LOBKOWITZ
I.
Im MA nannte man den Ort: Tyna (1229), Thynohorssouiensi (1331), Tynn (1341), Týn Horševský (1403), Tyn Horssoviensi (1406), Horšovký Týn (1419), Thyn Horssoviensi (1457), Týn Horšovský (1497). In der Frühen Neuzeit kommen die tsch. Bezeichnungen Týn Horšovský, Tejn Horšovký, Tejn Dobrohostův, Tayn Horssowský, Tayn Horssův und dt. Namen Teyn Horssow, Teinitz, B. vor.
Das Schloß und die Stadt B. liegen in Westböhmen, ungefähr 50 km südwestlich von Pilsen (Plzeň). Schon am Ende des 12. Jh.s stand an der Stelle des heutigen Schlosses eine Bf.sfestung – týn (alttsch.). In der zweiten Hälfte des 13. Jh.s entstand an der gleichen Stelle eine Bf.sburg. In der zweiten Hälfte des 14. Jh.s unter den Prager Ebf.en Ernst von Pardubitz und Johann von Jenstein verlief ein näher nicht spezifizierter Umbau der Burg. Während der Hussitenkriege ging die Burg in den Besitz des Adels über. Im Jahre 1539 gehörte sie Johann Popel von → Lobkowitz (1510-1570). Nachdem die Burg i.J. 1547 durch einen Brand zerstört worden war, begann Johann Popel mit einem kostspieligen Umbau der Burg zum Renaissanceschloß. Die heutige Gestalt des Schlosses prägten die Bauveränderungen im 18., und hauptsächlich der Neorenaissanceumbau im 19. Jh. B. blieb im Besitz der Herren von → Lobkowitz bis zum Jahre 1622, als Wilhelm Popel von → Lobkowitz für seine Teilnahme am Ständeaufstand zum Verlust des gesamten Vermögens verurteilt wurde.
II.
B. liegt im breiten Kessel des Flusses Radbůza in der Vorgebirgsgegend des Böhm.en Waldes. Gleich unter der Stadt mündet der Fluß in ein tiefes Tal. Der B.er Kessel ist an der linken Seite scharf durch die Linie der steilen Abhänge Strážiště (503 m) und Šibeniční vrch (458,5 m) abgegrenzt. Beide Abschnitte umgeben an deren Fuß Bäche, die die Deutlichkeit dieser Linie noch verstärken. Das Terrain erhebt sich allmählich auch südwestlich und südlich von der Stadt in eine Hügellandschaft, die den Lauf des Schwarzen Bachs (Černý potok – Radbůza) von dem des Baches Zubřina im Gebiet Taus (Domažlicko) trennt.
Durch B. führte im MA der bedeutende Handelsweg von Regensburg nach Pilsen und Prag, der hier den Fluß überquerte. Gerade an der Furt entstand wahrscheinlich schon im 10. Jh. eine Siedlung. 1539, als B. die Herren von → Lobkowitz übernommen hatten, gehörten zur Herrschaft nicht nur die ehem. Burg der Prager Bf.e, sondern auch die verwüstete Burg Hirschstein und die dazu gehörenden Güter, die Meierhöfe in B. und Horschau (Horšov), 30 Dörfer, das verwüstete Dorf Lazec und Wiesen am Bach Pařízov. Zur bedeutenden Erweiterung der Herrschaft kam es in den folgenden Jahren unter Johann Popel von → Lobkowitz. Bis zum Jahre 1556 schloß er der Herrschaft mehr als 20 Dörfer an, die Stadt Stankau (Staňkov) und das Gut Čečovice mit Festung und Meierhof. Nach dem Teilzettel und dem Urbar aus dem Jahre 1587 zählten zum Dominium B. die Stadt B., ein Städtchen, 51 Dörfer und sechs Dörfer nur teilw., mit insgesamt 614 Ansiedlern. In der Stadt, die bis ins 18. Jh. hinein tsch. Charakter hatte, befanden sich damals 146 Häuser. Zu den von der Obrigkeit betriebenen Unternehmen auf der Herrschaft B. gehörten unter Wilhelm Popel von → Lobkowitz zwölf Meierhöfe, eine Brauerei und Mälzerei, Teiche, Wälder und ein Sägewerk. Angebaut wurden hauptsächlich Hafer und Gerste, Weizen, Roggen und Erbsen. Auf den Meierhöfen wurden Rinder, Schafe und Pferde gehalten. In großen Mengen hielt man auch Geflügel. Einen wesentlichen Bestandteil des Unternehmens stellten die Teiche dar. Auf dem Dominium befanden sich neben den Hälter-, Laich- und Forellenteichen insgesamt 32 Teiche. Weniger widmete man sich der Forstwirtschaft.
