Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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SOLMS

C. Königsberg

I./II.

Zeitweilig Res. einer Linie der Gf.en von → Solms. – Burg K. (Cunigesberg, Kunegisberch, Koningisberg, Kungesperg), das dritte Substrat der Solmser Linienbildung von vor 1257, dürfte bereits Mitte des 13. Jh.s erbaut worden sein. Die Burg 1350 wurde an Hessen verkauft; 1357 erfolgte der endgültige Übergang an die Lgft. 1357/64-1820/27 wurde K. als hessischer Amtssitz genutzt, 1873/74 wurde die Burg größtenteils abgebrochen.

Bitsch, Horst: Die Verpfändungen der Landgrafen von Hessen während des späten Mittelalters, Göttingen 1974 (Göttinger Bausteine zur Geschichtswissenschaft, 47). – Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen, Tl. 2: Regierungsbezirk Darmstadt, bearb. von Folkhard Cremer, München u. a. 2008. – Grathoff, Stefan: Art. »Burg Königsberg«, in: www.burgenlexikon.eu [30.09.2008]. – Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 4: Hessen, hg. von Georg Sante, 3. überarb. Aufl., Stuttgart 1976. – Uhlhorn, Friedrich: Geschichte der Grafen von Solms im Mittelalter, Marburg 1931. – Wiedl, Wolfgang: Geschichte der Stadt Solms und ihrer Stadtteile, Bd. 1: Von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert, Solms 1989.