Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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Garten und Gartenarchitektur

1200-1500

In der Mehrzahl der Schrift- und Bildquellen (in lyr. und ep. Texten, auf Handschriftenilluminationen, Mariendarstellungen oder Liebesgartentapisserien) haben der ma. Garten und seine Ausstattungselemente eine symbol. oder allegor. Bedeutung: So spiegelt der auf einem Marienbild dargestellte Pflanzenbestand neben dem zeitgenöss. Kenntnisstand botan. Wissens das breite Spektrum mariolog. Symbole.

Eine sachl. genaue Vorstellung ma. Gartenanlagen ist dagegen heute nur noch schwer zu erlangen: Die Spuren originaler Anlagen sind verwischt, Pflanzungen nicht erhalten oder durch spätere Kulturschichten überlagert. Eine Rekonstruktion histor. belegter Gärten ist daher nur ansatzweise mögl. – v. a. die Zuordnung einzelner Gartenelemente zueinander bleibt häufig unbestimmt. Innerhalb des Untersuchungsgebiets kann ab dem 13. Jh. aber sowohl von einer Fortsetzung antiker Traditionen, als auch von einem Neubeginn unter dem Einfluß arab.-oriental. Gartenkultur ausgegangen werden.

Der durch Obstbau und Gemüsekultur gekennzeichnete Nutzgarten fußt v. a. auf antik-röm. Vorgaben (Marcus Terentius Varro, Plinius d. J.). Aber auch die auf spätantiken Grundlagen basierende karoling. Gartenkultur bleibt im Untersuchungszeitraum für Anlage und Ausstattung eines Nutzgartens vorbildl.: Bes. die umfangr. Pflanzenlisten, die sich in der i. J. 812 durch Karl den Großen erlassenen Krongüterordnung, der Capitulare de villis vel curtis imperii, finden, verlieren als Grundlage für differenziertere einheim. Pflanzensortimente nicht an Faszination. Bewahrer der antiken Gartenkultur sind v. a. die Kl. Mit seinem als Hortulus bekannt gewordenen Lehrgedicht trägt der Reichenauer Abt Walahfrid Strabo (erste Hälfte 9. Jh.) zur Verbreitung der in der Capitulare de villis formulierten Vorstellungen hinsichtl. der Anlage eines Gartens bei. Der Klosterplan von St. Gallen (um 820), das älteste bedeutende Dokument, das über eine Gartenanlage verläßl. Angaben bringt, bleibt bis ins hohe MA hinein Ideal. Die Aufteilung der im Klosterplan vorgesehenen Gartenflächen in Gemüse- und Küchengarten (hortus), Kräuter- und Heilpflanzengarten (herbularius; im SpätMA auch: Wurzgarten) und als Friedhof genutztem Baumgarten behält lange Gültigkeit. Dies gilt auch für die Unterteilung der Nutzgärten in quadrat. oder rechteckige Beete, die von einem regelmäßigen Wegesystem aus erschlossen werden.

Neben diesen der Versorgung dienenden Gärten entstehen inmitten der vom Kreuzgang eines Kl.s umschlossenen Höfe erste von Nutzungsgedanken freie »Paradiesgärtlein« als Orte der Besinnung. In Anlehnung an antik-römische, aber auch oriental. Traditionen werden hier in der Regel vier Gartenabschnitte durch einen Längs- und einen Querweg voneinander geschieden. Ein zentraler Brunnen liefert Wasser und symbolisiert Lebensquell oder Paradiesbrunnen. Alternativ kann auch ein Lebensbaum als Ewigkeitssymbol im Zentrum stehen. Daß im ma. Klostergarten neben Nutz- auch Zierpflanzen ihre Berechtigung haben, belegen die um die Mitte des 12. Jh.s entstandenen Pflanzenbücher der Hildegard von Bingen: Neben nützl. Heilpflanzen beschreibt die heilkundige Äbt. Zierpflanzen wie Lilie, Rose oder Veilchen, denen allerdings durchweg christl. Symbolwerte zuerkannt werden können.

