STAMMBÜCHER
A.
Die Stammbuchsitte konsolidierte sich in den vierziger Jahren des 16. Jahrhunderts. Entstanden ist der Brauch in Wittenberg, wo Studenten ihre verehrten Professoren um Einträge in gedruckte Bücher oder auch Büchlein mit leeren Blättern baten. Die frühen Einträge von Melanchthon, Georg Maior und weiteren Reformatoren sind oft mehrseitige Exegesen zu einem Bibelwort oder Psalmvers, und daß diese neuartige Tätigkeit für Melanchthon eine zusätzliche Arbeitslast bedeutete, hat Camerarius überliefert (Joachim Camerarius, Philippi Melanchthoni, S. 563). Die neue Sitte verbreitete sich rasch auch an andere Universitäten und bald auch im Bürgertum. Andere Strömungen verbanden sich mit dem Stammbuch: die Kennzeichnung von Büchern durch Wappenexlibris, Buchwidmungen und schließlich Buchillustrationen.
Der Anfang des Stammbuchbrauchs im Bereich der Universität bei bürgerlichen wie adligen Studenten macht verständlich, daß aus fürstlichem Umkreis zuerst junge Fürstensöhne während ihrer Erziehung mit Stammbüchern in Berührung kamen. Der früheste bisher veröffentlichte »fürstliche« Stammbucheintrag stammt von einem zehnjährigen Mitglied des Hauses Sachsen-Lauenburg, dem späteren Herzog Franz II., der sich 1557 mit Wappen in das Album eines bürgerlichen Magisters eingeschrieben hat. Das dabei zitierte Christuswort wirkt bei ihm unfreiwillig komisch (siehe unten B.I.). Der spätere hessische, dann kurpfälzische Leibarzt Joachim Strupp bekam während seiner Zeit als Präzeptor in Kassel und am kursächsischen Hof schon 1553 Einträge regierender Fürsten (Metzger, »PAL. LAT. 1884«, S. 289f.).
Es waren jedoch zunächst weiterhin jugendliche Fürstensöhne, die Stammbucheinträge hinterließen. 1564 haben sich zwei junge Mitglieder des Hauses Pommern-Stettin, 15- und 19jährig, in Wittenberg in das Album eines späteren Nürnberger Stadtarztes eingetragen (Schnabel, Stammbücher, Kat. Nr. 9).
Folgerichtig waren es auch Fürstenkinder, die zuerst eigene Stammbücher besessen haben. Die beiden ältesten bekannten Fürstenstammbücher begann der 12jährige Friedrich von Württemberg im Jahre 1569 (Krekler, Stammbücher, Nr. 8 und 9). Das eine verwendete er für Fürsteneinträge, das andere für Einträge aus dem niederen Adel. Erst achtjährig war der spätere Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz, als er 1582 anfing, Einträge in sein Album zu sammeln, das er noch 1605 benutzte (Zimmermann, Codices Palatini germanici). Immerhin 15 Jahre alt war August d. J. zu Braunschweig und Lüneburg, als er 1594 nacheinander zwei Stammbücher begann. Das erste benutzte er während seiner Studienzeit in Rostock und anderswo für Einträge von Gelehrten (Hess, Literatur). Das zweite bekam er von seinem Anverwandten und künftigen Schwiegervater, Herzog Bogislaw XIII. von Pommern, als Geschenk und sammelte darin vor allem Einträge aus der fürstlichen Verwandtschaft (Harms, Katte, Herzog August d. J. zu Braunschweig). Die Verwendung von zwei Stammbüchern für unterschiedliche Einträgerschichten war verbreitet.
Stammbücher erwachsener Fürsten sind seit Ende der 80er Jahre des 16. Jahrhunderts nachgewiesen (Schnabel, Stammbuch, S. 312 Anm. 17). Das berühmteste Fürstenalbum wurde von Philipp Hainhofer für Herzog Philipp II. von Pommern ab 1612 zusammengestellt. Es enthielt jeweils ein Bild zum Alten oder Neuen Testament samt den Wappeneintrag eines Fürsten. Da die Planung dieses Albums zeitgenössisch umfassend dokumentiert ist, konnten Fragmente des im ganzen verlorenen Stammbuchs wiedergefunden werden (Miniaturen von Johann König in Augsburg, Darmstadt, Berlin; Wappeneinträge in Schwerin, vgl. Schleinert, Stammbuch). Hier handelte es sich jedoch um ein von vornherein konstruiertes Stammbuch, ähnlich wie nach der Reichsgründung 1871 das Germanische Nationalmuseum deutsche Fürsten und Feldherren um ein Gedenkblatt bat und diese Einträge in einem Sammelalbum veröffentlichte (Gedenkbuch). Die ursprünglich vorgesehene künstlerische Ausgestaltung der Blätter unterblieb.
