Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

Zurück zur Liste

ROG[G]ENDORF

A. Rog[g]endorf

I.

Geschichte und Genealogie des in spätma. und frühneuzeitlichen Quellen klar überwiegend als Rogendorf(f)er bzw. (Frei-)Herren von Rogendorf(f), seltener auch als Roggendorf(f)er bzw. (Frei-)Herren von Roggendorf(f) begegnenden Geschlechts liegen bis ins letzte Viertel des 14. Jh.s im Dunklen. Auf welchen Ort sich die zweifellos als Herkunftsname zu interpretierende Bezeichnung der Familie bezieht, ist unklar. Von den drei in Niederösterreich gelegenen Orten namens R. käme nach den historischen Schreibweisen am ehesten der Ort in der Gmd. Röschitz (VB → Horn) in Frage. Die seit dem 13. Jh. urkundlich gut dokumentierten, nach Maria R. (Gmd. Wullersdorf, VB Mistelbach) benannten Ruckendorfer, die in älterer Literatur mitunter als mit den R.ern stammesverwandt angesehen wurden, traten stets mit konsequent anderer Schreibweise auf und führten ein eindeutig von dem der R.er abweichendes Wappen.

Gegen eine ursprgl. Abstammung der R.er aus dem Hzm. Österreich unter der Enns spricht das erste urkundliche Auftreten eines sicher einzuordnenden Mitglieds der Familie, Niklas R.er, 1387 im Hzm. Steier, wo die Familie bis ins letzte Viertel des 15. Jh.s auch ansässig blieb. In der Familie selbst ebenso wie bei adeligen Standesgenossen war die steirische Herkunft im späteren 16. Jh. unumstritten. In der Steiermark existiert jedoch keine als namengebender Herkunftsort in Frage kommende Ortschaft. Ob Niklas' Eheverbindung mit der aus Kärntner Familie stammenden Barbara von Hallegg auf einen etwaigen Ursprung aus dem Kärntner Ort R. bei Völkermarkt (Gmd. St. Peter am Wallersberg, PB Völkermarkt), verweist, ist nicht zu entscheiden. Der geogr. Ursprung der Familie ist damit vorerst unbekannt.

Die familiale Traditionsbildung späterer Zeit hat nicht zur Abfassung einer ausführlicheren genealogischen Erzählung in Form einer Familien-»Chronik«, sei es handschriftlich oder im Druck, geführt. Doch stellte Wolfgang von R. (vor 1540) offenbar eigenhändig handschriftliche Daten zur Familiengeschichte und bes. zu den milit. Erfolgen seines Bruders Wilhelm als »Gedenkbuch« oder »Verzeichnis« zusammen, das in mehrfacher Filterung Grundlage biographischer Daten in späteren »Geburtenbüchern« der Familie sowie der Literatur zu den R.ern wurde.

II.

Die zum steirischen Ritteradel gehörende Familie erlangte am 4. Nov. 1480 durch Kaspar von R. den österr. Herrenstand und stieg am 3. Mai 1521 mit Kaspars Söhnen Wilhelm, Wolfgang und Georg mit den Prädikaten »von R. und → Mollenburg« in den Reichsfrh.enstand auf, wobei die nunmehrige Reichsfrh.schaft → Pöggstall im südwestlichen Waldviertel (VB Melk) aus ksl. Gnade ausdrücklich in R. umbenannt wurde. Die in einem ersten Konzept vorgesehene Erteilung des Münzprivilegs wurde in die Ausfertigung der Urk. nicht übernommen. Die Erhebung von Wilhelms Sohn Christoph von R. und → Mollenburg, Oberst der ksl. dt. Leibgarde und Hartschiere, zum Reichsgf.en von → Guntersdorf (VB Hollabrunn) am 15. Dez. 1537 brachte der Familie aufgrund des vom jungen Gf.en begangenen Hochverrats durch Flucht in das Osmanische Reich 1546 bzw. des damit verbundenen Verlusts all seiner Rechte und Titel keine dauerhafte Standeserhöhung. Die Familie verblieb danach de facto im österr. Herrenstand, eine neuerliche Erhebung in den Gf.enstand erfolgte erst 1686.

Keine der von den R.ern im 15. und 16. Jh. erworbenen Besitzungen war – mit Ausnahme der kleinen Herrschaft → Mollenburg – ursprgl. freies Eigen, geschweige denn reichsunmittelbar. Die auch symbolisch für die Familie bedeutendste Herrschaft, → Pöggstall, war ebenso wie fast der gesamte übrige räumlich ausgedehnte Besitz der Familie noch bis 1521 landesfsl. Lehen. → Guntersdorf, 1537 zur – de facto jedoch dem österr. Landesfs.en mediatisierten und auf den Reichstagen vom österr. Kr. »ausgezogenen« – Reichsgft. erhoben, hatte Kaspar von R. 1486 zwar zu freiem Eigen angekauft, doch handelte es sich in Wahrheit um ein verschwiegenes Lehen des Benediktinerkl.s Melk, das zugunsten der Gf.enstandserhebung erst auf seine alten Rechte verzichten mußte.

