Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

Zurück zur Liste

GREYERZ

A. Greyerz

I.

Die Gf.en von G. waren vom 11. bis 16. Jh. eine der wichtigsten adeligen Familien der frz. Schweiz. Ihren Namen erhielten sie aufgrund des Amtes des Waldvorstehers (gruarius, gruerius, gruyer), das sie möglicherweise zurzeit des burgundischen Kgr.s inne hatten. Was den Gf.entitel betrifft, so erscheint er nur in der Schenkungsurk. von Rougemont (Pancarte de Rougemont) aus dem Jahre 1115. Wenn man einige seltene Erwähnungen eines comes von Ogo (Hochgau) während der zweiten Hälfte 12. Jh.s beiseite läßt, wird der Gf.titel von G. (comes de Grueria) zum ersten Mal in einer Urk. von 1144 erwähnt und dann bis zum Tode von Michael, dem letzten Gf.en, ununterbrochen weiter benutzt. Dieser Michael ist übrigens der Einzige, der zudem einen fsl. Titel auf seinen Münzen, die er 1552 prägen ließ, zur Schau getragen zu hat: MICHAEL PRIN[CEPS] ET CO[MES] GRUER[IE].

II.

Die Gf.en von G. waren im 12. Jh. Gefolgsleute, sie waren unter den ersten Herren des werdenden westschweizerischen Raums, die als Vasallen von Savoyen bei der Expansion dieser fsl. Dynastie im N Genfs im 13. Jh. abhängig wurden. 1244 leistete Rudolph III. den Lehenseid für sein Schloß von G. an Pierre von Savoyen, einen Eid, der 1255 und 1271 erneuert und später auf die Gesamtheit des Herrschaftsgebietes ausgedehnt wurde. Folglich waren die Gf.en von G. direkte Vasallen des Hauses von Savoyen, von dem sie ihre Gft. erhielten, und die ksl. Diplome, die ihnen zugestanden wurden, reservieren ausdrücklich die Feudalrechte dieser Dynastie, die außerdem das ksl. Vikariat über die Region inne hatte.

III.

Die Gf.en von G. hatten als Emblem einen Kranich, das sprechende Wappen soll, nach einer falschen Etymologie, ihren Familiennamen bezeichnen, der ebenfalls ihrem Hauptschloß seinen Namen gegeben hätte. Das Tier ist zum ersten Mal auf einem Siegel von 1221 abgebildet. Diese Figur blieb eine Konstante für die Inhaber der Gf.enwürde im Laufe der Jh.e, obwohl die Position des Tieres mehrere Varianten kannte (schreitend, stehend, links gewendet usw.). Die Farben, bekannt durch die Wappen vom Beginn des 14. Jh.s und von den Glasmalereien des 15.-16. Jh.s, sind Rot (Feld) und Silber (Kranich). Ab 1312 sind Beizeichen gelegentlich für die jüngeren Söhne und die Bastarde bezeugt, aber diese haben oft auch die vollen Wappen getragen.

Paraheraldische Elemente sind vom Ende des 14. Jh.s an vorhanden: als Helmzier begegnet von 1362 an ebenfalls ein Kranich, die Schildhalter sind Löwen (1386), später haben sie die Form von zwei wilden Männern (1430). Auf den Glasfenstern des 16. Jh.s ist auch eine Krone (1541) dargestellt, oder auch das Halsband der Annonciade, des Savoyer Hausordens, in den Gf. Johann II. (1514-1539) aufgenommen wurde. Die einzige bekannte persönliche Devise ist jene des Gf.en Michael (1552): TRANSVOLAT NUBILA VIRTUS.

Es gibt kein Rittersiegel, das eine stilisierte Darstellung eines Gf.en aus der Zeit der Gf.en geben würde noch gibt es andere Porträts von Mitgliedern der Dynastie aus dieser Zeit. Im 19. Jh. ließ die Familie Bovy aus Genf, die damals Eigentümer des Schlosses G. waren, im Rittersaal eine Reihe von Fresken ausführen, die verschiedene sehr stark romantisch überstaltete Episoden der Geschichte der Dynastie und der Gft. darstellen. Diese wichtigen Zeugnisse der Schweizer neugotischen Strömung haben viel dazu beigetragen, die regionale Imagination der Gf.en von G. zu modellieren, die als die väterlich sorgenden Herren eines glücklich kleinen Alpenfsm.s vorgestellt wurden. Es handelt sich jedoch um ein Phänomen ohne direkte Kontinuität in der Geschichte der Dynastie, die drei Jh.e zuvor erloschen war.

