Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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LEBUS C.3.

I.

Lubusz (1109), Lubus (1133, 1202), Lebuz (1354), Lubuß (1442), Lübbus (1624); seit der Mitte des 17. Jh.s L. - Burg und Stadt - Bf.e von Lebus; Hauptres. - D, Brandenburg, Kr. Märkisch-Oderland.

II.

Der Burgberg von L. hat die Gestalt eines langgestreckten Höhenzuges, der sich in einer Länge von ca. 450 m in beherrschender Lage am linken Ufer über der oder parallel zum Fluß (Oder) ausdehnt, auf allen Seiten von Steilhängen begrenzt, als schwer zugängl. galt und sich von N nach S in drei räuml. aufeinanderfolgende Bergabschnitte gliedert: Pletschenberg, Schloßberg und Turmberg. Bereits in der letzten Periode der jüngeren Bronzezeit um 1000 vor Chr. hat hier eine Befestigung (Volksburg) bestanden, die sich über alle drei Abschnitte des Burgbergserstreckte, und in der frühen Eisenzeit durch einen Holz-Erde-Wall neu befestigt wurde. Im 9. Jh. erneut ausgebaut und von den nachgewanderten Slawen besiedelt, entstand nach Zerstörung dieser Burganlage eine umfangr. Burg der poln. Piastenhzg.e, die seit etwa 1000 bis zur Mitte des 13. Jh.s die sich hier kreuzenden Fernstraßen, den Oderübergang sowie den Schiffsverkehr auf dem Fluß kontrollierten. Die Burg war Sitz eines Kastellans (1202 Wilzchec castellanus de Lubus).

Zw. 1112 und 1133, wahrscheinl. 1124/25, war es unter dem Aspekt, Christianisierung und poln. Herrschaft nach W hin auszubreiten, auf poln. Initiative zur Gründung des Bm.s L. gekommen, das dem Ebm. Gnesen unterstellt wurde. Die Diöz. blieb auf das Land L. (bis dahin Teil des Bm.s Posen) beschränkt. Die urkundl. erstmals 1236 genannte Kathedralkirche war dem hl. Adalbert geweiht, in dessen Zeichen die Heidenmission des Piastenstaates stand. Die Burg L. war mit dem Land L. infolge Aufteilung des Piastenstaates 1138 bis Anfang des 13. Jh.s im Besitz der schles. Piastenlinie. Infolge seinerSchlüsselstellung im Oderraum wurde L. als Bindeglied zw. → Pommern, Großpolen und → Schlesien zum Streitobjekt der konkurrierenden Gewalten, zu denen Ende des 12. Jh.s die nach O vordringenden dt. Territorialmächte kamen. Dynast. Streitigkeiten der schles. Piasten, der damaligen Landesherren des Landes L., führten schließl. zum dauernden Verlust des Landes: Hzg. Boleslaw der Kahle von → Schlesien trat im Vertrag von Liegnitz am 20. April 1249 dem Ebf. Wilbrand von → Magdeburg die Hälfte von Burg (das gesamte untere Schloß sowie die Hälfte desmittleren Schloßes), Stadt und Land L. ab; er empfing von ihm die andere Hälfte (das obere Schloß und die Hälfte des mittleren) zu Lehen. So befanden sich damals drei Schlösser in L., ein castrum inferius, ein castrum superius und dazwischen, als Sitz des Kastellans, ein medium castrum. Spätestens 1252 waren der Ebf. von → Magdeburg und die Mgf.en von Brandenburg gemeinsame Besitzer des Landes L.; vom schles. Hzg. war nicht mehr die Rede. Von nun an residierten ein mgfl. und ein erzbfl. Vogtnebeneinander auf der Burg, die zunächst, wie in schles. Zeit, Verwaltungs- und Herrschaftsmittelpunkt für das umliegende Land blieb. Seit 1287 aber waren die → Askanier die alleinigen Herren der Burg und des Landes L. Der ebfl.-magdeburg. Anteil am Lande L. war i. J. 1287 den Mgf.en von Brandenburg verpfändet worden und blieb in der Folgezeit für dauernd mit der Mark verbunden, da eine Rücklösung des Pfandes nicht erfolgte. Burg L. blieb als Burgmannenburg und Hauptort eines ritterschaftl. Bezirks bis zum Jahre 1354 in unmittelbarem mgfl. Besitz.

