Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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[REIFFERSCHEID-]WILDENBURG

A. [Reifferscheid-]Wildenburg

I.

Die Dynasten von W. – im MA durchweg Wildenberg – benannten sich nach ihrer gleichnamigen Burg in der Eifel (Gmd. Hellenthal, Kr. Euskirchen). Stammvater ist Philipp I. aus dem Hause R., Erbauer der Burg wahrscheinlich sein Sohn Philipp II., der 1235 als erster unter dem Namen von Wildenberg erscheint. Er war Gründer eines bisher nicht identifizierten Kl.s in den Ardennen und des Prämonstratenserinnenkl.s Engelport in einem Seitental der Mosel bei Treis.

II.

Die große Masse des Besitzes lag in der Eifel, auf dem Hunsrück und an der Mosel und war Eigengut. Von diesem trägt Gerhard von W. 1272 seine Hälfte von Hillesheim (Eifel) dem Gf.en von Luxemburg zu Lehen auf. 1306 erfolgt die erneute Lehnsauftragung durch Johann von W. Daneben hatten die Herren von W. Lehen inne von den Gf.en von → Sponheim, von den Gf.en bzw. Mgf.en von Jülich, den Gf.en von Veldenz, der Abtei Stablo-Malmedy (heute Belgien) und vom Ebf. von Trier.

III.

Die Herren von W. haben ihr Wappen öfter gewechselt. Philipp II. führt zuerst 1235 einen Löwen im mit rechteckigen Steinen bestreuten Feld, möglicherw. anknüpfend an seine Vorfahren, die Hzg.e von Limburg. Danach zeigt sein Siegel einen Herzschild und im Schildhaupt einen fünflätzigen Turnierkragen. Die Farben waren identisch mit denen seines Stammhauses, nämlich der Dynasten von R.: in Silber ein roter Herzschild und ein blauer Turnierkragen. 1270 verwendet Philipp das Wappen ohne Turnierkragen. Gerhard führte einen zehnfach geteilten Schild mit einem fünflätzigen Turnierkragen darüber. 1277 und 1284 verwendet er einen von Hermelin begleiteten Herzschild mit einem fünflätzigen Turnierkragen. 1283 siegelt er mit dem Herzschild und einem dreilätzigen Turnierkragen. Johann benutzt 1306 einen von Hermelin begleiteten Herzschild ohne Turnierkragen. Die Familie führt fortan nur noch dieses Wappen. Die Gmd. Hellenthal hat das R.er bzw. W.er Wappen in ihr Gemeindewappen integriert.

Die Herren von W. sind die Erbauer der gleichnamigen Burg in der Eifel.

IV.

Die Herren von W. sind ein Zweig der Herren von R., die selber wiederum aller Wahrscheinlichkeit nach von den Gf.en bzw. Hzg.en von Limburg abstammen. 1195 vertauscht der Prümer Abt Gerhard von → Vianden durch die Edelherren Gerhard und Philipp von R. den Hof Hillesheim (bei Worms) an die Abtei Himmerod und erhält dafür den Hof Mutterstatt zurück. Gerhard und Philipp sind Brüder. Dieses Tauschgeschäft, das zu Worms getätigt wurde, zeigt die beiden Brüder gleich im Umfeld höchster kirchlicher und politischer Amtsträger, was ein Licht auf ihre eigene gesellschaftliche Stellung wirft. Möglicherw. war Philipp Patenkind des Kölner Ebf.s Philipp von Heinsberg (1167-1191).

Zusammen mit Walram von Monschau, dem Sohn Hzg. Heinrichs III. von → Limburg, schlichtet Gerhard von R. 1198 einen Streit um den Rottzehnten zwischen der Abtei Steinfeld und Konrad von → Schleiden. In der Zeugenreihe erscheint auch sein Bruder Philipp. Im Thronstreit zwischen Philipp von Schwaben und Otto IV. steht Philipp von R. auf Seiten des Welfen. Als dieser 1202 zu Braunschweig den Gf.en Heinrich von → Sayn mit der in Reichsbesitz befindlichen Hälfte des Schlosses Saffenberg an der Ahr belehnt, ist Philipp von R. unter den Zeugen.

Philipp von R. ist der Begründer eines neuen Familienzweiges mit dem Leitnamen Philipp. In den Stammtafeln erscheint er deshalb auch als Philipp I. (1195-1202).