Kaspar von R. (gest. 1506) bewirkte den dauerhaften sozialen Aufstieg seiner Familie ganz ähnlich wie die mit ihm verwandten Prüschenk (→ Hardegg) durch seine Funktionen in der Verteidigung Niederösterreichs gegen die ungarischen Truppen in den 1480er Jahren und die geschickt ausgenützten Dienste als Financier des Ks.s bzw. in der landesfsl. Finanzverwaltung, in der schon sein Vater Sigmund (gest. wohl 1472) als langjähriger Landschreiber (1445-1454) und Hauptmannschaftsverweser von Steier (1454 und 1462-1472) tätig gewesen war. Kaspars Bruder Balthasar, der zusammen mit dem jungen Ehzg. Maximilian am Hof in Wiener Neustadt bzw. in den Niederlanden aufwuchs, war sichtlich für eine habsburgische Hofkarriere vorgesehen gewesen, starb jedoch 1483 noch relativ jung, ohne eine höfische Spitzenposition erreicht zu haben. Das familiale Schema einer doppelten Karriere in Hofdiensten und Funktionen der landesfsl. bzw. ksl. Landes- und Zentralverwaltung war damit für die folgenden Generationen wirksam vorgeprägt. Kaspar beschloß seine durch die üblichen Ämterstufen (1475 Truchseß, 1479 Kämmerer) führende Laufbahn am Hof Friedrichs III. als dessen letzter (und nur sehr kurzzeitiger) Küchenmeister 1493, unter Maximilian I. wurde er Statthalter und Regent der Niederösterr. Länder und Angehöriger der Rechenkammer, 1501 Regimentsrat »von Haus aus«. Sein zweitältester Sohn Wilhelm (gest. 1541) stand einerseits noch konsequenter im persönlichen Fs.endienst an mehreren habsburgischen Höfen (Edelknabe Friedrichs III., Maximilians I. und Philipps des Schönen, dann dessen Rat und Kämmerer, schließlich Rat und Kämmerer Maximilians, Rat und Hofmeister sowie friesischer und katalonischer Statthalter Karls V., dann Obersthofmeister Ferdinands I.), andererseits in diplomatischen Agenden und als milit. Oberbefehlshaber (in den Venezianerkriegen 1508-1516, in Spanien und im Roussillon 1522-1528, bei der Belagerung Wiens 1529 und in Ungarn 1530/31 und 1541).

Wilhelms Bruder Wolfgang, Rat und Kämmerer Maximilians I. (seit 1511) und Ferdinands I. (seit 1519), besetzte komplementär zur höfischen und überregionalen Orientierung Wilhelms die Spitzenposition der landständischen Ämterhierarchie als mehrmaliger Niederösterr. Landmarschall (1524, 1527/28 und 1530 bzw. 1532-1540), der jüngste Bruder Georg, der offenbar auch Ritter vom Goldenen Sporn war, koordinierte hauptsächlich die Verwaltung der gemeinschaftlich ererbten Besitzungen. Am 6. Febr. 1539 wurde den drei Brüdern als Entschädigung für das bevorstehende Ausscheiden des altgläubig gebliebenen Wilhelm aus dem Amt des Obersthofmeisters Ferdinands I. die eigens neu geschaffene Würde eines Erbhofmeisters in Österreich unter der Enns verliehen, der jeweils Älteste der Familie sollte den Titel eines obersten Erbhofmeisters führen.

Das familiale Paradigma des Hofdienstes übertrug sich auch auf weibliche Angehörige: Elisabeth von R., eine ältere Schwester der drei Brüder, begleitete 1531 als Wwe. nach Niklas (I.) Gf. → Salm-Neuburg die verwitwete Kg.in von Böhmen und Ungarn und neue Regentin der Niederlande, Maria, als einzige Angehörige des erbländisch-österr. bzw. Reichs-Adels und zugl. dame d'honneur an ihren neuen Res.ort.