IV.

Die Versuche der Gelehrten, die Gf.en von G. genealogisch mit einem gewissen Gf.en Turimbert, der gegen 900 in einem pagus Ausicensis Güter besaß, zu verbinden, werden heute nicht mehr für zutreffend gehalten. Andererseits ist Gf. Wilerius, der mit seiner Familie und ihrem Gefolge auf der Schenkungsurk. zugunsten des Cluniazenserpriorats von Rougemont erwähnt, die auf 1115 dat. wurde, sich aber wahrscheinlich auf Geschehnisse aus der zweiten Hälfte des 11. Jh.s bezieht, also auf die Zeit des Großvaters von Wilhelm. Es handelt sich dabei um die erste Persönlichkeit, die den Gf.entitel von G. in der Bestätigung der Güter der Prämonstratenserabtei von Marsens-Humilimont trug, die gegen 1144 ausgestellt wurde.

Trotz ihrer Gf.enwürde waren die Gf.en von G. unter den ersten Herren aus der frz. Schweiz, die sich Savoyen unterwarfen, als diese ihren hegemonialen Anspruch im Raum des Genfer Sees ausgehend von der Mitte des 13. Jh.s formulierten. Sie schworen regelmäßig den Treueid für die Gesamtheit ihrer Besitzungen, die sie sogar zeitweilig der savoyischen Dynastie in den Jahren 1272-1280 übergaben, als Savoyen auf dem Höhepunkt des Konflikts mit Habsburg stand. Es ist ebenfalls zu dieser Zeit, daß man die ersten Hinweise auf regelmäßige Zahlung einer jährl. Rente von 40 Pfund an die Gf.en von G. findet, der aus dem Savoyischen Zoll für Villeneuve en Chablais zugeteilt wurde.

Die savoyischen Militär- und Verwaltungsquellen des 14. und 15. Jh.s zeigen außerdem, daß die Gf.en von G. sich nicht darauf beschränkten, passiv von den Renten zu profitieren, die durch Savoyen an sie gezahlt wurden, sondern daß sie sich in die Verwaltung und die Armee ihres Feudalherrn integriert hatten. Gf. Pierre III. (1307-1342) war von 1329 bis 1331 Bailli von Vaud und engagierte sich in den meisten der zahlr. Expeditionen, die von Gf. Amédée VI von Savoyen in der Mitte des 14. Jh.s im Wallis und im Land von Gex durchgeführt wurden. Das vollendete Beispiel dieser sowohl feudalen, wirtschaftlichen als auch höfischen Integration der Gf.en von G. innerhalb des savoyischen Fsm.s und allg. in der europ. aristokratischen Gesellschaft wird durch die Karriere von Rudolph d.J. deutlich, dem Herr von Montsalvens (1356-1401), der vor seinem Vater Gf. Rudolph IV. (1350-1404) starb. Als Bailli und Leutnant des Gf.en von Savoyen im Wallis wurde Rudolph von Gruyère-Montsalvens bes. Berater der Gf.in Bonne von Bourbon, damals Regentin der Gft. Savoyen, dann Generalleutnant der Gf.en in Piemont. In seinen Chroniken erwähnt Froissart sein abenteuerliches Leben, das ihn 1380 in die Champagne führte, wo er an der Seite des Hzg.s von Bukkingham kämpfte, um dann im folgenden Winter eine Preußenfahrt zu unternehmen.

Die Integration der G.er in die hohe Aristokratie erlaubte ihnen ebenfalls, mehr oder weniger vorteilhafte Eheallianzen zu knüpfen, die den regionalen Rahmen überschritten. Die Reichweite des Konnubiums, das sich bis zum 14. Jh. auf Familien aus benachbarten Regionen beschränkte (Grandson, Corbières, Aarberg, Strättligen, Weissenburg), erweiterte sich in den Jahren um 1400 in Richtung der Geschlechter aus Savoyen (Menthon), von Bugey (Seyssel) und aus dem Tal von Aosta (Vallaise) oder aus Piemont (Costa), aber auch auf Familien aus Regionen außerhalb Savoyens wie der Franche-Comté (Salins) oder Burgund (Vergy). Diese Allianzen erklären die Erneuerung des anthroponymischen Namensbestandes der Familie, da noch bis gegen 1400 die Vornamen Rudolph und Pierre überwogen. Unter den Allianzen, die für die aus der gfl. Familie stammenden Töchter abgeschlossen wurden, war die anspruchsvollste zweifellos die Ehe, die von Guillemette, Tochter Rudolphs d.J., mit Ludwig von Poitiers, dem Gf.en des Valentinois, 1418 eingegangen wurde und die durch den savoyischen Hof vermittelt worden war.

