FUGGER
I.
Die Familie entstammt dem Augsburger Zunftbürgertum. Im Steuerbuch der Reichsstadt von 1367 wird der zugewanderte Weber Hans F. erstmals mit einer Zahlung vermerkt, und ein Jahr später wird sein Bruder Ulin (Ulrich) als Knecht eines Webers erwähnt. Während das Mitte des 16. Jh.s entstandene ›Ehrenbuch‹ der F. die Herkunft der Brüder offen läßt, stammten sie der ebenfalls im 16. Jh. verfaßten Familienchronik zufolge aus Graben, einem Dorf auf dem südlich der Reichsstadt gelegenen Lechfeld. Dem ›Ehrenbuch‹ zufolge heiratete Hans F. 1370 Klara Widolf, möglicherw. eine Tochter des Weberzunftmeisters Oswald Widolf. Mit dieser Heirat dürfte er das Augsburger Bürgerrecht erworben haben. An der ländlichen Herkunft der F. läßt die Familiengeschichtsschreibung keinen Zweifel. Vielmehr stilisiert sie gerade den Aufstieg aus bescheidenen Verhältnissen zum Gründungsmythos der Familie.
II.
Während die F. erst 1538 anläßlich einer Erweiterung des auf acht Familien zusammengeschmolzenen Patriziats aus dem Zunftbürgertum in die höchste soziale Gruppe der Reichsstadt aufstiegen, erfolgte die Erhebung in den Adelsstand bereits einige Jahrzehnte früher. Jakob F. der Reiche (1459-1525) erwarb 1507 von Ks. Maximilian I. in Form eines Pfandkaufs die Gft. → Kirchberg mit der Herrschaft Weißenhorn. Zwei Jahre später kaufte er von Maximilian die Hofmark Schmiechen und 1514 die Herrschaft Biberbach. Die Erhebung Jakob F.s und der Söhne seiner verstorbenen Brüder Ulrich (1441-1510) und Georg (1453-1506) in den Reichsfrh.enstand 1511 sowie in den Gf.enstand 1514 hatte lehensrechtliche Hintergründe. Da der schwäbische Landadel die Vergabe von Lehen durch den Kaufmann nicht anerkannte, sicherte die Standeserhebung F.s volle Verfügungsgewalt über seinen Grundbesitz. In der Reichsstadt Augsburg war Bürgern das Führen von Adelstiteln untersagt, und es gibt keinen Beleg dafür, daß Jakob F. sie dort verwendete.
Nach Jakobs Tod erhielten seine Neffen Anton (1493-1560), Raymund (1489-1535) und Hieronymus F. (1499-1538) die Gf.enwürde bestätigt, und 1530 wurden sie in den erblichen Reichsgf.enstand erhoben. Gleichzeitig wurden ihnen gerichtsherrliche Rechte und die partielle Befreiung von der Augsburger Gerichtsbarkeit zugesprochen. 1534 erhielten sie auch das Münzrecht verliehen. Obwohl die F. in der Folgezeit ihren Landbesitz in Ostschwaben planmäßig vergrößerten, blieben sie Bürger der Reichsstadt Augsburg, und Mitglieder der Familie übernahmen nach der 1548 von Ks. Karl V. oktroyierten Umwandlung des Zunftregiments in eine patrizische Verfassung höchste städtische Ämter. Die 1592 belegte Selbstbezeichnung als Burger zu Augspurg und Stend des römischen Reichs bringt die Sonderstellung der Familie treffend zum Ausdruck.
Reichspolitische Bedeutung erlangten Mitglieder der Familie zunächst auf finanziellem Gebiet. Jakob der Reiche, unter dessen Leitung die F.-firma eine führende Stellung im Handel mit alpenländischem und ungarischem Silber und Kupfer erlangte, gehörte zu den wichtigsten Geldgebern Maximilians I. und spielte 1519 eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Ks.wahl Karls V. Unter der Leitung Antons (1525-1560) gehörte die F.-Gesellschaft zu den finanziellen Stützen der Reichs- und Europapolitik Karls V. und Ferdinands I. Anton F.s Sohn und Nachfolger Marx (1529-1597) vergab hohe Kredite an die Ks. Maximilian II. und Rudolf II. Ihre Stellung als Finanziers der Habsburger und der Bayernhzg.e, ihre Standeserhöhungen sowie Heiratsverbindungen mit dem bayerischen und österr. Landadel eröffnete Mitgliedern der Familie den Zugang zu Hof- und Reichsämtern. Hans Jakob F. (1516-1575) wurde 1570 bayerischer Hofrat und 1572 Präsident der Münchner Hofkammer. Georg F. (1560-1634) war unter Rudolf II. Vizepräsident des Reichshofrats, sein gleichnamiger Vetter (1577-1643) seit 1597 Inhaber der Reichslandvogtei Schwaben. Marx (1564-1614) und Hans Ernst F. (1590-1639) waren Präsidenten des Reichskammergerichts, letzterer auch Präsident des Reichshofrats. Der Militärunternehmer Ott Heinrich F. (1592-1644) fungierte im Dreißigjährigen Krieg vorübergehend als Oberkommandierender der Truppen der katholischen Liga. Nach der Einnahme Augsburgs durch ksl. Truppen amtierte er dort 1635-1639 als ksl. Statthalter. Mit Hans Jakob F.s Sohn Sigmund Friedrich (1542-1600), seit 1598 Bf. von Regensburg, und Jakob F. (1567-1626), seit 1604 Fs.bf. von Konstanz, stellte die Familie an der Wende vom 16. zum 17. Jh. zwei geistliche Reichsfs.en.
