Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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SALM

A. Salm

I.

S. ist der vermutlich auf ein Wort keltischen Ursprungs zurückgehende Name eines Flüßchens im heutigen Belgien, Nebenfluß der Amel (frz. Amblève). Im Einzugsbereich liegt die Ortschaft Viels. (wallonisch Viye Sam für »Alts.«) mit dem Ortsteil S.château (Arr. Bastogne, Provinz Luxemburg). Nach der (nicht mehr bestehenden) alten Burg von Viels. nannte sich das Geschlecht. Stammeltern sind Wigerich (gest. vor 919), Pfgf. von Lothringen, und Kunigunde von Hennegau. Die Wigeriche (Ardennergrafen) bildeten die Linien von Verdun, Bar und Luxemburg aus, die in der Geschichte der Mosel-Maas-Region im 10./11. Jh. eine prägende Rolle spielten. Zum Zentrum einer neuen Herrschaftsbildung der Ardennergrafen wurde ab 963 Luxemburg. An der Spitze der Stammliste der Luxemburger Gf.en und Hzg.e stand Siegfried I. (919-998), Gf. im Moselgau. Dessen Enkel, Giselbert I. (1007-1059), wurde 1036 als Gf. von S. (Comes de S.o) erwähnt. Er sicherte den Machtausbau des Geschlechtes der Luxemburger nach N gegen die benachbarte Abtei Stablo ab. Zu dauerhafter Herrschaftsbildung vom Tal des Flüßchens S. aus kam es hingegen nicht, da Giselbert selbst die Gf.enwürde von Luxemburg, die Vogtei von Echternach und (wohl auch) von Sankt Maximin bei Trier erlangte. Sein jüngerer Sohn Hermann I. (gest. 1088), Gf. von S., ist der eigtl. Begründer des Hauses. Er wurde im Sommer 1081 in Ochsenfurt zum dt. Gegenkg. erwählt und am 26. Dez. dieses Jahres in Goslar gekrönt. Für eine dauerhafte Durchsetzung gegen seinen Konkurrenten Heinrich IV. erwies sich jedoch seine Machtbasis als zu schmal. Nach dem politischen Scheitern Hermanns und seinem frühen Tod folgte ihm sein Sohn Otto I. in der Gft. S. nach, die sich damit als Sekundogenitur des luxemburgischen Gf.enhauses festigte. Die Gf.en gelangten im Dienst der Bf.e von Metz zu Einfluß im lothringischen Raum. Hermann III. (1095-1138), ein Enkel des Gegenkg.s, kam durch Heirat in den Besitz von Gütern am Westabhang der Vogesen. Seit 1126 Vogt der Benediktinerabtei St. Pierre in → Senones, begründete er die Gft. Obers. im Vorland der Vogesen, zunächst ein Nebenland des Ursprungsgebietes Nieders. (Alts.) zwischen Ardennen und Eifel. Unter den Nachkommen Heinrichs I. (gest. 1170) kam es zur endgültigen Landesteilung. Heinrich II. (gest. ca. 1200) erhielt Obers., während Nieders. an den Schwiegersohn Heinrichs I., Friedrich II. von → Vianden, gelangte. Fortan bestanden zwei Gf.enhäuser von S., die sich ganz verschieden entwickelten. Diese eigenartige Doppelung bildet das eigtl. Charakteristikum in der Geschichte S.s, dessen Gf.entitel von zwei adligen Häusern geführt wurde, die keinerlei Verwandtschaftsbindung aufwiesen. Nieders. gelangte nach dem Erlöschen des Hauses → Vianden an die Herren von Reifferscheid(t), die sich ab 1460 auch Gf.en von S. nannten. Obers. teilte sich im 15. Jh. in eine ältere und eine jüngere Linie. Die jüngere Linie erlosch i.J. 1600, ihr Besitz fiel an die Hzg.e von Lothringen. Obers. älterer Linie bestand bis 1475. Die Güter und der Titel der Gf.en von S. gingen an die → Wild- und Rheingrafen als Erben von Obers. älterer Linie über, deren Nachkommen die späteren Fs.en von S. waren und sind.

II.

