RIETBERG
I.
Die Gf.en von R. wurden durch den Abfindungs- und Erbteilungsvertrag vom 1. Sept. 1237 zwischen den Vettern Gf. Gottfried III. und Gf. Konrad I. aus dem Hause (Werl)- → Arnsberg-Cuyk selbständige Landesherren (WUB VII Nr. 464). Bei dieser Teilung erhielt Konrad I. (1237-1264) die arnsbergischen Güter jenseits, d.h. nördlich der → Lippe (bona trans Lippiam) und in den Niederlanden (Cuyk und Malsen), während Gottfried III. das Kerngebiet der Gft. → Arnsberg behielt, die 1368 durch Verkauf an das kurkölnische Htm. Westfalen fiel, von dem sie bereits seit 1165 lehnsabhängig war. Während Konrad I. sich 1237 vor dem Teilungsvertrag noch als comes de Arnesberg dominus in Retberg bezeichnete (OSUB II Nr. 358), wurde er in den beiden Ausfertigungen der Teilungsurk. einmal comes de Retberg, einmal comes in Retberg gen. 1238 urkundete er nostro in castro Retberg (WUB VII Nr. 470). Er scheint die Burg bald nach der Teilung zu seiner Res. genommen zu haben, wenn sie es nicht schon vorher war.
Eine arnsbergische Burg Rietbike, wie die älteste, in einer Urk. vom 22. Aug. 1100 überlieferte Namensform lautete (WUB I Nr. 170), gab es bereits im ausgehenden 11. Jh. an der oberen Ems. Wahrscheinlich war sie in dem Jahrzehnt vor 1084 entstanden, als Gf. Konrad von Werl→ Arnsberg (ca. 1070-1092) die Vogtei seines Hauses über das Hochstift Paderborn auch fortifikatorisch zu sichern suchte. Diese Burg, nach der Gf. Heinrich von → Arnsberg (gest. um 1115) sich 1100 comes de Rietbike nannte, wurde 1124 in den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem salischen Kg. Heinrich V. (1106-1125) und dem sächsischen Hzg. Lothar von Süpplingenburg (1106-1125; 1125-1137 dt. Kg.), als die → Arnsberger auf der Seite des Saliers standen, wie die ebenfalls arnsbergische Wewelsburg zerstört. Nach dem Tode Gf. Friedrichs des Streitbaren (1102-1124), der die Burg Rietbike zusammen mit der Paderborner Hochvogtei nach dem Tode seines Bruders Heinrich offenbar wieder an sich gezogen hatte, fiel die Gft. → Arnsberg durch die (zweite) Ehe von dessen Erbtochter Jutta/Ida dem ndl. Edelherrn Gottfried I. von Cuijk (um 1128) zu, der sich fortan Gf. von → Arnsberg nannte (1129-1154). Mit deren Sohn Gf. Heinrich I. begann die jüngere Linie des Hauses → Arnsberg, von der die seit 1237 selbständigen Gf.en von R. abstammen.
Eine viell. bereits im 12. Jh. beabsichtigte Abtrennung der Burg R. vom arnsbergischen Stammgebiet war gescheitert. Eilika, die einzige Tochter des 1100 als comes de Rietbike bezeichneten Gf.en Heinrich von → Arnsberg, hatte Gf. Eigilmar II. von → Oldenburg-Wildeshausen (1108-1142) geheiratet. Dieser taucht in den Paderborner Annalen zum Jahre 1141 als Ethelmarus de Rietbike auf, während beider Sohn Gf. Heinrich (gest. 1167) in einer Urk. von 1150 als Hienricus comes de Rietb[ike] bezeichnet wurde (OSUB I Nr. 282). Ob in dieser Bezeichnung nur ein Anspruch auf die Burg zum Ausdruck kam oder eine – zumindest zeitweilige – Res. dort, läßt sich mangels Quellen nicht beantworten. Jedenfalls zeigt die weitere Entwicklung bis 1237, daß die Linie → Arnsberg-Cuijk die Verfügungsgewalt über das Gebiet um die Burg R. zurückgewonnen hatte.
