Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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BRÜSSEL C.7. (Bruxelles)

I.

1107 Caldenberg, Frigidus Mons, 1121 castellum (ungewiß), 1151, 1158 castrum (ungewiß), 1259 Borgendael, Borchdael, Borgedael, 1260 inter domicilium domini ducis et castrum castellani, in loco qui dicitur Borchdael. - B, Prov. Brabant, belg. Hauptstadt.

II.

Die hzgl. Res. (curia) lag auf einem sandigen Berg, der Coudenberg gen. wurde, im O des Flusses Zenne, 30 m über der Alluvionsebene. Der Coudenberg wurde von N nach SO von einem kleinen durch eine Schlucht fließenden Bach, der »Coperbeke«, und nach SW von einem Sumpf, der durch den »Ruysbroeck« gebildet wurde, flankiert. So bot die Lage eine exzellente natürl. Verteidigung. Eine leichte Senkung am obersten Ende, der »Borgendael«, gehörte traditionell zum allodium der erbl. Bgf.en(kasteleins bzw. châtelains) von B., der Familie von Aa, welche das lokale Militärkommando für die Gf.en von Löwen und deren Nachfolger, die Hzg.e von Brabant, innehatten. Später beherbergte das Borgendael-Viertel die höf. Diener und Handwerker, die im Schloß arbeiteten, und wurde in die hzgl. Domäne aufgenommen, sowie das Augustiner-Priorat St. Jakob; von 1596 an hatte die Bruderschaft von San Ildefonso ihre Kapelle hier, dessen Mitgliedschaft für die Höflinge unabdingbar war. Das andere benachbarte allodium,welches etwas tiefer am Abhang des Coudenberg in Richtung St. Michael gelegen war, gehörte der Familie Clutinc, erbl. seneschals (seit dem 13. Jh.), welche die eigentl. Schloßdomäne verwalteten. Von frühester Zeit an neigten die Hofbeamten dazu, sich in der Nähe oder um den Schloßbereich in der Oberstadt herum anzusiedeln. Am Abhang unterhalb des Schlosses, an der Stelle des ehemals jüd. Viertels, lagen die Stadthäuser von Gorkum, Meldert, Kersbeeck, Duvenvoorde und → Geldern. Um die Mitte des 16. Jh.s hielt sich der neue Adel in der unmittelbaren Umgebungauf: Lalaing von Hoogstraten, Kleve von Ravenstein, Croÿ, Granvelle, Nassau, Ursel, Haller von Hallerstein. Dieses Adelsviertel dehnte sich seit dem 14. Jh. bis zum Pferdemarkt aus (»place du Sablon« oder »Grote Zavel«), wo unter anderem die Häuser der Thurn und Taxis, Egmont und Culemborg standen; Karl der Kühne ließ die Kapelle der Jungfrau Maria mit dem Coudenberg durch eine neue Straße verbinden (1470). Der Schloßbereich selbst bestand aus dem ganzen Sektor zw. den Befestigungen aus dem späten 14. Jh. und den innersten, aus dem frühen 13. Jh. stammenden Wällen, vom Löwentor biszum Namurtor und vom Treurenberghtor bis zum Coudenbergtor. Diese teilw. bewaldete Fläche bzw. »Warande« wurde als kleiner Jagdpark genutzt, übersät mit Gartenanlagen, Obstgärten, Weinbergen und kleinen Bauwerken; sie war bis zu ihrer Zerstörung durch Feuer im Jahre 1731 eine der größten Attraktionen der B.er Res., wie viele frühneuzeitl. Reiseberichte bezeugen. Der Wald von Soignes oder Zoniënwoud war ein eingezäunter Forst zu Jagdzwecken. Er verband die »Warande« mit Löwen, fast 30 km im NO gelegen. Die Nutzung dieses Waldes war seit dem frühen 13. Jh. ausschließl. dem Hzg. undseinem Gefolge vorbehalten. Nicht nur die Burg von Tervuren, sondern auch die Gästehäuser bei den Windesheimer Prioraten von Groenendael (Viridis Vallis, Val-Vert) und Rooklooster (Rubea Vallis, Rouge-Cloître), welche im frühen 14. Jh. gegründet worden waren, und das Hauptjagdhaus von Boitsfort (Bouchefort) oder Bosvoorde können als Erweiterungen der B.er Res. angesehen werden.