In der Reichsmatrikel von 1521 waren die Gf.en von S. (→ Wild- und Rheingrafen) als Inhaber der Gft. Obers. mit zwei Mann zu Roß, neun zu Fuß und 30 Gulden angeschlagen, die Herren von Reifferscheid(t) mit zwei zu Roß, neun zu Fuß und 24 Gulden. Nieders. gehörte zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis, Obers. zum Oberrheinischen Kr. Als Inhaber von Obers. wurde Gf. Philipp Otto (1575-1634) nach seiner Konversion zum Katholizismus 1623 von Ks. Ferdinand II. in den Reichsfs.enstand erhoben. 1654 erfolgte die Admission zum Reichsfs.enrat. Durch Heirat kam 1641 die Herrschaft → Anholt in Westfalen an das Haus, das somit dem Niederrheinisch-Westfälischen Gf.enkollegium angehörte. Das Haus S.-Reifferscheidt, für Nieders., wurde 1628 von Ferdinand II. mit dem Titel »Alter Gf.« ausgezeichnet und war Mitglied im Niederrheinisch-Westfälischen Gf.enkolleg für die Herrschaft → Dyck. Zwei der drei S.-Reifferscheidter Linien stiegen noch in den letzten Jahren des Alten Reiches in den Reichsfs.enstand auf: Raitz 1790 und Krautheim 1804. Bekannte frühneuzeitliche Persönlichkeiten aus den beiden Gf.enhäusern S. sind: Niklas Gf. S.-Reifferscheidt (1459-1530), ksl. Feldhauptmann und Verteidiger von Wien während der Türkenbelagerung 1529; dessen Sohn Wolfgang (1514-1555), von 1541 bis zu seinem Tod Fs.bf. von Passau; Otto Ludwig von S.- → Kyrburg (1597-1634), schwedischer General und Gouverneur im Elsaß während des Dreißigjährigen Krieges; Anna Salome von S.-Reifferscheidt (1622-1688), Äbt. des Stifts Essen in den Jahren 1646-1688; Fs. Carl Theodor Otto von S., Wild und Rheingf. (1645-1710), ksl. Feldherr und Vorsitzender des ksl. Konferenzrates; ferner Franz II. Xaver von S.-Reifferscheidt-Krautheim (1749-1822), der 1783 zum Fs.bf. von Gurk (Kärnten) ernannt wurde und den Papst Pius VII. i.J. 1816 zum Kard. erhob.

III.

Das Wappen der Gf.en von S. findet sich im Wappenbuch des Konstanzer Ritters Conrad Grünenberg (1483): zwei mit dem Rücken gegeneinander gekehrte Salme. Bei Nieders. sind die Fische rot, der Schild silbern. Bei Obers. der Schild rot, die Fische silbern, ferner ist der »Schild zu mehrerem Unterschiede mit silbernen Kreuzen bestreut« (Fahne, S. 43). Das Wappenbild läßt sich bis ins 13. Jh. zurückverfolgen (Seillière, S. 39). In nahe liegender, etymologisch jedoch irriger Weise ist der Salm (Lachs) somit das Wappentier der Gf.en und späteren Fs.en von S. geworden. Davon abgeleitet der Wappenspruch des Hauses: Contra torrentem, nunquam retrorsum. Salme begegnen in den Wappenbildern der mit der Geschichte des Geschlechtes verbundenen Orte: Viels. in Ostbelgien, → Senones, Badonviller, → Blâmont, Celles sur Plaine, Grandfontaine, Pexonne, Pierre Percée in Lothringen, La Broque im Elsaß. Die heraldische Präsenz ist somit recht stark. Von der baulichen Repräsentation der ma. Gf.en von S. ist hingegen nicht mehr viel kenntlich. Die Stammburg in Viels. (»Alt-S.«) ist ganz abgegangen. Von der später errichteten neuen Burg Nieders. bei S.château (S. Inférieur) blieb nach weitgehendem Abriß im frühen 19. Jh. nur noch eine Toranlage erhalten. Die nach der Niederlassung des Geschlechtes in den Vogesen errichtete Burg Obers. (S. Supérieur), gleichsam eine zweite Stammburg des späteren Fs.enhauses, unmittelbar an der Grenze zwischen Lothringen und dem Elsaß gelegen, ist ebenfalls bis auf geringe Mauerreste heute verschwunden. Bedeutendere Zeugnisse sind die beiden Grablegen der ma. Gf.en von S. Für Nieders. ist dies die Pfarrkirche Saint Gengoux in Viels., die eine Reihe von Grabmälern des 14. und 15. Jh.s aufweist. In der ehem. Abteikirche von → Senones hat der regierende Fs. Konstantin Alexander Joseph von S.-S. (1762-1828) i.J. 1808 die Gebeine der in und um die Kirche zur letzten Ruhe gebetteten Vorfahren sammeln und unter einem Gedenkstein in der Kirche neu beisetzen lassen. Das Städtchen → Senones in den lothringischen Vogesen schließlich hat sich das Gepräge einer kleinen fsl. Res. aus der Spätphase des Heiligen Römischen Reiches bewahrt, das ihr die regierenden Fs.en von S. in den Jahrzehnten vor der Frz. Revolution verliehen hatten.