Mit der Proskription des mehr ambitiösen als milit. und politisch erfolgreichen, schwer verschuldeten, 1546 zunächst ins Osmanische Reich, später nach Frankreich geflohenen Gf.en Christoph blieben jüngere Angehörige der mittlerweile protestantisch gewordenen Familie vom Zugang zu höheren Hofämtern ausgeschlossen, kompensierten dieses Manko in der Region aber durch den konsolidierten Status sozialer Anciennität. Für Hans Wilhelm von R. und → Mollenburg (gest. 1590) wurde wohl eine mögliche Hofkarriere mit dem Einstiegsamt eines Truchsessen grundgelegt, doch bewegte er sich offenbar von Anfang an stärker in den Bahnen der ständischen Verwaltung. Nach jugendlicher Hinwendung zum Katholizismus im Rahmen der nach dem frühen Tod des Vaters aufgenommenen Schulausbildung am Passauer Bf.shof – noch zu Zeiten seines älteren Verwandten, des Bf.s Wolf Gf. → Salm-Neuburg – wurde er offenbar unter bestimmendem Einfluß seiner Mutter flacianisch gesinnter Lutheraner. In Zeiten konfessionell-politischer Hochspannung besetzte er als letzter Protestant 1565-1590 das Amt des Niederösterr. Landmarschalls, das danach stärker in den direkten Einflußbereich des Ks.s gezogen wurde.

Sein Bruder Georg Ehrenreich (I.) von R. (gest. 1590) wurde im Wechsel von Hof- und Kriegsdiensten erzogen. Als Knabe verbrachte er drei Jahre in Belgien bzw. den habsburgischen Niederlanden, um als junger Mann (bzw. als Edelknabe?) sechs Jahre am Hof Ehzg. Maximilians (II.) zu leben. Spätestens seit 10. Dez. 1554 gehörte er als einspänniger Diener zum Hofstaat Ferdinands I., hielt sich jedoch während des ganzen Jahrs 1555 nicht am Hof auf und trat erst am 5. Jan. 1556 in Wien in den faktischen Hofdienst. In ksl. Kriegsdiensten nahm er nach seiner Grabinschrift wohl um 1554/55 – was die Absenz vom Hof erklären würde – an den Kämpfen gegen die frz. Truppen in der Toskana teil, später war er zweimal im Einsatz am ungarischen Kriegsschauplatz.

Mit den beiden letztgenannten Brüdern und ihren jüngeren Verwandten beschleunigte sich der seit den mittleren 1530er Jahren latente – Wilhelm hatte durch die (Vor-)Finanzierung seiner milit. Kommandos bedeutende Auslagen getätigt, die nur zum geringeren Teil durch den säumigen Kg. bzw. Ks. entschädigt wurden – und durch die Kridaabh. nach dem geflüchteten Gf.en Christoph prekär gewordene ökonomische Abstieg der Familie, der schließlich 1601 den Verkauf der bedeutendsten Herrschaft R./→ Pöggstall an die verwandten Gf.en von → Oettingen bedingte. Nach 1620 zog sich die Familie im Gefolge der Proskription des Georg Ehrenreich (II.), der die Erbhuldigung nicht geleistet hatte, aus den österr. Ehzm.ern zurück und verlagerte ihren Besitzschwerpunkt nach Mähren. Im letzten Viertel des 19. Jh.s lebte wenigstens ein letzter männlicher Vertreter der Familie noch in Ungarn.

III.

Das seit dem ersten Viertel des 15. Jh.s zunächst durch Siegel gut belegte Stammwappen der R.er war (in Blau) ein (goldener) Stern über einer (goldenen) Zinnenmauer. Der Stechhelm trug über einer Helmkrone außen mit je fünf Pfauenfedern besteckte Büffelhörner. Kaspar von R. benutzte spätestens 1478 neben dem Stammwappen bisweilen ein aus diesem und dem Wappen seiner ersten Frau Margarete von Wildhaus, der Letzten und Erbtochter ihres alten untersteirischen Herrengeschlechts (in Silber auf grünem, mitunter auch blauem Dreiberg ein roter, golden gekrönter Löwe) geviertes Wappen (I und IV R., II und III Wildhaus), mit dem er auch – zwei Jahre vor der formalen Erteilung dieses Privilegs im Zuge der Erhebung in den Frh.enstand und damit früher als seine Verwandten, die Prüschenk (→ Hardegg) – in Rotwachs siegelte. Im Rahmen der Gf.enstandserhebung 1537 wurde das gevierte Wappen durch einen Herzschild mit einem Adler (für die neue Gft. → Guntersdorf) vermehrt. Zahlr. tingierte Wappenschilde mit dem gevierten Wappen in jeweils geringer Variation weisen die in → Pöggstall verbliebenen und in verschiedenen Sammlungen dislozierten spätma. Altäre auf. Das R.er Wappen stellt auch der in nur einem einzigen Exemplar im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg erhaltene großformatigste Wappenholzschnitt Dürers dar, den dieser wohl anläßlich einer von mehreren Begegnungen mit den Brüdern Wilhelm und Wolfgang von R. 1520 in Antwerpen entworfen hatte. Weitere Darstellungen des Wappens finden sich auf verschiedenen Medaillen (etwa aus dem Jahr 1536 von Ludwig Neufahrer) bzw. Prägejetons auf die Brüder Wolfgang und Wilhelm von R. Eine Medaille auf Wilhelm bezeichnet den im Avers Dargestellten als Ritter bzw. Komtur (Otos) des Ordens von Calatrava, dem Wilhelm als erster erbländisch-österr. Adeliger seit 1524 angehörte. Aus der Zeit seines frz. Exils, viell. von 1549, stammt eine Medaille auf Gf. Christoph, der hier als frz. Marquis des Isles d'Or apostrophiert wird.