Schon die → Askanier hatten damit begonnen, das Land L. und das Bm. in ihren Machtbereich einzugliedern. Mehrfach gehörten mgfl. Kanzleibeamte dem Domkapitel als Kanoniker an. Der Bf. hatte seinen Sitz mit dem Domkapitel zunächst sicherl. in L., diesen aber bereits um 1276 in das rechts der Oder gelegene → Göritz verlegt und residierte dort bis zu seiner Rückkehr nach L. i. J. 1325. Nach 1331 im Grunde als Reichsstand anerkannt, wurde L. in luxemburg. Zeit zu einem landsässigen Bm. hinabgedrückt. Die Burg L. wurde nach Sicherung und Festigung der mgfl. Herrschaft in denGebieten östl. der Oder auch in strateg. Hinsicht so unbedeutend, daß die Mgf.en schließl. zu der Auffassung gelangten, nicht mehr am Immediatbesitz dieser Burg festhalten zu müssen. Bf. und Kapitel konnten erst nach einem Vergleich mit Mgf. Ludwig dem Römer 1354 ihre Besitzrechte sichern und die Kathedrale in L. (nördl. außerhalb der Burg auf dem Feld) erneuern. Die Ansprüche des Bischofs und Kapitels auf Schadenersatz in Höhe von 12 000 Mark brandenburg. Silber wurden anerkannt. Die Hälfte dieses Betrages sollte von den mgfl. Städten, Rittern und Knappen im Bm. L. bezahlt werden; die andereHälfte wurde vom Mgf.en in Form der Übertragung von Besitz-, Herrschafts- und Eigentumsrechten vergütet. Bf. und Kapitel erhielten Haus und Stadt L. mit dem Kietz und allem Zubehör mit Ausnahme des Zolls und unter Vorbehalt des mgfl. Offnungsrechts vergütet. Die genannten Güter wurden von den Mgf.en mit allen Eigentums-, Herrschafts- und Nutzungsrechten, mit der ganzen Mannschaft, mit oberer und unterer Gerichtsbarkeit, mit Fischerei-, Jagd-, Mühlen-, Zoll- und Geleitsrechten, d. h. in der Form, wie die Mgf.en diese Güter besessen hatten, übertragen. Ausdrückl. wurde Bf. undKapitel in bezug auf Burg und Stadt das Befestigungsrecht zugesprochen.

Als Inhaber des Zolls von L. sowie des Offnungsrechts an den Burgen L. und → Fürstenwalde aber blieben die Mgf.en die Landesherren auch in den bfl. Burgherrschaften. Der Lehnsherrschaft des Ebf.s von → Magdeburg über Stadt, Haus und Land L., die Mgf. Ludwig d. Ä. i. J. 1336 anerkennen mußte, kam keinerlei Bedeutung zu.

Haus und Stadt L. sollten dem Mgf.en zurückgegeben werden, falls er dem Bf. innerhalb eines Jahres den Besitz von Haus und Städten Sonnenburg verschaffen würde. Dieser Fall trat jedoch nicht ein. Vielmehr blieb das Schloß L. bis zur Auflösung des Bm.s um 1555 in bfl. Besitz. → Karl IV. hatte dem Bf. von L. am 4. Sept. 1347 eine Bestätigung seines Bm.s gegeben. Als i. J. 1371 ein über das ganze Reich ausgedehnter Krieg ausbrach, standen der Ebf. von → Magdeburg auf luxemburg., die Bf.e von → Brandenburg und → Havelberg aber auf wittelsbach. Seite; Bf. Peter von L.hielt sich auf seinem Bischofshof in Frankfurt (Oder) auf und nahm am Krieg nicht teil. 1373 wurde das Schloß L. durch Truppen Ks. → Karls IV. erobert und zerstört, Bischofssitz und Kathedralkirche wurden infolgedessen nach → Fürstenwalde verlegt, das seit 1354 zum Hochstift L. gehörte. Die Verwaltung der Tafel- und Kapitelgüter sowie der Einkünfte aus den Lehen unterstand einem Burghauptmann; kirchl. Einrichtungen (Dechanei, »Gesellschaft der Marienknecht und Mansionarienherren«) blieben in L.

Seit der Mitte des 14. Jh.s erlangten die Bf.e von L. dennoch für zwei Jh.e eine beherrschende Position im Land L. → Karl IV. setzte den Bf. von L., Peter von Oppeln, als seinen Kanzler in der Mark ein. Dieser nahm an einer großen Versammlung des Hofes und der Stände am 29. Juni 1374 in → Tangermünde teil. Als der Ks. im Juli 1374 nach → Nürnberg reiste, ließ er seine Söhne Sigmund und Johann unter der Obhut des Bf.s von L. zurück 1375 war Bf. Peter von L. zusammen mit dem Adligen Johann von Cottbus Hauptmann der Mark. Propst Hanko, Unterkämmerer des Kgr.s→ Böhmen, dann Kanzler Kg. → Wenzels, übte als Bf. von L. schließl. fast 30 Jahre lang (1382-1409) seinen Einfluß auf das Kapitel aus.