IV.

Die genealogische Entwicklung und die Besitzverteilung der beiden Häuser, die den ererbten Titel der Gf.en von S. in der Neuzeit führten, erscheinen höchst komplex. Nach dem Erlöschen des Geschlechtes von Nieders. i.J. 1416 schwebte zunächst ein langwieriger Erbstreit, der erst 1456 von Philipp dem Guten als Hzg. von Luxemburg zugunsten der Herren von Reifferscheid(t) entschieden wurde. Die Reifferscheid(t)er waren eine adlige Familie aus der Eifel, die bereits 1394 in den Besitz der Herrschaft → Dyck im Rheinland gelangt war (bei Neuß). Damit verbunden war im 15. Jh. ein beachtlicher Aufstieg des Geschlechts. Johann VI. von Reifferscheid(t), Herr von → Dyck und Alfter (1418-1475), der sich nach dem Rechtsspruch von 1456 Gf. zu S. nannte, wurde Erbmarschall des Erzstifts Köln. Damit band sich die Familie eng an das geistliche Kfsm. Sein Sohn Niklas (1459-1530) trat in die Militärdienste der Habsburger und wurde zu einem der bedeutendsten Feldherrn der Renaissance. Er hatte Anteil am Sieg Karls V. bei Pavia über Franz I. von Frankreich 1525 und leitete die erfolgreiche Verteidigung Wiens gegen die Türken 1529. Er erhielt dafür von den Habsburgern Güter in Österreich und Mähren verliehen, die zur Bildung eines neuen Besitzschwerpunktes der S.-Reifferscheidter Gf.en im SO führten. 1528 belieh ihn der römische Kg. Ferdinand I. zudem mit der reichsfreien Gft. Neuburg am Inn (bei Passau), die bis 1654/62 bei seinem Haus verblieb. Zum Zentrum der österr. Besitzungen wurde nach der Aufgabe Neuburgs, das an das Hochstift Passau gelangte, im 18. Jh. Raitz in Mähren (Rájec nad Svitavou), wo die (Alt)Gf.en von S.-Reifferscheidt ab 1763 ein beachtliches Rokokoschloß errichteten, das der Familie bis 1945 verblieb (Restitutionsansprüche schwebend). Zum Familiensitz des österr. Zweiges wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Schloß Steyregg in Oberösterreich. 1790 erhob Ks. Leopold II. S.-Reifferscheidt-Raitz in den Reichsfs.enstand.

Der rheinische Zweig Reifferscheidt-Dyck rivalisierte im 16. Jh. mit benachbarten adligen Häusern wie den Gf.en von → Neuenahr, wobei sich die Konflikte mit den Religionsstreitigkeiten überlagerten. Als Ergebnis des Kölnischen Krieges (1583-1588) ging die Herrschaft Bedburg bei Köln von → Neuenahr (protestantisch) an S.-Reifferscheidt (katholisch) über. Für seine Verdienste um die Sache des Katholizismus wurde das Gf.enhaus zudem 1628 vom Ks. mit dem Titel »Alter Gf.« ausgezeichnet. 1639 nahm man eine Erbteilung in die ältere Linie (→ Dyck) und die jüngere Linie (Bedburg) vor. S.-Reifferscheidt-Bedburg erhielt beim Reichsdeputationshauptschluß 1803 als Entschädigung für die links des Rheines verlorenen Gebiete das aus würzburgischen und mainzischen Ämtern gebildete Fsm. Krautheim an der Jagst, zu dem auch die säkularisierte Zisterzienserabtei Schöntal und das ehem. Priorat Gerlachsheim des Prämonstratenserordens gehörten. Bei der Mediatisierung 1806 kam dieses Gebiet zum größten Teil an das Großhzm. Baden. Auch die Linie S.-Reifferscheidt-Dyck, mit dem Erstift Köln bis an dessen Ende in der Revolutionszeit eng verbunden, stieg noch 1804, ganz am Ende des Heiligen Römischen Reiches, in den Reichsfs.enstand auf.