Zahlr. Kunstwerke überliefern bildliche Darstellungen der R.er: Kaspar von R. im Harnisch mit langem blonden Haar kniend in der prunkvoll historisierten Initiale seiner Stiftungsurk. von 1494 für die Pfarre → Pöggstall und zusammen mit seiner ganzen Familie auf einem Tafelbild Marienkrönung von 1493, heute auf der Rosenburg. Von den Brüdern Wilhelm, Wolfgang und Georg bzw. von Wilhelms Frau Elisabeth von → Oettingen existierten jeweils halbfigurige Porträts (wohl Tafelbilder) unterschiedlicher Zeitstellung aus dem ersten Viertel des 16. Jh.s, die in Deckfarbkopien auf Papier aus der zweiten Hälfte des 16. Jh.s im Porträtbuch des Hieronymus Beck von Leopoldsdorf in der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien vorliegen. Von den Brüdern Wolfgang und Georg existieren weiters zwei Halbfigurenporträts (Tafelbilder) mit Beischriften von 1540 bzw. 1541 im Schloßmuseum Eferding (Familienmuseum Starhemberg). Von Wilhelm haben sich ein ovales Porträt (Öl auf Holz) aus der Ambraser Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien und sein Kupferstichporträt (ganzfigurig, in Kostümharnisch stehend) im sog. Armamentarium Heroicum des Jakob Schrenck von Notzing (Innsbruck 1601, Taf. 81) erhalten. Beide letztgenannten Darstellungen beziehen sich auf den aus der Werkstatt des Augsburgers Koloman Helmschmied stammenden prunkvollen Kostümharnisch Wilhelms, der in der Ambraser »Heldenrüstkammer« ausgestellt war. In Ks. Maximilians Freydal erscheint Wilhelm als Teilnehmer einer Mummerei.

Ein Halbfigurenporträt (Öl auf Leinwand) des Landmarschalls Hans Wilhelm von R. von 1589 verwahrt das Niederösterr. Landesmuseum St. Pölten.

Die 1478 erworbene Herrschaft → Pöggstall (später R.) baute Kaspar zur Res. aus. Als Brennpunkt der familialen Memoria errichtete er eine monumental dimensionierte und höchst qualitätvoll ausgestattete freistehende Schloßkirche Hl. Ägidius (St. Gilgen) unmittelbar neben dem Schloß → Pöggstall. In dieser 1494 durch Kaspar reich bestifteten Kirche, wurden bis 1601 nach Möglichkeit (etwa auch durch sekundäre Translationen) alle männlichen – auch die nicht in → Pöggstall residierenden – Angehörigen der Familie beigesetzt, während der Druck auf die örtliche Stringenz der Bestattungen bei frühverstorbenen Kindern und den Ehefrauen der Familienangehörigen sichtlich weniger ausgeprägt war. Reflexe fsl. Vorbilder zeigen sich in der vereinzelt nachweisbaren Separatbestattung von Intestina. Bei der Veräußerung der Herrschaft → Pöggstall 1601 wurde vertraglich vereinbart, daß alle Denkmäler der R.er auch unter den nachfolgenden Inhabern auf ewig in der Schloßkirche zu verbleiben hatten. In → Pöggstall – seit 1955 sekundär in der ehem. Pfarrkirche Hl. Anna »im Felde« außerhalb des Markts – haben sich die rotmarmornen Wappengrabplatten des Balthasar von R. (gest. 1483), der Margarete von Wildhaus (gest. 1492), der Barbara von Zelking (gest. 1494), des Sigmund von R. (gest. 1507) und der Margarete von R. (gest. 1515) sowie die rotmarmorne Tumbendeckplatte des Kaspar von R. (gest. 1506) und die monumentale Kombination aus figürlichem Grabdenkmal und Tumba des Georg Ehrenreich (I.) von R. (gest. 1590) erhalten. Zahlr. weitere Objekte des Totengedenkens in der Schloßkirche sind nur mehr kopial überliefert. Zum ursprgl. sehr dichten Ensemble an Trägern familialer Memoria gehörten auch drei venezianische Fahnen, die Wilhelm von R. 1513 als Oberstfeldhauptmann bei Cologna erobert hatte.