B. war ein bedeutendes geistliches Zentrum Südwestböhmens. Schon 1186 stand in Horschau eine Bf.swohnstätte, die im 13. Jh. zum Sitz des Erzdiakonats wurde. Beides wurde nach B. umgezogen, wo in dieser Zeit eine Bf.sburg des Castelltyps entstand. Zur Burg gehörte noch die Dreieinigkeitskapelle. In der Stadt befanden sich die Kirche Jungfrau Mariä und St. Appolinär (später erzdiakonisch) ursprgl. aus der Mitte des 13. Jh.s und die Kirche St. Peter und Paul, die bis zum Jahre 1658 eine unabh. Pfarrei verwaltete. In den Jahren 1344-1364 wurde die Pfarrei mit der Kirche St. Peter und Paul zur Propstei umgestaltet. In der zweiten Hälfte des 14. Jh.s wurde B. zum Sitz des Dechanats. Auf einem Hügel südwestlich der Stadt wurde im 16. Jh. die St.-Anna-Kirche erbaut. 1584 stiftete Christoph Popel von → Lobkowitz in B. die Loretokapelle. 1650 entstand in der Stadt auf Anregung des Besitzers der Herrschaft Adam Matthias von Trauttmannsdorf das Kapuzinerkl. mit der Kirche St. Veit, St. Wenzel und St. Adalbert. Die Herrschaft fiel in dem untersuchten Zeitraum unter die Prager (Erz-)Diöz.
Die ersten Erwähnungen über B. stammen aus den Jahren 1184-1192. Schon damals beherrschte dieses Gebiet das Prager Bm. Die frühma. Entwicklung des bfl. Dominiums in B. stellte eine komplizierte Angelegenheit dar und führte zur Entstehung von zwei Zentren: Horschau, das nur 2 km nordwestlich entfernt war, und Týn, das zur Bf.sstätte wurde. Wahrscheinlich unter Bf. Johann III. von Draschitz wurde Horschau verlassen und Tein (Týn) übernahm seine Funktionen. Die älteste urbanistische Entwicklung von B. ist unklar. Gewiß ist nur, daß die ursprgl. Bf.swohnstätte auf einer nicht hohen Landzunge am linken Ufer des Flusses stand. In die Umgebung der Festung am linken Ufer des Flusses kann die erste Vorbesiedlung der Stadt situiert werden. Eine ähnliche Entwicklung verlief auch am rechten Ufer auf dem Gebiet der heutige Großen Vorstadt (Velké předměstí), wo seit der Mitte des 13. Jh.s die Kirche St. Apollinär stand. An der Stelle der Festung wurde wahrscheinlich in der Mitte des 13. Jh.s eine Bf.sburg gegr. (belegt in den Jahren 1286-1296). In den gleichen Zeitraum fällt die Gründung der Stadt B. Ihre Gründung wird mit dem Namen des Bf.s Tobias von → Bechin in Zusammenhang gebracht, dem auch die Stiftung der neuen Kirche St. Peter und Paul zugeschrieben wird. Den ersten sicheren Beleg der Existenz der Stadt stellt jedoch die Genehmigung zum Bau der Stadtmauer aus dem Jahre 1352 dar. Die Stadt erstreckte sich auf einer leicht abfallenden Fläche östlich vor der Burg, deren Befestigung die westliche Seite des leicht rechteckigen Marktplatzes bildete. Die Bedingtheit des Grundrißes der Stadt durch die Lage der Burg ist zweifellos. Die durch die Fortifikation umgebene Stadt hatte zwei Tore. Im NW befand sich auf dem Handelsweg nach Pilsen und dann nach Prag das Pilsner Tor; das andere Tor stand im S in Richtung Regensburg. Seit dem Ende der zweiten Hälfte des 14. Jh.s wurden um den Marktplatz herum unterkellerte, gemauerte Bürgerhäuser mit einheitlicher