Als Bindeglied zw. den frühma. Beschreibungen klösterl. Nutzgärten und den Schilderungen von Lustgärten der höf. Gesellschaft gilt das um 1260 von Albertus Magnus verfaßte Werk De vegetabilibus, das ein Kapitel über die Anlage eines Lustgartens enthält (Lib. VII, I, 14: De plantatione viridariorum). In dieser Schrift wird bereits die Bereicherung erkennbar, die die abendländ. Gartenkunst durch die Kreuzzüge erfährt (Pflanzenvielfalt, Kenntnis neuer Gartenbau- und Bewässerungstechniken). Von besonderer Bedeutung aber ist, daß Albertus Magnus hier erstmals die bislang gänzl. gesondert auftretenden Typen des Kräuter- und Blumengartens und des Baum- und Rasengartens als die wesentl. Teile einer Lustgartenanlage (viridarium) anführt. Die klare und sichere Anweisung – eine wichtige Station auf dem Weg zum formalen Garten, zur Koordination der Gartenteile – sollte lange keine Umsetzung und Wirkung finden. Realität bleiben kleinere Burggärten, die, als Nutzgärten konzipiert, im Ernstfall der Versorgung dienen und nur gelegentl. auch als Blumen- oder Lustgärten genutzt werden. Ergänzung finden diese zumeist kleineren Gartenareale im Burg- oder Schloßbereich durch ausgedehnte Jagd- oder Tiergärten, in denen häufig spezielle Jagdhäuser zur Verfügung stehen. Albertus Magnus Ideen weisen aber auf eine Entwicklung hin, die sich in Italien ausbreiten und schließl. in zahlreichen Schilderungen des 14. Jh.s (Pietro de Crescenzi, Boccaccio) niederschlagen sollte.

Für die kulturell führende Gesellschaft des hohen MA hat der Garten einen vielschichtigen symbol. Wert. Davon zeugt die höf. Dichtung. Der phantastische, um 1230 begonnene und um 1270 fortgeschriebene Rosenroman Guillaume de Lorris und Jean de Meuns gibt Einblick in die Vielzahl der Deutungsmöglichkeiten: Der Garten erscheint als Sinnbild für das Paradies, die Kirche, Maria (hier sei kurz auf Darstellungen Mariens innerhalb eines ummauerten Gartens, eines hortus conclusus verwiesen, die seit dem 14. Jh. starke Verbreitung erfahren), als Sinnbild für die geliebte Frau oder die Minne selbst. Himml. und ird. Liebe fließen so ineinander und bedienen sich der gleichen Bilder. Den Text- und Bildquellen zufolge ergänzt der Lustgarten die Behausung im Freien, dient als Speisezimmer oder als Ort, an dem man ein Bad nehmen kann. Er bietet Raum für geruhsame Erholung, heiml. Liebe, heitere Geselligkeit und fröhl. Spiel. Einige Austattungselemente kann man aufgrund der Häufigkeit ihres Auftretens als typ. bezeichnen: Neben einer festen Einfriedung als Schutz gegen Überfall und Einsichtnahme durch – häufig zinnenbewehrte – Mauern, (Wasser-) Gräben, hölzerne und eiserne (Flechtwerk-) Zäune finden sich zur Binnengliederung der Anlagen Rankgitter, Spaliere, Bogen- und Laubengänge oder (Rosen-) Hecken. Den Zugang markiert eine häufig enge Tür oder Pforte. Quell- oder Badebrunnen, Wasserbecken, Springbrunnen, Lauben, kleine Lusthäuser, Rasenbänke oder einfache Terrassierungen setzen Akzente. Blumen- und Kräuterbeete finden sich ebenso wie Streublumenwiesen (Abb. 219). Die Einbeziehung von Tieren in den ma. Garten steht in antiker Tradition: Über schriftl. und bildl. Quellen sind Vogelhäuser, aber auch das Auftreten von Eichörnchen, Kaninchen, Hirschen und Rehen belegbar (Roman de la Rose). Letztere lassen zugl. das Motiv der höf. Jagd anklingen. Innerhalb des Ritterromans nimmt der – wohl zumeist außerhalb des Burgareals gelegene und möglicherw. mit dem Jagd- oder Tiergarten ident. – Baumgarten (boumgarten, wisgarten, hac, plan) einen bes. Stellenwert ein (vgl. Hartmann von Aue, Erec, Vers 8685ff. oder Wolfram von Eschenbach, Parzival, Vers 508,9ff). Unter unterschiedl. dichtem (Obst-) Baumbestand wandelt man hier über den Rasen, Brunnen oder Rasenbänke runden das Bild des locus amoenus ab. Nahebei können höf. Spiele und Turniere stattfinden. Hier und an anderen Spielorten wie etwa in Irrgärten oder Labyrinthen ist es der höf. Gesellschaft möglich, Initiationsriten wie die ritterl. Suche nach der Liebe oder dem Gral spieler. nachzuvollziehen.