IV.

Der nach urkundlichen Quellen erste faßbare Vertreter der Familie, der niederadelige Niklas R.er, war bereits 1387 in Steier begütert. In Graz hatte er vor 1401 Hausbesitz. Niklas' Frau war offenbar die aus alter Kärntner Familie stammende Barbara von Hallegg, der mutmaßliche gemeinsame Sohn hieß Sigmund.

Erst mit diesem Sigmund lassen sich die R.er klar verfolgen. Als Sigmunds erste Frau wird in der vorliegenden Literatur übereinstimmend eine Klara von Trackenburg (Drachenburg) angegeben. Tatsächlich dürfte Sigmund jedoch – anstelle der diesfalls fälschlich tradierten Klara oder nach dieser – eine Prüschenk (→ Hardegg) geheiratet haben, was auch den späteren engen Austausch zwischen dem wohl aus dieser Verbindung hervorgehenden Kaspar und den Prüschenk (→ Hardegg) erklärt. 1445 hatte Sigmund nach dem Tod seiner ersten – oder zweiten – Frau Katharina, die Tochter des verstorbenen Bernhard Rindscheid, geheiratet, und damit seine Kontakte zur Funktionselite des Landes durch Konnubium mit dem vormaligen Landschreiber und ksl. Rat Pankraz Rindscheid und dem Hauptmannschaftsverweser Leopold von Aspach weiter ausgebaut. Aus zweiter – oder dritter – Ehe stammten mit Sicherheit die Söhne Balthasar und Burkhard sowie die sichtlich planvoll überwiegend mit Inhabern von landesfsl. Verwaltungsämtern und höfischen Funktionen verh. Töchter Ursula, Frau des steirischen Hauptmannschaftsverwesers Wilhelm von Saurau, Barbara, 1469 verh. mit dem späteren Landeshauptmannschaftsverweser Friedrich von Herberstein, die offenbar nach der Ks.in benannte Eleonore, 1475 Frau des Andreas von Laas, des Hofmeisters der Ehzg.in Kunigunde, und Margarete, 1471/78 mit Sigmund von Liechtenberg verh.

Seinem ältesten Sohn Kaspar (gest. 1506) gelang durch die Verbindung mit Margarete von Wildhaus nicht nur die Einheirat in den untersteirischen Herrenstand, sondern auch der Erwerb bedeutenden Kapitals, das Margarete als Letzte ihrer Familie in die Ehe einbrachte. Dieser Verbindung entstammten die Söhne Sigmund, Wilhelm, Wolfgang und Georg, deren erster als Bgf. von Steyr schon 1507 starb. In den Eheschließungen der drei übrigen Söhne spiegelt sich die akkordierte Aufgabenteilung der Brüder wieder: Wilhelm suchte als Ältester entspr. seiner überregionalen höfischen Orientierung seine erste Partnerin Elisabeth (gest. 1518), Tochter Hans' (II.) Gf.en von → Oettingen und der Elisabeth von Condé/Isabelle de la Hamaide, 1505 am Hof Philipps des Schönen in Gent und begründete somit genealogische Strukturen, die seiner Familie den geogr. Spielraum des gesamten Reichs eröffneten. Von insgesamt sechs Kindern dieser Ehe erreichte nur der älteste Sohn Christoph das Erwachsenenalter. Wilhelms zweite Heirat mit Rosina von Gastin 1520 in Antwerpen ist schlecht dokumentiert.

Dagegen sorgte der für die erbländisch-österr. Verortung der Familie zuständige Wolfgang durch Konnubium mit den tonangebenden Geschlechtern des österr. Herrenstands für die Differenzierung eines entspr. familialen Netzwerks mit Aussichten auf parallele Besitzverdichtung im Lande. Er heiratete 1508 in Nikolsburg/Mikulov Elisabeth, Tochter Heinrichs von Liechtenstein-Nikolsburg, 1522 in Maissau Rosina, Tochter Rudolfs von Hohenfeld (gest. 1526) und 1527 oder 1528 Anna von Puchheim (verwitwete von → Kraig, verwitwete von Lamberg). Der nach einzelnen Gesandtschaftsfunktionen im Dienst der habsburgischen Geschwister bis 1525 eher mit der Güterverwaltung der Familie befaßte Georg heiratete 1509 Margarete, Tochter Ottos von Zelking, die ihm jedoch keine Kinder schenkte. Er unterstrich die durch die Ehe seiner Schwester Elisabeth, 1502 mit Niklas (I.) Gf. → Salm-Neuburg verh., hergestellte verwandtschaftliche Beziehung zu den Gf.en → Salm durch seine bis 1536 ausgeübte Funktion als Vormund des späteren Passauer Bf.s Wolf Gf. → Salm.

