Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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Wissenschaften

Astrologie

Nach den rechtl. und kirchl. Restriktionen gegen die Astrologie (vgl. insb. die einflußreiche anti-astrolog. Position des Augustinus), dem Zusammenbruch des Bildungssystems und der kulturellen Traditionen der Antike findet sich in Westeuropa bis zur Jahrtausendwende relativ eingeschränktes astrolog. Wissen. Die Astrologiekenntis beruht v. a. auf tradierten Bildvorlagen (Aratea-Hss.) und Werken einiger spätant. und frühma. Autoren (Calcidius, Martianus Capella, Macrobius, Isidor, Beda), die nur schlaglichtartige Einblicke in das Wesen der antiken Astrologie bieten. Für den engen Kreis der höf. Elite entstehen in karoling. Zeit ill. Sternbilderhss.; die traditionelle Sternbildikonographie findet sich u. a. auch auf dem Sternenmantel Heinrichs II.

Erst seit dem späten 11. Jh. entwickelt sich mit dem erneuten Aufschwung des Bildungswesens eine profundere Kenntnis der Astrologie in Westeuropa: die Mathesis des Firmicus Maternus (ca. 334/7 n. Chr.) wird verstärkt rezipiert; durch die Vermittlung der arab. Welt (die seit dem 10. Jh. in Spanien ein geistiges Zentrum findet) gelangt neben zahlreichen Werken der griech. Antike auch die Tetrabiblos des Ptolemaios (Mitte 2. Jh. n. Chr.) nach Europa und wird durch Übertragungen (Plato Tiburtinus, Aegidius de Thebaldis) zugänglich; ebenso die arab. astrolog. Wissenschaft, deren Anfänge in das späte 8. Jh. zurückreichen, und die ihrerseits v. a. von den Schriften antiker griech. Autoren (dies auch über die Vermittlung ind. und pers. Texte) geprägt ist (Māshā'allāh, Abū Ma'shar, Ibn Abi 'l-Ridjāl u. a.).

Im 12. Jh. begegnen (zunächst noch rudimentär ausgeführte) Horoskope, etwa für den 1164 geborenen Barbarossa-Sohn Friedrich (MGH Script. XVI, 329). In Toledo wird auf Veranlassung von Alfons X. (der als maßgebl. Förderer der Astrologie den Beinamen Astrologus erhält) das nach ihm benannte astronom. Tafelwerk (Tabulae astronomicae Alphonsinae, 1263-72) erstellt, das bis zur Ablösung durch die Prutenischen Tafeln im 16. Jh. als Grundlage für astrolog. Berechnungen in Europa fungiert. Neben »al-Andalus« (und dort insbes. der Schule von Toledo) ist Sizilien mit Friedrich II. und dessen astrologiekundigem Berater Michael Scotus (ca. 1175-ca. 1235) eine wichtige Drehscheibe bei der Verbreitung griech. und arab. Wissens. Wohl als ksl. Auftragsarbeit entsteht Scotus' Liber introductorius (ca. 1230/5), ein enzykl. Kompendium ma. Astrologie. Diese wird am Hof von Palermo Bestandteil höf. Repräsentation (vgl. ill. Prachtcodices wie Georgius Fendulus' Liber astrologiae, Farbtafel 56) und in der Praxis angewandt, etwa bei der Wahl von Terminen (Vermählung Friedrichs, Gründung der Stadt Victoria).

Zu den wichtigsten ma. Schriften zur Astrologie zählt das Albertus Magnus (ca. 1193-1280) zugeschriebene Speculum astronomiae (1260er Jahre), das die Astrologie (unter Wahrung der Willensfreiheit) als wissenschaftl. Disziplin zu etablieren versucht, die den Menschen zur Erkenntnis Gottes führen kann. Sein Schüler Thomas von Aquin (1224/5-1274) sanktioniert in De iudiciis astrorum (ca. 1269/72) jede Form ›natürlicher‹ Astrologie, welche sich mit der als physikal. angenommenen Wirkung der Gestirne auf die sublunare Welt beschäftigt; eine fatalist. Auffassung von Astrologie lehnt er wie Albertus ab. Eine Affektion von Willen und Vernunft ist jedoch mögl., wenn Körperlichkeit und Triebe dominieren – tendenzielle Vorhersagen können somit getroffen werden.