Die Mauer des 13. Jh.s, welche über die Spitze des Abhanges lief, der auf die »Warande« hinunterführte und der nach 1731 zunehmend eingeebnet wurde, bildete eine Schleife um den eigentl. Palast. Auf der südl. Seite wurde die Grenze zwischen Stadtgemeinde und hzgl. Domäne durch die Einzäunung des Vorhofes angezeigt, welcher »Bailles« oder »Baliën« gen. wurde (von baelgie, Verteidigungs-Erdwerk mit Palisade). Zusammen mit dem inneren Hof des Schlosses wurde dieser Platz von 1774 an in den »Place Royale« bzw. »Koningsplein«umgestaltet. Innerhalb dieser Grenzen wurde der einzige archäolog. Nachweis der ehemaligen Res., welche wir heute kennen, gefunden: die Grundmauern der aula magna von Philipp dem Guten, Hzg. von Burgund, und die Keller und die Küche unterhalb der Kapelle → Karls V. auf der nordwestl. Seite des Plateaus. Die entlang dieser Seite steil hinunterführende Straße, welche im 15. Jh. »Inghelantstraete« genannt wurde, wandelte man von einer Sackgasse zu einer Durchfahrtstraße um - wenngl. ausschließl. dem Fußverkehr und zu Pferde vorbehalten-, indem man in dem eng bebauten Gebiet einen Durchbruch schuf (1607-25); auf diese Weise wurde die direkte Verbindung zwischen dem Schloß und der St. Michaels-Kirche wiederhergestellt, auf die sich die hzgl. und ksl. Patronage konzentrierte. Teile des Straßenbelags sind erhalten.

Man vermutet, daß das älteste castrum auf dem Coudenberg, welches aus der Mitte des 11. Jh.s oder spätestens dem frühen 12. Jh. stammt, gleichzeitig mit der Gründung des Kapitels von St. Michael gebaut wurde (wahrscheinl. im Jahr 1047), das sich auf einem benachbarten Hügel in der Oberstadt befindet. Beide Wahrzeichen in der neu entstehenden Stadt - welche von 1134 an oppidum genannt wurde - wurden von den Gf.en von Löwen gebaut, welche von dem Erben von Karl von Frankreich, Hzg. von Niederlothringen, die Gft. von B. erworben hatten. GottfriedI., der erste seiner Linie, der den hzgl. Titel von → Lothringen (1106) führte, war außerdem einer der ersten, der eine Vorliebe für die Coudenberg-Res. (curia) zeigte. Seine Nachkommen, besonders Heinrich I., der erste, der Hzg. von Brabant gen. wurde, scheinen regelmäßig zw. Löwen, dem ältesten polit. Zentrum des Hzm.s, B. und Tervuren, auf halbem Wege zw. beiden Städten, gependelt zu haben.

Heinrich III. (reg. 1248-61), Johann I. (1261-94), Johann II. (1294-1312) und Johann III. (1312-56) residierten häufiger auf dem Coudenberg als anderswo; während der Regierung des letzteren wurde die Res. höchstwahrscheinl. erweitert. Vom frühen 13. Jh. an verwendete die Stadt B. beträchtl. Bemühungen darauf, den hzgl. Hof an sich zu ziehen. Dies geschah in erster Linie durch die Verschönerung der hzgl. Domäne auf dem Coudenberg. Dies erreichte einen Höhepunkt während der Regierung Philipps des Guten: die »Warande« wurde durch Enteignungen von 1431 an beträchtl. vergrößert und einegroße Halle bzw. aula magna wurde auf Kosten der Stadt gebaut (1451-61). B. zählte zu seinen bes. bevorzugten Res.en (insbes. von 1455 an).