Sein Sohn, Philipp II. (1235-1271), erscheint 1235 als erster unter dem Namen Philipp von Wildenberg. Dessen Gattin war Irmgard von Braunshorn, Erbtochter des Arnold von Braunshorn. Als dieser auf der Burg Stahleck bei Bacharach dem Kl. Himmerod verschiedene Güter überträgt, geben Philipp von Wildenberg und seine Frau ihre Zustimmung. Die Schenkung wird zu Zell bekräftigt und von Arnold von Braunshorn und seinem Schwiegersohn Philipp besiegelt. Im Febr. 1238 zeugt Philipp II. für Walram von → Limburg. In der Zeugenreihe nimmt er hinter dem Abt von Kornelimünster die zweite Stelle ein, ein deutliches Zeichen für seinen hohen Rang. Auch im Vergleich von 1242, den der Kölner Ebf. Konrad von Hochstaden (1238-1261) mit Gf. Wilhelm von Jülich schließen muß, um aus dessen Gefangenschaft befreit zu werden, nimmt Philipp wieder die zweite Position unter den Bürgen für den Ebf. ein. Philipp II. gehört zum Kreis der Vasallen und ständigen Berater dieses Ebf.s. Mit ihm zusammen erscheint er in den Urk.n als Bürge oder Vermittler. Im Jan. 1249 bürgt Philipp für Walram von Jülich und seine Braut Mechtild, als diese sich zu Köln mit Ebf. Konrad wg. der Gft. Hochstaden vergleichen.

Immer wieder tritt Philipp II. auch als Zeuge, Bürger oder Siegler in Urk.n der Gf.en von → Sponheim, der Abtei Steinfeld oder der ihm verwandten Herren von R. auf. In der Nähe seiner von Trier lehnrührigen W. an der Mosel finden wir Philipp nur selten als Zeugen.

Irmgard von Braunshorn, Philipps Ehefrau und Mitbegründerin des Kl.s Engelport, hat ihren Mann lange überlebt. Zusammen mit ihrem Sohn Gerhard und ihren Enkeln Ernst und Johann stellt sie 1277 eine Schenkungsurk. für das Kl. Ravengiersburg (Hunsrück) aus.

Aus der Ehe Philipps II. mit Irmgard sind mehrere Kinder hervorgegangen. Drei seiner Töchter transferierte er 1262 aus dem Ardennenkloster in die Neugründung Engelport, darunter Mechtild, die erste Priorin. Eine weitere Tochter war Edinga, die 1259 als Wwe. des wallonischen Ritters Hugues Baré II. urkundet.

Der älteste der vier Söhne trug auch den Namen Philipp (III.). Er wird 1260 in einer Steinfelder Urk. gen. und lebt noch 1271. Sein Bruder Johann, der wahrscheinlich Domherr zu Trier war, soll 1270 nach Palästina gepilgert sein und von verschiedenen Bf.en viele Ablässe für Engelport gewonnen haben.

Als weiterer Sohn ist Friedrich bezeugt. Er ist im März 1270 zugegen, als sein Vater den Streit zwischen der Abtei Steinfeld und Konrad von → Schleiden schlichtet. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er identisch ist mit dem Friedrich von Wildenberg, der 1253 in Dirschau (am linken Ufer der unteren Weichsel) als Zeuge für eine Schenkung Hzg.s Sambor von Pommern an den Deutschen Orden begegnet.

Als Nachfolger Philipps II. in der Herrschaft erscheint 1272 dessen Sohn Gerhard. Damals wird er Mann des Gf.en Heinrich von Luxemburg, dem er auch seine Eigengüter in Hillesheim zu Lehen aufträgt. Er begegnet zumeist südlich der Mosel. 1273 verkauft er die Hälfte der aus mütterlichem Erbe stammenden Burg Braunshorn (Hunsrück) an den Pfgf.en Ludwig von Bayern. Bis zur Bezahlung des Kaufpreises erhält er einen Teil des Zolls zu Bacharach. 1277 zeugt er zu → Kastellaun für die Gf.en von → Sponheim, siegelt in Koblenz bei der Verleihung des Bgf.enamtes der trierischen Landesburg Treis und macht eine Schenkung an das Kl. Ravengiersburg. 1283 ist er zu → Kirchberg (Hunsrück) Mitsiegler bei einer Streitschlichtung des Gf.en Gottfried von → Sayn. Im Jahre 1284 erscheint Gerhard von W. letztmalig. Zusammen mit seiner Ehefrau Katharina, deren Herkunft unbekannt ist, macht er Schenkungen an die Kl. Engelport und Himmerod.