Stammbücher waren auch bei weiblichen Mitgliedern fürstlicher Häuser beliebt. Sie verwendeten oftmals gedruckte Gebets- oder Andachtsbücher dazu, um Einträge befreundeter Anverwandter zu sammeln. Liederbücher wurden schon vor dem Beginn der eigentlichen Stammbuchsitte von adligen Damen zu diesem Nebenzweck verwendet. Ein leeres Album schenkte Sophia von Mecklenburg als Gemahlin des Dänenkönigs Friedrich II. wohl an eine ihrer Hofdamen, die es für handschriftlich eingetragene Lieder und als Stammbuch benutzte (Kurras, Dillman, Stammbücher, Nr. 11).
Das Schenken von Stammbüchern war nicht nur bei Damen gebräuchlich. Friedrich von Württemberg hatte ein durchschoßenes Exemplar der ›Emblemata‹ des Alciat als Zehnjähriger von einem Pfarrer bekommen und nutzte es später für Fürsteneinträge (Krekler, Stammbücher, Nr. 8). August d. J. von Braunschweig-Lüneburg bekam sein zweites Stammbuch, einen Druck von Theodor de Bry, von Bogislaw XIII. von Pommern und hat sich später selbst in ein ebensolches Album eingetragen, welches wiederum dessen Sohn Philipp II. als regierender Fürst einem seiner Hofleute geschenkt hatte (siehe unten B.VI., Kurras, Stammbücher Nr. 32, Kurras, Gedenken, S. 17).
Die Einträge von Fürsten unterscheiden sich nach dem Stand derjenigen, denen sie gewidmet sind, ebenso wie nach dem Lebensalter des Einträgers. Fürstensöhne schreiben während ihrer Studienzeit gelehrte Zitate in die Stammbücher ihrer bürgerlichen Mitstudenten wie diese untereinander. Aber sie unterschreiben fast stets nur mit Namen und Titeln, ohne den Albumbesitzer namentlich zu erwähnen. Bürgerliche Studenten und solche aus dem niederen Adel schreiben den fürstlichen Kommilitonen dagegen oft weitschweifige Widmungen. Einen Eintrag mit der persönlichen Widmung suo Claudio Senarcleo schrieb der junge Pfalzgraf Christoph 1568 in das Album des Waadtländer Edelmannes Claude de Senarclens (Heinzer, Album amicorum, S. 123).
Auch regierende Fürsten tragen manchmal bei näherer Bekanntschaft mit einem Adeligen oder Bürgerlichen mehrere oder auch längere Zitate ein wie in dem erwähnten Stammbuch von Gerhard Horstius (Kurras, Stammbücher, Nr. 32). Einem schwedischen Admiral aus pommerschem Adel schrieb Herzog Joachim Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel 1608 je eine lateinische, deutsche und französische Sentenz ins Album und bezeichnete sich als Euer gnediger Herr allezeitt (Kurras, Dillman, Stammbücher, Nr. 7). In der Regel bestehen Fürsteneinträge in Stammbücher von Angehörigen einer niedrigeren Klasse jedoch lediglich aus dem Namenszug, oft allein mit Datum, manchmal mit Titulatur, Wappen und/oder Devise, niemals mit namentlicher Zueignung (→ Devisen und Embleme). Der Winterkönig schrieb in seinem holländischen Exil einen solchen typischen Eintrag in das Stammbuch eines böhmischen Medicus (siehe unten B.VII., Hild, Stammbuch, S. 211). Auch fürstliche Kurzeinträge, von denen mehrere auf einer Seite versammelt sein können, sind geläufig (z. B. Kurras, Stammbücher, Nr. 16). Der pfälzische Gesandte bei der Krönung (→ Feste zu besonderen Anlässen – Krönung) Christians IV. von Dänemark, Johann Ludwig von Sperberseck, sammelte Kurzeinträge fürstlicher Krönungsgäste auf den Bildseiten des Camerarius-Druckes, den er als Stammbuch benutzte (Kurras, Stammbücher, Nr. 23).
