Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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HOHENLOHE

A. Hohenlohe

I.

Der Ursprung des Hauses H. ist im Taubergrund, um Pfitzingen und → Weikersheim zu suchen. Die Nachkommen der dort bereits um 1100 mit Gundelo, Berengar und Konrad bezeugten Edelherren führen seit 1178 nach der halbwegs zwischen Creglingen und Uffenheim, an der Straße von Frankfurt nach Augsburg gelegenen, längst ganz verschwundenen Burg Hohlach (Simmershofen, Kr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) den Namen H. (Hohenloh, 1182 Hohenloch). Aufgrund einer frühzeitigen Umdeutung dieser Stellenbezeichnung (»hohes Gehölz«) zur »hohen Flamme« entstand in der Zeit von Humanimus und Renaissance der Mythos einer Abstammung des Hauses von der römischen gens Flaminia und dem mit Vater und Sohn aus dem brennenden Troja entkommenen Aeneas.

II.

In der hochma. Überlieferung erscheinen die von Pfitzingen, → Weikersheim und H. zumeist in der Gesellschaft von Dynasten und Gf.en, wobei ihnen gewöhnlich die ständischen Attribute liber, nobilis oder dominus zuerkannt werden. Ihr Konnubium ist seit den ältesten Zeiten so gut wie durchweg edelfrei und gfl. Der Aufstieg in den Gf.enstand gelang freilich erst 1450 mit der im übrigen gescheiterten Erbfolge in den nordhessischen Gft.en Ziegenhain und Nidda. Gefürstet wurde die katholische Waldenburger Hauptlinie 1744, die evangelische Neuensteiner 1764. In ihrem ältesten Kern beruhte die hohenlohische Herrschaft auf Eigengut; hinzu kamen Lehen des Reiches, des Hzm.s Bayern, der Pfgft. bei Rhein und des Kgr.s Böhmen, der Hoch- und Erzstifte Würzburg, Bamberg, Mainz, Trier und Regensburg sowie der Kl. und Stifte Fulda, Ellwangen und Komburg.

War ihr anfängliches Auftreten am staufischen Kg.shof ganz durch den Bf. von Würzburg vermittelt oder auf → Rothenburg als Hzg.ssitz bezogen, wurden die H. unter Friedrich II. zunehmend mit Aufgaben im Reichsdienst diesseits und jenseits der Alpen (Romagna; Molise, Romaniola) betraut; im Konflikt zwischen dem Ks. und seinem Sohn standen sie auf der Seite des Vaters. Gottfried von H. war später Mitglied im Regentschaftsrat für den minderjährigen Kg. Konrad IV. Unter Rudolf von Habsburg bekleideten hohenlohische Agnaten wiederholt Ämter und Würden. Dann hielten sie unerschütterlich zu dem mit ihnen verwandten Adolf von → Nassau, zu Albrecht von Österreich und zu Heinrich von Luxemburg. Im Thronstreit zwischen Friedrich von Österreich und Ludwig von Bayern ergriffen drei H.r Vettern für den Wittelsbacher Partei, ein vierter für den Habsburger, aber später wurde gerade letzterer von Ludwig zum Marschall bestellt. In der Auseinandersetzung zwischen dem Bayern und Karl IV. standen die H. 1346/47 wiederum auf beiden Seiten, versammelten sich aber nachher einmütig um den Luxemburger. Zu Zeiten Sigmunds dienten Albrecht von H.(-Weikersheim) als kgl. Rat und sein Bruder, Bf. Georg von Passau, als Reichskanzler. Während des ganzen 15. Jh.s kommt die Kg.snähe des Hauses H. in wiederholten Privilegierungen und vielerlei sonstigen Gunsterweisen zum Ausdruck. Mit dem Ende des MAs ging diese herausgehobene Stellung aber weitgehend verloren; stattdessen gewannen im 16. und 17. Jh. die Verbindungen zu den benachbarten Fs.enhöfen von Ansbach, Stuttgart und Heidelberg an Bedeutung.

Im hohen und späten MA brachten die H. allein zwei Bf.e von Würzburg hervor, dazu je einen von Bamberg und Passau. Vielfach waren Agnaten darüber hinaus als Kanoniker und Dignitäre an den Domstiften in Eichstätt, Freising, Augsburg, Straßburg, Speyer, Mainz, Trier und Köln bepfründet sowie an nahezu allen mehr oder minder bedeutenden Kollegiatstiften im Umkreis Frankens, und nicht zuletzt finden sie sich, v.a. im 13. Jh., häufig als Ritter und Komture im Deutschen Orden, vereinzelt auch im Johanniterorden. Heinrich von H. (1244-1249) und sein Großneffe Gottfried (1297-1303) waren Hochmeister des Deutschen Ordens.

