BRONCKHORST (-BATENBURG)
I.
Aufgrund weitverzweigter dynastischer Verbindungen verfügte das Haus B. (-Batenburg) im Laufe seiner Geschichte über mehrere repräsentative Sitze, die in unterschiedlicher Intensität als Res.en genutzt wurden. Die einzelnen Linien der Dynastie bildeten jeweils eigene Herrschaftszentren aus, von denen im folgenden nur die drei wichtigsten – B., Batenburg und → Anholt – näher betrachtet werden.
Die Burg B., einer der Stammsitze der Familie, war auf allodialem Besitz errichtet worden und befand sich verkehrsgünstig am Schnittpunkt zweier wichtiger Handelsrouten, von denen die eine nord-südlich (IJssel), die andere west-östlich (Richtung Münster) verlief. Die einstige Burganlage, an einem später versandeten Arm der IJssel erbaut, ist nicht erhalten. Wohl um die Mitte des 12. Jh.s entstand eine erste Befestigung auf einem Hügel. Den ältesten Teil bildete vermutlich ein viereckiger Wohnturm; seit 1349 ist auch eine Vorburg bezeugt. Der Gebäudekomplex wurde durch eine schwere Ringmauer mit Wehrgang und Türmen umgeben.
Die Herren von B. residierten nicht ständig auf ihrer namengebenden Stammburg. Als Herren von Reckheim, einer westlich der Maas und nördlich von Maastricht gelegenen Herrschaft, wohnten sie häufig auch dort oder in der Burg Borculo, die sich seit der Wende zum 15. Jh. in ihrem Besitz befand. Ebenso verfügten sie in der Stadt Zutphen über ein Wohnhaus, wo sie anscheinend v.a. die Wintermonate verbrachten. 1399 wird dieses Haus erstmals erwähnt; es befand sich im ältesten Teil von Zutphen und wurde später als »Alde Hoff« oder »Grafelijck Bronckhorstsche Alde Hoff« bezeichnet.
Die Burg B. spielte auch milit. eine wichtige Rolle: Mehrfach hielt sie aufwendigen Belagerungen stand, so im Parteienzwist zwischen den Heekeren und den B.ern (Mitte 14. Jh.) und zu Beginn des 16. Jh.s in den Auseinandersetzungen Karls von → Egmond mit dem Haus Burgund-Habsburg. Eine letzte Belagerung erfolgte i.J. 1582: Die von den Spaniern besetzte Burg wurde damals durch Truppen der Generalstaaten zurückerobert; danach verlor sie ihre milit. Bedeutung.
Die Erben der B. aus dem Geschlecht der → Limburg-Stirum haben im 17. Jh. einiges zur Wiederherstellung, zum Ausbau und zur Pflege der Burganlage unternommen und residierten dort bis zum Beginn des 18. Jh.s. Abbildungen des Schlosses aus jener Zeit verdeutlichen den repräsentativen Charakter der Anlage, die nach einem Besitzerwechsel zu Beginn des 19. Jh.s abgerissen wurde.
Während die B.er Anlage vollkommen zerstört wurde, sind von der Burg Batenburg, deren Anfänge ebenfalls ins 12. Jh. zurückreichen, heute noch Reste vorhanden. Der älteste Teil der Burg bestand aus einem aus Tuffstein um 1150 durch Arnold oder Dietrich von Batenburg erbauten viereckigen Turm auf einem künstlich angelegten Hügel (Motte), der von einem Wassergraben umgeben war. Als Burg und Herrschaft durch Heirat an das Geschlecht der B. übergingen, erfolgte ein weiterer Ausbau der Anlage; um 1350 wurde eine Ringmauer aus Backstein errichtet, die deutlich den Wehrcharakter des Gesamtkomplexes unterstrich.
Eng verbunden mit der Burg Batenburg ist die Geschichte der gleichnamigen Stadt, die seit 1349 in die Reichsbelehnungen stets mit einbezogen war. Die Batenburger Pfarrkirche wurde vom Hause B.-Batenburg in bes. Weise gefördert. Dem Hl. Viktor geweiht, war sie innerhalb des Kölner Ebm.s dem Archidiakonat Xanten unterstellt. Über ihre Frühzeit ist wenig bekannt, doch zeichnete sie sich unter allen Kirchen zwischen Maas und Waal durch intensive Beziehungen zum Xantener Viktorstift aus. 1443/44 erhob Dietrich von B.-Batenburg die Pfarrkirche zu einem Kollegiatsstift; zu diesem Zweck wurden ihr mit Zustimmung des Xantener Propstes – der dafür jährl. neun rheinische Gulden erhielt – die Pfarrkirchen von Maasbommel und Horssen inkorporiert.