Die Gf.en von G. sind Zeugen einer sehr strikten Abstammungsdisziplin, indem man lange Zeit der Abstammungsverzweigung entkam, die ab dem 13. Jh. zahlr. Familien der frz. Schweiz betraf. Diese Devolution der Gft. in männlicher Linie wird übrigens durch das Testament des Gf.en Pierre IV. (1328) deutlich, wo er ausdrücklich zugunsten seines Erben die iocalia comitatus sicut gemme et alia que ad corpus comitatus pertinent. Es ist erst später, in der Mitte des 15. Jh.s, als eine jüngere Linie G.-Aigremont auftritt, die ihren Ausgang mit dem Bastard Anton (1462-1502) nahm. Die Gf.en von G. praktizierten trotzdem keinen Gesamtausschluß der Nachgeborenen, da die Erstgeborenen sich manchmal während ihrer Lebenszeit mit ihren Brüdern in der Gf.enwürde verbanden. Die anderen Nachgeborenen wurden meistens an der Spitze der Priorate der Gft.en wie Broc und Rougemont untergebracht. Im Jahre 1433 ließ Gf. Anton von Ks. Sigismund zwei seiner Bastardsöhne legitimieren, die er als Erben in seinem einige Wochen später diktierten Testament einsetzte. Die Töchter wurden andererseits streng vom Erbrecht ausgeschlossen, um zu verhindern, daß die Gft. in fremde Hände übergeht.

Es war das Cluniazenserpriorat von Rougemont, das sich im ursprgl. Zentrum der Gft. befand, das als erste Grablege der Gf.en diente. Mit der Verlagerung der Interessen der Gf.en in Richtung des unteren Saanetals wurde das Kartäuserkl. von Part-Dieu in der Nähe von Bulle zur bevorzugten Grablege, die i.J. 1307 durch die Gf.in Guillemete und ihren Sohn, Gf. Pierre III. (gest. 1342), begründet wurde. Schließlich, ab dem Beginn des 15. Jh.s, beherbergte die Sankt-Michaels-Kapelle, in unmittelbarer Nähe der gfl. Macht in der Gemeindekirche von G. zum Fuß des Schlosses gelegen, die Verstorbenen der Dynastie.

Das Ende des MAs fällt im übrigen mit fsl. Ehrgeiz zusammen, der nun immer deutlicher durch die Gf.en zur Schau gestellt wurde. Diese Ambitionen konnten sich jedoch nicht nur in Anbetracht des chronischen Mangels an finanziellen Mitteln nicht konkretisieren, sondern auch aufgrund der gestörten politischen Zusammenhang: die Burgunderkriege, der Zusammenbruch des Hzm.s Savoyen i.J. 1536, die Ambitionen der Eidgenossenschaft usw. Die Gf.en Franz I. (1434-1475) und Louis (1475-1498) spielten eine wichtige Rolle in der Regionalpolitik, insbes. als diplomatische Vermittler zwischen dem Haus Savoyen und der Eidgenossenschaft. Der letzte Gf., Michael, folgte seinem Vater Johann II. i.J. 1539 nach. Als Diplomat und Soldat im Dienst der Kg.e von Frankreich und Karls V. zeigte er offen seinen fsl. Ehrgeiz: er vergab Nobilitierungsdiplome, er verpflichtete einen Alchimisten, der ihm bei seinen finanziellen Problemen helfen sollte, und er entwikkelte ein sehr reiche Emblematik, indem er elf unterschiedliche Siegel benutzte, auf denen er den Titel »Fs.« trug sowie persönliche Devisen benutzte. Schwer verschuldet mußte er erleben, wie seine Herrschaft durch die Städte Freiburg und Bern beschlagnahmt wurde, die die Mehrzahl der Forderungen besaßen und die sich so die Gft. 1555 aufteilten. Als Flüchtling in Burgund starb Gf. Michael 1575.