In der Linie Obers. in den Vogesen (S.-en-Vosges) war es noch im 15. Jh. unter den Söhnen des Gf.en Johann V., Vogt der Benediktinerabtei St. Pierre in → Senones von 1386 bis 1431, zu einer Erbteilung gekommen. Die ältere Linie erlosch i.J. 1600 mit dem Tod des kinderlosen Gf.en Johann IX., dessen Eigentumsrechte an seine Nichte Christine übergingen, die mit Franz II., Gf.en von Vaudémont, verh. war, dem künftigen Hzg. von Lothringen (1625). Damit gelangte ein Teil der Gft. S. an das Haus Lothringen und wurde schließlich 1766 frz. Die jüngere Linie Obers. fand bereits 1475 mit dem Tod des Gf.en Jakob ihr Ende. Da dessen Schwester Johannetta von S. (gest. 1496) mit dem → Wild- und Rheingrafen Johann V. von → Dhaun verh. war, gelangte dieser in den Besitz der Hälfte der Gft. Obers. Die → Wild- und Rheingrafen teilten sich 1515 in zwei Hauptlinien, → Dhaun und → Kyrburg. Aus der Dhauner Linie gingen wiederum die Zweige des Hauses S. hervor. Die ältere Linie → Dhaun teilte sich erneut 1574/88 in S., → Grumbach und → Dhaun. Gf. Philipp Otto von der Hauptlinie S.-S. wurde 1623 in den Reichsfs.enstand erhoben, sein Sohn Leopold Philipp Karl erhielt 1654 Sitz und Stimme im Reichsfs.enrat. Durch dessen Ehe mit Maria Anna Gf.in von Bronckhorst-Batenburg kamen die reichsunmittelbare Herrschaft → Anholt in Westfalen sowie Besitzungen in den Niederlanden an das Haus. Ebenfalls durch Heirat gelangte S.-S. 1709 in den Besitz der nicht reichsfreien Gft. Hoogstra(e)ten in Brabant (heute in der belgischen Provinz Antwerpen), die 1740 von Ks. Karl VI. zum Hzm. erhoben wurde.

Aus einem Abkommen zwischen dem Fs.enhaus und dem Hzm. Lothringen folgte i.J. 1751 die Entstehung des reichsunmittelbaren Fsm.s S. in den Vogesen. Es kam zur Bildung eines Territorium clausum in der Hand der Fs.en. Ein älterer Teilungsvertrag (1598) wurde damit hinfällig, der die Besitzungen von Obers. nach Ämtern aufgeteilt und somit rechtlich unklare Verhältnisse geschaffen hatte. Das Gebiet um die Stadt Badonviller (dt. Badenweiler) fiel an Lothringen, die Lande östlich des Flüßchens La Plaine verblieben den Fs.en. → Senones wurde nun zur Res.stadt des kleinen Territoriums ausgebaut. Nach dem Anfall Lothringens an Frankreich 1766 war das Fsm. S.-S. eine winzige Enklave des Heiligen Römischen Reiches im Gebiet der Bourbonen-Monarchie. Die Herrschaft der Fs.en endete jedoch bereits 1793 mit dem Anschluß des Landes an die Frz. Republik. Die beiden Linien S.-S. und S.- → Kyrburg wurden für ihre links des Rheines verlorenen Gebiete 1803 mit Teilen des ehem. Fs.stifts Münster entschädigt. Daraus entstand, angelehnt an die bereits 1641 erworbene Herrschaft → Anholt, das Reichsfsm. S. mit der Hauptstadt Bocholt, das als Kondominium von S.-S. und S.- → Kyrburg gemeinsam regiert wurde. Die Bewahrung der Souveränität war v.a. auf die ausgezeichneten politischen Kontakte der in Paris lebenden Fs.in Amalie Zephyrine von S.-Kyburg (1760-1841) zurückzuführen, die u. a. bei Joséphine Beauharnais verkehrte. Die regierenden Fs.en gehörten 1806 zu den Mitbegründern des Rheinbundes. Mit der Annexion durch das napoleonische Frankreich endete 1810/1811 die staatliche Existenz S.s. Eine Restauration erfolgte auch nach dem Zusammenbruch des frz. Empire nicht, vielmehr gehörten die fsl. Linien S. und → Kyrburg (1905 erloschen) nun als Standesherren zum Kgr. Preußen. Die → Wild- und Rheingrafen von S.-Grumbach wurden 1803 mit dem vormals münsterschen Amt Horstmar entschädigt. 1816 erhielt S.-Horstmar vom preußischen Kg. den Fs.entitel.