Neben den höf. Gärten und den Gartenanlagen der Kl. entstehen auch im Umfeld der wachsenden ma. Städte Gärten, die nicht allein der Nahrungsproduktion dienen. Der Gärtner erlangt als städt. Handwerker Bedeutung – i. J. 1370 verzeichnet die Stadt Lübeck erstmalig eine eigenständige Gärtnerzunft.

1500-1650

Von ital. Gärten der Renaissance beeinflußt, entstehen seit dem 16. Jh. nördl. der Alpen nicht allein bedeutende Gartenanlagen des Adels, sondern v. a. zahlreiche Bürgergärten. Das Streben nach Neuem bedeutet aber keineswegs die Übernahme der Grundregeln und des Ordnungsgefüges des ital. Renaissancegartens. Im Gegenteil: Neben einer Isolierung des Gartens gegenüber Bauwerk und umgebender Landschaft bleibt das vielfältig-additive Nebeneinander einzelner Gartenpartien vorherrschend.

Die Rezeptionsbereitschaft, die sich bei Adel, Klerus, städt. Patriziat und Gelehrten gleichermaßen zeigt und zu gegenseitiger Befruchtung führt, betrifft in erster Linie die Einstellung zum Garten, fördert botan. Interessen, Sammellust und die im humanist. Lebensideal verankerte Freude an der Gartenwelt. Rasch findet der i. J. 1545 als giardino dei semplici, als zunächst rein wissenschaftl. ausgerichteter Heilkräutergarten angelegte botan. Garten von Padua Nachfolge in ganz Europa – in Pisa und Bologna, aber auch in Leiden (1577), Leipzig (1580), Köln oder Breslau (beide 1587). Immer neue Literatur über Heil- und Gartenpflanzen kursiert, Gartenbeschreibungen und Pflanzenlisten werden verfaßt, durch Tausch und Erwerb versucht man, eigene Pflanzenbestände zu mehren. Einige Gelehrtengärten der ersten Hälfte des 16. Jh.s, wie der Garten des Henricus Cordus in Erfurt, der Arzneipflanzengarten des Nürnberger Apothekers Georg Öllinger oder der Garten Konrad Gessners in Zürich, spiegeln diese Entwicklung wieder.

Charakterist. Elemente dieser Anlagen sind der ein- oder zweistöckige Wandelgang in dem nach botan. Vorlieben angelegten Ziergarten, ein Brunnen oder Wasserbassin und häufig auch ein heckenumsäumter Wiesenplatz. Der Formschnitt (ars topiaria) zieht ein, langsam deutet sich – in klarer Abgenzung zum Parterre und sicherl. in Fortentwicklung des Baumgartens – die Entstehung von Bosketts (von ital. bosco bzw. frz. bosquet) an, die als kleine, sorgfältig gestaltete und von Wg. durchzogene Niederwaldbereiche zu prägenden Gartenräumen des 17. Jh.s werden sollen. Wie Johann Peschel es in seiner 1597 in Leipzig publizierten Garten Ordnung formulierte, hatte ein rechtwinkliges Wegeachsenkreuz den durch ein Quadrat oder einen Kreis bestimmten Gartengrdr. zu gliedern.