II.
Die auf dem Fundament von Grundherrschaft entstandene Gft. R. wurde 1353 eine freie Reichsgft., als Gf. Konrad III. (1347-1365) seine »Freiheit« in der Stadt R., zwischen dieser und der Burg und in vier Höfen in der Umgebung dem Reich zu Lehen auftrug und sie von Kg. Karl IV. (1346-1378) zurückerhielt mit dem Recht, Freistühle zu setzen. Wohl aus Geldnot trug Gf. Konrad IV. (1428-1472) die Gft. 1456 für 600 rhein. Gulden dem Lgfn. von Hessen zu Lehen auf. Dieses Lehnsverhältnis hat bis zur Eingliederung der Gft. in Preußen (1815) bestanden. Es war nur kurzzeitig (1548-1563) unterbrochen, als Ks. Karl V. (1519-1556) alle hessischen Lehen wg. der Ächtung des Lgfn. Philipp (1518-1567) für verwirkt erklärte und die Gft. R. den regierenden Gf.en Otto IV. (1535-1552) und Johann II. (1541-1562) als Reichslehen direkt übertrug. Nach dem Tode Johanns II. (1562), des letzten R.er Gf.en aus dem Hause → Arnsberg, erhielt der Lgf. R. als Reichslehen zurück. Beim Übergang der Gft. durch Heirat der jeweiligen Erbin an das Haus Ostfriesland (1565-1601) und an das Haus Kaunitz (1697-1701) beanspruchte Hessen den Heimfall des Lehens, so daß die fortdauernde Selbständigkeit R.s nur durch hohe Geldzahlungen und langwierige Prozesse gesichert werden konnte.
Die Gft. besaß Sitz und Stimme im Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis und als Mitglied des Niederrheinisch-Westfälischen Reichsgf.enkollegiums Anteil an dessen Kuriatstimme auf dem Reichstag. Durch den Reichsdeputationshauptschluß vom 25. Febr. 1803 erhielt sie eine Virilstimme (Nr. 123) im Reichsfs.enstand; 1807 wurde sie in das Kgr. Westphalen eingegliedert. Nach dem Anschluß an Preußen erhielten die Gf.en von Kaunitz-R. als mediatisierte Landesherren aufgrund der Deutschen Bundesakte vom 8. Juni 1815 die Rechte einer preußischen Standesherrschaft; diese wurden jedoch nicht dem bürgerlichen Friedrich Ludwig Tenge (1793-1865) zugestanden, nachdem er 1822 die gfl. Domanialgüter vom Hause Kaunitz erworben hatte.
Die meisten Höfe in der Gft. R. waren Eigengut (Allod) des gfl. Hauses. Außerhalb der Gft. gab es 32 Aktivlehen, die sämtlich Mannlehen im Besitz der Gf.en waren; sie lagen in den Fs.bm.ern Münster, Paderborn und Osnabrück, in der Gft. Ravensberg, im kurkölnischen Htm. Westfalen und in der Lgft. Hessen; allerdings konnten nicht alle bis zum Ende der Gft. behauptet werden. Die im Teilungsvertrag von 1237 erwähnten ndl. Güter scheinen den R.er Gf.en schon sehr früh abhanden gekommen zu sein (Leesch, S. 288-294).
III.
Als Wappen führten die R.er Gf.en einen goldenen Adler auf rotem Schild; es war von den Gf.en von → Arnsberg übernommen. Später wurde es erweitert um Elemente aus den Wappen des Harlingerlandes (schwarze Bären in Gold und gekreuzte goldene Peitschen in Blau), des ostfriesischen Hauses Cirksena (goldene Harpyie in Schwarz) und der mähr. Gf.en von Kaunitz (blaue Rosen in Gold und zwei gekreuzte silberne Seerosenblätter in Rot). In dem Prunkwappen über dem Portal der Johannes-Nepomuk-Kapelle, die das Haus Kaunitz-R. 1748 in der Nähe des Schlosses erbauen ließ, finden sich alle diese heraldischen Elemente. Das älteste überlieferte Wappensiegel der R.er Gf.en, geführt von dem späteren Bf. Otto von Paderborn (1277-1307), stammt aus dem Jahre 1273 (Leesch, Abb. 17).