Vom späten 13. Jh. bis zum frühen 15. Jh. entwickelte B. sich langsam zum tatsächl. polit. Zentrum des Hzm.s von Brabant, sehr zum Schaden von Löwen, welches sich alsbald darauf beschränken mußte, als »erste Stadt von Brabant« während der joyeuses entrées den Vorrang zu beanspruchen. Wirtschaftl. Erfolg, genauer gesagt: die Konzentration auf finanziellen Reichtum, bildete die Grundlage für diese Entwicklung. Die Stadt hatte in der Tat ihre Politik erfolgreich aufrechterhalten, von der Mitte des 13. Jh.s an Geldgeber aus der Lombardei und anderen ital. Staatenoder jüd. Abstammung anzuziehen. Seit der zweiten Hälfte des 14. Jh.s führte die Anwesenheit des Hofes zur dauerhaften Bildung von zentralen Regierungseinrichtungen in B., welche bis zu diesem Zeitpunkt dem hzgl. Hof in seinem nomad. Lebensstil gefolgt waren. Der Lehnhof von Brabant traf sich regelmäßig auf dem Coudenberg, wobei sich die Burg zu seinem mehr oder weniger dauerhaften Aufenthalt entwickelte. Die Hzg.e von Burgund aus dem Hause Valois und die Habsburger Herrscher setzten diesen Trend fort. Anton von Burgund gründete die »Rekenkamer« bzw. »Chambre des Comptes«, welchefür die alltägl. finanzielle Verwaltung des gesamten Hzm.s zuständig war (1407); Philipp der Gute erweiterte ihr Ressort auf Holland, Zeeland, Friesland, und → Luxemburg (1463). Diese Einrichtung wurde bald in einem Teil des Eingangsflügels untergebracht, wo sie bis zum 18. Jh. verblieb. Das hzgl. Archiv wurde aus Tervuren, Vilvoorde und Löwen hierher zusammengezogen. Die »Raadkamer« bzw. »Chambre du Conseil« (gegr. 1420), d. h. die Amtsräume des Kanzlers und der Räte, nahmen ebenfalls einen Teil des Palastkomplexes ein. Ende des 15. Jh.s waren das Kanzleramt und der Ratvon Brabant in einem Gebäude zwischen dem Coudenberg und St. Michael untergebracht, wo sie bis zum 18. Jh. verblieben. Obwohl Mecheln der Sitz des »Grote Raad« bzw. »Grand Conseil« benannten obersten Gerichtshofes blieb, von dem Moment seiner Gründung durch Karl den Kühnen bis zu seiner Abschaffung 1796, entschied sein Urgroßenkel → Karl V., die wichtigsten zentralen Institutionen in B. zu etablieren, d. h. die »Conseils collatéraux«: den »Raad van State« bzw. »Conseil d'Etat«, den »Geheime Raad« bzw. »Conseil privé« und den »Raad van Financiën«bzw. »Conseil des Finances«. Auf diese Weise wurde die herausragende Position B.s in den Niederlanden weiter gestärkt. Dieser Zustand blieb grundlegend unverändert bis zum Ende des Ancien Régime.

III.

Über die erste Niederlassung auf dem Coudenberg ist nicht viel bekannt, aber die Reste einer mit Zinnen versehenen Mauer, welche zu der Res. (Oudenborch) des kastelein gehörte, die durch das Borgendaeltal von der curia getrennt war, ist heute noch in den ältesten ikonograph. Quellen zu sehen (1531-33). Die Hauptanordnung des Palastes scheint sich während der gesamten Regierungszeit der ersten Hzg.e von Brabant kaum verändert zu haben. Gegenüber dem Eingangsflügel stand der Hauptflügel,welcher die »Warande« nach N überschaute. Ihm ging nach S der Vorhof der bailles voraus. Diesen Flügel unterzog man unter Johanna, Hzg.in von Brabant, und Wenzel von Luxemburg einer durchgreifenden Erneuerung, während eine zweite Stadtmauer erbaut wurde (1362-68).