Hoffeste waren überhaupt eine beliebte Gelegenheit, Einträge ins Stammbuch zu sammeln. Der Schloßvogt von Kronborg, Hans Schreitter, erhielt Fürsteneinträge anläßlich der Vermählung der dänischen Königstochter Elisabeth mit Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel im Jahre 1590, darunter auch einen von dem 16jährigen Philipp II. von Pommern mit einem Seneca-Zitat (siehe unten B.III., Krekler, Autographensammlung, Nr. 28). Auch der Sohn eines dänischen Kanzleisekretärs bekam bei dieser Gelegenheit Einträge des dänischen wie des schottischen Königs und des fürstlichen Bräutigams (Kurras, Dillman, Nr. 6). August d. J. von Braunschweig-Lüneburg war während seiner Tübinger Studienzeit bei der Taufe (→ Feste im Lebenslauf – Geburt und Taufe) eines Sohnes von Friedrich I. von Württemberg zugegen und sammelte dabei Einträge anderer fürstlicher Gäste (Harms, Katte, Herzog August d. J. zu Braunschweig, S. 16). Als 1617 in Stuttgart ein Söhnchen des Herzogs Johann Friedrich getauft wurde, ließ der junge schwedische Page Olof Lilliesparre etliche Fürsten in sein Album schreiben (Dillman, Vänskapens minnesmärken).
Gelegentlich bevorzugen Einträger in Stammbüchern, die aus einem Druck bestehen, bestimmte Bildseiten. So hat sich Bogislaw XIII. von Pommern, als er August d. J. von Braunschweig und Lüneburg Theodor de Bry's Emblemata als Album verehrte, bei dem Bild eines Ehebruchs im Weinfaße eingeschrieben (Harms, Katte, Herzog August d. J. zu Braunschweig und Lüneburg, S. 86f.). Dasselbe Bild benutzte er für seinen Eintrag im Stammbuch von Gerhard Horstius (Kurras, Stammbücher, Nr. 32).
Schreiben sich Fürsten in Fürstenalben ein, kann eine persönliche Widmung an den Besitzer des Stammbuchs hinzugefügt werden, doch ist dies auch hier keineswegs die Regel. Von den rund 30 fürstlichen Persönlichkeiten, die sich in das eben genannte Album Augusts d. J. eingetragen haben, fügten nicht mehr als neun (davon fünf aus der engsten Familie) eine namentliche Widmung bei. Unter den 33 erhaltenen Wappenseiten aus dem Stammbuch Philipps II. von Pommern finden sich sieben Widmungen (siehe unten B.II.). Fürstliche Damen, die sich ja vor allem in Alben von Verwandten eintrugen, fügten öfter eine persönliche Widmung und Treueversicherung bis in tod bei (siehe unten B.V.). Die häufig zwischen die Jahreszahl der Stammbucheinträge geschriebenen Initialen bezeichnen in der Regel den Ehepartner, können aber auch beide Partner oder bei unverheirateten Fürsten die Eltern bedeuten (siehe unten B.II. und IV.).
Der Stammbuchbrauch hat im Adel und auch bei Fürsten ältere Vorgänger. Wie oben erwähnt wurden Liederbücher von adligen Damen schon früher auch zum Sammeln von Einträgen befreundeter Personen benutzt. Das gilt auch für Gebetbücher und andere Handschriften und nicht nur für Damen. Man hat diese Erscheinung als adlige Gästebücher bezeichnet (Schnabel, Stammbuch, S. 228). Die Einträge bestehen fast stets nur aus der Jahreszahl, abgekürzter oder ausgeschriebener Devise (→ Devisen und Embleme) und Unterschrift. Diese Kurzeinträge sind, wie gesagt, vom Adel in die eigentlichen Stammbücher übernommen worden. Sie finden sich in gleicher Form in den fürstlichen Willkommbüchern, wobei natürlich dem Zweck angepaßte individuelle Abwandlungen vorkommen können. Der gelehrte Moritz von Hessen hat sich 1602 in das Willkommbuch von Waldenbuch, dem Jagdschloß Friedrichs I. von Württemberg, mit einem eigenen lateinischen Distichon eingetragen (Springer, Willkomm-Buch, S. 316f.), und auch andere thematisierten den Trinkbrauch des Willkomm.
Insgesamt betrachtet bleiben fürstliche Stammbücher und auch Fürsteneinträge in Stammbüchern Episode. Nach dem Aufkommen in den Kreisen jugendlicher Fürstensöhne in der Ausbildung haben später auch deren Väter und andere Fürsten im erwachsenen Alter gelegentlich eigene Stammbücher geführt. Eingetragen haben sich die Jungen in die Alben von Mitstudenten, Freunden und Verwandten, die Älteren in diejenigen von Praezeptoren, Hofleuten und Verwandten. Der seit den 50er Jahren des 16. Jahrhunderts belegte Brauch ebbt im fürstlichen Umkreis jedoch schon um 1630 ab. Bemerkenswert bleibt das Phänomen, daß eine ursprünglich im Gelehrtenmilieu entstandene Sitte auch an Fürstenhöfen geübt wurde.