III.

Das Stammwappen der H. zeigt in Silber zwei schreitende, rotbezungte schwarze Leoparden mit niedergeschlagenen Schweifen. Überliefert ist es in dieser Gestalt erstmals 1207 auf einem Siegel, das allerdings schon um 1180 geschnitten wurde. Die Helmzier bildete bis 1360 ein Paar gegeneinander gebogener und mit je fünf Lindenzweigen besteckter Büffelhörner. An deren Stelle trat in der zweiten Hälfte des 14. Jh.s ein wachsender Vogel (Adler), bei der Braunecker Linie ein gekröntes Einhorn. Im Zuge der Umdeutung des Namens H. als »hohe Lohe« wandelte sich der Vogel im früheren 17. Jh. zu einem aus dem Feuer erstehenden Phönix; die dazugehörige Devise Ex flammis orior ist seit 1665/96 bezeugt, ein Hausorden vom Phönix wurde 1757 gestiftet. Seit 1558 führte das Gesamthaus aufgrund ksl. Privilegierung als vermehrtes Wappen im gevierten Schild neben dem Stammwappen (1 und 4) auf den Plätzen 2 und 3 das Wappen der Herren von → Langenburg, einen geteilten Schild, oben in Schwarz ein goldner, gekrönter Löwe mit übergeschlagenem Schweif, offenem Maul und roter Zunge, unten von Gold und Schwarz schräg geschacht; der dazugehörige Helm ist geziert mit einer goldnen Krone, in der zwischen zwei schwarzen Büffelhörnern ein goldner, gekrönter Löwe mit hochgeschlagenem Schweif, nach vorn geworfenen Pranken, offenem Maul und roter Zunge sitzt. Die anspruchsweise Aufnahme der Wappen von Ziegenhain und Nidda war nur eine vorübergehende Erscheinung (1450/95). Im 17. und namentlich im 18. Jh., nach den Fs.enstandserhebungen, erfuhr das hohenlohische Wappen noch mancherlei Vermehrungen, auf die aber hier im einzelnen nicht einzugehen ist. Erwähnt sei indes der 1760/61 mit dem Bf. von Würzburg vor dem Reichshofrat ausgetragene Streit um die Aufnahme des »fränkischen Rechens« in den Herzschild des fsl. Wappens, der dazu führte, daß das damals unterlegene Haus H. noch heute rot-weiß flaggt. Das Leoparden-Wappen ist in seinen verschiedenen Fassungen an und in schier zahllosen Schlössern, Kirchen, Amtshäusern und sonstigen Gebäuden zu sehen, dazu auf vielerlei Denkmälern zwischen der Frankenhöhe und dem Steigerwald im O, der Brettach im W, der Tauber und der Jagst im N sowie dem Mainhardter Wald im S – und darüber hinaus.

Aus dem repäsentativen H.r Hausschmuck ist eine emaillierte goldne Kette hervorzuheben. Sie besteht aus acht mit großen Saphiren besetzten Gleichen in Gestalt verschlungener Dornenzweige; am größten Saphir hängt ein emaillierter Rosenast, ebenfalls geschmückt mit einem Saphir, dazu mit einem Narrenkopf. Um die Mitte des 15. Jh.s vermutlich in Burgund entstanden, findet sie in der Erbeinung von 1511 erstmals Erwähnung und wurde zu ganz bes. Anlässen von hohenlohischen Frauen aller Linien getragen; als Senioratskette gilt sie erst seit dem 19. Jh.

Eine eigtl. dynastische Grablege der H. gab es allem Anschein nach bis ins 15. Jh. nicht. Verschiedentlich wurden Angehörige des Hauses bei den Zisterziensern in Schöntal (H.kr.), Heilsbronn (Kr. Ansbach) und Ebrach (Kr. Bamberg) bestattet, daneben in den Frauenkl.n Schäftersheim (Prämonstratenserinnen; → Weikersheim, Main-Tauber-Kr.), Frauental (Zisterzienserinnen; Creglingen, Main-Tauber-Kr.), Rothenburg (Dominikanerinnen; Kr. Ansbach), Birkenfeld (Zisterzienserinnen; Neustadt a.d. Aisch, Kr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim) und Gnadental (Zisterzienserinnen; Michelfeld, Lkr. Schwäbisch Hall) oder auch in Creglingen, → Weikersheim und Grünsfeldhausen (Grünsfeld, Main-Tauber-Kr.), aber regelrechte Traditionsbildungen sind dabei zunächst nicht zu erkennen. Erst im 16. Jh. zeichnet sich eine Präferenz für die Stiftskirche in der gemeinschaftlichen Stadt → Öhringen ab, und seit der Mitte des 16. Jh.s entstanden Grablegen und Gruftgewölbe der einzelnen Linien und Zweige an den jeweiligen Res.orten.