Neben den Gelehrtengärten erlangen auch die Gartenanlagen einiger Patrizierfamilien einen bes. Bekanntheitsgrad. Die prachtvollen Gärten der Fugger in Augsburg mit ihrer für den deutschsprachigen Bereich frühen Sammlung empfindl. Pomeranzen (nachgewiesen seit 1531), der Garten des Laurentius Scholz in Breslau, der in vielerlei Hinsicht an die 1522 veröffentlichte Gartenschilderung in Erasmus von Rotterdams Convivium religiosum erinnert, der Garten Christoph Prellers in Nürnberg oder der prunkvolle des Frankfurter Stadtoberhauptes Johannes Schwindt – all diese Anlagen ziehen zeitgenöss. Besucher nicht allein ihrer Pflanzenraritäten wg. an. Umfangr. Naturalien- oder Antikensammlungen, neuartige Gartenarchitekturen wie künstl. Grotten, Eremitagen, Pavillons und aufwendige Wasserspiele drücken Bildungshorizont, Kunstsinn, Weltverständnis und Lebensfreude der Gartenbesitzer ebenso aus, wie die Existenz von häufig aus dem höf. Bereich adaptierten Spielplätzen (Abb. 220). Idealentwürfe für Patrizierhäuser nebst Gartenanlagen und Pflanzordnungen sind v. a. durch das 1628 erschienene und an ital. Vorbildern orientierte Stichwerk Architectura civilis des Ulmer Architekten Joseph Furttenbach überliefert.

Wenngleich man im multizentr. ausgerichteten Untersuchungsgebiet – anders etwa als in Frankreich – nicht von einem einheitl. Bild sprechen kann, so stimmt die für die Gelehrten- und Patriziergärten skizzierte Entwicklung doch in weiten Zügen mit derjenigen der häufig weitläufigeren Gartenanlagen des Adels überein. Neben dem Einfluß ital. Gärten lassen sich – in Abhängigkeit von persönl. Erfahrungshorizont oder polit. Ausrichtung des jeweiligen Gartenbesitzers - an einzelnen Gartenindividuen auch frz. oder niederländ. Einflüsse nachweisen: So zeigt sich in der immer stärker werdenden Symmetrie und in der flächigen Ausbreitung der Gartenpartien von Schloß Ambras in Tirol, das Ehzg. Ferdinand 1564 seiner Gemahlin schenkt, der Einfluß früher frz. Gärten wie Blois und Gaillon. Auch der in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s für Maximillian II. angelegte und aus verschiedenen abgeschlossenen Gärten bestehende Komplex Neugebäude bei Wien kann nicht allein unter dem Eindruck ital. Gärten entstanden sein. In München richtet man die noch vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges fertiggestellten Hofgärten der Res. unter frz. Einfluß streng axial aus. Bes. ausgeprägte ital. Elemente zeigen sich dagegen wieder in der Akzentdoppelung und den zahlreichen Ausblicksmöglichkeiten, die die Prager Palastgärten auf dem Hradschin auszeichnen. Rudolf II., der diese Gärten anlegen läßt, fördert auch den Architekurzeichner Vredemann de Vries, der 1568 und 1583 unter dem Titel Hortorum viridariorumque formae eine Folge von Gartenentwürfen herausgibt. Der Ende des 16. Jh.s entstandene Garten der lgfl. Res. zu Kassel schließl. weist mit seiner verspielten Ornamentik und der Formgebung seiner Pflanzungen eher Parallelen zu holländ. Gärten auf. Als wegweisend gilt die homogene Planung des Hortus Palatinus, des Gartens der kurpfälz. Res. in Heidelberg. Salomon de Caus stellt sie 1620 in einem Idealplan dar (Abb. 221): Die eigenständigen Gartenbereiche liegen zwar auch hier noch additiv nebeneinander, es zeigen sich aber bereits Ansätze einer flächiger Vereinheitlichung. Dies liegt v. a. an der ornamentalen Gestaltung der Beete und Irrgärten, der als verbindendes Moment die manierist. Gestaltungsidee des Labyrinthischen zugrunde liegt. Souverän bezieht Salomon de Caus den Ausblick auf die umgebende Landschaft in seine Gestaltung ein – und schafft so ein Spannungsverhältnis, das für nachfolgende Entwicklungen anregend sein wird.

→ vgl. auch Abb.178, 212, 232

Quellen

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