Quellen

Die Archive der Familie und der Gft. von G. waren Gegenstand einer Klassifizierungsarbeit am Ende der Grafenzeit gegen 1534-1537. Dieses Inventar zählt 635 Dokumente auf, von denen die ältesten bis zum Ende des 13. Jh.s reichen. Als die Städte Freiburg i.Ü. und Bern ihre Hand auf die Gft. G. legten, teilten sie das Archiv, das sich noch heute in den Kantonsarchiven von Freiburg und Bern befindet. Eine wichtige Änderung fand nach dem Ende des Ancien Régimes statt, als der frz. sprechende Teil der alten Gft., der an Bern übergegangen war (das Land von Enhaut), in den neuen Kanton Vaud eingegliedert wurde, was 1803 erneut die Übertragung eines wichtigen Teiles der Archive der Gft. von Bern nach Lausanne nach sich zog, wo er im waadtländischen kantonalen Archiv abgelegt wurde. Zusatzfonds befinden sich noch in bestimmten Gemeinden, die zur Gft. gehörten sowie im Staatsarchiv von Turin, die die Akten übernahmen, die von den Lehnsbeziehungen zwischen den G.ern und den Fs.en des Hauses von Savoyen handeln. – Aebischer, Paul: La Pancarte de Rougemont, in: Revue historique vaudoise 28 (1920) S. 2-16, réimprimé dans Rougemont. 9e Centenaire, 1080-1980, Lausanne 1980 (Bibliothèque historique vaudoise, 65), 16-21, 225-230. – Aebischer, Paul: Un inventaire des archives des comtes de Gruyères: notices et extraits, in: Annales fribourgeoises 15 (1927) S. 83-90, 97-105. – Ducret, François: Un vieux compte de la chatellenie de Gruyère, 1409-1411, Tl. 1, in: Annales fribourgeoises 4 (1916) S. 117-121, 212-215; Tl. 2, in: Annales fribourgeoises 5 (1917) S. 16-22, 77. – Hisely, Jean-Joseph/Gremaud, Jean: Monuments de l'histoire du comté de Gruyère et d'autres fiefs de la maison souveraine de ce nom, Bd. 1, Lausanne 1867 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande, I,22), Bd. 2, Lausanne 1869 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande, I,23). – Niquille, Jeanne: Les dernières lettres du comte Michel à ses sujets gruyériens ; in Annales fribourgeoises 10 (1922) S. 10-22. – Böhmer, J. F., Regesta Imperii XI. Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410-1437), Innsbruck 1896-1900, Bd. 1/2, Nr. 9583, 9589, 9947, 9948. – Reichlen, François: Le testament de Chalamala, bouffon du comte de Gruyère, in: Revue de Fribourg 41 (1910) S. 401-415. – Vevey, Bernard de: Un diplôme de noblesse octroyé par le comte Michel de Gruyère, in: Annales fribourgeoises 31 (1943) S. 33-43.