Disposition mit unterem oder oberem Maßhaus gebaut. Die Bf.sburg in B. nahm unter den Bf.sres.en eine bedeutende Stellung ein. Davon zeugen gelegentliche Besuche des Bf.s und hauptsächlich die Umbauten, die unter den Ebf.en Ernst von Pardubitz und Johann von Jenstein stattfanden. Während der Hussitenkriege verwalteten die Stadt die Bgf.en. Zuerst Zdenko von Dršťka, der dank seiner Teilnahme an den Kämpfen gegen die Hussiten Gläubiger des Ks.s Sigismund und seit 1426 auch Pfandinhaber der Herrschaft war. Seit 1437 besaß B. Zdenko Kolvín von Ronsperg, und nach ihm dessen Sohn Dobrhost. Sein Sohn Volf Dobrhost verkaufte i.J. 1539 die Herrschaft und die Burg an Johann d.J. Popel von → Lobkowitz. 1547 wurden die Stadt und die Burg durch einen Feuerbrand betroffen. Die Bürgerhäuser sowie der Herrenwohnsitz wurden folglich im Renaissancestil umgebaut. In dieser Zeit wurde auch der wunderschöne Schloßgarten angelegt, der nördlich von der Stadt in die freie Landschaft überging. Der kostspielige Umbau des Schlosses setzte auch unter Johanns Söhnen, Christoph und Wilhelm fort. Nach der Niederlage des Ständeaufstands i.J. 1620 wurde B. den Herren von → Lobkowitz abgenommen und 1622 dem Gf.en Maximilian von Trautmannsdorf verkaufet. Das Schloß mit anliegender Herrschaft blieb im Besitz der Familie Trautmannsdorf bis zum Jahre 1945.
Das erste erhaltene Stadtprivileg stammt aus dem Jahre 1375. Ks. Karl IV. genehmigt, daß der Ebf. Johann V. Očko von Wlašim den Zollertrag, den man in B. erhoben hatte, für Straßenpflaster verwenden kann. Die Rechte und Pflichten der Bürger setzte zum ersten Mal ganz genau das Privileg des Ebf.s Zbyněk Zajíc von Hassenburg aus dem Jahre 1406 fest. Die Bürger von B. konnten frei über ihr Vermögen verfügen, gleichzeitig waren sie verpflichtet, die Kg.ssteuer und das Rauchgeld zu zahlen. Die Gültigkeit dieser Verordnung bestätigte auch das Privileg des Ebf.s Konrad von Vechta aus dem Jahre 1418. Im Jahre 1419 verlieh ders. der Stadt das Recht auf die Wahl eines eigenen Richters. 1422, 1423 und 1434 bestätigte der Ks. Sigismund den Bürgern von B. ihre alten Privilegien. Genauso handelten i.J. 1454 und 1497 auch die Kg.e Ladislaus Posthumus und Wladislaw II. Jagiello. Der letztgenannte erteilte der Stadt i.J. 1497 die Berechtigung zur Veranstaltung eines Jahrmarkts. Eine Reihe von Privilegien erhielt die Stadt auch von Ferdinand I. 1544 genehmigte er den Ankauf eines landtäflichen Guts im Wert von 1000 Gulden. 1545 erteilte er ihr den dritten Jahrmarkt und ein Jahr später verbesserte er das Stadtwappen. Im Jahre 1569 erteilte Ks. Maximilian II. der Stadt einen wöchentlichen Pferdemarkt. 1585 gab Christoph d.J. Popel von → Lobkowitz neue Statuten der Stadt heraus. Sein Bruder Wilhelm bestätigte i.J. 1593 den Stadtbewohnern die Brauberechtigung und schrieb B. das Gut Lazce zu. Im Jahre 1622 gab Maximilian von Trautmannsdorf neue Statuten der Stadt heraus. In dems. Jahr veränderte Ferdinand II. das Stadtwappen. 1650 bestätigte Adam Matthias von Trautmannsdorf die bestehenden Privilegien der Stadt B.