B.
I. Eintrag des zehnjährigen Franz II. von Sachsen-Lauenburg (Mt 11,29) in das Album eines bürgerlichen Magisters der Philosophie, damals Präzeptor im Hause des Grafen Wolfgang I. von Barby
1557
Discite a me quia mitis
sum et humilis corde.
Frantz Hertzog von
Sachssen mp
Klose, Gelehrtenstammbuch, S. 248.
II. Eintrag des 70jährigen Franz II. von Sachsen-Lauenburg für das Album Philipps II. von Pommern mit den Initialen F(ranz) und M(aria) zwischen der Jahreszahl. Die Devise ist vielleicht aufzulösen als H(ilf) G(ott) A(us) N(ot) (→ Devisen und Embleme)
16 FM 17
H. G. A. N.
[Wappen]
Franz Herzog zu Sachssen,
Engern vnd Westuallen etc.
E[uer] L[iebden] Gedreuer Vatter alzeitt.
Schleinert, Stammbuch S. 88f.
III. Eintrag des 16jährigen Philipp II. von Pommern (Seneca, Troades 291) in das Stammbuch des Schloßvogts von Kronborg. Philipp begleitete seinen Vater Bogislaw XIII. zu den Feierlichkeiten anläßlich der Hochzeit (→ Feste im Lebenslauf – Hochzeit) der dänischen Königstochter Elisabeth mit Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel
Pulchrum eminere est inter illustres viros:
Consulere patriae, paraere afflictis, fera
Caede abstinere, tempus atque irae dare,
Orbi quietem, saeculo pacem suo.
Haec summa virtus, petitur hac caelum via.
Philippus II. Pomeranorum Dux
scribebat Coronaburgi Daniae, anno
post natum Christum M.D.XC.
XXV. Aprilis die.
Krekler, Autographensammlung, S. 391 und Nr. 28.
IV. Eintrag des 21jährigen Philipp II. von Pommern für den 15jährigen August d. J. von Braunschweig-Lüneburg mit persönlicher Widmung. Zwischen der Jahreszahl die Initialen der Eltern Bogislaw und Clara
1. 5. BC . 9 4.
Christo et Reipublicae
Illustrissimo principi Augusto Duci
Brunsuicensi et Lunaeburgensi
cognato ac fratri suo carissimo
manu sua scribebat haec
Philippus Dux Pomerano-
rum
Harms, Katte, Herzog August d. J. zu Braunschweig und Lüneburg, S. 89.
V. Eintrag der 26jährigen Gemahlin des Herzogs Johann von Sachsen in das Album ihrer 11jährigen Nichte Anna Maria, Tochter von Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Weimar mit Widmung. Das J zwischen der Jahreszahl für den Gemahl Johann. Das Symbolum G W M E kann verschieden aufgelöst werden: Gott wird mich erretten – Gott will meine Erlösung – Gott wend mein Elend
1 6 J 0 0
G W M E
Dorothea Maria Hertzogin zu Sachsen
geborne Fürstin zu Anholt
E[uer] L[iebden] alzeitt getreue Mhume [!] bis in tod
Loesch, Freundschaft, S. 58.
VI: Zweiseitiger Eintrag von August d. J. von Braunschweig-Lüneburg zur Fortunaseite des Emblembuchs von Theodor de Bry für Gerhard Horstius. Die Initialen in der Jahreszahl für die Gemahlin Clara Maria. Seinen Wahlspruch A(lles) M(it) B(edacht) hat er italienisch und französisch abgewandelt
1.6 CM 0.8.
A M B
Omnium rerum vicissitudo
[Wappen]
Augustus der Jünger
Hertzogk zu Brunschweig
vnd Lüneburgk den 25 Jun.
Mp
Prima pensa, poi fa
[Fortuna]
Plus penser, que dire
Kurras, Gedenken, S. 17;
Kurras, Stammbücher, Nr. 32.
VII. Eintrag des Winterkönigs im Exil für einen böhmischen Arzt und Alchemisten. Das E zwischen der Jahreszahl für die Gemahlin Elisabeth Stuart. Die Reihe der Initialen, die er auch in das Stammbuch des Bürgermeisters von Den Haag eingeschrieben hat, kann bislang nicht aufgelöst werden
1 6 E 2 3
A. E. T. C. A. C.
Frideric
Hild, Stammbuch, S. 211,
vgl. Winterkönig, S. 350.
C.