Gfl. Bauten, die allerdings größtenteils seit den 1740er Jahren errichtet wurden, sind – außer der erwähnten Nepomuk-Kapelle – in der Stadt R. (»Haus Münte« und »Altes Gericht« als Verwaltungsgebäude; Gymnasium) und in den Kirchdörfern Kaunitz und Verl (jeweils die Pfarrkirche) erhalten. Aus früherer Zeit stammen die R.er Pfarrkirche (Turm 1483; Choreinwölbung 1516), Franziskanerkirche und -kl. in R. (1618/29; erweitert 1716-1721) und die Pfarrkirche in Mastholte (1653-1658). Das Schloß selbst, das zu Beginn des 17. Jh.s durch Aus- und Umbauten im Stil der Weser- und Lipperenaissance seine endgültige Gestalt erhielt und mit einer bastionartigen fünfeckigen Befestigung aus Wall und doppeltem Graben umgeben war, wurde 1803 wg. Baufälligkeit abgerissen. Bilder davon sind nur spärlich überliefert (Beine, Verlust, S. 91-95, 182-197). Das gilt auch für Abbildungen von Mitgliedern der gfl. Häuser. Am bekanntesten ist das Bild des münsterischen Malers Hermann tom Ring (1521-1579), das er 1564 im Auftrag der Gf.in Agnes, geb. von → Bentheim- → Steinfurt, Wwe. Gf. Johanns II. (gest. 1562), geschaffen hat. Es zeigt das Gf.enpaar und seine beiden Erbtöchter Armgard und Walburgis (LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster). Von Mitgliedern des Hauses Kaunitz sind Gemälde, mehr noch aber Stiche überliefert.
IV.
In der Genealogie der Gf.en von R. haben sich keine Nebenlinien gebildet. Das wurde einerseits dadurch unterbunden, daß das kleine Territorium für eine dauerhafte Herrschaftsteilung keine hinreichende Wirtschafts- und Machtbasis bot. Lediglich 1302-1322, 1541-1552 und 1565-1584 gab es eine Mitregentschaft. Der andere Grund war, daß die nachgeborenen Söhne mit Präbenden in Domkapiteln (Paderborn, Münster, Osnabrück, Minden, Köln, Mainz, Straßburg, Magdeburg und Halberstadt) und in Kanonikerstiften ausgestattet wurden. Hervorzuheben ist hierbei die Ende des 14. Jh.s einsetzende und bis 1690 dauernde, nur in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s, als Gf.enhaus und Gft. protestantisch waren, unterbrochene starke Präsenz (15 R.er Gf.en) im Kölner Domkapitel, das reichsgfl. Familien vorbehalten war. Fünf R.er Gf.en gelangten auf westfälische Bf.sstühle (Konrad in Osnabrück 1270-1297; Otto in Paderborn 1277-1307; Otto in Münster 1301-1306; Otto in Minden 1403-1406; Konrad in Osnabrück 1482-1508 und Münster 1497-1508).
Die Töchter, soweit sie nicht heirateten, wurden in (hoch)adeligen Kl.n und Damenstiften präbendiert (St. Ägidii Münster, Herford, Metelen, Elten, Vreden, Essen). Fünf von ihnen brachten es zur Äbt.nenwürde (als letzte Bernhardine Sophie 1691-1726 in der Fs.abtei Essen).