Die seit dem Jahre 1421 auffällig werdende Folge von Märkern und selbst Franken in der früher nur poln., böhm. und schles. Familienmitglieder enthaltenden Reihe der L.er Bf.e spiegelt den Wechsel zur hohenzollern. Landesherrschaft wider. 1424 kam das Bm. L. zudem unter die Botmäßigkeit der Ebf.e von → Magdeburg. 1447 wurde seitens des Papstes verfügt, daß dieser nur vom Landesherrn zuvor benannte Bewerber zu Bf.en in der Mark ernennen werde. Damit wurden die drei Bm.er (→ Brandenburg, → Havelberg, L.) endgültig ein Teil der Mark Brandenburg; ihre Bf.e waren jetztständige kfsl. Räte und dem Kfs.en gegenüber zur Kriegsfolge verpflichtet. Von Bedeutung auch für L. wurde v. a., das seit 1453 Friedrich Sesselmann, der Kanzler des Mgf.en, als Dompropst von L. erschien und dieses Amt bis zu seiner Wahl zum Bf. (1455) innehatte. Die Art der Tätigkeit im Hofdienst der Fs.en macht in verschiedenen Fällen deutlich, daß das weltl. Amt dem geistl. voranging. Im Laufe des 15. Jh.s aber erholte sich das Land dank der verkehrsgünstigen Lage an der Oder, guter Verwaltungspolitik, mäßiger Steuerlasten und des Zuzugs neuer Siedler. Nach 1458 und 1465 der L.er Kirchedurch den Mgf.en erteilten Privilegien durfte keiner der bäuerl. und bürgerl. Untertanen des Hochstifts vor fremde weltl. Gerichte gefordert werden. Außerdem gestattete der Kfs. dem Bf., Räuber und Landfriedensbrecher, die die Güter der L.er Kirche beschädigt hatten, durch seine Gerichte aburteilen zu lassen. Insbes. das Hochstift L. wußte noch im l6. Jh. seinen Herrschaftsbereich erhebl. zu steigern. Durch den Erwerb der unter böhm. Oberhoheit stehenden Herrschaften Beeskow und Storkow für 45 000 Gulden von den Edlen Herren von Bieberstein war der Weg zu einer selbständigen, d. h. vonkfsl.-brandenburg. Einfluß freien Territorienbildung der L.er Kirche in der Niederlausitz offen. Dietrich von Bülow (1490-1523) faßte den Bistumsbesitz in drei Ämter (L., → Fürstenwalde und Beeskow) zusammen, investierte ansehnl. Summen in seine landwirtschaftl. Betriebe und kam in guten Jahren zu Einnahmen, die fast dreimal bzw. fünfmal so hoch waren wie die seiner Amtsbrüder in → Havelberg bzw. → Brandenburg. Seit 1555 wurde das Bm. protestant. verwaltet; die bfl. Besitzungen zu L., vornehml. das Schloß, gingen in den Besitz des Kfs.en Joachim II. über. DieSäkularisation erfolgte zw. 1555 (Tod des letzten kathol. Bf.s Johann VIII.) und 1598 (Eingliederung der bfl. Tafelgüter in den landesherrl. Domanialbesitz). Nach der Auflösung des Bm.s bildete der Kfs. aus den Stiftsgütern die kfsl. Ämter → Fürstenwalde und L.

Die wirtschaftl. Entwicklung der Stadt L. war bis zur Mitte des 13. Jh.s v. a. gekennzeichnet gewesen durch ihre Lage an der bedeutenden Handels- und Verkehrsstraße von → Magdeburg über Köpenick und L. nach Gnesen und Polen; seit Ende des 13. Jh.s von Frankfurt (Oder) nach Küstrin über L., Klessin, Wuhden und Reitwein. Kern- und Ausgangspunkt einer Siedlung bildete die zur Oderniederung steil abfallende L.er Hochfläche, auf der sich die L.er Burganlage befand. Hier erstreckte sich die Siedlung jedoch nicht nur über das Innere der Burganlage, sondern es gab dort in spätslaw. Zeitauch zwei Siedlungen vor der Burg, wobei eine davon möglicherw. als zur Burg gehörige slaw. Dienstsiedlung anzusehen ist. Ein zweites suburbium von beträchtl. Umfang, das spätestens im 12. Jh. entstanden sein dürfte, lag auf der oderabgewandten Seite des Turmbergs. Am Fuß der Burg L., zw. Burgberg und Oder, wurde zum dritten, und zwar vermutl. unter der Regierung Hzg. Heinrichs I. von Schlesien, eine deutschrechtl. Stadt (1225 civitas sub urbe posita) angelegt, die in der ersten Hälfte des 13. Jh.s als Marktort von Bedeutung für das Land L. und dieöstl. angrenzenden Regionen (1211 Salz- und Heringsniederlage, 1222 Zollstätte erwähnt) wurde.