Wilhelm hatte – wie oben gesagt – nur einen einzigen das Erwachsenenalter erreichenden Sohn Christoph, den späteren Gf.en von → Guntersdorf (siehe A II). Dessen 1540 geschlossene prestigeträchtige Ehe mit der Wwe. nach Hzg. Friedrich von Sachsen, Elisabeth von → Mansfeld-Vorderort, einer Tochter Ernsts (II.) von → Mansfeld-Vorderort und der Dorothea Gf.in von → Solms-Lich, blieb kinderlos, scheiterte und endete in einer Ks. Karl V. persönlich beschäftigenden faktischen Trennung mit Unterhaltszahlungen und in weiterer Folge der Flucht des Gf.en 1546 aus dem Reich.

Seine Tochter Anna verh. Wilhelm mit seinem einstigen locum tenens vom span. Kriegsschauplatz, Christoph von Eitzing, der einer ebenfalls im 15. Jh. rasant aus dem Niederadel in den Frh.enstand (1439) aufgestiegenen österr. Familie entstammte.

Da sich die Familie nur in den Nachkommen Wolfgangs über eine weitere Generation hinaus fortpflanzte, teilte sich das Geschlecht nicht dauerhaft in mehrere Linien auf.

Aus erster Ehe Wolfgangs stammten neben frühverstorbenen Kindern ein Sohn Wilhelm (II.), (geb. 1511, gest. 1543), seit 1527 verh. mit Anna, Tochter des Erasmus von Hohenberg (gest. als Letzte ihres Geschlechts nach 1532), und die drei Töchter (Maria) Salome (geb. 1514, 1532 verh. mit Wilhelm von Kuenring), Potentiana (geb. 1517, 1535 verh. mit Hans Hoffmann) und Anna (geb. 1509, verh. mit Jo[b]st [III.] von → Rosenberg). Das in dieser und auch in der folgenden Generation der R.er ebenso wie auch in anderen Herrenstandsfamilien praktizierte österr.-böhm. Konnubium wurde bewußt als politisches Mittel gehandhabt, die böhm. Ständeopposition durch verwandtschaftliche Beziehungen zu den hofnahen Familien der österr. Ehzm.er auf Seite Ferdinands I. zu ziehen. Aus Wilhelms (II.) Ehe mit Anna von Hohenberg entstammten neben anderen wohl früh verstorbenen Töchtern zwei Töchter Elisabeth und Christina, die wiederum in den böhm. Herrenstand einheirateten (Popel von → Lobkowitz und Brunntal von Vrbna) sowie der ältere Sohn Hans Wilhelm, der Stammvater aller späteren R.er, und dessen Bruder Georg Ehrenreich (I.).

Hans Wilhelm folgte in seinen zwei Ehen beiden älteren familialen Mustern und heiratete zunächst 1557 eine Angehörige des erbländischen Herrenstands, Margarete, Tochter Ruprechts von Herberstein, die ihm drei Söhne und sieben Töchter gebar. In zweiter Ehe vermählte er sich 1571 in den Niederlanden mit Anna Gf.in von Wied-Runkel, die Mutter von sechs Söhnen und vier Töchtern wurde.

Georg Ehrenreich (I.) heiratete um 1558 die einer aus Spanien in die österr. Erblande eingewanderten Familie entstammende Elisabeth von Tovar (Tobar).

Aus Georg Ehrenreichs Ehe stammten u. a. die Brüder Kaspar (II.), seit 1592 mit Margarete, Tochter Heinrichs von Starhemberg und der Magdalena von Lamberg, vermählt, und Wilhelm (III.), der → Pöggstall 1601 verkaufte. Sein 1596 geb. Sohn Georg Ehrenreich (II.) wurde 1620 nach Verweigerung der Erbhuldigung geächtet und emigrierte in die Lausitz. 1628 wurde er begnadigt. Später diente er als kursächsischer Kämmerer und Geheimer Rat sowie 1650-1653 als Gesandter und Resident am Wiener Hof. Als Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft trug er den Namen »der Schamhafte«. Durch seine Ehe mit der altem mähr. Ritteradel entstammenden Johanna Drnovská von Drnowitz (Jana D. z Drnovic) wurde er Inhaber der mähr. Herrschaft Raitz/Rájec, in die später offenbar auch Teile der alten R.er Archivalien aus Österreich verbracht wurden.

Erst die Söhne aus der vorgenannten Ehe wurden 1686 von Ks. Leopold I. mit dem Prädikat »von R.« in den Gf.enstand erhoben.