Die natürl. Astrologie umfaßt insbes. die Iatromathematik, die medizin. Astrologie; Grundlagen sind etwa die Idee des Einflusses best. Planeten und Tierkreiszeichen auf best. Organe und Körperteile (Melothesie) oder der astralen Affektion der Körpersäfte als Ursache von Erkrankungen. Bestimmte Teile der sublunaren Welt (etwa Steine, Metalle, Pflanzen) werden bestimmten Gestirnen zugeordnet, von denen sie entspr. nutzbare Qualitäten erhalten. Ausgehend von den Mondphasen werden Termine für Aderlaß und andere, hygien. und diätet. Maßnahmen festgelegt. Krankheitsverläufe und die Berechnung der krit. Tage erfolgen ausgehend von Decumbitur-Horoskopen. Ein weiteres Gebiet der natürl. Astrologie ist die Astrometeorologie, die aus vorausberechneten Konstellationen Voraussagen über das Wetter, Ernten oder auch Epidemien zu treffen versucht.

Während die natürl. Astrologie breite Akzeptanz findet (und Astrologie fester Bestandteil der mediz. Ausbildung an den Univ. ist), stößt die divinator. Astrologie, insofern sie den Anspruch vertritt, konkrete Aussagen über zukünftige Ereignisse gewinnen zu können (etwa durch Stellen und Deuten von Horoskopen), auch anderweitig auf Kritik (Berthold von Regensburg; Robert Grosseteste). Das scholast. Astrologie-Konzept, das die menschl. Willensfreiheit und die göttl. Allmacht wahrt, bietet eine gangbare Alternative.

In den folgenden 200 Jahren zeigt sich die Beliebtheit der Astrologie in unterschiedl. Textsorten (astrolog. Kompendien wie Leopolds von Österreich Compilatio de astrorum scientia [spätes 13. Jh.], Prognostiken, Horoskopen, Kalendern, Kometentraktaten etc.) und Bildmedien (illuminierten Handschriften, astronom. Uhren, Zodia- und Planetendarstellungen in Kirchen und Kathedralen, astrolog. Fresken- und Reliefzyklen etc.). Zahlreiche Werke vermitteln in Text und Bild die Planetenkinder-Lehre, die Zuweisung spezif. Eigenschaften an einen Menschen nach dem Wochentag seiner Geburt und dem entspr. Planetenherrscher (z. B. Basler Planetengedichte [um 1430], Kalendar. Hausbuch Konrad Rösners [1445]). An vielen dt. Fürstenhöfen findet die Astrologie Anhänger und Förderer. So sollen etwa bei Lgf. Friedrich von Thüringen und Ks. Ludwig dem Bayer Astrologen in ständigem Dienst gestanden haben. Zu ihren Aufgaben zählt es, Praktiken und Horoskope zu stellen, bei Eheschließungen zu beraten, nach der verbreiteten Praxis der »Tagwählerei« den Zeitpunkt für Kriege und andere Unternehmungen zu bestimmen, Gegner / Bündnispartner aus deren Nativität zu beurteilen, polit., ökonom. und medizin. Ratschläge zu geben oder alltägl. Ereignisse (wie Glück beim Spiel oder Jagen) vorauszusagen.

Einen Höhepunkt erreicht die Rezeption der Astrologie (die als Teil des Quadriviums an den Univ. gelehrt wird) in Europa zw. 1450-1650. Es erfolgt ein verstärkter Zugriff (insbes. in Form von Editionen, Kommentaren und Lehrdichtungen) auf die Werke der klass. Antike, welche Astrologie und Prodigienlehre thematisieren (Manilius, Ptolemaios, Firmicus Maternus, Iulius Obsequens). Viele astrologiekundige Gelehrte sind als Fürstenberater eng mit den Herrscherhöfen assoziiert: Ks. Friedrich III. konsultiert Johannes Lichtenberger (ca. 1440-1503) und Georg von Peurbach (1423-61), der u. a. das Horoskop für die Heirat mit Eleonore von Portugal stellt, Maximilian I. und Ferdinand I. den Hofarzt Georg Tannstetter (1482-1535), Karl V. beschäftigt einen ganzen Stab von Hofastrologen (u. a. Peter Apian). Cyprian Leowitz (1524-74), Verf. astrolog. Tafeln, Ephemeriden und Prognostiken, ist als mathematicus Pfgf. Ottheinrichs in Lauingen, später auch für Ks. Maximilians II. tätig. Der Brandenburger Mgf. Johann von Küstrin (dessen Vater Joachim I. Johannes Carion als Hofastrologe beschäftigte) läßt sich von Petrus Hosmann (gen. Cnemiander, 1525-91) 14 Jahre lang v. a. über Jahresprognostiken en detail bzgl. künftiger Ereignisse und polit. Entwicklungen informieren und beraten [Analyse der handschriftl. Quellen bei Brosseder 2004]. Die traditionelle Beliebtheit der Astrologie an den Höfen illustriert der Catalogus Heinrichs von Rantzau (1580), der Herrscher, welche die Astrologie ausgeübt bzw. gefördert haben, verzeichnet. Auch viele Päpste (u. a. Paul II., Sixtus IV., Alexander VI., Iulius II., Leo X., Paul III.) sind Anhänger der Astrologie.

