Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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HOHNSTEIN

C. Klettenberg

I.

K., Lkr. Nordhausen. Burg über dem Dorf K. war Sitz der seit 1187 bezeugten Gf.en von K. 1253 wurde die Burg von den Gf.en von → Hohnstein eingenommen, die Burg und Gft. ihrem Herrschaftsbereich einverleibten. Mit der Bildung der Linie → Hohnstein-Lohra-K. 1373 wurde K. zum Hauptsitz dieser Linie. 1524 befindet sich in K. der Hof Ernsts V. von → Hohnstein Die Burg K. wurde 1627 vollständig zerstört.

Gresky, Wolfgang: Art. »Klettenberg«, in: Handbuch der Historischen Stätten, Bd. 9: Thüringen, hg. von Hans Patze, 2. Aufl., Stuttgart 1989, S. 237-238. – Hinsching, Susanne: Art. »Klettenberg«, in: Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Thüringen, bearb. von Stephanie Eissing und Franz Jäger, hg. in Zusammenarbeit mit der Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege, Neubearb., München u. a. 2003, S. 710.