Mit der Reichslehnbarkeit i.J. 1317 hatte die Batenburger Linie der B. auch das Münzrecht erhalten. Die älteste überlieferte batenburgische Münze dat. aus der Zeit Gijsberts (erste Hälfte des 14. Jh.s). Sie ist den Prägungen Hzg. Rainalds III. von Geldern nachempfunden. Die Vorderseite zeigt einen gekrönten aufsteigenden und doppelschwänzigen Löwen und trägt die Umschrift Moneta Bathenborgensis; auf der Rückseite findet sich ein reichverziertes Kreuz, an dessen Enden sich zwischen Blütenwerk je vier doppelschweifige Löwen gruppieren, zwischen den Schenkeln des Kreuzes ebenso viele Adler. Die Umschrift lautet Giselbertus d[omi]n[u]s de Bronck. Auch unter den Nachfolgern Gijsberts wurden regelmäßig Münzen in Batenburg geschlagen.
Wg. ihrer strategisch wichtigen Lage an der Maas, im Grenzbereich der Hzm.er Geldern und Brabant, mußte sich die Burg im 14. und 15. Jh. vielfältiger milit. Übergriffe erwehren. Zu Beginn des 15. Jh.s kam es zwischen Geldern und Brabant zu einem bewaffneten Konflikt um Schloß und Herrschaft Batenburg. Gijsbert I. von B.-Batenburg hatte Batenburg an seinen Halbbruder Johann von Berlaer, Herrn zu Helmond, gegen ein Darlehen verpfändet. Sehr zum Schaden Gijsberts verkaufte Johann unrechtmäßigerweise das Pfand an den Hzg. von Brabant, Antoine von Burgund (1406-1415), der daraufhin Stadt und Schloß Batenburg, die auf geldrischer Seite am Maasufer lagen, zu einer gegen Geldern gerichteten Festung ausbaute. Unterstützt durch geldrische Truppen, konnte Gijsbert die brabantische Besatzung nach längerer Belagerung zur Übergabe zwingen. 1413 löste Hzg. Rainald IV. die Pfandsumme ab, die Gijsbert selbst nicht hatte aufbringen können. Erst Gijsberts Sohn, Dietrich I., kaufte schließlich 1432 Batenburg von seinem Schwager Wilhelm, dem Herrn von Wachtendonck, einem Bastardsohn des Hzg.s von Geldern, zurück. 1473 fiel Batenburg kraft testamentarischer Verfügung als Wittum an Agnes von Wisch, die Gemahlin des verstorbenen Gijsbert II. von B.-Batenburg, die die Hälfte seiner Güter erbte, während ihr Sohn Jakob die andere Hälfte erhielt. 1479 wurde Batenburg im Konflikt um Geldern durch Maximilian und Maria von Burgund konfisziert, kurze Zeit darauf jedoch wieder restituiert. Batenburg blieb auch weiterhin von der Geldrischen Fehde (Ende 15. Jh.) nicht verschont. 1497 wurde die Burg durch Albrecht von Sachsen, der in Diensten von Burgund-Habsburg stand, erobert, 1503 durch den Hzg. von Geldern, Karl von → Egmond. Die Festungsanlage wurde dabei schwer beschädigt, die Ringmauer komplett zerstört und bis auf die Grundmauern geschleift. Nach 1540 baute Herman von B.-Batenburg die Burg auf den verbliebenen Grundlagen wieder auf. Ausladende halbkreisförmige Türme wurden hinzugefügt; darunter auch der sog. »Bronckhorstertoren« an der Westseite. 1630 fiel Batenburg im Erbgang an die Gf.en von → Horn, die einige Ausbesserungen vornahmen. 1686 wurde ein großer Westflügel erbaut, von dessen Fundamenten ein Teil bis heute erhalten ist. 1701 ging die Burg schließlich durch Heirat an die Gf.en von → Bentheim-Steinfurt über, in deren Besitz sie bis 1945 bleiben sollte.
