Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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LÜNEBURG C.3.

Allg. Angaben siehe im Art. C.7. Lüneburg

L. war die größte und einflußreichste Stadt der Diöz. Verden. 1401 versuchte der Verdener Bf., Konrad von Soltau (1399-1400, 1402-07), den Bistumssitz von → Verden, das geograph. ungünstig innerhalb des Sprengels lag, nach L. zu verlegen. Er erhielt dafür zunächst die Zustimmung Papst Bonifaz' IX., die Verlegung scheiterte jedoch am heftigen Widerstand der Hzg.e von → Braunschweig-Lüneburg und der Stadt selbst. 1402 nahm der Papst seine Zustimmung auf Betreiben Konrads von Soltau wieder zurück. - D, Niedersachsen, Reg.bez. L., Kreis L.