Vor dem Jahr 1375 wurde, wahrscheinl. durch Adam Gheerijs, eine neue Hofkapelle oberhalb der Ingelantstraete gebaut; diese Kapelle wurde mit dem Hauptflügel durch eine Galerie verbunden, die mit Wandmalereien verziert war. Ein Teil des Hauptgebäudes - höchstwahrscheinl. ein großer beheizter Raum, der stove genannt wurde - überlebte in der neuen Anlage, die auf dem Fundament der Stadtmauer aus dem 13. Jh. unter Philipp dem Guten gebaut wurde (1431-36). Die Hauptappartements (salle, sallette, grand chambre, chambre, retraite, cabinet)befanden sich im ersten (Hzg.) und im zweiten Stock (Hzg.in). Sie waren durch mehrere Wendeltreppen verbunden. Karl der Kühne verkomplizierte die Anlage, indem er den Haupteingang auf die Seite des Hofes und der Mitte des Flügels verlegen ließ (1468-69), wo man einen neuen Treppenturm hinzufügte, welcher mit einer durchbrochenen Steinturmspitze geschmückt wurde; eine weitere Reihe von Räumen mit Zwillingsgiebeln entstand am östl. Ende. Die aula magna (1451-61) im W war das Werk von Willem de Voghele, dem Stadtarchitekten von B. Keiner der Habsburger Herrscher des 16. und17. Jh.s, die der Reihe nach die Res. renovierten und Dinge hinzufügten, hätte gewagt, sie vollkommen zu verändern.

→ Karl V. ließ den bildbehauenen Steinzaun um den Vorhof von Anthonis I. und Anthonis II. Keldermans erneuern, indem er Statuen der Hzg.e von Brabant und herald. Tiere nach Entwürfen von Jan van Roome hinzufügte (1509-21); außerdem führte er die testamentar. Anordnungen Philipps des Guten aus, indem er eine neue, monumentalere Hofkapelle an der Stelle der alten erbauen ließ (1522-38 und 1548-52). Der Entwurf von Rombout II. Keldermans wurde geringfügig durch Lodewijk van Boghem vereinfacht; nach Hendrik van Pede beaufsichtigten Pieter van Wyenhove und Jehan van den Gheere dieFertigstellung. Maria von Ungarn, die Schwester → Karls V. und Regentin der Niederlande zwischen 1531 und 1555, erweiterte den Hauptflügel, indem sie sowohl einen neuen Raum mit Kabinett und einer langen Galerie (1533-37) als auch eine Zeremonialtreppe mit Renaissancetriumphbogen unter dem Treppenturm von Karl dem Kühnen hinzufügte, wahrscheinl. von Pieter Coecke van Aelst entworfen (1538-39). Von 1598 an ließen Albert von Österreich und die Infantin Isabella die bestehende Anlage verdoppeln, indem sie einen Trakt auf der Seite des Hofes anfügten, welcher von dem frz.Ingenieur Jérôme Hardouin entworfen wurde. Das Eingangsgebäude wurde mit einem charakterist. gekuppelten Uhrenturm des Hofarchitekten Wenzel Cobergher geschmückt (1606-07). Die lange Galerie der Maria von Ungarn erhielt ein zweites Stockwerk (1608-09); zur gleichen Zeit wurde der größere Teil des alten Flügels aus dem 15. Jh. um ein weiteres Stockwerk erhöht und erhielt ein vollkommen neues Dach. Diese Veränderungen waren notwendig, weil zw. 1549 und 1598, dem Jahr des ersten Besuches Philipps II. in den Niederlanden und seinem Tod, zunehmend Elemente des span. Hofzeremoniells in dasburgund. Hofzeremoniell integriert worden waren, so daß schließl. sehr viel mehr Räume benötigt wurden, um dem komplexen span.-burgund. Hofzeremoniell gerecht werden zu können. Dennoch ließen diese Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten die Hauptstruktur der Flügel aus SpätMA und Renaissance unversehrt. Auch die Gärten wurden durch Salomon de Caus und Pietro Sardi umfangr. erneuert mit neuen Wasserspielen und Grotten. Auf dem Hofareal, in der Nähe des Coudenberg-Tores, wurden Kirche und Konvent der Unbeschuhten Karmeliten gebaut, wiederum nach dem Entwurf Coberghers (1607-15). SpätereStatthalter der span. Krone (und von 1712 bis zum Feuer im Jahre 1731 auch der österr. Krone) führten keine wichtigen Veränderungen durch.

Quellen

Eine Aufführung der einschlägig relevanten Quellen, die sich größtenteils in B. im Algemeen RA (v. a. Rekenkamer; Archieven van kerkelijke instellingen, charters van Sinte-Goedele; Raad van State en Audiëntie; Hofwerken) befinden, würde jeden Rahmen sprengen, siehe deshalb die entspr. Angaben in der unten genannten Literatur.

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