Quellen

Brno, Moravský Zemský Archiv, Roggendorfské listiny (Mährisches Landesarchiv Brünn, Roggendorfer Urkunden). – Graz, Steiermärkisches Landesarchiv, Allgemeine Urkundenreihe. – Graz, Steiermärkisches Landesarchiv, Hs. 28/5 (Franz Leopoldt Freiherr von und zu Stadl, Hell glanzender Ehrenspiegel des Hertzogthumbs Steyer) pag. 409-480. – Graz, Steiermärkisches Landesarchiv, Archiv Rogendorf Familie. – St. Pölten, Diözesanarchiv, Pergamenturkunde 1494 XI 11 (Wien). – St. Pölten, Niederösterreichisches Landesarchiv, Ständisches Archiv, Urkunden; Hs. 5/8 (Reichard Streun von Schwarzenau, Genealogische Schriften) fol. 130r-159v; Herrenstand Rr 54; Landrechtsurkunden; Forstverwaltung Pöggstall. – Wien, Österreichisches Staatsarchiv, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Allgemeine Urkundenreihe. – Wien, Österreichisches Staatsarchiv, Abt Finanz- und Hofkammerarchiv, Niederösterreichische Herrschaftsakten R 44. Ausgewählte Regesten des Kaiserreiches unter Maximilian I. 1493-1519. Bd. 1, Tl. 1: Maximilian I. 1493-1495, Tl. 2: Österreich, Reich und Europa 1493-1495, bearb. von Hermann Wiesflecker (unter Mitarb. von Manfred Hollegger u. a.), Wien u. a. 1990, Bd. 2, Tl. 2: Maximilian I. 1499-1501, bearb. von Hermann Wiesflecker, unter Mitwirkung von Manfred Hollegger, Kurt Riedl, Ingeborg Wiesflecker-Friedhuber, Wien u. a. 1993, Bd. 3, Tl. 1: Maximilian I. 1499-1501, bearb. von Hermann Wiesflecker, unter Mitwirkung von Christa Beer, Theresia Geiger, Manfred Hollegger, Kurt Riedl, Ingeborg Wiesflecker-Friedhuber, Wien u. a. 1996, Bd. 3, Tl. 2: Österreich, Reich und Europa 1499-1501, bearb. von Hermann Wiesflecker, unter Mitwirkung von Christa Beer, Theresia Geiger, Manfred Hollegger, Kurt Riedl, Ingeborg Wiesflecker-Friedhuber, Wien u. a. 1998, Bd. 4, Tl. 1: Maximilian I. 1502-1504, bearb. von Hermann Wiesflecker, Ingeborg Wiesflecker-Friedhuber und Manfred Hollegger, unter Mitwirkung von Christa Beer, Wien u. a. 2002 (J. F. Böhmer. Regesta Imperii, 14). – Nikolaus Finck, Leichpredigt uber dem begrebniß des wolgebornen herrn herrn Hans Wilhelmen freyherrn zu Rogendorff und Mollenburg […] gehalten in der kirchen zu Sitzendorff [1591]. – Freydal. Des Kaisers Maximilian I. Turniere und Mummereien. Mit einer geschichtlichen Einleitung, einem facsimilirten Namensverzeichnisse und 255 Heliogravuren hg. von Quirin von Leitner, Wien 1880-1882. – Monumenta Habsburgica. Sammlung von Actenstücken und Briefen zur Geschichte des Hauses Habsburg in dem Zeitraume von 1473-1576, hg. von der Historischen Commission der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien, Abt. I: Das Zeitalter Maximilians I., hg. von Joseph Chmel, Bd. 3, Wien 1858. – Regesta chronologico-diplomatica Friderici IV. Romanorum regis (imperatoris III.). Auszug aus den im k. k. geheimen Haus-, Hof- und Staats-Archive zu Wien sich befindenden Reichsregistraturbüchern vom Jahre 1440-1493. Nebst Auszügen aus Original-Urkunden, Manuskripten und Büchern, hg. von Joseph Chmel, Abt. I: Vom Jahre 1440 bis März 1452. Abt. II: Vom Jahre 1452 (März) bis 1493, Wien 1838, ND Hildesheim 1962. – Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493), nach Archiven und Bibliotheken geordnet hg. von Heinrich Koller, Heft 2: Urkunden und Briefe aus Klosterarchiven im Bayerischen Hauptstaatsarchiv (München), bearb. von Christine Edith Janotta, Wien u. a. 1983, Heft 9: Die Urkunden und Briefe aus den Archiven und Bibliotheken der Regierungsbezirke Koblenz und Trier, bearb. von Ronald Neumann, Wien u. a. 1996, Heft 13: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchivs in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1447-1457), bearb. von Paul Herold und Kornelia Holzner-Tobisch, Wien u. a. 2001.