III.
Der familiären Überlieferung zufolge erhielt Ulrich F. 1473 von Ks. Friedrich III. in Augsburg das Familienwappen mit der Lilie verliehen, nachdem er ihn mit Seidenstoffen ausgestattet hatte. 1530 wurde dieses um Wappen und Titel der ausgestorbenen Gf.en von → Kirchberg vermehrt.
Ihre Stellung in der ständischen Gesellschaft festigten die F. durch vielfältige Formen der Selbstdarstellung. Zentrum ihrer städtischen Repräsentation war ein Häuserkomplex am Augsburger Weinmarkt, den Jakob F. der Reiche zwischen 1498 und 1523 erwarb und zu einem Stadtpalast umbauen ließ. Er umfaßte schließlich drei Innenhöfe; der »Damenhof«, dessen Fresken die Taten Ks. Maximilians verherrlichten und damit die Ks.treue der Familie unterstrichen, zeigt Einflüsse der ital. Renaissance. Die fast 68 m lange Schaufassade war mit allegorischen Darstellungen – vermutlich von Hans Burgkmair d.Ä. – bemalt. Die kostbare Innenausstattung wurde von Besuchern wie Antonio de Beatis und Michel de Montaigne beschrieben. Auf einem Nachbargrundstück ließ Anton F. 1531-1536 ein Gäste- und Festquartier für den Ks. und andere Mitglieder des Hauses Habsburg errichten. In diesem »kaiserlichen Palatium« residierten Karl V. während seiner Reichstagsaufenthalte 1547/48 und 1551 sowie Philipp II. von Spanien, Maria von Ungarn und Ferdinand I. Antons Sohn Hans F. (1531-1598) ließ den hinteren Teil des Palasts 1568-1573 umgestalten und rekrutierte dafür eine Gruppe von Künstlern aus Florenz um den Niederländer Friedrich Sustris.
Mitglieder der Familie legten umfangr. Sammlungen von Kunstwerken, Antiken und exotischen Objekten an und gaben Porträts bei Künstlern wie Albrecht Dürer, Hans Maler von Schwaz und Christoph Amberger sowie Bildnismedaillen in Auftrag. Sie förderten Musiker und Komponisten (Orlando di Lasso, Hans Leo Hassler, Gregor Aichinger) sowie humanistische Gelehrte (Hieronymus Wolf, Conrad Gesner). Hans Jakob (1516-1575), Ulrich (1526-1584) und Georg F. (1518-1569) trugen bedeutende Büchersammlungen zusammen, die heute zu Kernbeständen der Bayerischen Staatsbibliothek (München), der Österr. Nationalbibliothek (Wien) und der Vatikanischen Bibliothek (Rom) gehören. Hochzeiten, Begräbnisse, Herrscherbesuche, Turniere, Schlittenfahrten, Fastnachtsspiele inszenierten die F. als aufwändige Spektakel, die ihren Reichtum und ihre soziale Stellung effektvoll demonstrierten.
Familiärer Repräsentation und Memoria diente auch die 1518 geweihte Grabkapelle der Brüder Ulrich, Georg und Jakob F. in der Karmeliterkirche »zu unser Frauen Brüder« (der heutigen St. Annakirche) in Augsburg, ein Hauptwerk der Frührenaissance in Süddeutschland, an dem Künstler wie Albrecht Dürer, Hans Daucher und Jörg Breu d.Ä. mitwirkten. Durch ihre Größe, die Verwendung kostbarer Materialien und ihre künstl. Qualität unterstrich die F.-Kapelle den sozialen Geltungsanspruch der Familie. In der Stiftung einer Armensiedlung in Augsburgs Jakober Vorstadt, für die 1531 erstmals der heute geläufige Name »Fuggerei« belegt ist, in den Jahren 1514-22 verband Jakob F. den Gedanken der Memoria und die Sorge um das eigene Seelenheil mit sozialer Fürsorge.
Im Auftrag Hans Jakob F.s verfaßte der Augsburger Ratsdiener Clemens Jäger 1542-48 ein ›Ehrenbuch‹, das mit zahlr. Porträtminiaturen illustriert ist und den Gedanken der familiären Einheit der F. sowie ihr Selbstverständnis als in den Adel aufgestiegene Bürgerfamilie reflektiert. Die Brüder Philipp Eduard (1546-1618) und Octavian Secundus F. (1549-1600) ließen 1592 von dem Kupferstecher Dominicus Custos eine Serie von Familienporträts anzufertigen, die später von Wolfgang und Lukas Kilian aktualisiert und 1618 unter dem Titel Fuggerorum et Fuggerarum […] imagines gedruckt wurde.