Im Jahre 1525 kam es zu einem Konflikt zwischen dem damaligen Besitzer der Herrschaft Volf von Ronsberg und seinen Untertanen, der in Rebellion überzugehen schien. Der Grund war die Nichteinhaltung des Privilegs von Ebf. Zbyněk Zajíc von Hassenburg seitens der Obrigkeit. Zu bestimmten Auseinandersetzungen kam es zwischen der Obrigkeit und der Stadt auch unter Wilhelm Popel von → Lobkowitz, der nach seiner Konversion zum Protestantismus, den Bürgermeister und den Stadtrat zwang, vom katholischen Glauben abzufallen.
III.
Zur bfl. Festung gehörte eine einschiffige Kapelle mit rechteckigem Verschluß, die in der ersten Hälfte des 13. Jh.s entstand und in der nächsten Phase um einen westlichen, wahrscheinlich profanen Anbau erweitert wurde. Die Kapelle wurde beibehalten und bei dem Bau der gotischen Burg genutzt. Die Burg hatte nach ihrer Fertigstellung eine leicht trapezförmige Disposition mit vierkantigen Ecktürmen. Der Hauptflügel von dem Palas befand sich an der Westseite zwischen den beiden Türmen und der andere Flügel an der Ostseite. Die restliche Bebauung ist nicht bekannt. Den Burggraben betrat man an der Ostseite vom Marktplatz der angrenzenden Burg. Danach mußte man, wahrscheinlich an der südlichen Seite, die innere Burg umgehen, um auf den Burghof durch ein Einfahrtstor im Erdgeschoß des Westflügels zu gelangen. Dieser Flügel mit den benachbarten Türmen behielt die ursprgl. frühgotische Teilung. Sein Erdgeschoß gliederte sich in zwei Ebenen. Der nördliche, halbversenkte Teil umfaßt drei Räumlichkeiten: das Kellergeschoß des nordwestlichen Turms ist mit Tonnengewölbe gedeckt und beide Räumlichkeiten im Palas sind auf die Mittelsäulen in die durch die Rippengurte vermarkten Felder mit Kreuzgewölbe ohne Rippen gewölbt. Das nördliche Gewölbe bilden vier Felder, das südliche sechs Felder. Der südliche, höher gelegene Teil des Westflügels umfaßt ein Einfahrtstor mit drei Portalen hintereinander und das Erdgeschoß des südwestlichen Turms. Das Erdgeschoß diente als Tresor und war nur durch eine Treppe in Stärke einer Mauer aus der über ihm gelegene Kapelle zugänglich. Die Teilung in zwei Ebenen ist im ersten Stock beibehalten. Der Hauptpalas hatte einen zentralen Saal, der mit zwei Feldern des Kreuzrippengewölbes gewölbt und durch große spitze Fenster aus der Burghofseite beleuchtet wurde. Neben dem Saal befand sich im N eine mit Kreuzrippengewölbe gewölbte Kammer, die mit einem Kamin beheizt wurde, und im S ein höher gelegenes, mit zwei Feldern des Kreuzrippengewölbes gewölbtes Vorzimmer vor der Kapelle. Im ersten Stock des südwestlichen Turmes befindet sich eine Tribünenkapelle, die wahrscheinlich in den 60er Jahren des 13. Jh.s beendet wurde und zu den anspruchsvollsten Räumen der böhm. Frühgotik gehört. Der einschiffige Raum der Kapelle wurde mit Hilfe von zwei Säulen und von einem komplizierten Gewölbemuster in den dreischiffigen Verschluß umgestaltet, der durch drei spitze Fenster beleuchtet wurde. Die Verbindung der einzelnen Ebenen und Räume im Palas löste man mit einem komplizierten System zahlr. Treppen in Stärke einer Mauer. Von den jüngeren ma. Umbauten lassen sich nur unbedeutende spätgotische Ergänzungen des westlichen Palas erkennen.