IV.

Beinahe sprichwörtlich ist die von den H. über viele Jh.e geübte Praxis der Haus- und Landesteilungen, die zwar die Entfaltung einer größeren politischen Macht verhinderte, andererseits jedoch die Voraussetzungen schuf für den heute vielgerühmten kulturlandschaftlichen Reichtum des H.r Landes. Die erste bekannte Teilung erfolgte im zweiten Jahrzehnt des 13. Jh.s unter fünf Brüdern. Aus ihr gingen die beiden Linien zu → Weikersheim und → Brauneck (erloschen 1390/91) hervor. Weil aber drei der Brüder dem Deutschen Orden beitraten und aus ihrem Erbteil die Kommende Mergentheim stifteten und dotierten, ging damals umfangr., um die Tauber gelegener Stammgutsbesitz verloren. Die Verzweigungen vom 13. bis ins 15. Jh. – Uffenheim-Endsee (Kr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) bzw. Speckfeld (Einersheim, Kr. Kitzingen), Wernsberg (Dietersheim, Kr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), → Möckmühl, Röttingen (Kr. Würzburg), → Neuhaus (Igersheim, Main-Tauber-Kr.) und Haltenbergstetten (Niederstetten, Main-Tauber-Kr.) – waren zumeist nur von kurzer Dauer, und auch die nach 1472 eingetretene Spaltung in die Linien → Weikersheim-Schillingsfürst und → Waldenburg-Neuenstein währte nicht länger als drei Generationen. Die nächste große, die ganze weitere Entwicklung des Hauses bestimmende Teilung erfolgte 1553/55. Mit ihr wurden die beiden Hauptlinien → Neuenstein und → Waldenburg begründet; erstere verzweigte sich 1586 in die Linien → Weikersheim, → Neuenstein und → Langenburg, letztere 1615 in die Linien → Pfedelbach, → Waldenburg und Schillingsfürst. Später fächerte sich der Neuensteiner Stamm noch weiter auf in die Zweige Oehringen, → Weikersheim, → Neuenstein, Künzelsau (H.kr.), → Kirchberg und Ingelfingen (H.kr.); der Waldenburger Stamm trieb neue Zweige in Bartenstein (Schrozberg, Lkr. Schwäbisch Hall) und Jagstberg (H.kr.). Am Ende des Alten Reiches blühten einerseits die Linien → Langenburg, Oehringen und → Kirchberg, andererseits die Linien Bartenstein, Jagstberg, → Waldenburg und Schillingsfürst (Kr. Ansbach).

Den Zusammenhalt des Gesamthauses über alle Wechselfälle divergierender Interessen und konfessioneller Konflikte – nach der gemeinsamen Einführung der Reformation 1556 kehrte die Waldenburger Hauptlinie (mit Ausnahme der Pfedelbacher Nebenlinie) 1667 zur römischen Kirche zurück – gewährleistete eine bereits 1511 von den damaligen Häuptern der Gesamtfamilie beschlossene Erbeinung, durch die ein unveräußerliches Fideikommiß gestiftet und für die Verwaltung der Aktivlehen ein Seniorat eingeführt wurde.

Daß die H. sich im Wettbewerb um die Territorialisierung trotz ihrer Teilungsfreudigkeit behaupten konnten, wird man nicht zuletzt auf die Lage ihrer Gebiete im Schnittpunkt der Interessen mehrerer großer Territorien – Brandenburg-Ansbach, Württemberg, Kurpfalz, Würzburg und Kurmainz – zurückführen können, denn offensichtlich gelang es ihnen, die von den verschiedenen Seiten drohenden Gefahren untereinander auszubalancieren. Den Fs.en und Gf.en in Ansbach, Heidelberg und Stuttgart waren sie durch Dienstverhältnisse und Schirmverträge verbunden. Die Beziehungen zu Würzburg verloren im Lauf des späten MAs immer mehr an Bedeutung, und das Erzstift Mainz spielte ohnehin nur als territorialer Nachbar und Konkurrent eine Rolle. Die seit staufischer Zeit gepflegte Kg.snähe überdauerte das MA nicht, und die nach dem Augsburger Religionsfrieden betriebene Reformation vertiefte die schon zuvor eingetretene Entfremdung weiter. Aber immerhin konnten durch eine neutrale Position im Schmalkaldischen Krieg noch größere Irritationen vermieden werden. Überhaupt erscheint Zurückhaltung nach allen Seiten als »allgemeines Charakteristikum hohenlohischer Politik am Ende des 15. und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts« (Böhme).