Möglicherw. ist die zwischen 1328 und 1344 belegte Priorin Katharina von Engelport aus dieser Ehe hervorgegangen.

Von dem Ehepaar Philipp II. und Irmgard von Braunshorn sind die Enkel Ernst und Johann bekannt. Sie begegnen 1277, können aber nicht eindeutig einem der Söhne zugeordnet werden. Nachfolger seines Onkels Gerhard in der Herrschaft wird Johann. Am 26. Juli 1280 erscheint er im Kl. Stablo, dessen Lehnsmann er ist, als Zeuge bei einer Belehnung des Walter von Treis. 1282 bürgt er für Konrad von → Schleiden, 1286 erscheint er als Lehnsmann Heinrichs von → Sponheim. In der Schlacht von Worringen kämpft er 1288 gegen den Ebf. von Köln. 1300 ist Johann Lehnsherr des Ritters Wirich von Winneburg, 1302 Lehnsmann des Gf.en von Veldenz.

Im Mai 1306 beendet Johann von Wildenberg einen Streit mit der Stadt Köln, dessen Ursache wir nicht kennen. Er verspricht den Bürgern allen Schutz in seinem Herrschaftsgebiet und erhält die gleiche Zusicherung für sich und seine Leute in der Stadt Köln. Im Aug. 1306 tragen Johann von R. und Johann von W. ihr Dorf und Burg Hillesheim mit allen Befestigungen dem Gf.en Heinrich von Luxemburg zu ligischem Lehen und Offenhaus auf. Im gleichen Monat ist er Zeuge und Siegler, als Gerlach von Dollendorf sein Schloß Kronenburg erneut dem gleichen Gf.en zu Lehen aufträgt. 1307 erscheint Johann von W. unter den Lehnsherren des Dietrich von Kronenburg. Die Qualität des Lehens ist unbekannt. 1308 machen die Eheleute Johann von W. und Irmgard von Ouren Geschenke an das Kl. Engelport. Johann begegnet 1310 zum letzten Mal, als er mit seiner Frau der Abtei Steinfeld für ein Jahrgedächtnis und wg. zugefügter Schäden jährl. Einkünfte aus drei Orten in der Nähe des Kl.s zuweist.

Nach dem Tod Johanns heiratete Irmgard von Ouren Arnold von → Blankenheim, als dessen Ehefrau sie erstmals 1312 erscheint.

Die Eheleute Johann von W. und Irmgard von Ouren hatten zwei Töchter und zwei Söhne. Im Jahre 1304 verheiraten sie ihre Tochter Johannetta an Konrad von → Schleiden. Diese begegnet zuletzt 1344. Die Tochter Adelheid wurde 1315 mit Heinrich von Daun, später Marschall der Gft. Luxemburg, verlobt. Sie ist 1332 zuletzt belegt.

Die Nachfolge in der Herrschaft trat Philipp IV. an. 1311 wird er als Besitzer des Hofes Amel (heute Provinz Lüttich/Belgien) gen., 1315 verleiht er Güter zu Senheim. Während einer Preußenreise tritt er 1321 in Kuttenberg (heute Kutnà Hora/CZ) zusammen mit Wilhelm von Jülich, mit dem er blutsverwandt war, als Zeuge für Kg. Johann von Böhmen auf, und 1322 bezeugt er eine Schuldurk. Wilhelms von Jülich für den Komtur des Deutschen Ordens zu Danzig. Im Haus des Deutschen Ordens ist er 1323 zugegen, als der Ehevertrag zwischen Kg. Ludwig von Bayern und Margarete von Holland abgeschlossen wird. Im gleichen Jahr wird er in Middelburg (Holland) Bürge für Wilhelm von Hennegau, den Vater der Braut. Philipp begegnet zuletzt 1328, als er zusammen mit seiner Frau Johanna eine Schenkung an die Abtei Steinfeld macht. Kurz darauf ist er im Kampf umgekommen. Mit ihm ist die männliche Linie des Hauses W. in der Eifel ausgestorben.

