HEIDECK
I.
H., am Rand der Alb, liegt am Übergang in das Tiefland um Röttenbach. Südlich des Dorfes erhob sich auf einer Höhe von 600 Metern die Burg des Geschlechts, an die noch einige Ziegelreste, die Geländeform sowie der Flurname Schloßberg erinnern. Haupt- und Vorburg sind durch zwei Gräben vom hinteren Berg abgetrennt. Eine aus Geländespuren zu erschließende Vorläuferburg des 12. Jh.s auf dem Sandsteinfelsen bei Altenheideck ist wahrscheinlich. Diese, im Umfang etwa 55 m in der Länge und 30 in der Breite, war durch Felsvorsprünge von O, W und N geschützt. Ein Graben hat sich erhalten. Wohl Mitte des 13. Jh.s wurde der neue Burgsitz auf dem Schloßberg erbaut. Mit ihrem trapezförmigen Grdr. lag die Hauptburg auf der östlichen Seite des Bergplateaus. Ein Halsgraben trennte die Hauptburg von der rechteckigen Vorburg. Bereits im 16. Jh. war die Burganlage stark in Mitleidenschaft gezogen.