IV.
Nach dem Tod Hans F.s (1408/09), der um 1400 zur Gruppe der reichsten Augsburger Steuerzahler zählte, führte seine Wwe. Elisabeth Gefattermann die Geschäfte erfolgreich weiter; bis 1434 verdoppelte sie das Familienvermögen. Ihre Söhne Andreas (Endres) und Jakob verfügten 1448 bereits über das fünftgrößte Augsburger Vermögen. Andreas (gest. 1457) begründete die Linie der F. »vom Reh« (Wappenbrief 1462), die zunächst erfolgreich Fernhandel betrieb, in den 1490er Jahren aber Bankrott machte und in die städtische Mittelschicht abstieg. Die Handelsgeschäfte Jakobs wurden nach seinem Tod 1469 zunächst von seiner Wwe. Barbara Bäsinger fortgeführt. Unter ihren Söhnen Ulrich, Georg und Jakob erfolgte in den 1480er Jahren der Einstieg ins Tiroler Montangeschäft. Jakob der Reiche baute die Firma bis zu seinem Tod 1525 zur größten süddt. Handelsgesellschaft ihrer Zeit aus. In Verträgen mit seinen Brüdern (1502) und Neffen (1512) setzte Jakob F. den Ausschluß weibl. Nachkommen und geistl. Familienangehöriger aus dem Handelsgeschäft durch; seine Neffen mußten Jakobs alleinige Kontrolle über die Firma anerkennen. In seinem zweiten Testament von 1525 ernannte der kinderlose Firmenleiter seinen Neffen Anton zu seinem Nachfolger; Antons Bruder Raymund und sein Vetter Hieronymus sollten ihm beratend zur Seite stehen.
Nach dem Tod Raymunds und der Auslösung von Hieronymus nahm Anton F. 1538 vier Söhne Raymunds als Teilhaber auf, behielt sich aber – dem Vorbild seines Onkels folgend – die alleinige Entscheidungsgewalt in allen geschäftlichen Angelegenheiten vor. Nach der Bilanz von 1546 hatte das Unternehmen mit 7,1 Mio. Gulden Aktiva und ca. 2 Mio. Gulden Passiva seinen Höhepunkt erreicht. Um dies. Zeit strukturierte Anton F. die Firma durch Aufgabe des Ungarischen Handels und Ausgliederung der Tiroler Montanunternehmungen um. In seinem Testament von 1550 traf er Vorkehrungen für die Auflösung der Handelsgesellschaft, die von seinen Nachfolgern allerdings nicht vollzogen wurde. Vielmehr führte sie sein Sohn Marx (1529-1597) nach einer Krisenphase (1557/63) erfolgreich weiter; die span. und Tiroler Geschäfte wurden erst um die Mitte des 17. Jh.s aufgegeben.
Eine wirtschaftliche und soziale Neuorientierung zeichnete sich indessen bereits in den Gütererwerbungen Antons und Raymunds sowie in den Heiratsverbindungen ihrer Nachkommen ab. Einzelne Angehörige der Familie hatten zwar schon Anfang des 16. Jh.s in schwäbische Adelsfamilien eingeheiratet, aber bis 1527 gab es auch Heiratsallianzen mit Augsburger Bürgerfamilien. Seit den 1530er Jahren hingegen gingen die F. ausnahmslos Ehen mit Angehörigen des Frh.en- und Gf.enstandes ein; auf bes. enge Beziehungen weisen die Mehrfachverbindungen mit den Gf.enfamilien → Ortenburg (1549, 1585), Helffenstein (1578, 1593, 1590) und → Montfort (1553, 1587) hin.
Im Jahre 1548 nahmen Anton F. und die Erben seines Bruders Raymund eine Güterteilung vor, bei der jede der beiden Linien liegende Güter und Rechte im Wert von 379 000 Gulden erhielt. Beide Seiten verpflichteten sich, den Besitz zu erhalten und den männl. Nachkommen zu vererben. Im Falle von Grundstücksverkäufen hatten männl. Familienmitglieder ein Vorkaufsrecht. Der Bildung dieses Fideikommisses folgten weitere Güterteilungen. Anton F.s Söhne Marx, Hans (1531-1598) und Jakob (1533-98) vereinbarten 1575 die Aufteilung ihrer Besitzungen, wobei jeder der drei Güterkomplexe auf ca. 415 000 Gulden veranschlagt wurde. Eine ähnliche Teilung fand 1589 unter den Söhnen Georg F.s (1518-1569) statt. Bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges hatte sich die Familie somit in mehrere Linien aufgespalten, von denen heute noch die Gf.en F.-Kirchberg, Fs.en F. von Glött und Fs.en F.-Babenhausen bestehen.
Quellen
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Literatur
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