Gut zu rekonstruieren ist der bauliche Zustand vom 17. bis zum 19. Jh., da aus dieser Zeit viele Abbildungen überliefert sind. Ende des 18. Jh.s wurde Batenburg allerdings durch Brand weitgehend zerstört; in der Folgezeit ist die Burg vollends zur Ruine verfallen. Erhalten blieben lediglich Teile der westlichen und nördlichen Türme und ein bedeutendes Frgm. des südwestlichen Teiles der Ringmauer. Wiederaufbaupläne des damaligen Besitzers, des Gf.en von → Bentheim-Steinfurt, wurden nicht realisiert. In den 1990er Jahren wurden verschiedene Konsolidierungen des erodierten Mauerwerks sowie weitere bestandssichernde Maßnahmen durchgeführt.
Die Burg → Anholt, erstmals 1313 als »Huis tot Anholt« erwähnt, wurde wahrscheinlich im 12. Jh. erbaut. Von der ältesten Anlage zeugt noch der erhaltene runde, ursprgl. – wg. des sumpfigen Geländes – auf Pfahlrosten errichtete »Dicke Turm« aus Tuffstein. Erbauer waren die Herren von Zuilen, die 1234 erstmals urkundlich im Zusammenhang mit → Anholt bezeugt sind. In einer zweiten Bauphase im 13. und 14. Jh. wurde das ebenfalls auf Pfahlrosten gegr. Mauerwerk der Hauptburg angelegt. Grabungen aus der Mitte des 20. Jh.s haben ergeben, daß sich unter dem Ostflügel der Vorburg, dem ehem. Stallgebäude, alte Grundmauern befanden, die auf den runden Bergfried ausgerichtet waren und auf ausgedehnte Befestigungsanlagen im 14. Jh. schließen lassen.
Im N der Burg bildete sich eine Siedlung, die bereits in der ersten Hälfte des 14. Jh.s mit Palisaden und Wällen umgeben war. Ihre Bewohner wurden 1347 durch Stephan von Zuilen privilegiert; 1349 erweiterte sein Sohn Dietrich dieses Statut zu einem ausführlichen Stadtrecht, das den Bürgern über Schöffenrecht und -wahl Mitwirkung bei der Verwaltung der Stadt und in der Gerichtsbarkeit zusicherte. Insgesamt wurden sieben Schöffen gewählt, von denen einer das Bürgermeisteramt inne hatte. Drei der sieben Schöffen wurden im jährl. Turnus neu bestimmt. Mit der Stadterhebung ging auch ein Ausbau der Befestigungen einher: Eine Stadtmauer mit Wehrtürmen wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jh.s errichtet und 1498 nochmals bedeutend verstärkt.
Nicht weniger als Batenburg hatte auch → Anholt unter den Auswirkungen der Geldrischen Fehde zu leiden. Wg. ihrer Grenzlage zu den Hzm.ern Kleve und Geldern sowie dem Hochstift Münster kam der Burg in dem Konflikt eine strategisch nicht unwichtige Rolle zu. Nachdem Jakob I. von B.-Batenburg 1499 auf die Seite Maximilians I. gewechselt war, kam es 1512 trotz kgl. Hilfe zur Okkupation Anholts durch Karl von → Egmond. Die Besetzung dauerte 25 Jahre an, bis Dietrich II. (gest. 1549) am 20. Nov. 1537 seinen Stammsitz von Karl zurückerhielt, sich aber zugl. vertraglich verpflichten mußte, Stadt und Burg dem Hzg. von Geldern gegenüber stets als Offenhaus zu halten. Erst nach dem Tod Karls von → Egmond entband Ks. Karl V. am 25. Okt. 1540 Dietrich von den erzwungenen Verpflichtungen, so daß dieser wieder in den vollen Besitz der Herrschaft gelangte.
Als sich 1641 Maria Anna, die Erbtochter Dietrichs IV. (gest. 1649), mit Fs. Leopold Philipp Karl zu → Salm (1619-1663) vermählte, ging die Herrschaft 1647 – noch zu Lebzeiten Dietrichs – auf die Fs.en zu → Salm über. Unter ihnen erfolgte im 17. und 18. Jh. ein weiterer größerer Umbau: In dieser Zeit, aus der auch die heutige Vorburg stammt, wurde die Anlage zu einer repräsentativen Barockres. ausgebaut. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die ersten barocken Gartenanlagen, die nach frz. Vorbild in symmetrischen Formen angelegt wurden. Die Umgestaltung des Parks zu einem englischen Landschaftsgarten erfolgte im 19. Jh., zunächst – im Auftrag des Fs.en Wilhelm Florentin zu → Salm-Salm – durch den Düsseldorfer Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe (1775-1846). Unter Fs. Alfred I. wurden seit 1858 die Arbeiten durch Edward Milner (1819-1884) weitergeführt.