Quellen

Obersalm: Fürstlich Salm-Salm'sches und Fürstlich Salm-Horstmar'sches Gemeinschaftliches Archiv in der Wasserburg Anholt, vgl. Krugten, Duco van: Fürstlich Salm-Salm'sches und Fürstlich Salm-Horstmar'sches gemeinschaftliches Archiv in der Wasserburg Anholt. Bestandsübersicht, Bd. 1: Die Hausarchive (bis 1830), die Herrschaftsarchive (bis ca. 1850) und die Klosterarchive (bis 1803), Rhede 1989. Niedersalm: Archiv Schloß Dyck (Fürstliches Archiv Salm-Reifferscheidt-Dyck): Archivdepot der Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V. auf Schloß Ehreshoven. Fahne, Anton: Geschichte der Grafen, jetzigen Fürsten zu Salm-Reifferscheid, Bd. 2: Urkundenbuch: Codex diplomaticus Salmo-Reifferscheidianus, Köln 1858.

Kleinschmidt, Arthur: Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen 1789-1815, Gotha 1912. – OBERSALM: Condamine, Pierre de la: Salm en Vosges: Une principauté de conte de fées, Paris 1965 (2. Aufl., 1974). – Dotzauer, Winfried: Zur Geschichte der Wild- und Rheingrafschaft, in: Mitteilungsblatt zur Rheinischen Landeskunde 15 (1966) S. 305-312. – Kremer, Johann Martin: Kurzgefaßte Geschichte des Wild- und Rheingräflichen Hauses aus Urkunden zur Erläuterung der Verfassung desselben insonderheit in Betracht der Erb- und Lehenfolge-Ordnung, Mannheim 1769. – Lauwerys, Jozef: De Hertogen van Hoogstraten, Bd. 1: Niklaas Leopold, Brecht 1934. – Lauwerys, Jozef: Maximiliaan Frederik Ernst Vorst van Salm-Salm, Tweede Hertog van Hoogstraten, Brecht 1939. – Lauwerys, Jozef: Het Kasteel van Hoogstraten, 2 Bde., Hoogstraten 1978-1979 (Jaarboek van Koninklijke Hoogstratens Oudheidkundige Kring, 46/47). – Salm-Salm, Emanuel Prinz zu: Die Entstehung des fürstlich Salm-Salm'schen Fideikommisses unter besonderer Berücksichtigung der vor den höchsten Reichsgerichten geführten Prozesse bis zum Pariser Brüdervergleich vom 5. Juli 1771, Münster 1996 (Ius Vivens, 3). – Seilliere, Frédéric: Documents pour servir à l'histoire de la principauté de Salm en Vosges et de la ville de Senones, sa capitale, Paris 1898, ND o.O. 1982. – NIEDERSALM: Bremer, Jakob: Die reichsunmittelbare Herrschaft Dyck der Grafen, jetzigen Fürsten zu Salm-Reifferscheidt, Grevenbroich 1959. – Ehrenthal, Max von: Die Waffensammlung des Fürsten Salm-Reifferscheidt zu Schloß Dyck, Mönchengladbach 1906. – Fahne, Anton: Geschichte der Grafen, jetzigen Fürsten zu Salm-Reifferscheid, sowie ihrer Länder und Sitze, Bd. 1, Köln 1866.