Im Heiratsverhalten zeigen die Gf.en W. verschiedene Schwerpunkte. Einer ist das Haus → Montfort und W. (→ Montfort-Feldkirch, → Montfort-Tosters, → Montfort-Tettnang; W.-Heiligenberg), dann der rätische Adel (Vaz, Räzüns, Wildenberg, Mätsch, → Brandis, → Sax-Misox), schließlich aber auch viele andere süddeutsche und schweiz. Geschlechter (Kyburg, Habsburg-Kyburg, → Toggenburg, Neiffen, Kraiburg- → Ortenburg, → Fürstenberg, → Zimmern, → Kirchberg, Hzg.e von Teck, → Helfenstein, Schaunberg, Württemberg, Bgf.en von Nürnberg, Aarburg, → Bonstetten, → Oettingen, Rechberg).

Sieht man von den zahlr. Burgen ab, von denen viele wiederholt zerstört und wieder aufgebaut wurden, so hat sich über die gelegentliche Ausschmückung von Kirchen hinaus kaum etwas an Bauten, Darstellungen und Abbildungen erhalten. Der Niedergang des Geschlechts war auch von einem Wechsel der Gf.en an blühende Fs.enhöfe wie bspw. Innsbruck begleitet. Hier genossen sie die dortige Prachtentfaltung und hatten, abgesehen von den fehlenden Mitteln, kaum mehr eine Veranlassung zu einer größeren Bautätigkeit und einer Förderung der Kunst in ihren, ohnehin zum Abverkauf bestimmten Besitzungen auf dem Lande.

Quellen

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Berger, Anne: Die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg von 1260 bis 1420, Liz. Zürich, 1995. – Bilgeri, Benedikt: Geschichte Vorarlbergs, Bd. 1, Graz 1971, bes. S. 161-175 und S. 185-193. – Burmeister, Karl Heinz: Die Grafen von Werdenberg, in: Montfort 58 (2006) S. 121-143. – Burmeister, Karl Heinz: Die Urkunde vom 4. März 1285 über den Erwerb des Hofes Lutzenweiler durch das Spital Lindau, in: Jahrbuch Landkr. Lindau 1 (1986) S. 36-43. – Eberl, Immo: Werdenberg, in: LexMA VIII, 1997, Sp. 2197. – Eugster, Erwin: Ostschweizer Adel vom 12. bis zum 15. Jh., in: Sankt-Galler Geschichte 2003, Bd. 2, St. Gallen 2003, S. 103-128 (mit Anmerkungen in Bd. 9, S. 31). – Gull, Ferdinand: Die Siegel der Grafen von Montfort, von Werdenberg und Werdenberg-Sargans, in: Schweizerisches Archiv für Heraldik 1897, S. 1-66, hier bes. S. 44-66. – Kaiser, Peter: Geschichte des Fürstentums Liechtenstein, Chur 1847, hg. von Arthur Brunhart, Bd. 1-2, Vaduz 1989. – Krüger, Emil: Die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg und von Werdenberg-Sargans, St. Gallen 1887 (Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte, hg. von Historischen Verein St. Gallen, 22), S. 109-398 sowie S. I-CLIII. – Liesching, Walther P.: Die Wappengruppe mit der Kirchenfahne, Sonderdruck aus: Der Herold, Vierteljahrsschrift für Heraldik und verwandte Wissenschaften, Bd. 11, Jg. 27 (1984), Heft 1, S. 1-34. – Lirer, Thomas: Schwäbische Chronik, Ulm 1486, hg. von Eugen Thurnher, Bregenz o.J. – Liver, Peter: Graf Jörg von Werdenberg-Sargans, Chur 1970; auch in Liver, Peter: Rechtsgeschichtliche Aufsätze, hg. von Pio Caroni, Chur 1982, S. 412-425. – Pfeifer, Gustav: Wappen und Kleinod, Wappenbriefe in öffentlichen Archiven, Bozen 2001, S. 149. – Rigendinger, Fritz: Das Sarganserland im Spätmittelalter, Lokale Herrschaften, die Grafschaft Sargans und die Grafen von Werdenberg-Sargans, Zürich 2007. – Roller, Otto Konrad: [Grafen von] Werdenberg, in: Genealogisches Handbuch zur Schweizer Geschichte, Bd. 1, Zürich 1900-1908, S. 187-234. – Vanotti, Johann Nepomuk: Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg, Ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündens, der Schweiz und Vorarlbergs, Konstanz 1845; unveränderter ND, hg. mit Vorwort und Bibliographie von Burmeister, Karl Heinz, Bregenz 1988. – Wartmann, Hermann: Werdenberg, Grafen von, in: ADB, Bd. 41, Leipzig 1896, S. 749-759.