Durch den Buchdruck erfährt die angewandte Astrologie eine starke Verbreitung und Verankerung im Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit; es setzt ein florierender Handel mit Praktiken, Kalendern und Aderlaßtafeln, Prophetien und astrolog. Deutungen aller Art ein. Diese können insbes. auch zur Sozialdisziplinierung und öffentl. Meinungsbildung benutzt werden wie die Prognostiken am Vorabend der Reformation (Paul von Middelburg, Johannes Lichtenberger u. a.), die Instrumentalisierungen von Luthers Horoskop(en), die Masse an Sintflutprophezeiungen für das Jahr 1524 (etwa die Johannes Carions [Abb. 133]) oder die Vorhersagen des Weltunterganges für 1588. Bes. prominente Anlässe für astrolog. Vorhersagen sind Kometen, die seit der Antike als Boten existentieller Unglücke und Veränderungen (u. a. auch für den Tod von Potentaten) betrachtet werden. Insbes. auffälligere Erscheinungen (etwa der Jahre 1577/78, 1618/19, 1664/65 und 1680/81) werden in einer Fülle von Flugblättern und -schriften rezipiert. Zu dieser ephemeren Lit. treten umfangr. astrolog. Lehrbücher wie Johannes Schöners De iudiciis nativitatum libri tres (1545), Girolamo Cardanos Commentaria (1554), oder Francesco Giuntinis Speculum astrologiae (1573). In Nativitätensammlungen wie Johannes Garcaeus' Astrologiae Methodus (1576), die Kfs. August von Sachsen gewidmet ist, werden Hunderte von Horoskopen (z. T. noch lebender Potentaten) veröffentlicht. Gegen die wiss. Validität der Astrologie und ihrer Methoden wenden sich andererseits zahlr. Gelehrte, am einflußreichsten etwa Pico della Mirandola (Disputationes adversus astrologiam divinatricem, 1494).

Im evangel. Lager sind die Meinungen über die Astrologie geteilt: Melanchthon ist Anhänger einer christl. legitimierten Astrologie (und maßgebl. für die Entwicklung der Universität Wittenberg zum Zentrum astrolog. Forschung im 16. Jh. verantwortl.), Luther nimmt nach anfängl. Befürwortung eine krit. Position ein. Die kathol. Kirche reagiert auf den Aufschwung der Astrologie mit einem Verbot judizialastrolog., mant. und mag. Schriften durch den Trienter Index (24. März 1564), während Werke, die sich mit der natürl. Astrologie beschäftigen, weiter erlaubt bleiben. Gegen den Mißbrauch divinator. Astrologie wenden sich auch die Bullen Coeli et terrae creator Sixtus' V. (1586) und Inscrutabilis iudiciorum Urbans VIII. (1631).

Von gelehrter Seite erfolgen u. a. als Reaktion auf die Tätigkeiten unseriöser Sterndeuter Reformversuche der Astrologie, etwa durch Albert Pighius' Astrologiae defensio (1518) und insbes. die Werke Johannes Keplers (1571-1630). Der ksl. mathematicus Rudolfs II. untermauert durch Eliminierung der willkürl. und irrationalen Elemente der Astrologie, ihre Reduktion auf die Aspektenlehre und die Stützung durch die experientia ihren Rang als wissenschaftl. Disziplin und versucht, dieses Astrologiekonzept auch in seinen Prognostiken, Kometenschriften und Horoskopen (z. B. für den astrologiegläubigen Wallenstein 1608 und 1625) anzuwenden und zu propagieren.

Quellen

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