Die deutschrechtl. Stadt L. (1226 castrum et civitas, 1354 stetichin, 1355 oppidum, 1406 Städtchen, 1460 Markt, 1461 civitas, 1496 Städtlein) blieb allerdings neben dem 1253 von den → Askaniern gegründeten Frankfurt an der Oder von untergeordneter Bedeutung; häufige Bedrohung von außen und auch der Wechsel in der Herrschaft über L. förderten deren Entfaltung nicht. Wohl schon im 13. Jh. mit 100 Hufen ausgestattet (erwähnterst im Schoßregister von 1400), besaß der Bf. 1405 davon zwölf Hufen. Die Ausübung städt. Rechte: Gewerbe, Ratsverfassung, blieb durch den Bf. bzw. das landesherrl. Domänenamt eingeschränkt. Im April 1432 plünderten die Hussiten Stadt und Schloß - viell. eine gezielte Rache, denn Bf. Johann IV. von Borsnitz (1397-1418) war in → Konstanz an dem Prozeß beteiligt gewesen, der 1415 zur Verbrennung des Johann Hus geführt hatte, und Kfs. Friedrich I. war 1431 (begleitet von Bf. Christoph Rotenhan (1425-36)) Befehlshaber der Reichstruppen gegen die Hussiten.

Die um die Jahrtausendwende total zerstörte älterslaw. Burg L. war in poln. Zeit unter erhebl. Verstärkung der Umwallung und sehr dichter Besiedlung des Burginneren wieder aufgebaut worden. Weitere wesentl. baul. Verbesserungen der Befestigungsanlage reichen in die Zeit der Herrschaft der schles. → Piasten über L. zurück. Eine Naturkatastrophe Ende des 13. oder Anfang des 14. Jh.s führte jedoch zum Absturz der gesamten Ostseite der Burg nach der Oder zu. Der Wiederaufbau der Burg beschränkte sich auf den südl. Teil des Turmberges, während Schloßberg und Pletschenberg unbefestigtblieben. Diese Burganlage auf dem Turmberg, die im 15. Jh. noch durch den Einbau von großen Rundtürmen verstärkt wurde, wird als Burg des Bf.s von L. angesehen.

III.

Der Standort der unter Boleslaw III. in L. 1124/25 gegründeten Kathedralkirche (1236 erstmals urkundl. bezeugten ecclesia catedralis) konnte bisher nicht sicher ausgemacht werden; vergleichbare topograph. Verhältnisse an anderen Bistumsmittelpunkten (z. B. → Brandenburg bzw. Posen) lassen die Lage innerhalb der Burganlage von L. (wahrscheinl. in ihrem mittleren Teil, auf dem Schloßberg) vermuten. Als 1241/42 Miezsko, der jüngere Bruder des Landesherrn, Boleslaws des Kahlen von Glogau, und Sohn Heinrichs II. (1241 bei → Liegnitzgefallen) auf der Burg L. starb, wurde er in der Peterskirche unterhalb der Burg beigesetzt, d. h. im nördl. Suburbium, wohin später, im 14. Jh., die Kathedralkirche vorübergehend verlegt wurde, nach deren Zerstörung durch die Truppen → Karls IV. (1373) sie (1385) endgültig nach St. Marien in → Fürstenwalde verlegt wurde. In der ersten Hälfte des 16. Jh.s ließ Georg von Blumenthal (1523-50), kfsl. Rat und Kanzler der Universität Frankfurt, ein neues Schloß auf dem Burgberg errichten, wo er und sein Nachfolger Johann VIII. residierten und starben und worin sichauch der damals sprichwörtl. Reichtum der L.er Bf.e widerspiegelte. Nach dem Tode Bf. Johanns (1555) verfaßte der Archidiakon Redorfer ein Inventar des Schlosses, aus dem hervorgeht, daß die Wohnstube des Bf.s mit gewirkten Teppichen ausgeschlagen war und in der Schlafkammer sich eine Bibliothek aus 462 Bänden befand. In jenem neuen Schloß aber wüteten 1589 und 1631 verheerende Brände, die auch Stadt und Kietz erfaßten. Die Bauwerke auf dem Turm- und Schloßberg verfielen rasch und wurden danach mit Wohnhäusern besetzt. Die vorwiegend auf dem Turmberg ergrabenen Reste aus dem 13. bis 15. Jh.ergaben das Bild der dem Gelände angepaßten Umfassungsmauern mit Strebepfeilern und drei Rundtürmen an den Ekken im SO, SW und NW; von Wirtschafts- und Wohnbauten unmittelbar an die Umfassungsmauern innen angebaut und eines freien Innenhofes mit Zisterne. Am nördl. Abschnittsgraben wurden Reste einer steinernen Brücken- und Toranlage sowie einer älteren Holzbrücke erkennbar. Auf dem Pletschenberg wurde an der ehemaligen Zufahrt ein mächtiger runder Wartturm des 13. Jh.s ergraben.