Philipps Ehefrau Johanna oder Johannetta entstammte der Familie von der Mark. 1358 besitzt sie als Wittum die W. bei Treis. Aus der Ehe mit Philipp hatte sie hatte wenigstens zwei Töchter.

Erstmals urkundlich belegt ist 1328 Katharina. Sie war 1329 Mitsieglerin, als ihr Ehemann Oyst von Elsloo seine Vorburg zu Elsloo an der Maas (Provinz Limburg/NL) dem Gf.en Wilhelm von Jülich zu Lehen aufträgt. Nach dem Tode des Vaters war ihr aller W.er Besitz nördlich der Mosel zugefallen. Diesen und alles, was sie noch von ihrer Großmutter Irmgard und ihrer Mutter Johannetta diesseits der Mosel erben wird, überlassen die Eheleute 1335 in einem Tauschgeschäft dem Gf.en Wilhelm von Jülich. Nach dem Tod ihres Ehemannes heiratet Katharina in zweiter Ehe Reinhard von Schönau, Herrn zu Schönforst, mit dem sie 1361 und 1363 vorkommt.

Johannetta, die zweite Tochter Philipps von Wildenberg und der Johannetta von der Mark begegnet erstmals 1365. Damals ist sie Wwe. des Ritters Johann von Eltz und wird vom Ebf. Kuno von Trier (1362-1388) auf Lebenszeit mit dem Haus W. bei Treis belehnt. 1368 erscheint sie als Ehefrau des Peter von Eltz gen. von Ouren, 1400 wird sie bei einem Rechtsgeschäft ihres Sohnes und ihres Schwiegersohnes mit der Abtei Altenberg zum letzten Mal genannt.

Es ist nicht ausgeschlossen, daß auch die Irmgard von W., der Ebf. Wilhelm von Köln Kanonikat und Präbende am Stift St. Ursula zu Köln anweisen ließ, dem Eifeler Geschlecht zuzuordnen ist.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört auch der Ritter des Deutschen Ordens Friedrich von W. dem Eifeler Geschlecht an. Umstritten ist dessen Zuordnung als Sohn des Paares Johann von W. und Irmgard von Ouren. Von 1306 bis 1308 begegnet Friedrich als Kumpan des Komturs von Elbing Konrad Sack. Anfang 1311 zeichnet er sich im Kampf gegen die Litauer aus und wird im Mai Komtur zu → Königsberg. Im Herbst 1312 übernimmt er das Amt des Obersten Spitlers und des Komturs zu Elbing. Er gilt als erklärter Gegner des 1317 entmachteten Hochmeisters Karl von Trier. Gleich nach dessen Absetzung ist er mit ungewöhnlicher Machtfülle ausgestattet: Friedrich bekleidet das Amt des Landmeisters in Preußen und die Würde des Hochmeister-Statthalters und Großkomturs. Hzg. Wratislaus von Pommern und Landmeister Friedrich von Wildenberg schließen 1320 ein Schutz- und Trutzbündnis gegen Polen ab. Im Febr. 1322 führt Friedrich erneut ein Heer gegen die Litauer, das durch rheinische Preußenfahrer, darunter sein Bruder Philipp von Wildenberg, verstärkt wird. Nach Amtsantritt des neuen Hochmeisters Werner von Orseln 1324 fungiert Friedrich bis zu seinem Tode (vermutlich 1330) als Großkomtur. Er hat sich große Verdienste um die Erschließung und Besiedlung des ehem. dt. Ostens erworben.