Die Heiratskreise der regierenden Gf.en und der verh. Töchter erstreckten sich hauptsächlich auf den westfälisch-norddeutschen Raum (→ Lippe, Horstmar, Homburg [an der mittleren Weser], Dortmund, → Tecklenburg, Hallermund [am Deister], → Arnsberg, von der Asseburg, → Schwalenberg, → Diepholz, → Hoya, Braunschweig-Lüneburg, Esens, Ostfriesland, → Bentheim- → Steinfurt), reichten aber seit der Mitte des 14. Jh.s auch in den rhein. Raum (Reifferscheid, → Neuenahr, → Sayn, Pfalz-Zweibrükken, Winneburg- → Beilstein, → Salm-Reifferscheid, → Manderscheid- → Blankenheim). Außerdem kam es zu einer Heiratsverbindung nach Mähren, als die R.er Gf.in Agnes (1584-1616) aus dem ostfriesischen Hause Cirksena 1604 Gundakar Herrn zu Liechtenstein und Nikolsburg heiratete. Beide sind die Stammeltern der heute noch regierenden Fs.en von Liechtenstein (→ Vaduz).
Zuvor hatte Agnes im Vertrag von Berum (Ostfriesland) vom 28. Jan. 1600 (Regest bei Leesch, S. 365-368) gegen eine Entschädigung von 65 000 Rtl. ihrer älteren Schwester Sabina Catharina (1582-1618) die Gft. R. überlassen, die beide seit 1586 gemeinsam regiert hatten, allerdings unter der Regentschaft ihres Vaters Gf. Enno III. von Ostfriesland (reg. 1599-1625). Dieser hatte ihre Mutter Walburgis (gest. 1586), die letzte Erbin aus dem Hause → Arnsberg, geheiratet. Der durch diese Heirat erfolgte Eintritt der Gf.en von Ostfriesland (Haus Cirksena) in die Gft. R. wurde 1601 verstetigt durch die Ehe der Gf.in Sabina Catharina mit ihrem Onkel Gf. Johann von Ostfriesland. Dies geschah mit päpstlicher Dispens und der Absicht, die seit 1537 unter hessischem Einfluß lutherisch gewordene Gft. zur katholischen Kirche zurückzuführen, was bis 1610 geschehen ist. Nach dem Tode Sabina Catharinas wurde ihr Mann als Johann III. regierender Gf. (1618-1625). Diesem Stammpaar des Hauses Ostfriesland-R. folgten zwei Söhne und drei Enkel in der Landesherrschaft. Wg. deren frühen Todes – nur einer (Gf. Johann IV. 1618-1660; reg. seit 1641) wurde über 40 Jahre alt – mußten in der letzten Generation sogar zwei Domherren die Regierung übernehmen, um dem Hause die Gft. zu sichern. Aus der Ehe eines dieser beiden (Gf. Ferdinand Maximilian 1653-1687; reg. seit 1680) gingen zwei Töchter hervor. Durch die von diesen beiden überlebende Maria Ernestine Franziska (1687-1758; reg. 1688-1690, 1702-1758) gelangte die Gft. nach ksl. Sequestrationsverwaltung, die von den Bf.en von Münster und Paderborn wahrgenommen wurde (1690-1702), durch Ehevertrag (1697) und Eheschließung (1699) an den mähr. Gf.en Maximilian Ulrich von Kaunitz (1679-1746). Dieser erreichte dadurch die Standeserhöhung zum Reichsgf.en. Der Übergang der Gft. an das Haus Kaunitz-R., den das Haus Liechtenstein zunächst bestritt, wurde erst 1726 unter ksl. Vermittlung durch einen Erbvergleich zwischen den beiden Häusern rechtsgültig (Regest bei Leesch, S. 368-370).
Der bedeutendste Sproß des Hauses Kaunitz-R. war Gf. (seit 1764 Fs.) Wenzel Anton (1711-1794), Staatskanzler Ks.in Maria Theresias und ihrer Nachfolger. Als die Gft. Ostfriesland nach Aussterben der Cirksena 1744 von Preußen besetzt wurde, erhob Wenzel Anton wg. seiner ostfriesischen Vorfahren Anspruch auf diese, konnte ihn aber weder damals noch während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) durchsetzen.