Im Jahre 1547 begann Johann d.J. von → Lobkowitz mit dem Renaissanceumbau der Burg. Der alte Bischofspalas wurde um ein Stockwerk gehoben. Johann Popel ließ auch das Terrain des Burghofs ebnen und allmählich die Seitenflügel bauen. An der Nord- und Südseite gerieten die Renaissanceneubauten außerhalb der ursprgl. ma. Fortifikation, um die Fläche des nicht großen Burghofs nicht zu verkleinern. Nach dem Umbau des ma. Herrenhauses wurde zuerst in den Jahren 1557-1558 der Ostflügel gebaut – bis heute finden sich hier Frgm.e der zeitgenössischen Malerei und kleine Portale aus der Frührenaissance. In der gleichen Zeit wurde dieser Flügel mit Sgraffiti und auffälligen Schildern versehen. Im ersten Stock des neuen Palasts wurde ein großer Saal errichtet, in dem die Wandzeichnungen auf die Amtswürde des obersten Bgf.en verweisen, die Johann Popel i.J. 1554 erwarb. Er ließ sich ein Gemälde aus der Tagung des Landesgerichts zeichnen. Auf dem Gemälde sind Wappen der vordersten böhm. Adelsfamilien, mit denen er regelmäßig im Gericht saß. Nach dem Bau des Ostflügels folgte der Nordflügel. Auch dieser Flügel wurde in den inneren Räumen mit Renaissancemalereien geschmückt, und zwar aus der Zeit um 1560. Der Südflügel, der durch die Burghofarkaden zu den wertvollsten architektonischen Teilen des Schlosses gehört, wurde erst am Anfang des 17. Jh.s unter Wilhelm Popel von → Lobkowitz erbaut. In der gleichen Zeit entstanden die Bgft. auf dem hinteren Burghof, das Ballhaus im Schloßgarten und das Gartenhaus.
Die Bauarbeiten zumindest auf dem neuen Palast leitete der ital. Baumeister Agostino Galli, der für Johann Popel von → Lobkowitz höchstwahrscheinlich auch das Prager Palais auf Hradschin (Palais → Schwarzenberg) erbaute.
Der prächtige und finanziell anspruchsvolle Umbau der gotischen Burg zum Renaissanceschloß zeugt von der Bedeutung, die Johann d.J. von → Lobkowitz seinem Sitz in B. beimaß. B. war seine ländliche Hauptres. und die Gestalt des Schlosses mußte nicht nur den Ansprüchen des Adligen auf Komfort entsprechen, sondern hauptsächlich seinen Ansprüchen auf Repräsentation. Der letztgenannte Anspruch wurde noch bedeutender, da Johann Popel von → Lobkowitz und seine Söhne wichtige Landesämter bekleideten.
Quellen
Klatovy, Státní oblastní archiv v Plzni, pobočka Klatovy, fond Velkostatek Horšovský Týn [Staatliches Reginonalarchiv in Pilsen, Zweigstelle Klatau, Archivbestand Großgrundbesitz Bischofteinitz]. – Horšovský Týn, Státní okresní archiv Domažlice, pracoviště Horšovský Týn, fond Archiv města Horšovského Týna. [Staatliches Bezirksarchiv Taus, Arbeitsstelle Bischofteinitz, Bestand Archiv der Stadt Bischofteinitz]
Literatur
Davídek, Václav: Hrad a zámek Horšovský Týn, Praha 1949. – Dvořáková, Vlasta: Horšovský Týn, státní zámek a městská památková rezervace, Praha 1953. – Durdík, Tomáš: Encyklopedie českých hradů, Praha 2005, S. 101-103. – Durdík, Tomáš: Hrady kastelového typu 13. století ve střední Evropě, Praha 1998, hauptsächlich S. 218-231. – Fridrich, Jan: Město Horšovský Týn od poloviny 16. století do bitvy bělohorské. (Proměny právní a správní, hospodářské, sociální a poddanské, národnostní a náboženské), in: Minulostí Západočeského kraje 13 (1976) S. 109-135. – Fridrich, Jan: Velkostatek Horšovský Týn a Čečovice v letech 1539-1621. (Proměny majetkové, hospodářské, poddanské a národnostní), in: Minulostí Západočeského kraje 9 (1972) S. 129-158. – Kuča, Karel: Města a městečka v Čechách na Moravě a ve Slezsku, Bd. 1, Praha 1996, S. 192-199. – Sedláček, August: Hrady, zámky a tvrze Království českého, Bd. 9: Klatovsko, Praha 1927, S. 93-102. – Vlček, Pavel: Ilustrovaná encyklopedie českých zámků, Praha 1999, S. 252-253.