Aus einer nicht zuletzt konfessionell bedingten Umorientierung des traditionell fränkischen und schwäbischen Konnubiums nach der Wetterau und Mitteldeutschland erwuchsen der Neuensteiner Linie seit der Mitte des 16.s Jh. neue Beziehungen zum hessischen und kursächsischen Hof sowie in die Niederlande, aber daneben suchte man mit einer böhm. Heirat und wiederholten Engagements im Krieg gegen die Türken doch immer wieder auch die Nähe des Ks.s. Die im Dreißigjährigen Krieg ebenfalls gewählte Option für Schweden zahlte sich am Ende nicht aus. Nach dem großen Krieg nahm v.a. die Waldenburger Hauptlinie, die sich bisher im wesentlichen bedeckt gehalten hatte, die Verbindung zu dem Prestige und Karrieren verheißenden Ks.hof von neuem auf, blieb dabei aber trotz Rückkehr in den Schoß der römischen Kirche nur mäßig erfolgreich. Im Kreis der fränkischen und obdt. Gf.en indes spielten die H., die in der frühen Neuzeit mehrfach mit den Häusern Pfalz-Zweibrücken, Württemberg und → Nassau, dazu mit den Hzg.en von Holstein und von Braunschweig verschwägert waren, stets eine prominente Rolle.

Quellen

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Archiv für hohenlohische Geschichte, hg. von Joseph Albrecht, 2 Bde., Öhringen 1857-1870. – Böhme, Ernst: Das fränkische Reichsgrafenkollegium im 16. und 17. Jahrhundert. Untersuchungen zu den Möglichkeiten und Grenzen der korporativen Politik mindermächtiger Reichsstände, Stuttgart 1989 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Abt. Universalgeschichte, 132) S. 32-42. – Europäische Stammtafeln, hg. von Detlev Schwennicke, NF, Bd. 17: Hessen und das Stammesherzogtum Sachsen, Frankfurt am Main 1998, Tafeln 1-23. – Fischer, Adolf: Geschichte des Hauses Hohenlohe, 2 Bde., Stuttgart 1866-1871. – Hohenlohe-Waldenburg, Friedrich Karl Fürst zu: Hohenlohe: Bilder aus der Geschichte von Haus und Land, Öhringen 1983. – Lubich, Gerhard: Der Aufstieg der Hohenlohe zu Territorialherren im Taubergrund. Die Herrschaftsbildung eines Edelfreiengeschlechts im 13. Jahrhundert, in: Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben, hg. von Ferdinand Kramer und Wilhelm Störmer, München 2005 (Studien zur bayerischen Verfassungs- und Sozialgeschichte, 20), S. 563-589. – Press, Volker: Das Haus Hohenlohe in der frühen Neuzeit, in: Volker Press, Adel im Alten Reich. Gesammelte Vorträge und Aufsätze, hg. von Franz Brendle u. a., Tübingen 1998 (Frühneuzeit-Forschungen, 4), S. 167-188. – Stammtafel des mediatisierten Hauses Hohenlohe, o.O. 1883. – Stammtafeln des Fürstlichen Hauses Hohenlohe, hg. vom Familienverbd. des Fürstlichen Hauses Hohenlohe, Öhringen 1979. – Taddey, Gerhard: Hohenlohe. Edelherren, Grafen, Fürsten. Territorialentwicklung und Standeserhöhungen im Spiegel ihrer Wappen, in: Aus der Arbeit des Archivars. Fs. für Eberhard Gönner, hg. von Gregor Richter, Stuttgart 1986 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 44), S. 375-405. – Taddey, Gerhard: Hohenlohe, in: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, Bd. 2, hg. von Meinrad Schaab u. a., Stuttgart 1995, S. 379-388. – Ulshöfer, Fritz: Die hohenlohischen Hausverträge und Erbteilungen. Grundlinien einer Verfassungsgeschichte der Grafschaft Hohenlohe seit dem Spätmittelalter, Diss. iur. Tübingen 1960. – Weller, Karl: Geschichte des Hauses Hohenlohe, 2 Bde., Stuttgart 1903-1908.