Aebischer, Paul: La belle Luce, in: Annales fribourgeoises 36,5-6 (1948) S. 89-100. – Andenmatten, Bernard: Les comtes de Gruyère, in: Le château de Gruyère – Das Schloss Greyerz, Patrimoine fribourgeois, Freiburger Kulturgüter 16 (2005) S. 6-15. – Andenmatten, Bernard: La Maison de Savoie et la noblesse vaudoise (XIIIe-XIVe siècles): supériorité féodale et autorité princière, Lausanne 2005 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande, IV,8). – Andenmatten, Bernard: Part-Dieu, in: Les Chartreux en Suisse, Bâle 2006 (Helvetia Sacra, III,4), S. 173-182, 194-197, 203-220. – Bergmann, Uta: Les vitraux du château de Gruyères de 1480-1568, in: Le château de Gruyère – Das Schloß Greyerz, Patrimoine fribourgeois, Freiburger Kulturgüter 16 (2005) S. 52-60. – Birchler, Ursula: Greyerz-Aigremont, in: Historisches Lexikon der Schweiz V, 2005, S. 694 (auch unter www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D20658.php [21.05.2010]). – Blanchard, Raoul/Petrovski, Anita: La salle des Chevaliers, in: Le château de Gruyère – Das Schloß Greyerz, Patrimoine fribourgeois, Freiburger Kulturgüter 16 (2005) S. 61-71. – Boschetti, Adriano: ›Pro remedio anime nostre‹. Die Seelgeräte der Grafen von Greyerz von 1307 bis 1433, in: Freiburger Geschichtsblätter 76 (1999) S. 7-50. – Boschetti-Maradi, Adriano: Greyerz (Grafschaft, Bezirk), in: Historisches Lexikon der Schweiz V, 2005, S. 691-694 (auch unter: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D8148.php [21.05.2010]). – Bourgarel, Gilles/Raemy, Daniel de: La ville et le château de Gruyères au Moyen Age, in: Le château de Gruyère – Das Schloss Greyerz, Patrimoine fribourgeois, Freiburger Kulturgüter 16 (2005) S. 16-33. – Desponds, Marcelle: Les comtes de Gruyère et les guerres de Bourgogne, Tl. 1, in: Annales fribourgeoises 13 (1925) S. 145-207, 276-286; Tl. 2, in: Annales fribourgeoises 14 (1926) S. 43-48, 70-96, 111-118. – Diener, Ernst: Grafen von Greyerz, in: Genealogisches Handbuch zur Schweizer Geschichte – Manuel généalogique pour servir à l'histoire de la Suisse 1, 1900-1908, S. 83-98. – Diesbach, Max de: Bourse armoriale de la comtesse Guillemette de Gruyères, in: Schweizer Archiv für Heraldik – Archives héraldiques suisses 24 (1910) S. 20-22. – Favez, Pierre-Yves: Rougemont, in: Die Cluniazenser in der Schweiz, Basel u. a. 1991 (Helvetia Sacra, III,2), S. 609-641. – Galbreath, Donald-Lindsay: Inventaire des sceaux vaudois, Lausanne 1937 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande, hors série), S. 8-16. – Galbreath, Donald-Lindsay: L'origine des comtes de Gruyère, in: Revue historique vaudoise 40 (1932) S. 299-309. – Galbreath, Donald-Lindsay: Sigillographie des comtes de Gruyère, in: Schweizer Archiv für Heraldik – Archives héraldiques suisses 37 (1923) S. 104-112, 145-159. – Getaz, André: Rougemont et les derniers comtes de Gruyère, in: Revue historique vaudoise 56 (1948) S. 121-128. – Hisely, Jean-Jacques: Histoire du comté de Gruyère, 3 Bde., Lausanne 1851-1857 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande, I/9-10-11). – Morard, Nicolas: Les comtes de Gruyère, in: Les Pays romands au Moyen Age, hg. von Agostino Paravicini Bagliani, Jean-Pierre Felber, Jean-Daniel Morerod und Véronique Pasche, Lausanne 1997, S. 199-210. – Morard, Nicolas: Servitudes coutumières et statut personnel dans le comté de Gruyère (XIIIe-XVe siècles), in: A cheval entre histoire et droit. Hommage à Jean-François Poudret, hg. von Eva Maier, Antoine Rochat und Denis Tappy, Lausanne 1999 (Bibliothèque historique vaudoise, 115), S. 93-107. – Morerod, Jean-Daniel: Genèse d'une principauté épiscopale. La politique des évêques de Lausanne (IXe-XIVe siècle), Lausanne 2000 (Bibliothèque historique vaudoise, 116). – Naef, Henri: L'alchimiste de Michel, comte de Gruyère, Lausanne 1946 (Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire de la Suisse romande, III,2). – Naef, Henri: La monnaie de Michel, comte de Gruyère, in: Revue suisse de numismatique 35 (1953) S. 33-50. – Niquille, Jeanne: Le comte Jean II de Gruyère et les conquêtes bernoises de 1536, in: Festschrift Oskar Vasella, red. von P. Rainald Fischer, Freiburg 1964, S. 235-246. – Raemy, Daniel de: Châteaux, donjons et grandes tours dans les Etats de Savoie (1230-1330). Un modèle: le château d'Yverdon, 2 Bde., Lausanne 2004 (Cahiers d'archéologie romande, 99). – Tremp, Ernst: Greyerz, von (FR), in: Historisches Lexikon der Schweiz V, 2005, S. 686-687 (auch unter: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D19516.php [21.05.2010]). – Vevey, Hubert de: Les armoiries des comtes de Gruyères, Tl. 1, in: Schweizer Archiv für Heraldik – Archives héraldiques suisses 36 (1922) S. 73-84; Tl. 2, 37 (1923) S. 23-28, 49-57.