Bergmann, [Joseph]: Über die Freiherren und Grafen zu Rogendorf, Freiherren auf Mollenburg, in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-historische Classe 7,6-10 (Wien 1851) S. 519-613. – Bergmann, Joseph: Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des österreichischen Kaiserstaates, vom XVI. bis zum XIX. Jahrhundert. In treuen Abbildungen mit biographisch-historischen Notizen, Bd. 1, Wien 1858. – Die Denkmale des Politischen Bezirkes Pöggstall in Niederösterreich, bearb. von Alois Plesser und Hans Tietze, mit Beitr. von Josef Bayer und Heinrich Sitte, Wien 1910. – Eggenberger, Franz: Biographie des noe. Landmarschalls Hans Wilhelm Freiherrn von Rogendorf und Mollenburg. 1531-1590, handschr. [!] Diss., Wien 1912. – Elvert, Christian d': Zur m[ährisch-]schl[esischen] Adelsgeschichte XXIX. Die Grafen von Rogendorf, in: Notizen-Blatt der historisch-statistischen Section der kais. königl. mährisch-schlesischen Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur- und Landeskunde 7 (1869) S. 49-52. – Heilingsetzer, Georg: Karl V., Ferdinand I. und der österreichische Adel, in: Karl V. 1500-1558. Neue Perspektiven seiner Herrschaft in Europa und Übersee, hg. von Alfred Kohler, Barbara Haider, Christine Ottner, Wien 2002, S. 373-391. – Heinig, Paul-Joachim: Kaiser Friedrich III. (1440-1493). Hof, Regierung und Politik, Tl. 1, Köln u. a. 1997. – Heinz, Günther: Das Porträtbuch des Hieronymus Beck von Leopoldsdorf, in: Jahrbuch der kunsthistorischen Sammlungen 71 (1975) S. 165-310. – Kronbichler, Johann/Kronbichler-Skacha, Susanne: Diözesanmuseum St. Pölten. Katalog der ausgestellten Objekte, St. Pölten 1984, Kat.-Nr. 46, bes. S. 35 f. mit Taf. III. – Neidhart, Herbert: Aus der Geschichte Pöggstalls: Die Herren von Rogendorf, in: Das Waldviertel 42 (1993) S. 48-55, 126-141, 235-245. – Neidhart, Herbert: Aus der Geschichte Pöggstalls. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Pöggstall 2007, S. 40-96. – Neunlinger, Ludwig: Beiträge zur Geschichte der Herrschaft Pöggstall, Diss. masch. Wien 1969, S. 64-83 und 92-190. – Niederösterreichisches Landesmuseum, Kunstabteilung Hauptkatalog I. Romanik, Gotik, Renaissance., Wien 1970 (Kat. des Niederösterreichischen Landesmuseums. NF 50), Kat.-Nr. 22. – Noflatscher, Heinz: Räte und Herrscher. Politische Eliten an den Habsburgerhöfen der österreichischen Länder 1480-1530, Mainz 1999 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abteilung Universalgeschichte, 161; Beiträge zur Sozial- und Verfassungsgeschichte des Alten Reiches, 14). – Reil, Anton Friedrich: Das Donauländchen der kaiserl. königl. Patrimonialherrschaften im Viertel Obermannhartsberg in Niederösterreich, geographisch und historisch beschrieben, Wien 1835. – Schulz, Karl: Münzrechtsverleihungen an österreichische Standesherren, in: Numismatische Zeitschrift 96 (1982) S. 131-140. – Schulz, Karl: Medaillen und Münzen des Adels in Niederösterreich, in: Adel im Wandel. Politik – Kultur – Konfession 1500-1700. Niederösterreichische Landesausstellung, Rosenburg 12. Mai-28. Oktober 1990, Wien 1990, S. 521-527, hier S. 524 (Kat.-Nr. 23.05). – Seidl, Christina: Beiträge zur Wiener und niederösterreichischen Tafelmalerei der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, 2 Bde., Diss. masch. Wien 1987, Bd. 1, S. 120 f. – Selzer, Stephan: Deutsche Söldner im Italien des Trecento, Tübingen 2001 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 98), S. 359. – Trawnicek, Peter: Pöggstall und die Grabdenkmäler in der Kirche St. Anna im Felde, in: Sborník Prací Filozofické Fakulty Brněnské Univerzity, Ročník LI (2002), Řada Historická (C) Č. 49/Studia Minora Facultatis Philosophicae Universitatis Brunensis, Annus LI (2002), Series Historica Nr. 49, Brno 2004, S. 271-292. – Zajic, Andreas: Kaspar von Rogendorf (gest. 1506). Karrierist und Kunstliebhaber, in: Waldviertler Biographien, Bd. 2, hg. von Harald Hitz, Franz Pötscher, Erich Rabl und Thomas Winkelbauer, Horn u. a. 2004 (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, 45), S. 9-32.