Quellen
Joachim Camerarius, De Philippi Melanchthoni ortu, totius vitae curriculum et mortu. Leipzig 1566. – Gedenkbuch des Krieges 1870-71 und der Aufrichtung des deutschen Reiches. Facsimiles der Denksprüche und Original-Handschriften der deutschen Fürsten, Feldherren und Staatsmänner im Germanischen Nationalmuseum zu Nürnberg, Nürnberg 1873.
Literatur
Dillman, Eva: Vänskapens minnesmärken – om nya och gamla stamböcker i KB:s handskriftssamling, in: Biblis 29 (2005) S. 4-26. – Harms, Wolfgang, Katte, Maria von: Herzog August d. J. zu Braunschweig und Lüneburg. Stammbuch 1594-1604, Stuttgart 1979. – Heinzer, Felix: Das Album amicorum (1545-1569) des Claude de Senarclens, in: Stammbücher des 16. Jahrhunderts, hg. von Wolfgang Klose, Wolfenbüttel 1989 (Wolfenbütteler Forschungen, 42). – Hess, Gilbert: Literatur im Lebenszusammenhang. Text- und Bedeutungskonstituierung im Stammbuch Herzog Augusts des Jüngeren von Braunschweig-Lüneburg (1579-1666), Frankfurt am Main 2002 (Mikrokosmos, 67). – Hild, Heike: Das Stammbuch des Medicus, Alchemisten und Poeten Daniel Stolcius als Manuskript des Emblembuches Viridarium Chymicum (1624) und als Zeugnis seiner Peregrinatio Academica, Diss. TU München 1991. – Klose, Wolfgang u. a.: Wittenberger Gelehrtenstammbuch. Das Stammbuch von Abraham und David Ulrich, Halle 1999. – Krekler, Ingeborg: Stammbücher bis 1625, Wiesbaden 1999 (Die Handschriften der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. Sonderreihe, 3). – Krekler, Ingeborg: Die Autographensammlung des Stuttgarter Konsistorialdirektors Friedrich Wilhelm Frommann (1707-1787), Wiesbaden 1992 (Die Handschriften der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. Sonderreihe, 2). – Kurras, Lotte: Die Stammbücher. 1. Tl.: Die bis 1750 begonnenen Stammbücher, Wiesbaden 1988 (Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg. Die Handschriften des Germanischen Nationalmuseums, 5,1). – Kurras, Lotte: Zu gutem Gedenken. Kulturhistorische Miniaturen aus Stammbüchern des Germanischen Nationalmuseums 1570-1770, München 1987. – Kurras, Lotte, Dillman, Eva: Die Stammbücher der Königlichen Bibliothek Stockholm. Handschriftenkatalog, Stockholm 1998 (Acta Bibliothecae Regiae Stockholmiensis, 60). – Loesch, Perk: Der Freundschaft Denkmal. Stammbücher und Poesiealben aus fünf Jahrhunderten im Bestand der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Dresden 2003. – Meisterzeichnungen des deutschen Barock aus dem Besitz der Städtischen Kunstsammlungen Augsburg, Ausstellungskatalog Augsburg 1987. – Metzger, Wolfgang: Art. »PAL. LAT. 1884«, Abschrift des Stammbuches von Joachim Strupp, in: Ders.: Die humanistischen, Triviums- und Reformationshandschriften der Codices Palatini latini in der Vatikanischen Bibliothek, Wiesbaden 2002, S. 289-295. – Schleinert, Dirk: Das Stammbuch Herzog Philipps II. von Pommern, Schwerin 2004 (Findbücher, Inventare und kleine Schriften des Landeshauptarchivs Schwerin, 10). – Schnabel, Werner Wilhelm: Das Stammbuch. Konstitution und Geschichte einer textsortenbezogenen Sammelform bis ins erste Drittel des 18. Jahrhunderts, Tübingen 2003 (Frühe Neuzeit, 78). – Schnabel, Werner Wilhelm: Die Stammbücher und Stammbuchfragmente der Stadtbibliothek Nürnberg, Wiesbaden 1995 (Die Handschriften der Stadtbibliothek Nürnberg, Sonderband). – Springer, Otto: Willkomm-Buch vom Schloß Waltenbuch 1601-1631, in: Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde 27 (1899) S. 299-335. – Der Winterkönig Friedrich von der Pfalz. Bayern und Europa im Zeitalter des Dreissigjährigen Krieges, Ausstellungskatalog Amberg 2003. – Zimmermann, Karin: Art. »COD.PAL.GERM. 120«, Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz: Stammbuch, in: Dies.: Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg, Wiesbaden 2003, S. 277-288.