Nachdem die Herren von B.-Batenburg 1402 durch Heirat in den Besitz von Schloß, Stadt und Herrschaft → Anholt gelangt waren, übten sie dort – ebenso wie zuvor schon in Batenburg – das Münzrecht aus. Bereits die Herren von Zuilen hatten dieses Regal für sich beansprucht. Dietrich von Zuilen (1346-1364) ließ Silbermünzen schlagen, und auch von seinen Nachfolgern Stephan V. (1364-1373) und Friedrich von Zuilen (1373-1380) sind je zwei Prägungen mit der Umschrift moneta Anholtensis erhalten. Unter den B.-Batenburgern wurden bis zur Besetzung Anholts durch Karl von → Egmond kontinuierlich Münzen geprägt; 1570 bestätigte Ks. Maximilian II. die Münzprivilegien Dietrichs III. (1549-1575) sowohl für Batenburg als auch für → Anholt.
Schon unter den Herren von B.-Batenburg entstand in → Anholt ein beachtlicher Marstall, der unter den Fs.en zu → Salm (später: zu → Salm-Salm) weiter ausgebaut wurde. Trotz des überschaubaren Pferdebestandes (weniger als 50 Tiere) unterstreicht der Anholter Marstall das Bemühen, auch im Rahmen eines Kleinterritoriums herrschaftlichen Anspruch standesgemäß zur Geltung zu bringen.
Im zweiten Weltkrieg erlitten Schloß und Park schwere Schäden; in der Nachkriegszeit wurden Wasserburg und Gartenanlagen von den Fs.en zu → Salm-Salm planvoll wiederhergestellt.
Quellen
Ungedruckte Quellen: Fürstlich Salm-Salm'sches und Fürstlich Salm-Horstmar'sches Archiv Anholt, Wasserburg Anholt (FSSA ANHOLT), Hausarchiv und Herrschaftsarchiv. – Zelzner, Max: Repertorium des Bestandes Anholt in Zetteln, 2 Teile. Ohne Namens- und Ortsregister, gefertigt 1925-1940. Gedruckte Quellen und Archivinventare: Graswinckel, Dirk Petrus Marius: Het Archief van het kasteel Batenburg, Tl. 1, in: Verslagen omtrent 's Rijks oude archieven 48,2 (1925) S. 121-211; Tl. 2, 49,2 (1926) S. 183. – Graswinckel, Dirk Petrus Marius: Het archief van het Huis Bronkhorst, in: Verslagen omtrent 's Rijks oude archieven 49,2 (1926) S. 77-182. – Graswinckel, Dirk Petrus Marius: Inventaris van het archief van het Huis Bronkhorst, Arnheim 1926. – Mooy, A. J. de: De Gelderse Kroniek van Willem van Berchen. Naar het Hamburgse handschrift uitgegeven over de jaren 1343-1481, Arnhem 1950 (Werken, uitgegeven door Gelre. Vereeniging tot Beoefening van Geldersche Geschiedenis, Oudheidkunde en Recht, 24).