Quellen
Münster, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abt. Westfalen, Grafschaft Rietberg Urkunden und Akten. Territorialarchive von Paderborn, Corvey, Reckenberg, Rheda und Rietberg, bearb. von Martin Sagebiel und Leopold Schütte. Münster 1983 (Das Nordrhein-Westfälische Staatsarchiv Münster und seine Bestände, 4). – Osnabrücker Urkundenbuch, Bd. 1 und 2, Osnabrück 1892 und 1896. – Westfälisches Urkundenbuch, Bd. 1 und 7, Münster 1847 (ND Osnabrück 1972) und 1908.
Literatur
Beine, Manfred/Weber, Ernstjosef: Der Rietberger Grafen Wappenbild war der goldene Adler auf rotem Schild, in: Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh (2007) S. 23-30. – Karl, Horst: Kaunitz und Ostfriesland. Aspekte adliger Familienpolitik im Hause Kaunitz, in: Staatskanzler Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg 1711-1794. Neue Perspektiven zu Politik und Kultur der europäischen Aufklärung, hg. von Grete Klingenstein und Franz A. J. Szabo, Graz u. a. 1996, S. 401-415. – Conrad, Horst: Zur Baugeschichte der Johannes-von-Nepomuk-Kapelle in Rietberg, in: Westfalen (1978) S. 174-181. – Fahlbusch, Friedrich Bernward: Burg und Stadt Rietberg bis 1530, in: 700 Jahre Stadt Rietberg 1289-1989. Beiträge zu ihrer Geschichte, hg. von Alwin Hanschmidt, Rietberg 1989, S. 47-77. – Ecker, Alfred Eugen: Maria Ernestine Franziska Gräfin von Ostfriesland und Rietberg, Erbgräfin von Rietberg, Gräfin von Kaunitz 1687-1758, Münster 1982. – Hanschmidt, Alwin: Die Grafschaft Rietberg, in: Köln-Westfalen 1180-1980. Landesgeschichte zwischen Rhein und Weser, Bd. 1: Beiträge, Münster 1980, S. 190-193. – Hanschmidt, Alwin: Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg als Landesherr der Grafschaft Rietberg 1746-1794, in: Staatskanzler Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg 1711-1794. Neue Perspektiven zu Politik und Kultur der europäischen Aufklärung, hg. von Grete Klingenstein und Franz A. J. Szabo, Graz u. a. 1996, S. 416-440. – Leesch, Wolfgang: Die Grafen von Rietberg aus den Häusern Arnsberg und Ostfriesland, in: Westfälische Zeitschrift 113 (1963) S. 283-376. – Leidinger, Paul: Zur Frühgeschichte der Grafschaft Rietberg, in: Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde des Kreises Wiedenbrück, H. 3 (März 1966) S. 43-49. – Lorenz, Angelika: Hermann tom Ring (1521-1597), Familienbild des Grafen Johann II. von Rietberg, 1564, in: Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, Das Kunstwerk des Monats, März 1992, Münster 1992. – Mertens, Melanie: »Eine überauß kostbahre und schöhne Capelle auff Romenische Arth« [Zur Johanneskapelle in Rietberg], in: Heimat – Jahrbuch Kreis Gütersloh (2008) S. 86-90. – Pieper, Paul: Das Rietbergbildnis von Hermann tom Ring, in: Westfalen 36 (1958) S. 192-212. – Rosenkranz, Georg Joseph: Beiträge zur Geschichte des Landes Rietberg und seiner Grafen. Nebst einigen Urkunden aus dem 13., 14. und 15. Jahrhundert, in: Westfälische Zeitschrift (1853) S. 92-196; 15 (1854) S. 261-294; Sonderdruck: Münster 1853; unveränderter ND mit Berichtigungen und Ergänzungen, hg. durch den Heimatverein Rietberg, Rietberg 1977. – Zunker, Diana: Adel in Westfalen. Strukturen und Konzepte von Herrschaft (1106-1235), Husum 2003.