Quellen

Ein Archiv der Herren von W. ist nicht erhalten. Urkunden und Akten finden sich in folgenden Archiven: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Landeshauptarchiv Koblenz, Bistumsarchiv Trier, Herzoglich Arenbergisches Archiv in Edingen (Belgien), Staatsarchiv Luxemburg, Archives Générales du Royaume de Belgique Brüssel. Gedruckte Urkunden und Regesten finden sich in: Codex Diplomaticus Rheno-Mosellanus, hg. von Wilhelm Günther, Tl. 2, Koblenz 1823. – Fahne, Anton: Geschichte der Grafen, jetzigen Fürsten zu Salm-Reifferscheid, 2. Bd., Urkundenbuch, Köln 1858. – Fischer, Christian Hiskias Heinrich von: Geschlechts-Register der uralten deutschen reichsständischen Häuser Isenburg, Wied und Runkel, Mannheim 1775. – Inventar des herzoglich arenbergischen Archivs in Edingen/Enghien (Belgien), Tl. 2, bearb. von Christian Renger, zum Druck gebracht von Johannes Mötsch, Koblenz 1997. – Kremer, Christoph Jakob: Akademische Beiträge zur Guelch- und Bergischen Geschichte, Bd. 3, Mannheim 1781. – Mittelrheinische Regesten, hg. von Adam Goerz, 4 Bde., Koblenz 1876-1886. – Preußisches Urkundenbuch, Max Hein und Erich Maschke, Bd. 2, Königsberg 1939, ND Aalen 1982. – Quellen zur Geschichte der Stadt Köln, hg. von Leonard Ennen, Bd. 3, Köln 1867. – Recueil des chartes de l'abbaye de Stavelot-Malmedy, hg. von Joseph Halkin und C.-G. Roland, Bd. 2, Brüssel 1930. – Regesten des Archivs der Grafen von Sponheim 1065-1437, 5 Bde., bearb. von Johannes Mötsch, Koblenz 1987-1991. – Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein im Gesamtarchiv der Fürsten von Metternich im Staatlichen Zentralarchiv zu Prag, Urkunden bis 1400, bearb. von Johannes Mötsch, Koblenz 1989. – Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter, Bd. 5: 1332-1349, bearb. von Wilhelm Janssen, Köln u. a. 1973. – Urkundenbuch der Abtei Steinfeld, bearb. von Ingrid Joester, Köln u. a. 1976. – Regesten der Reichsstadt Aachen, hg. von Albert Huyskens, bearb. von Wilhelm Mummenhoff, Bd. 2: 1301-1350, Köln 1937 (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, 47,2). – Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien, hg. von Heinrich Beyer, Leopold Eltester und Adam Goerz, 3 Bde., Koblenz 1860-1874. – Wampach, Camille: Urkunden- und Quellenbuch zur Geschichte der altluxemburgischen Territorien bis zur burgundischen Zeit, Bde. 4 und 7, Luxemburg 1940 und 1949. – Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstifts Cöln, der Fürstenthümer Jülich und Berg, Geldern, Meurs, Cleve und Mark, und der Reichsstifte Elten, Essen und Werden. Aus den Quellen […], vollst. und erl., mit 23 Reg. und Siegel-Abb., hg. von Theodor Joseph Lacomblet, 4 Bde., Düsseldorf 1840-1858 (ND Aalen 1966), hier Bd. 2-4. – Urkundenbuch der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, 3 Bde., Koblenz 1860-1874, hier Bd. 3. – Valentin Ferdinand de Gudenus, Codex diplomaticus, Bd. 2, Frankfurt 1747. – Christian Ludwig Scheidt, Bibliotheca Historica Goettingensis, Schriften und Urkunden, Tl. 1, Göttingen u. a. 1758.

Bornheim gen. Schilling, Werner: Zur Geschichte der Reifferscheidt und ihres Verwandtenkreises im 12.-13. Jahrhundert, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 155/156 (1954) S. 98-124. – Europäische Stammtafeln, hg. von Detlev Schwennicke, NF, Bd. 7: Familien des alten Lotharingien II, Marburg 1979, Taf. 157. – Heelu, Jan van: Die Schlacht von Worringen, in: Der Name der Freiheit, hg. von Wilhelm Schäfke, Köln 1988. – Jalheau, Charles-François: Miroir des Nobles de Hesbaye par Jacques de Hemricourt, Lüttich 1791. – Konrads, Manfred: Friedrich von Wildenberg – Eifeler Ordensritter im Preußenland, in: Jahrbuch des Kreises Euskirchen (1992) S. 63-71. – Konrads, Manfred: Die Geschichte der Herrschaft Wildenburg in der Eifel, Euskirchen 2001. – Loutsch, Jean-Claude/Mötsch, Johannes: Die Wappen der trierischen Burgmannen um 1340, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 18 (1992) S. 1-179. – Mirbach, Wilhelm Graf von: Beiträge zur Geschichte der Grafen von Jülich, in: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 12 (1890) S. 163-226. – Möller, Walter: Stamm-Taf. westdeutscher Adels-Geschlechter im Mittelalter, Bd. 2, Darmstadt 1933. – Mötsch, Johannes: Adliger Fernbesitz auf dem Hunsrück: Die Herren von Wildenburg/Eifel und die Grafen von Kessel, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 58 (1994) S. 87-120.