Literatur
Bauer, T. C.: Batenburg Castle (The Netherlands), in: Château Gaillard 16 (1992) S. 21-32. – Bauer, T. C.: Batenburg, in: Castellogica 2 (1992) S. XLI-XLVI, 282-286. – Chijs, Pieter Otto van der: De munten der voormalige Heeren en steden van Gelderland, van de vroegste tijden tot aan de pacificatie van Gend, Haarlem 1853, insbes. S. 125-159, mit Tafel VIII-XV. – Droege, Georg: Über die Rechtsstellung der Burgen und festen Häuser im späten Mittelalter, in: Niederrheinisches Jahrbuch 4 (1959) S. 22-27. – Ebbenhorst Tenbergen, Erasmus Jan van: Bronkhorst. Korte historie van stad en heerlijkheid, Zutphen 1967. – Eliëns, F. M./Harenberg, Jan: Middeleeuwse kastelen van Gelderland, Rijswijk 1984. – Ennen, E.: Burg, Stadt und Territorialstaat in ihren wechselseitigen Beziehungen, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 12 (1942) S. 48-88. – Die Erzdiözese Köln um 1300, hg. von Friedrich Wilhelm Oediger, Heft 1: Der Liber Valoris, Bonn 1967 (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, 12; Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinlande, 9); Heft 2: Die Kirchen des Archidiakonates Xanten, Bonn 1969. – Gorissen, Friedrich: Die Burgen im Reich von Nimwegen außerhalb der Stadt Nimwegen, in: Niederrheinisches Jahrbuch 4 (1959) S. 105-168. – Heiningen, Huub van: Batenburg. Eeuwenlang twistappel, Wijchen 1987. – Hiebendaal, C. A.: Eenige bijzonderheden betreffende het slot te Batenburg, in: Bijdragen en Mededelingen Gelre 26 (1923) S. 165-182. – Hoekstra, Tarquinius J./Janssen, Hans L./Olde Meierink, Ben: Fortification of castles in the Northern Netherlands during the Gelre-Habsburg conflict (1492-1543), in: Château Gaillard 19 (2000) S. 123-147. – Janssen, Wilhelm: Burg und Territorium am Niederrhein im späten Mittelalter, in: Die Burgen im deutschen Sprachraum. Ihre rechts- und verfassungsgeschichtliche Bedeutung, hg. von Hans Patze, Sigmaringen 1976 (Vorträge und Forschungen, 19), S. 283-324. – Krugten, Duco van: Geschichte der Anholter Garten- und Parkanlagen. Darstellung einer garten- und parkgeschichtlichen Entwicklung über vier Jahrhunderte, Anholt 1994. – Maris, Adriana Johanna: Vorming van kapittelen van seculiere kanunniken in Gelderland voor de Reformatie, in: Nederlands Archievenblad 70 (1966) S. 148-172. – Nimwegen, bearb. von Friedrich Gorissen, Kleve 1956 (Niederrheinischer Städteatlas, Reihe 2: Geldrische Städte, H. 1: Publikationen der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde, 51). – Parras, Silke: Der Marstall des Schlosses Anholt (16.-18. Jahrhundert). Quellen und Materialien zur Geschichte der Pferdehaltung im Münsterland, Diss. Hannover, Berlin 2006. – Roest, Th. M.: Die Münzen der Herrschaft Anholt, in: Tijdschrift van het nederlandsch Genootschap voor Munt- en Penningkunde, Amsterdam 1895, S. 167-211. – Schilfgaarde, A. P. van: De onderwerping van de Gelderse bannerheren aan den Roomskoning (1499), in: Bijdragen en Mededelingen Gelre 32 (1929) S. 129-140. – Schmidt, Ferdinand: Herzog Karl von Geldern-Egmont und Junker Jakob von Bronckhorst, Arnheim 1912. – Schulte, A. G.: Het land van Maas en Waal, (De Nederlandse Monumenten van Geschiedenis en Kunst; Bd. 3,1: De Provincie Gelderland – Het Kwartier van Nijmegen, Onderdeel V: Het Land van Maas en Waal), 's-Gravenhage 1986, S. 375-386. – Schulte, A. G.: Ruïnes in Nederland, Zwolle 1997. – Struick, Jules Edouard Anne Louis: Gelre en Habsburg 1492-1528, Arnhem 1960 (Werken uitgegeven door Gelre. Vereeniging tot Beoefening van Geldersche Geschiedenis, Oudheidkunde en Recht, 30). – Tinnefeld, Josef: Die Herrschaft Anholt. Ihre Geschichte und Verwaltung bis zu ihrem Übergange an die Fürsten zu Salm, Diss. phil. Münster, Hildesheim 1913. – Veen, J. S. van: De verheffing der kerspelkerk van Batenburg tot eene Kapittelkerk, in: Nederlandsch Archief voor Kerkgeschiedenis. N. S. 5 (1908) S. 305-317. – Vries, W. de: Bijdragen tot de geschiedenis van het rechterlijk bestel in Gelderland, in: Bijdragen en Mededelingen Gelre 53 (1953) S. 1-26 – Zelzner, Max: Geschichte von Stadt und Schloß Anholt, in: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Bd. 46: Kreis Borken, hg. von Wilhelm Rave, Münster in Westfalen 1954, S. 38-100.